Die vielen Somalias
Somaliland sieht sich als Staat. Der Rest der Welt sieht das nicht so. Aber der Nichtstaat funktioniert viel besser als das Gebiet, in dem die anerkannte Übergangsregierung herrscht.
Somaliland sieht sich als Staat. Der Rest der Welt sieht das nicht so. Aber der Nichtstaat funktioniert viel besser als das Gebiet, in dem die anerkannte Übergangsregierung herrscht.
Seit den frühen Morgenstunden senden Radio und Fernsehen klassische Musik. So werden die Menschen in der Sowjetunion auf schlechte Nachrichten vorbereitet. Am Vormittag dann die Meldung, die immer wieder verlesen wird: Aus gesundheitlichen ...
Angesichts der anhaltenden Gewalt in Syrien haben die EU und Amerika Machthaber Assad erstmals ausdrücklich zum Rücktritt aufgefordert. Amerika verhängte zugleich scharfe Finanz- und Wirtschaftssanktionen gegen Damaskus.
Die deutsche Publizistin Viola Herms Drath ist tot. Die Polizei vermutete zunächst einen häuslichen Unfall. Doch nach der Obduktion deutete alles auf einen Mord hin. Der einzige Verdächtige, ihr Ehemann, wurde in der Nacht zum Mittwoch festgenommen.
Die Truppen des libyschen Machthabers Gaddafi haben erstmals seit Ausbruch des Bürgerkriegs eine Kurzstreckenrakete vom sowjetischen Typ Scud eingesetzt. Die Rebellen haben Berichte über Geheimverhandlungen mit Vertretern von Gaddafi dementiert.
Gouverneur Rick Perry will Kandidat der Republikaner für die Präsidentenwahl in den Vereinigten Staaten werden. Mit seinen Chancen wächst auch die Kritik am texanischen Jobwunder, mit dem er wirbt. Die Demokraten warnen: Ein neuer Bush.
Die Herabstufung der amerikanischen Kreditwürdigkeit bedeutet für das Land zumindest eine symbolische Blessur. Die Ratingagentur S&P hat für ihr Urteil massive Kritik einstecken müssen. Vor den Fernsehkameras musste Kreditanalyst David Beers die Entscheidung verteidigen. Die Kritik prallt an ihm ab.
Das Rennen um die republikanische Präsidentschaftskandidatur in den Vereinigten Staaten wird spannender. Der texanische Gouverneur Perry steigt in den Ring - und er könnte kräftig mitmischen.
Aus Sicht der Kommunisten ist der Tag glänzend gewählt. Es ist Sonntag. Kennedy segelt, Adenauer züchtet Rosen. Es wird ein schwüler Sommertag werden. Honecker startet um Mitternacht die Aktion „Rose“. Berlins Ostsektor wird abgeriegelt. Der Bau der Mauer beginnt.
Die Gesundheitsreform des amerikanischen Präsidenten beschäftigt immer noch die Gerichte. Gegner des Gesetzes errangen nun einen Etappensieg. Aber das letzte Wort über die Reform ist damit noch nicht gesprochen.
Die Federal Reserve legt sich im Kampf gegen Kursstürze und Konjunkturschwäche fest und will den Leitzins in den nächsten zwei Jahren auf extrem niedrigen Niveau belassen. Den Aktienmarkt beflügelt die Entscheidung zu einer fulminanten Rally.
Jean-Claude Trichet scheidet im Herbst nach acht Jahren als Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) aus. Er hinterlässt seinem Nachfolger Mario Draghi ein Erbe mit Risiken und Nebenwirkungen.
Timothy Geithner hatte lange überlegt, sein Amt als amerikanischer Finanzminister aufzugeben. Am Sonntag lenkte er unter Druck des Weißen Hauses ein und blieb. Geithner hat alle Tiefen der Wirtschaftskrise erlebt und mitgestaltet.
Bundeskanzlerin Merkel und der französische Staatspräsident Sarkozy haben zur Beruhigung der Finanzmärkte noch einmal die Beschlüsse des Euro-Gipfels bekräftigt. Unterdessen hat die EZB beschlossen, italienische und spanische Staatsanleihen zu kaufen, um die Verunsicherung an den Märkten zu stoppen.
Ahmed al Omran ist einer der bekanntesten Blogger Saudi-Arabiens. Zur Zeit arbeitet er journalistisch in Washington und New York. Im Gespräch mit FAZ.NET spricht er über die Lage in seinem Land, und warum dort echte Aufruhr bislang ausblieb.
In den kommenden zehn Jahren soll das Pentagon 850 Milliarden Dollar einsparen. Auf einen „Krieg der Wahl“, wie ihn Bush im Irak führte und der noch immer viel Geld kostet, werden sich die Vereinigten Staaten nicht mehr ohne weiteres einlassen können.
Je schmutziger und gewalttätiger desto besser - nach diesem Motto hat ein internationaler „Privatclub“ online kinderpornografische Bilder und Videos verbreitet. Nun wurden 72 Mitglieder des Rings angeklagt.
Präsident Obama und seine Herausforderer füllen ihre Wahlkampfkassen. Wohlhabende und einflussreiche Anhänger bringen es auf eine halbe Million Dollar an Spenden. Sie werden „Bündler“ genannt.
