Im Griff des Goldes
Der schnöde Mammon ist zur Religion des chinesischen Volkes geworden, die Menschen werden von Kapitalismus und Diktatur in die Zange genommen.
Der schnöde Mammon ist zur Religion des chinesischen Volkes geworden, die Menschen werden von Kapitalismus und Diktatur in die Zange genommen.
Erdgas kommt aus Russland direkt nach Deutschland, ohne die Ukraine: Das ist der Plan der Gas-Pipeline „Nord Stream 2“. Daran gibt es heftige Kritik aus der EU – und von Außenpolitikern in Deutschland. Doch der Wirtschaftsminister findet das Projekt nötig.
Wofür verwendete der damalige Leichtathletik-Präsident Lamine Diack mehr als eine Million Euro Bestechungsgeld? Nicht zur persönlichen Bereicherung, beteuert er. Vielmehr bringt Diack Wladimir Putin ins Spiel.
Die europäischen Wirtschaftssanktionen gegen Russland werden um weitere sechs Monate verlängert. Russland reagierte betont gelassen.
Erst „Schweizer des Jahres“, bald schon der Friedensnobelpreis? Joseph Blatter hat immer noch Fürsprecher. Trotzdem erwartet den suspendierten Fifa-Präsidenten die „Inquisition“ – vor der sein früherer Freund Platini gar nicht erst erscheint.
Aus der jährlichen Pressekonferenz des russischen Präsidenten kann man viel über ihn und sein Land erfahren. Wladimir Putin nimmt Huldigungen entgegen. Und sucht die Konfrontation.
Warum die Vereinigten Staaten außenpolitisch an Einfluss verloren haben, aber die mit Abstand wichtigste Macht in der Welt bleiben werden. Eine Analyse und sechs Thesen nach dem 13. November 2015.
„Im Großen und Ganzen passt uns das“: Bei seiner Jahrespressekonferenz im Kreml hat Wladimir Putin einer neuen UN-Resolution für den Kampf gegen den „Islamischen Staat“ die russische Unterstützung zugesagt.
Frankreichs beliebteste Fernseh-Satire ist eine Puppenshow: „Les Guignols de l’ info“ sollten abgeschafft werden. Jetzt sind wieder da, aber wo ist ihr Biss geblieben?
Die wirtschaftliche Partnerschaft der Ukraine mit der EU ist dem russischen Präsidenten ein Dorn im Auge. Jetzt macht Putin Ernst und setzt den Freihandel mit der Ukraine aus. Gibt es noch eine letzte Chance zur Lösung des Streits?
Was waren die „Google Trends“ in diesem Jahr? Die Sonnenfinsternis begeisterte im März Millionen Menschen in Europa und stieß auch im Internet auf viel Interesse. Und sonst?
Der deutsche Sport diskutiert über die Verantwortung seiner Funktionäre. Hans-Wilhelm Gäb, Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats der Stiftung Deutschen Sporthilfe, spricht im Interview über deutsche Werte und Geschäftsgepflogenheiten in der Welt.
Der amerikanische Außenminister Kerry besucht Moskau, um eine gemeinsame Linie für den Syrien-Einsatz zu finden. Inzwischen steht fest, wann die nächste Syrien-Konferenz stattfinden soll. Einige Differenzen scheinen weiterhin nicht lösbar zu sein.
Obama sieht sich als führender Klimaschützer, Putin muss kaum CO2 einsparen, China beharrt auf Souveränität. So viel Aufmerksamkeit wie in Deutschland bekommt der Klimapakt sonst kaum.
Das Treffen zwischen Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan war noch beim G20-Gipfel in der Türkei verabredet worden. Nun hat Moskau die Begegnung mit dem türkischen Staatspräsidenten offenbar wegen des Abschusses des russischen Kampfflugzeuges abgesagt
An diesem Donnerstag erhält Swetlana Alexijewitsch den Literaturnobelpreis in Stockholm: Ihre weißrussische Heimat reagiert gespalten auf die Auszeichnung – zu groß ist die Übermacht des Nachbarn.
In Russland geht es drunter und drüber: Ein Staatsanwalt ist Mafia-Pate, der Streit mit der Türkei wird selbstzerstörerisch. Lässt Präsident Putin sein Land absichtlich hochgehen?
Seit 2005 gibt es in Russland in Sportstätten keinen Alkohol mehr. Im Heimatland des Wodkas wollen aber Fußballfunktionäre bei der WM 2018 Bier erlauben. Nun schaltet sich Wladimir Putin in die Debatte ein.
