Waffen und Wahlkampf
Erwartungsgemäß hat Peking gegen die jüngste Entscheidung aus Washington protestiert, Taiwan Waffen im Wert von 5,85 Milliarden Dollar zu verkaufen. Dabei hat Taiwan weniger bekommen, als es erhofft hat.
Erwartungsgemäß hat Peking gegen die jüngste Entscheidung aus Washington protestiert, Taiwan Waffen im Wert von 5,85 Milliarden Dollar zu verkaufen. Dabei hat Taiwan weniger bekommen, als es erhofft hat.
Der radikale Prediger Anwar al Aulaqi, einer der meistgesuchten Terroristen der Welt, ist im Jemen getötet worden. Er galt als Anführer von Al Qaida auf der Arabischen Halbinsel. Barack Obama sprach von einem Meilenstein im Kampf gegen den Terrorismus.
Mehr als ein halbes Jahr nach seinem Rücktritt von allen politischen Ämtern hat Karl-Theodor zu Guttenberg eine neue offizielle Aufgabe. Er soll als „Vordenker“ bei einer amerikanischen „Denkfabrik“ Visionen für die transatlantische Partnerschaft entwickeln.
Amerikanische Behörden haben einen Mann wegen Anschlagsplänen auf das Verteidigungsministerium und das Kapitol festgenommen. Der 26 Jahre alte Rezwan F. habe eine Attacke mit Sprengstoff beladenen Modell-Flugzeugen geplant.
Die Zahl der Deserteure steigt, und auch die bewaffneter Konfrontationen mit dem Militär: In Syrien streitet die Opposition über einen Strategiewechsel hin zum bewaffneten Kampf gegen das Regime Baschar al Assads.
Zankapfel Ostjerusalem: Gerade hat das Nahost-Quartett Israel und Palästinenser zu neuen Friedensverhandlungen aufgerufen, da genehmigt die israelische Regierung den Bau von 1100 neuen Wohnungen im Ostteil der Stadt.
Der vorwahlkämpfende Präsident Obama schimpft auf Europas Zaghaftigkeit im Kampf gegen die Eurokrise. Die eigene Zahlungsfähigkeit ist ja bis November gesichert.
Der amerikanische Präsident wirft Europa vor, die Schuldenkrise nicht entschlossen genug zu bekämpfen. Unterdessen hat der amerikanische Senat den Weg für einen Übergangsetat bis Mitte November freigemacht.
Südzucker mit starkem erstem Halbjahr, Presse: Tepco insolvenzgefährdet, VW kann Bedingungen für MAN-Kauf erfüllen, Boeing will Dreamliner-Produktion steigern, Acer will HP Kunden abluchsen, deutsches Konsumklima etwas besser als befürchtet, amerikanischer Senat stimmt für Haushalt - Blockade abgewendet, Japan will Firmen im Kampf gegen Yen-Höhenflug unterstützen
Der neue Euro-Rettungsschirm EFSF ist noch nicht durch die Parlamente, da regen sich schon Zweifel, ob er groß genug ist. Ideen gibt es, die Feuerkraft zu stärken. Das neue Zauberwort: Kredithebel.
Europas Staaten drängen schwache Banken zur Kapitalaufnahme. Das allein reicht aber nicht. Ohne weitere Stabilisierungsschritte udroht eine Zuspitzung der Krise.
EZB-Präsident Trichet malt ein düsteres Bild der Schuldenkrise. An den Märkten sei inzwischen der Glaube verloren gegangen, dass Schlüssel-Länder nicht zahlungsunfähig werden können.
Nike steigert Gewinn um 15 Prozent, Caterpillar bekräftigt Prognose, Moody's stuft griechische Banken ab, HP mit Whitman - feuert Apotheker, Investoren wollen mit Milliarden bei Alibaba einsteigen - Kreise, Oracle fordert von Google 1,16 Milliarden Dollar, Frankreichs Geschäftsklima bricht ein, Medien - Griechenland sieht Schuldenschnitt als Option, Moody's stuft Kreditwürdigkeit Sloweniens herab, arme Länder fürchten Übergreifen der Krise
Vor kurzem hätte keiner gedacht, dass Barack Obama jemals eine Rede hält, die Benjamin Netanjahu beglückt. Nahost-Diplomatie ist in Amerika eben immer auch Wahlkampf. Auch wenn der Präsident ein „neues Zeitalter des Engagements“ eingeläutet hatte.
In New York dringen die Palästinenser auf die Aufnahme als Vollmitglied der UN. Sie verweisen dabei auf Obama, der eine Mitgliedschaft als Folge einer Friedenslösung im Nahen Osten in Aussicht gestellt hat. Doch Washington beharrt darauf: Zuerst muss der Frieden mit Israel kommen, dann die UN-Mitgliedschaft.
Vor dem Treffen von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in Washington ist absehbar, dass es vor allem um die Schuldenkrise in Europa gehen wird. Die Probleme der Vereinigten Staaten rücken dagegen in den Hintergrund.