Axel Springer sieht sich auf Kurs, Fuchs Petrolub mit Ergebnisplus, Kuka - Rekord bei Auftragseingängen, Suzuki profitiert von Einmaleffekt, Société Générale mit Gewinneinbruch, Rekordergebnis von Standard Chartered, Hertz schafft Ergebniswende, Brasilien stützt Industrie, Vereinigte Staaten: Ratingagenturen warnen - Senat stimmt Schuldenkompromiss zu - deutsche Autos gefragt
Nachdem auch der amerikanische Senat den Schuldenkompromiss gebilligt hat, unterzeichnete Präsident Barack Obama das Gesetz am Dienstagabend. Er rief alle Parteien zur Zusammenarbeit auf, insbesondere im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit.
Präsident Obama und im Kongress vor allem die Demokraten haben das Gros der Einsparungen weit in die Zukunft verlagert. Das Versagen der Politiker droht nun - ähnlich wie in Europa - in einem Konflikt zwischen Finanz- und Geldpolitik zu enden.
Der republikanische Fraktionschef im Senat ist kein Charismatiker. Aber Mitch McConnell ist ein Meister der Verhandlung: Gemeinsam mit Vizepräsident Joseph Biden fand er die Kompromissformel.
Die sich abzeichnende Lösung im wochenlangen Parteiengezänk um eine Anhebung des Schuldenlimits der Vereinigten Staaten führt am deutschen Aktienmarkt am Montag zu kräftigen Kursgewinnen. Analysten warnen indes, die Einigung sorge lediglich für eine kurze Halbwertszeit für Erleichterung.
Der Vorschlag des demokratische Mehrheitsführer Reid ist gescheitert. Im Senat erhielt sein Plan zur Lösung des Schuldenstreits nicht die nötigen 60 Stimmen. Trotz der Ablehnung zeichnet sich eine Annäherung zwischen Republikaner und Demokraten ab.
Die schlechten Konjunkturzahlen treiben die Anleger in Staatsanleihen. Aus Aktien steigen sie aus. Der Bericht vom internationalen Finanzmarkt.
Der Kampf gegen den Drogenkrieg in Mexiko und den Vereinigten Staaten verläuft auf beiden Seiten des Rio Grande nicht optimal. Eine verdeckte Aktion der Amerikaner ist daran nicht ganz unschuldig.
Im Schuldenstreit Amerikas gibt es unter vielen sichtbaren Verlierern einen unsichtbaren Gewinner: Es ist der republikanische Politstratege Grover Norquist von der konservativen Stiftung „Americans for Tax Reform“.
Motiv Rache? Der libysche Rebellen-General Junes wurde anscheinend von Leuten aus den eigenen Reihen getötet. Die Aufständischen nahmen nach eigenen Angaben den Anführer einer islamistischen Miliz fest. Unterdessen hat die Nato Gaddafis Fernsehsender angegriffen.
Die Beratungen der Republikaner vor Erreichen der Schuldengrenze am 2. August werden immer chaotischer: „Sprecher“ John Boehner beauftragte nun einen Ausschuss, um nach weiteren Einsparmöglichkeiten zu suchen.
Wenn sich wie aktuell Demokraten und Republikaner die politische Macht im Kongress teilen, schneidet der amerikanische Aktienmarkt in der Regel schlecht ab. Vielleicht erklärt auch das, warum die Wall Street schon seit Monaten nur noch auf der Stelle tritt.
Amerika streitet über seine Schuldengrenze. Eine bunte Truppe von Tea-Party-Republikanern sperrt sich gegen eine Anhebung. Sie fordern die Abgeordneten auf, Boehners Plan nicht zu folgen.
Die PLO will sich zunächst im UN-Sicherheitsrat um die Anerkennung eines Staats für die Palästinenser bemühen – nicht in der Vollversammlung. Doch dieser Gang hat keine Aussicht auf Erfolg. Amerika hat schon sein Veto angekündigt.
Nach einer Fülle von Quartalsbilanzen hat der Dax am Mittwoch zur Eröffnung etwas nachgegeben. Die Schuldenkrise in den Vereinigten Staaten laste auf dem Markt, sagten Händler. „Das ist wie eine Fessel für den Dax“, kommentierte ein anderer. Allerdings gaben auch die Unternehmensergebnisse am Morgen Anlass zur Zurückhaltung.
Weniger als eine Woche bleibt Amerika, um eine partielle Zahlungsunfähigkeit abzuwenden. Demokraten und Republikaner haben aber noch andere Ziele im Blick. Die Kampagnen für die Präsidenten- und Kongresswahlen 2012 haben begonnen.
Die Verhandlungen über die Anhebung der amerikanischen Schuldengrenze machen Präsident Obama sichtlich zu schaffen. Sein Gegenspieler John Boehner, der Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, ist als Neinsager bekannt.
Beim Treiben in Washington geht es darum, eine drohende Zahlungsunfähigkeit der größten Volkswirtschaft der Welt zu verhindern. Ob das noch rechtzeitig klappt, ist nun keinesfalls mehr sicher.