Mode aus der DDR – VEB schlägt KaDeWe
Rauschender Erfolg, Riesenspaß: Axel Ranisch und Adam Benzwi leiten an der Komischen Oper Berlin mit „Messeschlager Gisela“ von Gerd Natschinski eine Renaissance der DDR-Operette ein.
Rauschender Erfolg, Riesenspaß: Axel Ranisch und Adam Benzwi leiten an der Komischen Oper Berlin mit „Messeschlager Gisela“ von Gerd Natschinski eine Renaissance der DDR-Operette ein.
Man kann und soll aus der Geschichte lernen. Aber historische Vergleiche führen schnell in die Irre.
Eine sozialdemokratische Frauenrechtlerin, eine konservative Katholikin, ein christlicher Gewerkschafter, ein sozialdemokratischer Professor und ein Liberaler, der vielen als demokratischer Nationalist galt: Fünf Biographien.
Welche Staatsorganisationslehren ziehen wir aus den ersten 75 Jahren Grundgesetz? Warum der Geburtstag der Republik gefeiert zu werden verdient. Ein Gastbeitrag.
Ob das Strafrecht das probate Mittel ist, um gegen NS-Parolen vorzugehen, darüber lässt sich streiten. Aber eines steht außer Frage: Wer sich heute an solche Vaterlandsverräter anlehnt, richtet sich selbst.
Höcke hat immer mit Parolen gespielt. Aber diejenigen, die Deutschland im Namen führten, stürzten das eigene Land in den Abgrund. Wer sich heute an solche Vaterlandsverräter anlehnt, richtet sich selbst.
Die Türkeireise des Bundespräsidenten ist nicht geeignet, dem Wiederaufleben völkischen Denkens in Deutschland entgegenzuwirken. Er verwechselt Integration mit Multikulti.
Von Hamburg nach Los Angeles: Wie ich durch, mit und als Lion Feuchtwanger zum Schriftsteller wurde.
XXL-Bundestag, Ministerialzulage bis zum Begleitprogramm rund um die Fußball-Europameisterschaft: Der Bund der Steuerzahler sieht viele Möglichkeiten, wie der Staat Geld sparen könnte.
Ein ehemaliger Angestellter des US-Rappers verlangt 35.000 Dollar Schadensersatz. Laut der Klageschrift hat Kanye West in der Vergangenheit Adolf Hitler als „großartig“ bezeichnet und Kindern gedroht, sie in Käfige zu sperren.
Eine Ausstellung in Berlin erzählt von der Welle der Gewalt gegen die Weimarer Republik. Sie zeigt, wie der Hass auf die junge Demokratie die politischen Extreme verband.
Mit einem emotionalen Appell warnt Reinhold Würth seine Mitarbeiter vor der Wahl der rechtspopulistischen Partei. Seine Argumentation stützt er dabei auf die Erfahrungen seines Unternehmerlebens.
Der Unternehmer Reinhold Würth warnt seine Mitarbeiter vor der Alternative für Deutschland. Im Fall einer Wahl der Partei sieht er die Gefahr einer „Demokratur oder gar einer Diktatur“.
Er bevorzugte Karton statt Leinwand, weil ihm ein Unterarm fehlte: Der heute vergessene Werner Scholz war seinerzeit so gut wie Dix und Grosz, wie das Hamburger Barlach Haus zeigt.
Unpolitisch wachse das Volk, im Schutz der politischen Entscheidungen, von der Gewalt des Staates abgeschirmt gegen jeden lichten Einfall: Sarkastisch verwies Franz Blei diesen Gedanken von Carl Schmitts NS-Verfassungslehre in die Sphäre der Spökenkiekerei. Bleis verschollener letzter Brief an Schmitt aus dem Januar 1934 wird hier erstmals publiziert.
Die Politikwissenschaft hat ihrer Gründungsgeneration aus der Nachkriegszeit viel zu verdanken. Die These vom braunen Erbe ist ein Mythos. Ein Gastbeitrag.
Ein Rückblick auf unsere Serie zur Hyperinflation des Jahres 1923: Manche Leser sehen in politischer Sicht Parallelen zur Gegenwart – aber damals ging es noch erheblich rauer zu.
