Leserbriefe vom 18. Februar 2023
„Rote Linien“ +++ Folgen eines russischen Sieges +++ Wehrpflichtdebatte +++ Parteiausschluss Maaßen +++ Innerstädtische Mobilität
„Rote Linien“ +++ Folgen eines russischen Sieges +++ Wehrpflichtdebatte +++ Parteiausschluss Maaßen +++ Innerstädtische Mobilität
Der Verteidigungsminister sieht gute Argumente für eine allgemeine Dienstpflicht zur Stärkung von Katastrophenschutz, Bundeswehr und Rettungsdiensten. Eine Neuauflage der Wehrpflicht lehnt er ab.
Um eine Demokratie aufrechtzuerhalten, braucht es das Engagement der Bürger. In Schweden wurde die Wiedereinführung der Wehrpflicht zum Erfolgsmodell. Ein Blick über die Grenze.
Wenige Tage nach den jüngsten Grenzverletzungen durch China verlängert Taiwan die Dauer der Wehrpflicht. So soll die Verteidigungsfähigkeit erhöht werden.
Das älteste Mitglied von BTS Jin beginnt seinen Militärdienst, der in Südkorea verpflichtend ist für gesunde Männer bis zum 30. Lebensjahr. Fans zeigen sich besorgt, weil Jins Stützpunkt in der Nähe zur Grenze nach Nordkorea ist.
In Deutschland wird noch über einen Pflichtdienst für Jugendliche diskutiert. Frankreich hatte sich schon ein konkretes Modell ausgedacht. Aber verpflichtend ist es auch dort noch nicht.
Eine Debatte um die Wehrpflicht „hilft uns wenig in der aktuellen Situation“, so Verteidigungsministerin Christine Lambrecht. Zugleich sind die Bewerberzahlen für die Bundeswehr Berichten zufolge rückläufig.
Die Aussetzung der Wehrpflicht war richtig – dennoch braucht es jetzt ein Gesellschaftsjahr für alle.
Die Außenministerin plädiert gegen einen Pflichtdienst bei der Bundeswehr Ein Scheitern des Panzer-Ringtauschs mit Polen schließt sie nicht aus.
Außenministerin Annalena Baerbock will die Bürger an der Diskussion über die Nationale Sicherheitsstrategie beteiligen. In Karlsruhe gelingt der Austausch.
Lisianne Peschel findet es unfair, neben der Ausbildung noch arbeiten zu müssen. Das Geld aus der Reichensteuer müsste anders investiert werden. Auch beim Thema Bundeswehr und Wehrpflicht hat der ehemalige NVA-Soldat und Business Coach eine andere Meinung als die junge Frau.
Ein blinder Fleck: Wer Dienst mit der Waffe in Zeiten der Bedrohung leistete, zeigte eine Haltung, die richtig, aber verpönt war.
Nach Ansicht von Anwälten und Menschenrechtsaktivisten wollen sich mehr und mehr Männer der Wehrpflicht in Russland entziehen. Und das, obwohl ihnen Geldstrafen oder bis zu zwei Jahre Gefängnis drohen.
Die CDU hat lange darüber diskutiert, wie sinnvoll ein Dienstjahr ist. Nun hat die Partei zwei Varianten dafür ausgearbeitet. Die entscheidende Frage soll aber erst der Bundesparteitag im September klären: Darf man oder muss man?
Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine ist eine Rückkehr zur Wehrpflicht für viele europäische Staaten ein Thema. In Lettland ist die Entscheidung schon jetzt gefallen.
Die Deutschen haben die Bundeswehr durch den Krieg in der Ukraine wieder schätzen gelernt? Stimmt nicht, sie stehen schon lange hinter ihr – anders als viele in Politik und Medien.
Die Regierung in Wien plant die Einführung einer Lehre, um Pflegeberufe aufzuwerten. Die soll dann mit dem Zivildienst verzahnt werden – und mehr junge Männer anziehen.
