Die vergessenen Frauen des goldenen Filmzeitalters
Sie schrieben Drehbücher, waren Diven oder reisten um die Welt: Frauen im Kino der Weimarer Zeit widmet das Deutschen Filmmuseum in Frankfurt eine große Ausstellung.
Sie schrieben Drehbücher, waren Diven oder reisten um die Welt: Frauen im Kino der Weimarer Zeit widmet das Deutschen Filmmuseum in Frankfurt eine große Ausstellung.
Erik Regers hellsichtiger Roman „Union der festen Hand“ über die Schwerindustrie im Ruhrgebiet wird nach mehr als neunzig Jahren neu aufgelegt.
Im wahren Leben hatte er nichts zu lachen: Die Werkausgabe von Hermann Borchardt macht die Stücke des vergessenen Schriftstellers zugänglich.
Nicht das Internet ist schuld an der Misere von Karstadt und Kaufhof. Sondern der Wandel der Gesellschaft. Ein Nachruf.
Wie haben Frauen in der Weimarer Republik gelebt? Fotos und Anekdoten aus Rhein-Main sucht das Deutsche Filmmuseum Frankfurt für eine Ausstellung.
Die Regelung der Staatsangehörigkeit darf keine Symbolgesetzgebung sein. Sie ist ein Verfassungsauftrag und sollte einen Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft leisten.
Ruhrbesetzung, Hitler-Putsch, linke Umsturzpläne, nationalkonservative Attacken, Hyperinflation: Die Weimarer Republik überstand 1923 einige Gefahren. Fünf neue Bücher widmen sich diesem Jahr.
Der hessische Justizminister zum Thema. Was macht einen guten Juristen aus?
In der jungen Bundesrepublik konnten Funktionäre des Nationalsozialismus die Gesundheitspolitik prägen. Eine historische Untersuchung der Sechziger- und frühen Siebzigerjahre macht auf erschreckende Weise deutlich, wie wenig Gewicht es hatte, wenn Beamte historisch belastet waren.
Der schlimmste Feind der Russen ist Wladimir Putin, und beim Schüren von Völkerhass tut es niemand seinen Propagandisten gleich. Eine Replik auf Eugen Ruge.
Vor hundert Jahren hielt Thomas Mann seine vielleicht berühmteste Rede: „Von deutscher Republik“. Sein Versuch, die neue politische Form mit alter nationaler Tradition zu versöhnen, ist bis heute umstritten. Ein Gastbeitrag.
Seine ersten Zeitungsartikel erscheinen vor dem Ersten Weltkrieg, und noch in der jungen Bundesrepublik führte er eine markante Feder: Eine Erinnerung an F.A.Z.-Herausgeber Erich Dombrowski
Im Gedenken an die erste deutsche Nationalversammlung spiegelt sich die jeweilige politische Gegenwart. Ein Blick auf die Jubiläumsfeiern von 1898 und 1923, auf „Deutschland, Deutschland über alles“ und die bittere Niederlage Weimars.
Das Verhältnis der Deutschen zu Aktien und zur Börse war schon immer kompliziert. Das zeigt sich auch in einem neuen Buch über die Historie des Wertpapierhandels in Frankfurt.
Die Inflation von 1923 schuf Not und Elend und unterminierte das Vertrauen vieler Menschen in die Weimarer Republik. Auf FAZ.NET machen wir nun 100 Jahre alte Artikel aus der alten Frankfurter Zeitung zugänglich. Sie zeigen und analysieren, was damals geschah.
Ach, was soll der Mensch verlangen? Dieses Gedicht fragt nach der richtigen Lebenshaltung und ist dabei ein Plädoyer für Individualität, Vielfalt und Toleranz.
Ein Vortrag des Bonner Musikwissenschaftlers Tobias Janz über eine neue Musikgeschichte mit dem Grundbegriff der Gleichzeitigkeit stößt in München auf entschiedenen Widerspruch.
Warum zeigte Arnold Bode 1955 auf der ersten Documenta nur wenige der Künstler, die er 1929 auf einer ähnlichen Schau in Kassel präsentiert hatte? Eine Ausstellung in Solingen möchte die Sache erforschen.
