Was von der Anti-Putin-Partei übrig blieb
Aus seiner Partei bekommt Donald Trump fast nur Lob für seine Ukraine-Politik. Vor elf Jahren, als Russland die Krim annektierte, klangen die Konservativen ganz anders.
Aus seiner Partei bekommt Donald Trump fast nur Lob für seine Ukraine-Politik. Vor elf Jahren, als Russland die Krim annektierte, klangen die Konservativen ganz anders.
Bilal Erdoğan fordert Russlands Rückkehr in den internationalen Sport. Das ist keine gute Idee – nicht nur weil Russlands Kriegspropagandist Dmitrij Medwedjew den Eishockey-Olympiasieger Dominik Hašek mit dem Tode bedroht.
Die Entourage des amerikanischen Präsidenten sieht die Schuld am erwartbaren Scheitern von Friedensbemühungen bei der Ukraine – nicht beim Aggressor. Das ist nicht so unlogisch, wie es scheint.
Der amerikanische Plan für die Beendigung der Kämpfe in der Ukraine ist eine Totgeburt. Er hilft allein dem russischen Gewaltherrscher Wladimir Putin.
Der russische Präsident Putin zeigt sich erstmals seit Jahren zu bilateralen Gesprächen mit der ukrainischen Regierung bereit. Er will den Vorschlag des ukrainischen Präsidenten Selenskyj für eine 30-tägige Waffenruhe für zivile Ziele prüfen.
Der CDU-Außenpolitiker Johann Wadephul zeigt sich im Interview erschüttert über Donald Trump, zornig auf Wladimir Putin – und erläutert, warum Deutschland für ihn auch im Donbass verteidigt wird.
Für Russland sind die Taliban jetzt auch offiziell keine Terrororganisation mehr. Der Hamas wiederum erklärt der Mann im Kreml seinen Dank.
Der Prozess gegen die Journalisten gilt als neue Eskalation in Putins Kampf gegen unabhängige Medien: Sie sollen jeweils fünfeinhalb Jahre in Haft.
Krieg? Könnte man beinahe vergessen. Lemberg im Westen der Ukraine trotzt Wladimir Putin mit Theatern und Kaffeehäusern.
Wenn der Ölpreis sinkt, entgehen dem Kreml wichtige Einnahmen. Doch Putin hat noch andere Möglichkeiten, um den Krieg gegen die Ukraine zu finanzieren.
Nach Schätzungen der NATO wurden seit Kriegsbeginn schon mehr als 900.000 russische Soldaten verwundet oder getötet. Trotzdem gibt es keine Anzeichen dafür, dass Wladimir Putin einlenken würde.
Alexander Owetschkin übertrifft den NHL-Torrekord von Wayne Gretzky, von dem viele annahmen, er sei für die Ewigkeit. Der Russe fällt aber auch immer wieder durch seine Nähe zu Wladimir Putin auf.
Als erster ranghoher russischer Funktionär seit dem Überfall auf die Ukraine wird Putins Sondergesandter Kirill Dmitrijew in den USA empfangen. Schon das ist ein Erfolg für Moskau – auch, weil der Mann eigentlich unter Sanktionen steht.
Wenn Trump wegen der Ukraine sauer auf Putin ist, ist das für diesen kein Problem. Seine wichtigsten Erwartungen an den US-Präsidenten haben mit dem Krieg nichts zu tun.
Wenn nun also Putin den Friedens- und Trump den Wirtschaftsnobelpreis bekommen, was bleibt dann für uns allzeit positiv berichtenden Journalisten? Drei quälende Fragen.
Der russische Präsident äußert Verständnis für Donald Trumps Idee, Grönland zu annektieren. In einem Atemzug mit China und Nordkorea nennt er die USA als „Partner“.
Putins Vorschlag, die Ukraine unter UN-Verwaltung zu stellen, entbehrt jeder Grundlage. Er zeigt, dass der russische Präsident nicht bereit zum Frieden ist.
Russlands Präsident Putin schlägt eine Fremdverwaltung und Neuwahlen in der Ukraine vor. Die ukrainische Führung hat ganz andere Ziele – und bemüht sich in Paris weiter um Unterstützung der Europäer. Der Überblick.
Russland knüpft eine Waffenruhe im Schwarzen Meer an alte Forderungen. Sie betreffen auch die Europäer. Auf sie soll Washington Druck ausüben.
Am 26. März 2000 wurde Wladimir Putin Präsident. Von Anfang an herrschte er durch Krieg und Terror. Deutschland schaute weg. Blindheit war ja auch profitabel.
Der amerikanische Präsident hat die Druckmittel, die er gegenüber Putin anwenden könnte, bisher nur vage umrissen. Tatsächlich könnte er noch einiges tun.
Donald Trump betrachtet Steve Witkoff als seine diplomatische Geheimwaffe. Der Sondergesandte gewährte jetzt Einblick in sein Denken. In Moskau wird man begeistert sein.
Es ist gutzuheißen, dass Donald Trump Russland und die Ukraine zu Verhandlungen drängt. Ein Waffenstillstand, der elementare ethische und juristische Grundsätze außer Acht lässt, wird aber nicht zu einem gerechten Frieden führen.
Die Russen seien kriegsmüde und für eine Waffenruhe, sagt der Moskauer Soziologe Lew Gudkow. Aber zu den Bedingungen ihres Präsidenten Wladimir Putin.
In Berlin müssen die Unterhändler von Union und SPD die Ergebnisse ihrer Beratungen abliefern, in Riad verhandeln die USA mit Russland und der Ukraine über eine Waffenruhe, und in Paris steht Gérard Depardieu wegen Missbrauchsvorwürfen vor Gericht. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Putin erhöht mit einem neuen Erlass den Druck auf die Ukrainer in den besetzten Gebieten, russische Pässe anzunehmen. Ansonsten seien sie dazu verpflichtet, ihre Heimat „selbständig zu verlassen“.
Der ukrainische Schriftsteller Serhij Zhadan hat sich zum Militärdienst gemeldet. Er spricht über die Verheerungen des Krieges in den Seelen der Menschen, was Trumps Gespräch mit Putin für die Ukrainer bedeutet – und die Illusionen des Westens.
Bei Illner geht es um das Telefonat zwischen Trump und Putin – und es herrscht Einigkeit, dass der US-Präsident von Russland manipuliert wird. Sigmar Gabriel meint sogar zu wissen, warum die Finnen lieber für ihr Land kämpfen würden als die Deutschen.
Für seinen neutralen Kurs gegenüber Russland hatte sich Neu Delhi viel Kritik anhören müssen. Doch mittlerweile hat sich das Blatt dramatisch gewendet.
Trumps Annäherung an Russland hat auch ein strategisches Motiv: die Konkurrenz mit China. Das ist keine gute Nachricht, es könnte Putins Position in Europa erheblich stärken.
Alexandr Dugin spricht von einer amerikanischen „Revolution“. Und er preist Wladimir Putin, der jetzt „höflich, aber konsequent“ bleiben müsse.
Der russische Präsident will angeblich vorerst keine Energieanlagen der Ukraine mehr beschießen. Doch seine Armee greift wieder mit Drohnen an. Ist die Abmachung für Kiew trotzdem ein Erfolg?
Putin spiele auf Zeit und lasse Trump abprallen, meint F.A.Z.-Osteuropaexperte Reinhard Veser. Und der Politikwissenschaftler Frank Sauer geht im Anschluss noch weiter: Putin führe Trump vor.