Viele Einwände gegen die Dienstpflicht sind berechtigt. Doch man muss schon mitten im Satz aufhören zu lesen, um aus dem Grundgesetz abzuleiten, dass sie per se verfassungswidrig wäre.
Die Frage, was uns unser Gemeinwesen wert ist, stellt sich auch für jeden Deutschen. Wer sich selbst gar nicht festlegen will, kann seine Kinder auch nicht in die Pflicht nehmen.
Der Bundestag stimmt über Milliarden für die Bundeswehr und den Mindestlohn ab. Der Krieg in der Ukraine läuft seit 100 Tagen. Und das Reisen am Pfingstwochenende könnte chaotisch werden. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Der CDU-Vorsitzende zeigt sich offen für ein Pflichtjahr, das bei der Bundeswehr abgeleistet werden kann. Aber nicht nur dort. Die SPD lehnt eine Rückkehr zur Wehrpflicht ab.
Der CDU-Vorsitzende sieht viel Zustimmung für eine Pflicht in der Bevölkerung. Außenministerin Annalena Baerbock spricht von einer „Diskussion aus dem letzten Jahrhundert.“
Amanda Kipke engagiert sich bei Students for Future, Matthias Redecker hält nichts von einem Tempolimit auf deutschen Autobahnen. Bei „Deutschland spricht“ treffen die Grüne und der Konservative zur Diskussion über den Ukrainekrieg aufeinander.
Der russische Überfall auf die Ukraine hat Taiwans Bevölkerung aufgeschreckt. Was, wenn China angreift? Die Vereinigten Staaten raten: Man solle sich auf asymmetrische Kriegführung vorbereiten.
Soldaten und Politiker wollen eine Dienstpflicht einführen – oder die Wehrpflicht zurück. Sogar Gegner einer Wiedereinführung sagen, dass die Wehrpflicht ihre Vorteile hatte. Warum zögern sie dann?
Anders als Außenministerin Baerbock meint, betrifft der Krieg nicht überproportional die Frauen. Männer sind es, die den Krieg führen müssen.
Suchen Sie den Dialog mit einem Putin-Versteher oder einem Pazifisten: Bei „Deutschland spricht“ 2022 streiten Leser mit kontroversen Ansichten über den Ukrainekrieg und dessen Auswirkungen. Jetzt Fragen beantworten und mitmachen.
Viele russische Soldaten, die in der Ukraine kämpfen, kommen aus abgehängten Regionen ihres Landes. Brutalität ist für viele eine alltägliche Kommunikationsform, die sie seit ihrer Jugend eingeübt haben. Ein Gastbeitrag.
Wegen der russischen Invasion in der Ukraine erwägt Taiwan, seine Wehrpflicht zu verlängern. Sie war erst vor kurzem von zwei Jahren auf vier Monate verkürzt worden.
Jürgen Kesting +++ Wehrpflicht +++ Putin ein Paria? +++ Valery Gergiev
Der Krieg in der Ukraine hat ein Umdenken in der deutschen Verteidigungspolitik bewirkt. Sollen wieder mehr Bürger eine militärische Grundausbildung erhalten, könnten Wehr- oder Dienstpflicht dabei helfen. Was ist rechtlich zu beachten?
Wiedereinführung der Wehrpflicht +++ Gründungsmitglied der Vereinten Nationen +++ Geschichte kennen +++ Gerhard Schröder +++ Putin-Versteher +++ Putin-Fotos
Deutsche Streitkräfte +++ Dienstpflicht +++ soldatischer Dienst +++ Kameradschaft +++ Sondervermögen +++ Gerhard Schröder +++ Valery Gergiev
Valentina Melnikowa von den „Soldatenmüttern“ Russlands fordert eine humanitäre Feuerpause, in der es einen Austausch von Gefangenen und Gefallenen gibt. Ein Interview.
Russlands Angriff auf die Ukraine hat eine Debatte über die Wehrpflicht ausgelöst. Der Generalinspekteur der Bundeswehr hat sich nun deutlich positioniert. Auch führende SPD-Politiker springen ihm bei.