Die unbändige Wut der Provinz
Russland hat ein Müllproblem, besonders im Moskauer Umland ist die Lage prekär. Abhilfe soll nun eine riesige Deponie in der Taiga schaffen. Doch die Bevölkerung wehrt sich gegen das Vorhaben.
Russland hat ein Müllproblem, besonders im Moskauer Umland ist die Lage prekär. Abhilfe soll nun eine riesige Deponie in der Taiga schaffen. Doch die Bevölkerung wehrt sich gegen das Vorhaben.
Der frühere Außenminister und ehemalige SPD-Parteivorsitzende plädiert in Moskau für ein selbstbewusstes Europa und tritt Trugbildern der russischen Propaganda entgegen
Wie gedenkt man der Toten der Kriege? Die Schüler der Frankfurter Gagern-Schule zeigen in der Paulskirche eine zukunftsweisende Erinnerungskultur.
Der neue japanische Kaiser Tenno Naruhito verbringt eine Nacht mit der Sonnengöttin Amaterasu Omikami – es ist der letzte Akt der Kaiserwerdung. Was genau inmitten der Schreinanlage geschieht, ist geheim.
Erstmals erobern die Grünen eine Großstadt im Norden von Deutschland: Belit Onay setzt sich in der Stichwahl gegen den Bewerber der CDU durch. Für die Stadt bedeutet die Wahl aber wohl keine Zäsur.
Das Stück „Wie man Wünsche beim Schwanz packt“ von Pablo Picasso ist „eine Dichtung wie ein Theater in einem Ohrring“. In ihm spiegelt sich der Geist einer nervenaufreibenden Zeit.
Das Kunstmuseum Bern verkauft das Landschaftsgemälde „Stürmische See“ von 1873. Ein Gespräch mit Marcel Brülhart, Vorstandsmitglied der Dachstiftung des Museums, über den Umgang mit einem schwierigen Erbe.
Emile Bravo setzt seinen im Zweiten Weltkrieg angesiedelten Spirou-Comic „Die Hoffnung“ fort.
Eine neue Studie belegt, dass Juden in Deutschland aufs Neue wachsendem Antisemitismus ausgesetzt sind. Was treibt diesen gefährlichen Trend an? Ein Gastbeitrag.
In der Finnmark zerstörte die Wehrmacht 1944 alles Verwertbare, um der nahenden Roten Armee nichts zu überlassen – für die Bevölkerung war das verheerend. Dennoch ist bis heute kein deutscher Regierungsvertreter dort gewesen.
Er konnte so schön wie einsichtsvoll über Musik schreiben. Er hat Franz Schuberts „Winterreise“ neu gedeutet und der zeitgenössischen Musik einen Platz im Repertoire der Orchester erstritten. Jetzt ist der Komponist, Dirigent und Philosoph Hans Zender mit 82 Jahren gestorben.
Stephan B. wollte seine Attacke in Halle aussehen lassen wie ein Videospiel. Unsere Autoren haben sich im vergangenen Oktober auf Spurensuche begeben – in einer Welt, in der alles nur ein Witz sein kann oder bitterer Ernst.
Der Feldzug der Türkei gegen die Kurden stellt die Welt vor vollendete Tatsachen. Das außenpolitische Establishment des Westens ist entsetzt. Was sind die Folgen? Was wäre zu tun, und durch wen?
Die deutschen Experten, die im Zweiten Weltkrieg die Kunstbeutezüge organisierten, glaubten, Sowjetrussland sei barbarisch. Manche änderten später ihre Meinung. Eine überfällige Studie widmet sich den Kulturgutverlusten der russischen Museen.
Vor 50 Jahren wurde Willy Brandt Bundeskanzler. Ohne seine Zeit in Norwegen ist er nicht zu verstehen. Der frühere Ministerpräsident Thorbjørn Jagland redet darüber, wie das Land Brandt formte – und wie er Norwegen beeinflusste.
Der IOC-Beschluss, die olympischen Marathonwettbewerbe 2020 im kühleren Sapporo austragen zu lassen, stößt in Tokio auf heftige Kritik. Die Gouverneurin wagt einen kühnen Vergleich.
