Allenfalls der Anfang eines langen Weges
Das Treffen Obamas und Putins wird von beiden Seiten als konstruktiv bezeichnet – konkrete Schritte zur Lösung des Syriens-Konflikts wurden aber nicht vereinbart
Das Treffen Obamas und Putins wird von beiden Seiten als konstruktiv bezeichnet – konkrete Schritte zur Lösung des Syriens-Konflikts wurden aber nicht vereinbart
Die Interessen der Vereinigten Staaten und Russland kreuzen sich in Syrien. Der Nahost-Experte Günter Meyer erklärt im FAZ.NET-Interview den geschickten Strategiewechsel Putins, der den Kreml in eine Schlüsselrolle zur Lösung des Syrien-Konflikts bringt.
Mit Spannung war das Treffen von Obama und Putin in New York erwartet worden. Das Gespräch verlief „produktiv“. Doch ob Assad oder Ukraine – die großen Differenzen traten offen zutage.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat es in seiner Rede vor den Vereinten Nationen als Fehler bezeichnet, die syrische Regierung von Baschar al-Assad in Frage zu stellen. Damit stellte er sich gegen Barack Obama, für den der Machthaber ein "Tyrann" ist.
Dank Russlands Initiative für Syrien sieht sich auch Iran international aufgewertet. Doch der Streit über Assad entzweit die Feinde des IS.
Warum engagiert sich der russische Präsident Putin so sehr in Syrien? Weil er sich den Einfluss auf die Bildung einer Regierung nach Assad sichern will.
Wenn Wladimir Putin an diesem Montagnachmittag in New York die Bühne der UN-Vollversammlung betritt, ist er wieder zu einem Schlüsselakteur der Weltpolitik aufgestiegen – Russlands militärische Hilfe für Assad macht es möglich.
Der Ifo-Geschäftsklima-Index für Ostdeutschland wird veröffentlicht. Aus Großbritannien kommen die Hauspreise, aus Amerika die Zahl der schwebenden Hausverkäufe.
Wie kann der Krieg in Syrien gestoppt werden? Verteidigungsministerin von der Leyen wirbt um Russland. Auch Syriens Machthaber Assad müsse einbezogen werden. Die Grünen warnen vor einem solchen Schritt.
Der Flüchtlingsstrom zwingt den Westen, die harte Haltung gegenüber Syriens Machthaber aufzugeben. Ein Dilemma, das durch Russland noch verschärft wird. Von Putins Rede vor der UN erhoffen sich die Europäer und Amerikaner jetzt mehr Klarheit.
Es diene der „nationalen Sicherheit“: Präsident Hollande lässt die französische Luftwaffe Stellungen des IS in Syrien bombardieren. Zugleich setzt der Westen vor der UN-Generaldebatte auf Diplomatie - und Putin.
Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat ein Ende der Sanktionen gegen Russland in Spiel gebracht - wegen der wichtigen Rolle des Landes im Syrien-Konflikt. Kanzleramtsminister Peter Altmaier widerspricht nun: „Wir sind nicht erpressbar“.
Die amerikanische Regierung unternimmt einen neuen Anlauf, den Krieg in Syrien zu beenden. Rund um die Vollversammlung in New York werde Außenminister John Kerry auch mit Vertretern Russlands und des Iran Lösungen suchen.
In New York hat sich die Weltgemeinschaft versammelt, es ist ein neues Superlativ in der Stadt der Superlative. Die Botschaft: Wir meinen es ernst.
Eine Woche, nachdem er auf einen Stimmenimitator hereinfiel, bekommt Elton John einen echten Anruf aus dem Kreml. Dieses Mal ist tatsächlich der Präsident am Apparat.
In einem Fernsehinterview hat sich Russlands Präsident Putin offen über seine militärischen Ziele in Syrien geäußert. Es gehe ihm um die Rettung des umkämpften Assad-Regimes.
Bei der Lösung des Syrien-Konflikts nähern sich Deutschland und Russland an. Der Kreml zeigte sich erfreut über Bemerkungen der Kanzlerin, die nun auch wie Moskau den syrischen Machthaber Assad als Gesprächspartner sieht.
Putin und Erdogan eröffnen in Moskau Europas größte Moschee. Im Inneren sollen bis zu 10.000 Gläubige beten können. Kleinere Projekte scheiterten zuletzt immer wieder an der Stadtverwaltung oder an Nationalisten.
