Was will Putin in Syrien?
Die russischen Militärmaßnahmen in Syrien legen den Schluss nahe, dass Moskau sich zumindest die Option eröffnen will, mit eigenen Soldaten in den Bürgerkrieg einzugreifen. Das ist keine erfreuliche Aussicht. Ein Kommentar.
Die russischen Militärmaßnahmen in Syrien legen den Schluss nahe, dass Moskau sich zumindest die Option eröffnen will, mit eigenen Soldaten in den Bürgerkrieg einzugreifen. Das ist keine erfreuliche Aussicht. Ein Kommentar.
Es blühen Gerüchte und Spekulationen über die Natur von Moskaus militärischem Engagement in Syrien. Das Ausmaß von Russlands Bemühungen bleibt im Dunklen. Sind die russischen Soldaten nur Ausbilder oder auch Kämpfer?
Die Mitglieder des „Normandie-Formats“ wollen sich Anfang Oktober in Paris treffen. Dabei soll es um die weitere Umsetzung der Minsker Friedensvereinbarungen gehen.
Für Wladimir Putin ist besonders eines wichtig: Stärke zeigen. Im Zweifel mit Schauprozessen gegen Systemfeinde. Eine Strategie für die innere Entwicklung des Landes und der Positionierung nach außen gibt es aber nicht.
So lange sich Moskau gegen einen Amtsverzicht Baschar al Assads sträubt, wird es für Syrien keine Lösung geben. Russland könnte dem Land und der Welt einen großen Gefallen tun.
Die Vereinigten Staaten befürchten eine weitere Eskalation des Konflikts in Syrien, sollte Moskau Truppen schicken. Russland hat Kriegsmaterial dorthin gebracht und nun die Möglichkeit 3000 Soldaten und Kampfflugzeuge dort zu stationieren.
Der russische Präsident wirbt für einen „koordinierten Kampf“ gegen islamistischen Terror und schließt Luftschläge auf Ziele des „Islamischen Staates“ in Syrien nicht mehr aus.
Ab sofort müssen alle russischen Nutzerdaten in Russland gespeichert werden. Das soll die Daten der Bürger schützen, sagt die Regierung. Menschenrechtler vermuten ganz andere Motive dahinter.
Mit der größten Militärparade in der Geschichte des Landes begeht China den 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs. Staatschef Xi Jinping kündigt in seiner Rede an, die Streitkräfte zu verkleinern - ein bisschen.
China will zum 70. Jahrestag des Weltkriegsendes seine Macht demonstrieren – mit Soldaten, Kanonen, Kampfflugzeugen. Die Regierung versichert: Die Parade steht für Transparenz und Friedfertigkeit.
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Bei einer Explosion vor dem Parlament in Kiew soll mindestens ein Mensch getötet worden sein. Zuvor hatten die Abgeordneten in erster Lesung eine Verfassungsreform gebilligt, die den Separatisten mehr Rechte zubilligt.
Der ukrainische Regisseur Senzow wurde in Russland wegen „Terrorismus“ zu zwanzig Jahren Haft verurteilt, der mitangeklagte Aktivist Koltschenko zu zehn. Was steckt hinter solchen Strafen?
Drei Tonnen Essen, die ein Caterer für das BMW-Team zum DTM-Rennen nach Russland bringen sollte, werden vernichtet. Weil Wladimir Putin es so will. Was für eine Verachtung gegenüber dem Leben.
Bollenhutmädchen, Schwarzwaldklinik und natürlich die Kuckucksuhr – das sind die Symbole, die nicht nur den Schwarzwald, sondern das Bild von ganz Deutschland geprägt haben.
Wladimir Putin möchte eine Allianz gegen den „Islamischen Staat“ schmieden - unter Einschluss des syrischen Diktators, der ein treuer Käufer russischer Waffen ist. Aber es gibt Widerstand.
Polens Präsident Andrzej Duda lobt vor seinem Besuch in Berlin die Kanzlerin für ihre Russland-Politik. Im Gespräch mit der F.A.Z. fordert er zugleich mehr Präsenz der Nato in seinem Land.
Im ukrainischen Parlament protestieren die Freunde Europas gegen die Einmischung Europas. Die Historiker Jörg Baberowski und Heinrich August Winkler streiten darüber, ob die Ukraine eine Zukunft als Nationalstaat hat.
Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen: Auf der von Russland annektierten Krim eröffnen acht „wunderbare Klubs“ eine neue Fußballliga. Moskaus Sportminister ist daran nicht ganz unbeteiligt.
Der ukrainische Präsident Poroschenko hat Russland vorgeworfen, den Gedanken eines Eingreifens in der Westukraine noch nicht aufgegeben zu haben. Mehr als 50.000 russische Soldaten stünden an der Grenze bereit, sagte er.
Bekannter Neuzugang bei der Deutschen Welle: Die Reporterin Schanna Nemzowa, Tochter des ermordeten Kreml-Kritikers, unterstützt die Russisch-Redaktion. Ein Besuch.
Den westlichen Sanktionen gegen Russland begegnet Präsident Putin mit Härte. Doch die angeordnete Vernichtung importierter Lebensmittel aus Lettland oder Frankreich stößt auf Protest. Und Phantasie.
Mit Delhi redet der Kreml über Rüstung, mit Brasília über Erdöl, mit Peking über beides. Im September wird Russlands Präsident Putin wieder einmal nach Peking reisen. Russland erhofft sich mehr von China, als das Nachbarland bislang erfüllt.
Russland hat auf die Lieferung zweier moderner französischer Kriegsschiffe verzichtet, die Paris wegen der Ukraine-Krise auf Eis gelegt hatte. Nun wurden die finanziellen Details bekannt.
In Nischnij Nowgorod hat die Polizei die Leichen von zwei Frauen und sechs Kindern entdeckt. Bei der Festnahme zückte der tatverdächtige Russe ein Messer.
Das Ansehen Wladimir Putins ist in vielen Ländern drastisch gesunken. In Russland selbst genießt der Präsident laut einer internationalen Umfrage aber überwältigende Zustimmung.
Eine Journalistin heuerte zum Schein bei einer Firma an, die im Sinne der russischen Regierung Propaganda im Internet verbreitet. Ein Blick ins Innere des Informationskrieges.
Dmitri Peskow, Sprecher von Russlands Präsident Putin, verdient laut eigener Aussage 132.000 Euro. Bei seiner Hochzeit trug er nun eine Uhr, die mehr als eine halbe Million Euro wert sein soll. Die Erklärung sei einfach, sagt seine Frau.
Die Kämpfe in der Ostukraine reißen nicht ab. Nun sind mindestens vier Soldaten bei Kämpfen mit den Separatisten umgekommen. Präsident Poroschenko warnt derweil vor möglichen Expansionsgelüsten Wladimir Putins.
Binnen 14 Jahren wird Peking zum zweiten Mal Gastgeber von Olympischen Spielen. Das ist schlimm. In den wesentlichen Punkten zivilisierter Gesellschaften hat sich China keinen Deut verbessert.
Moskau und Paris haben sich offenbar auf eine abschließende Zahlung an Russland verständigt. Damit ist die Lieferung der modernsten französischen Kriegsschiffe an den Kreml wohl endgültig vom Tisch.
Mit Hilfe ausländischer Gäste will der Kreml zeigen, dass er nicht isoliert ist. Westler, die sich für Zwecke der Propaganda einspannen lassen, gab es schon zu Lenins Zeiten.
Der Wahl-Russe Gérard Depardieu darf die kommenden fünf Jahre nicht mehr in die Ukraine reisen. Das sei im Interesse der nationalen Sicherheit, teilte der Geheimdienst des Landes mit.
Fifa-Präsident ist Joseph Blatter nur noch bis Februar 2016. Und dann? Geht es nach Wladimir Putin, bekommt der Schweizer den Nobelpreis. Zugleich äußert der Kremlchef Vorwürfe gegen die Vereinigten Staaten.
Der russische Präsident beklagt, dass er stets nach Washington reisen müsse, um Angelegenheiten mit Europa zu klären. Das finde er „seltsam“, sagte er in einem Interview. Er wünsche sich ein starkes Europa, so Putin.
Russlands Präsident Putin hat die Änderung der Marine-Doktrin bestätigt. Wichtige Akzente sollen nun auf der Arktis, dem Atlantik und der Krim liegen, teilte der Kreml mit. Außerdem strebe man mit einem Nachbarstaat freundschaftliche Beziehungen an.