Ausdrucksstarke Interpretationen: Ute Lemper verbeugt sich in der Alten Oper vor Brecht, Weill und Marlene Dietrich. Das Programm ist vielfältig. Und weist einige Parallelen zur Gegenwart auf.
An Vorschlägen, wie man dem Antisemitismus in Deutschland entgegenwirken kann, fehlt es nicht. Eine bessere Aufklärung in den Schulen alleine reicht jedenfalls nicht.
Der türkische Krieg hat in nur drei Tagen Zehntausende zur Flucht getrieben. Möglich gemacht hat ihn Trump, der seine kurdischen Bündnispartner fallen ließ. Das kann sich noch rächen.
Eine Wiederentdeckung: Das Museum Giersch der Frankfurter Goethe-Universität zeigt eine Retrospektive auf das Werk des Frankfurter Malers Georg Heck.
Im amerikanischen Kongress regt sich massiver Widerstand gegen Trumps Umgang mit der türkischen Militäroffensive. Auch Europa zeigt sich besorgt – und setzt auf diplomatische Initiativen.
Wohnort Sprache: Peter Handke erhält den Nobelpreis für Literatur 2019. Unter den deutschsprachigen Autoren ist er der Wächter der wahren Empfindung.
Der amerikanische Präsident Donald Trump hat den Rückzug der Truppen aus Syrien damit begründet, dass die Kurden die Vereinigten Staaten im Zweiten Weltkrieg nicht unterstützt hätten. Die türkische Offensive gegen die Kurdenmiliz YPG in Nordsyrien war erst durch den Truppenabzug möglich geworden.
Den Truppenabzug aus Syrien hat Donald Trump mit einem gewagten historischen Vergleich begründet. Die Entscheidung des amerikanischen Präsidenten erntet auch unter Republikanern massive Kritik.
Die Besatzungsmacht Großbritannien übergab vier Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs die Treuhänderschaft für den Konzern an den Bund. Das sorgte zunächst für viel Zündstoff.
Vor einem Jahr wurde in Frankfurt die Neue Altstadt eröffnet – unter den lauten Stimmen ihrer Kritiker. Ein Jahr später mag das Viertel mit dem Neobarock und der Fachwerkromantik niemand mehr missen.
Bauarbeiter haben auf einem Kasernengelände in Hanau einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Die 50-Kilo-Bombe soll am Dienstagabend entschärft werden. Das hat Folgen für den Bahnverkehr.
Vor 150 Jahren ist der Eiserne Steg feierlich eröffnet worden. Seither hat das Frankfurter Wahrzeichen zwei Kriege und einige Beschädigungen überstanden. Was seitdem sonst geschah – ein Rückblick.
Am 3. Oktober feiern wir wieder den Tag der Einheit. Aber wieso haben wir überhaupt einen staatlichen Feiertag? Und wie machen das die anderen Länder?
Ein unerschütterlicher Jazzmusiker: Carlo Bohländer veranstaltete gleich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges Konzerte und eröffnete den ersten Jazzkeller Deutschlands. Vor 100 Jahren wurde der passionierte Musiker geboren.
Der Volvo PV 444 war das einzige zivile Auto, das im Zweiten Weltkrieg seine Premiere feierte. Fünfzehn Jahre später durfte der Buckel mit dem Drei-Punkt-Sicherheitsgurt sogar Automobilgeschichte schreiben.
In Hanau ist eine 50 Kilogramm schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Während der Entschärfung kommt es zu Verkehrsbehinderungen.
Bei Bauarbeiten wurde in Hanau eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Anwohner müssen sich auf eine Evakuierung vorbereiten. Die Entschärfung wird sich auch auf den Bahnverkehr auswirken.
Mit ihrem Klimapaket enttäuschte die Bundesregierung viele. Auch in New York steht Merkel unter Rechtfertigungsdruck. Sie verweist auf die Bevölkerung – und den Unterschied zwischen Politik und Wissenschaft.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung fühlt sich seit ihrer Gründung der Sozialen Marktwirtschaft und dem Ordoliberalismus verpflichtet. Dies verwickelte die Wirtschaftsredaktion immer wieder in schwere Auseinandersetzungen.
In Frankfurt wird eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Wir haben mit den Zuständigen und Anwohnern gesprochen.