Staatskapitalismus, Autokratie, Nepotismus, Revisionismus: Die Forscher streiten noch über die Defitinion von Wladimir Putins Herrschaftssystem. Faktisch ist seine Macht in Russland nahezu unbegrenzt - und wird mit großem Aufwand inszeniert.
Der Springer-Verlag zieht sich nach elf Jahren vom russischen Markt zurück. Wie das Unternehmen bestätigte, verkauft es die Anteile seines russischen Ablegers vollständig. Eine Gesetzänderung Putins zwang den Verlag zu diesem Schritt.
Eine der Erfahrungen der Bundeskanzlerin ist, dass kleine Probleme groß werden, wenn man keine großen Probleme hat. Und dass man in Zeiten von Panik Ruhe verströmen muss. Das gelingt ihr auch in der Flüchtlingskrise – noch.
Sie sollen nach Syrien, haben aber keine Lust. Ein russisches Medium berichtet über den Unmut der Soldaten. „Wir wollen nicht nach Syrien fahren, wir wollen dort nicht umkommen“, sagt ein Soldat.
Einmal Tee trinken mit Putin, seine „lächerlichen“ Ansichten zu LGBT-Rechten in Russland diskutieren. So träumte Rockstar Elton John die Tage. Dann klingelte das Telefon. Es war Wladimir.
Ein offenes militärisches Eingreifen Russlands in den Krieg in Syrien rückt offenbar näher. Syrien müsse nur um Hilfe bitten, dann prüfe man den Einsatz von Bodentruppen, signalisiert Moskau.
Sollten die Staaten der Europäischen Union wegschauen oder eingreifen? In der vom Krieg zerrissenen Ukraine entscheidet sich viel mehr als das Schicksal eines einzigen Landes.
In der zweiten Fernsehdebatte der Republikaner dreht sich fast alles um den Spitzenreiter und seine Sprüche. Nur als es um Inhalte geht, wurde Donald Trump stiller. Konkurrent Jeb Bush kann trotzdem nur einmal richtig punkten.
Russland verstärkt seine Militärhilfe für Syriens Diktator. Nach F.A.Z.-Informationen sind weitere russische Panzer und Artillerie im Land stationiert worden. Und ausgerechnet im russischen Fernsehen gibt Assad dem Westen die Schuld an der Flüchtlingswelle.
Der Waffenstillstand im Osten der Ukraine könnte Zeichen für eine Einleitung des Minsker Friedensprozesses sein. Doch Kiew misstraut der Ruhe. Nagelprobe sind die angekündigten Wahlen in den Separatistengebieten.
Die Kämpfe in Syrien gehen unvermindert weiter. Deshalb hat Russlands Präsident eine neue Anti-IS-Koalition vorgeschlagen. Doch die Vereinigten Staaten wollen von Wladimir Putins Idee nichts wissen.
Auf Wladimir Putin kann Syriens Diktator Assad weiter bauen. Der russische Präsidenten wirbt weiter für ein Militärbündnis gegen die Terrormiliz IS, dem auch das Regime in Damaskus angehören soll.
Der Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion, Thomas Kreuzer, wirft der Bundesregierung Versagen in der Flüchtlingspolitik vor. Um den Krieg in Syrien zu beenden, bedürfe es auch, das Gespräch mit dem russischen Präsidenten zu suchen.
Angesichts der geopolitischen Umwälzungen ist Deutschland heute deutlich offener und risikobereiter als viele andere Staaten. Doch ohne Grenzen und Begrenzbarkeit entfällt eine zentrale Voraussetzung des offenen Verfassungsstaates. Ein Gastbeitrag.
Bundesfinanzminister Schäuble im Gespräch: über Zeitenwenden, Chancen und Grenzen der Zuwanderung, die deutsche Führungsrolle in Europa, Putin, Tsipras – und die Niveaulosigkeit im politischen Diskurs.
Wladimir Putin baut vor seinem Auftritt bei den Vereinten Nationen die russische Stellung in Syrien aus. Mit der zusätzlichen Militärhilfe für Assad will der russische Präsident Stärke demonstrieren.
In großer Eile baut Russland eine Basis für Luftschläge in Syrien auf. Putin will wieder auf der großen Bühne mitspielen und schlägt eine Anti-Terror-Koalition vor.
Russland verstärkt seine Militärhilfe für das bedrängte Assad-Regime schneller und in weit größerem Umfang als bisher bekannt. Ein Stützpunkt mit rund 1000 Soldaten soll bis zur Putin-Rede vor den Vereinten Nationen Ende des Monats einsatzbereit sein.