Eine Ausstellung in Stuttgart illustriert ein ambivalentes Thema: das neusachliche Typenporträt der Weimarer Zeit
Auf ein Krisenjahr mit Hyperinflation und Hitler-Putsch folgte 1924 ein blasser Hoffnungsschimmer. Dennoch punkteten die politischen Linken und Rechten – und es wurde über Parteiverbote diskutiert.
Der Populismus ist für die Zukunft der Demokratie sogar noch gefährlicher als die Aggressionen Putins, sagt der Historiker Heinrich August Winkler. Dennoch gibt es etwas, das ihn hoffen lässt.
Im Westen wie im Osten des geteilten Deutschlands dominierte lange ein Bild der ersten Republik, das von dem Wunsch nach Abgrenzung geprägt war – freilich mit jeweils anderen Vorzeichen. Heute ist die Erinnerung an Weimar bedrängender denn je. Ein Gastbeitrag.
Wie die NSDAP im Winter 1929/30 in Thüringen mithilfe konservativ-bürgerlicher Kräfte ihre erste Machtposition in einem Land eroberte und in Weimar eine Herrschaft gegen die Weimarer Republik erprobte. Ein Gastbeitrag
Er hatte sich nie um politische Ämter gedrängt, und doch war der Zentrumspolitiker Wilhelm Marx eine verdienstvolle Persönlichkeit der Weimarer Republik. Der viermalige Reichskanzler lebte und handelte nach einer Maxime, die aktueller nicht sein könnte: Ethische Politik sei stets die richtige. Ein Gastbeitrag.
Das Prinzip der Republik darf in Deutschland nicht in Vergessenheit geraten.
Am 15. November 1923 bewirkte die Ausgabe der Rentenmark das Ende der deutschen Hyperinflation. Damit begann eine kurzlebige Stabilisierung der Weimarer Republik.
Als das Radio 1923 loslegt, ist Weimars Demokratie schon in Bedrängnis. Die Nazis zerstören sie 1933. Das junge Medium kommt ihnen zupass. Wie? Fragen an den einstigen Kulturchef des HR, Hans Sarkowicz.
Einflussreicher Publizist und Freund der konstitutionellen britischen Monarchie: Die Memoiren des Ökonomen Moritz Julius Bonn liegen in einer neuen Ausgabe vor.
Kommunist, Staatsmann und aktenfressender Apparatschik: Ilko-Sascha Kowalczuk beschreibt den Aufstieg Walter Ulbrichts bis 1945 als biographisch getönte Institutionsgeschichte.
Ein kluger, spielerischer Film über das Leben und den Tod, das Kino und die Physik: Timm Krögers „Die Theorie von Allem“ erschließt dem deutschen Film neue Dimensionen.
Norman Ohlers „Der totale Rausch – Drogen im Dritten Reich“.
Hedwig Richter sagt, der Vergleich der Gegenwart mit der Weimarer Republik sei Angstmacherei. Dabei unterschlägt sie allerhand Lernpotential. Eine Erwiderung.
Das Bundesverfassungsgericht verhandelt am 21. Juni über die Verbindlichkeit der 2009 beschlossenen Schuldenbremse. Von dem Urteil hängt ab, ob die Notfallklausel zum Schlupfloch wird.
Unternehmerisches Scheitern gehört zum Kapitalismus. Was das heißt, wusste der marktwirtschaftliche Reformer Ludwig Erhard aus eigener Hand. Ein Zufallsfund dokumentiert die bitteren Erfahrungen seiner Familie.
Ernst Schoens Tagebuch seiner Reise durch Deutschland 1947.
In der Weimarer Republik wurden viele Museen gegründet, das Landesmuseum Oldenburg war eins der wichtigsten davon. Nun feiert es seinen hundertsten Geburtstag mit hundert besonderen Kunstwerken.
Braves Mädel oder Vamp? Alles dabei im Film der Weimarer Zeit, von Sozialdrama bis Experimentalfilm. Zu entdecken gibt es das in einer großen Filmreihe.