Die Konflikte um ungeborenes Leben und den Lebenswert drohen mit den nun kassenseitig übernommenen Bluttests für Schwangere wieder aufzubrechen. Ein Livestream von „Der Debatte“ gibt es ab 19 Uhr. Was sagt die Sprachwissenschaftlerin dazu, die über die heiklen Begriffe im Diskurs forscht?
Vor hundert Jahren wurde Walther Rathenau bei einem Attentat getötet. Kurz danach machte die Literatur der Weimarer Republik den rechten Terror zum Thema.
Sie kommen uns nah: Jo van Nelsen widmet den vergessenen Autorinnen der Weimarer Zeit einen Grammophon-Abend.
Alfred Einsteins Standardwerk zum italienischen Madrigal wird neu ediert und kritisch diskutiert. Eine Tagung an der Universität München.
Die Schriftstellerin Irmgard Keun ist lange vergessen gewesen. Ihr Roman „Nach Mitternacht“ steht nun im Mittelpunkt von „Frankfurt liest ein Buch“ - mit einer ganzen Reihe spannender Veranstaltungen.
Das Fiasko der deutschen Russlandpolitik erneuert das Trauma des Vertrags von Rapallo, der vor hundert Jahren zwischen der Weimarer Republik und Sowjetrussland geschlossen wurde. Ein Gastbeitrag.
Die Volksbühne Frankfurt streift lehrreich und amüsant durch Politik und Kunst der zwanziger Jahre. Die Songs der Weimarer Zeit erinnern bisweilen fatal an heute. Ein Besuch im Kabarett lohnt sich.
Vermischte Nachrichten: Michael Wildt möchte Deutschland in den Jahren 1918 bis 1945 in ungewohnten Perspektiven zur Darstellung bringen. Ein uneinheitliches Buch.
Das Frankfurter Museum Giersch der Goethe-Universität hat ein ungewöhnliches fotografisches Werk wiederentdeckt und präsentiert 120 Fotografien der Schwestern Hess.
Nini und Carry Hess: Wie Wissenschaft und Museen ein fotografisches Lebenswerk wieder entdecken, zeigt das Museum Giersch in Frankfurt. Lange wurde das Schicksal der Schwestern zusammen mit ihrer Kunst verdrängt.
Das Grab des früheren Reichspräsidenten Paul von Hindenburg in der Marburger Elisabethkirche soll zu einem hessischen „Ort der Demokratiegeschichte“ erklärt werden. Das ist keine gute Idee. Ein Gastbeitrag.
Durch die Corona-Pandemie haben sich Online-Parteitage etabliert – bisher müssen deren Ergebnisse aber durch Briefwahlen bestätigt werden. Das ist verfassungsrechtlich nicht geboten. Das Grundgesetz lässt den Parteien aufgrund der Parteienfreiheit mehr Raum bei der Gestaltung ihrer Wahlen. Das Parteiengesetz sollte entsprechend geändert werden.
Fotografiegeschichte: Die beiden Frankfurter Fotografinnen Nini und Carry Hess haben ein großes Werk geschaffen. Erst jetzt entdeckt eine Ausstellung es wieder.
Egomanie ist Trumpf: Steffen Greiner stellt die Vorläufer heutiger Querdenker vor.
Einladung zum historischen Vergleich: Die SPD war schon öfter großzügig darin, die Freiheitsrechte anderer gering zu schätzen, wenn es vermeintlich hehren Zielen galt. Ein Gastbeitrag.
Ludwig Erhard wird verehrt und kritisiert. Wer war der Mann, der die Soziale Marktwirtschaft begründet hat? Was wirkt fort? Ein Beitrag zum 125. Geburtstag.
Roderich Kiesewetter, CDU-Abgeordneter und Oberst der Bundeswehr, spricht nach der Entlassung von Vizeadmiral Schönbach über Putinversteher in den Streitkräften und falsche historische Mythen.
Das Städel-Museum hütet einen Schatz an historischen Fotografien, mit dem einst die Städelschüler studierten.