Die Schuldenkrise reißt nach Einschätzung des IWF bei europäischen Banken enorme Löcher. Umso mehr drängt der Währungsfonds auf glaubhafte Strategien gegen die Krise.
Mit seiner Rede über Einsparungen und höhere Steuern Vielverdienender hat der amerikanische Präsident endgültig den Wahlkampf eingeläutet. Dabei kommt es auf Zahlen immer weniger an. Vielmehr tritt die politische „Haltung“ in den Mittelpunkt.
Wie war das Leben an der Seite von John F. Kennedy? Interviews mit Jackie Kennedy, die nun 50 Jahre später veröffentlicht wurden, beschwören eine heile Welt. Dahinter verbarg sich jedoch viel mehr.
Christine Lagarde ermutigt die großen Schwellenländer zum Kauf von Staatsanleihen aus den europäischen Krisenländern. Außerdem erneuert sie ihre Forderung nach einer Rekapitalisierung europäischer Banken.
Chinas Auftritt in der Euro-Schuldenkrise ist womöglich nur der Auftakt zu einem gemeinsamen Vorgehen der Schwellenländer. Sie beraten über Käufe europäischer Staatsanleihen. Der Wunsch nach einer Alternative zum Dollar ist ein Motiv.
Zehn Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 haben die Vereinigten Staaten der Terroropfer gedacht. Am „Ground Zero“ hielten auch Präsident Obama und sein Vorgänger Bush inne. Obama appellierte an den Glauben und die Stärke der Nation.
Frank-Walter Steinmeier, damals Kanzleramtschef, im Gespräch mit der F.A.S. über den 11. September, die Solidarität Deutschlands gegenüber den Vereinigten Staaten, den Druck aus Washington und ein Scheppern auf dem Auto.
Als die Twin Towers einstürzten, wurde die Welt eine andere. Amerika erfuhr die schlimmste Attacke seit Menschengedenken. Das Verbrechen ist vergolten - Bin Ladin ist tot. Aber die alte Welt kommt nicht wieder.
Nicht im Höhlenlabyrinth von Tora Bora im Grenzgebiet von Afghanistan und Pakistan, wo man ihn jahrelang vermutet hatte, sondern in einer aufgeräumten pakistanischen Pensionistenstadt ereilte ihn sein Schicksal.
Zehn Jahre ist es her, da brachten islamistische Terroristen die Türme des World Trade Centers zum Einsturz. Zwei Tage vor dem 11. September wird nun bekannt, dass es möglicherweise neue Terrorpläne gegen Ziele in New York oder Washington gibt.
Bislang wird für die deutsche Wirtschaft für 2011 mit einem Wachstum um 3 Prozent gerechnet. Doch nun prognostiziert die OECD zum Jahresende einen Einbruch.
Der gestürzte libysche Machthaber hat in einer weiteren Audiobotschaft Gerüchte dementiert, er sei nach Niger geflüchtet. Seinen Gegnern bleibe „nichts mehr als psychologischer Krieg und Lügen“, sagte Gaddafi.
Die Unterlagen der libyschen Geheimdienste enthalten politischen Sprengstoff - nicht nur für das Verhältnis der neuen Führung zu London und Washington.
Berlin und Washington versuchen im diplomatischen Konflikt zwischen der Türkei und Israel zu schlichten: Außenminister Westerwelle rief die Türkei auf, das Ergebnis des UN-Berichts über die Erstürmung der „Mavi Marmara“ zu akzeptieren.
Nachdem diese Woche im Internet unbearbeitete Depeschen der Enthüllungsplattform Wikileaks bekannt geworden waren, hat die Regierung in Washington die Organisation scharf kritisiert. Sie bringe Menschen in Gefahr.
Amerikas Regierung blockiert den Verkauf von T-Mobile an AT&T. Der Telefonanbieter will die amerikanische Tochter der Telekom für 39 Milliarden Dollar übernehmen. Der Telekom-Aktienkurs sinkt.
In den vierziger Jahren infizierten amerikanische Amtsärzte gezielt rund 1300 Testpersonen mit Gonorrhöe oder Syphilis, um die Wirkung von Penicillin zu testen. Die Vorgänge waren 2003 ans Licht gekommen. Nun liegt ein Untersuchungsbericht vor.
Der Nationale Übergangsrat hat den Gaddafi-treuen Städten in Libyen ein Ultimatum gestellt: Die Ortschaften hätten bis Samstag Zeit, sich zu ergeben. Unterdessen hat die Nato Militäreinrichtungen in Gaddafis Geburtsort Sirte bombardiert.
Ein weiterer Schlag gegen Al Qaida: Bereits am Montag soll Atijah Abd al Rahman, nach dem Tod Usama bin Ladins zweiter Kopf des Terrornetzwerks, in Pakistan getötet worden sein, wie ein ranghoher Regierungsmitarbeiter in Washington mitteilte.
Die Ostküste der Vereinigten Staaten ist am Dienstag von einem Erdbeben der Stärke 5,9 erschüttert worden. Regierungsgebäude in Washington wurden evakuiert.