Kauft die Türkei Öl von der Terrororganisation „Islamischer Staat“, wie Russland behauptet? Laut Sicherheitskreisen gebe es für eine solche Verwicklung Erdogans mit dem IS keine Beweise.
In seiner Rede an die Nation hat Russlands Präsident Putin die Türkei scharf angegriffen – das war erwartbar. Weitaus spannender ist, was er über Korruption und Justizwillkür im eigenen Land sagte.
Wladimir Putin droht Ankara nach dem Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs mit weiteren Sanktionen. Die westlichen Staaten macht der Präsident für die Ausbreitung des Terrorismus verantwortlich.
Russland muss weitere Milliardenverluste durch europäische Wirtschaftssanktionen fürchten. Die EU will ihre härtesten Strafmaßnahmen verlängern.
Im „Kampf gegen den Terror“ geht Russland gnadenlos vor. Zum Opfer fallen Putins Strategie nicht nur eigene Soldaten und syrische Zivilisten. Auch die russische Bevölkerung spürt Auswirkungen des Konflikts.
Zurzeit geht die größte Gefahr für die Welt und für den Westen nicht vom IS aus. Der Abschuss des russischen Jagdbombers durch die Türkei zeigt, dass eine Allianz mit Russland kein Schritt in Richtung Frieden ist.
Russlands Präsident erhebt schwere Vorwürfe gegen Ankara: Der „Islamische Staat“ liefere „massiv“ Erdöl in die Türkei. Deswegen sei das russische Kampfflugzeug abgeschossen worden. Der türkische Präsident reagiert mit deutlichen Worten.
Ob der Plan des französischen Präsidenten Hollande gelingt, eine schlagkräftige Allianz gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat" zu bilden, muss bezweifelt werden. Zu unterschiedlich sind die Interessen der internationalen Akteure im syrischen Bürgerkrieg. Ein Gastbeitrag.
Nach dem Abschuss eines Kampfflugzeuges macht Russland seinen Fußballklubs Vorschriften: Türken dürfen nicht mehr verpflichtet werden. Die Fifa will den Eingriff der Staatsführung in die Autonomie des Sports „von Fall zu Fall“ beurteilen.
Sie bewundert die Energie der Ukrainer und die Weisheit Angela Merkels, ist aber auch froh, dass die Weißrussen von ihren Oligarchen nicht so schamlos ausgeplündert werden. Ein Gespräch mit der Literaturnobelpreisträgerin Swetlana Alexijewitsch.
Der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu hat es abgelehnt, Russland um Entschuldigung für den Abschuss eines Jets in der vergangenen Woche zu bitten. Dies sei die „Pflicht“ des Landes gewesen.
Michail Gorbatschow blickt gekränkt auf die Zeit nach seinem Machtverlust vom August 1991 zurück, ist aber mit der russischen Gegenwart versöhnt.
Das Bedauern des türkischen Präsidenten Erdogan kommt zu spät. Russland verhängt als Antwort auf den Abschuss eines seiner Kampfflugzeuge weitreichende Wirtschaftssanktionen gegen Ankara.
Der französische Außenminister Fabius kann sich vorstellen, syrische Regierungstruppen an Bodeneinsätzen gegen den „Islamischen Staat“ zu beteiligen. Auch Russland will mit Paris militärisch enger in Syrien zusammenarbeiten.
Russlands Präsident Putin hat den französischen Präsidenten Hollande mit einer Charmeoffensive empfangen. Angeblich will Moskau die gemäßigte syrische Opposition künftig nicht mehr bombardieren. Die größte Streitfrage aber bleibt ungelöst.
Der russische Präsident hat seinem französischen Pendant Hollande zugesagt, eine Koalition gegen die Terrormiliz IS zu bilden. Das „gemeinsame Übel“ müsse vereint bekämpft werden.
Nach dem Abschuss des russischen Jagdbombers hat der Kreml nun ein „System von Antworten“ auf den „aggressiven Akt“ angekündigt. Schon vor der Ankündigung ging die Lebensmittelaufsicht gegen „gefährliche Produkte“ vor.
Moskau strebt trotz des Abschusses eines seiner Kampfjets durch die Türkei eine internationale Koalition gegen die Terrormiliz IS an. Washington zögert. Frankreichs Präsident François Hollande wird noch am Donnerstag im Kreml erwartet.