Eine neue Linie?
Washington gerät in Syrien zunehmend unter Zugzwang. Was hat es mit der „roten Linie“ in Syrien auf sich? Würde Präsident Barack Obama sie gerne ausradieren?
Washington gerät in Syrien zunehmend unter Zugzwang. Was hat es mit der „roten Linie“ in Syrien auf sich? Würde Präsident Barack Obama sie gerne ausradieren?
Washington hat so scharf wie noch nie chinesische Angriffe auf amerikanische Computernetzwerke kritisiert. Hacker-Attacken könnten „direkt auf die chinesische Regierung und das Militär zurückgeführt“ werden.
Ein Zeichen der Entspannung? Nordkorea hat offenbar zwei Musudan-Mittelstreckenraketen von ihren mobilen Abschussbasen abgezogen. Heute wird Südkoreas Präsidentin in Washington erwartet.
Das Assad-Regime bezeichnet israelische Raketenangriffe auf Ziele in der Nähe von Damaskus als „Versuch, bewaffnete terroristischen Gruppen“ zu unterstützen. Aus Israel verlautet dagegen, Ziel seien für die Hizbullah bestimmte Waffenlieferungen aus Iran gewesen.
Sollte Barack Obama in Syrien eingreifen, steht er damit wohl alleine da - zumindest, was die Nato betrifft. In keinem Mitgliedsland des Bündnisses herrscht große Neigung, sich militärisch im nahöstlichen Wespennest zu engagieren.
Weil er einen Umsturzversuch geplant habe, ist der amerikanische Staatsbürger Kenneth Bae von einem Gericht in Pjöngjang zu 15 Jahren Zwangsarbeit verurteilt worden. Der frühere amerikanische Präsident Jimmy Carter soll nun vermitteln.
Die Vereinigten Staaten sind offenbar zur Lieferung von Kampfdrohnen an Deutschland bereit. Verteidigungsminister de Maizière sagte, er rechne im Mai mit einer Antwort Washingtons auf eine deutsche Anfrage.
Washington und andere Westmächte haben ihre Warnungen vor einem Chemiewaffeneinsatz durch Machthaber Assad noch einmal verschärft. Die Hinweise scheinen sich zu verdichten. Doch für einen Militäreinsatz reicht die Quellenlage offensichtlich noch nicht aus.
Die Frau des mutmaßlichen Attentäters Tamerlan Tsarnaev ist zur Aussage bereit. Unterdessen gab die amerikanische Heimatschutzministerin Napolitano zu, dass Tsarnaevs Rückkehr aus dem Kaukasus nicht bemerkt worden sei.
Die amerikanische Notenbank legt ihren Konjunkturbericht vor, das „Beige Book“. Zudem steht in Washington Ben Bernanke dem Repräsentantenhaus Rede und Antwort.
Der mutmaßliche Attentäter von Boston ist ansprechbar. Gegen ihn wurde Anklage erhoben. Ihm droht die Todesstrafe. Dschochar Zarnajew sagte, sein Bruder habe die Anschläge geplant. Derweil gerät das FBI immer mehr in die Kritik.
Nachdem zwei amerikanische Forscher einen Rechenfehler in einer Studie über die negativen Folgen hoher Staatsschulden eingeräumt hatten, war die Aufregung unter Ökonomen groß. Bundesbankpräsident Weidmann hält die Aufregung für übertrieben.
Nach drei Monaten Zwangspause kann Boeings Super-Flugzeug 787 „Dreamliner“ bald wieder in die Luft gehen. Die amerikanische Flugaufsicht FAA hat am Freitag die neue Batteriekonstruktion genehmigt, die künftig vor Feuern bewahren soll.
Seit drei Monaten steht der „Dreamliner“ nun schon zwangsweise am Boden, nachdem zwei Batterien gebrannt beziehungsweise geschmort hatten. Nun ist alles für den Neustart vorbereitet.
Bei den mutmaßlichen Attentätern von Boston handelt es sich nach amtlichen Angaben um zwei Brüder, die aus Tschetschenien stammen. Ihre Namen wurden mit Dschochar A. Zarnajew und Tamerlan Zarnajew angegeben.
Der Chef der Bank von Japan, Haruhiko Kuroda, freute sich am Freitag beim Treffen der Notenbankchefs und der Finanzminister der G 20 in Washington ganz offensichtlich, dass die meisten anderen Länder Verständnis für die aggressive japanische Geldpolitik haben.
Noch immer ist ungewiss, wer das Bombenattentat in Boston zu verantworten hat. Offiziell haben die FBI-Ermittler keine konkreten Spuren. Die Sprengsätze wurden offenbar mit Schnellkochtöpfen, Nägeln, Metallkugeln und Schwarzpulver hergestellt.
Vor dem Finanzministertreffen der großen Industrie- und Schwellenländer drängt Deutschland auf eine Maximalverschuldung von 90 Prozent. Amerika lehnt das ab.
Die Bombenanschläge in Boston wecken Erinnerungen an den 11. September 2001. Es könnten aber auch rechtsextreme Außenseiter gewesen sein, die der Nation ihre Vision vom amerikanischen Versprechen aufzwingen wollen. Der Terror ist zurück – aber welcher?
Bei Bombenanschlägen in Boston während des Marathonlaufs sind mindestens drei Menschen getötet und mehr als hundert verletzt worden. Präsident Obama kündigte an, die Verantwortlichen zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen.
Der Versuch von Japans Ministerpräsident, mit aggressiver Geldpolitik aus der Deflation zu kommen, schwächt den Yen. Amerika missfällt das. An der Börse dämpft das die Hoffnungen.
Politiker sagen der aggressiven Steuerplanung multinationaler Unternehmen den Kampf an. Dieser lässt sich aber nur gewinnen, wenn die Staaten dieser Welt es untereinander ernst meinen mit der Koordination ihrer Besteuerungsansprüche.
Vor zwanzig Jahren drohte ein zweiter Korea-Krieg. Pjöngjang hat damals gelernt, wie es eine Krise für sich nutzt. Die Chronik der damaligen Ereignisse liest sich wie ein Drehbuch für den heutigen Konflikt.
Der Test einer nordkoreanischen Mittelstreckenrakete wäre ein „provokativer Akt“, warnt der amerikanische Außenminister John Kerry in Seoul. Die amerikanischen Geheimdienste sind uneins darüber, ob Pjöngjang über eine einsatzfähige Atomrakete verfügt.
Amerikas Verteidigungsminister spricht von einer „entflammbaren Situation“. Washington sei vorbereitet, auf jede Entwicklung zu reagieren. Seoul erwartet gleich mehrere neue Raketentests Nordkoreas.
Über das amerikanische Waffenrecht wird ohne Ergebnis, dafür aber im ganzen Land diskutiert.
Der Streit um den Haushalt rückt in Amerika wieder in den Vordergrund. Das Chaos soll gelöst werden - aber es gibt drei Haushaltsentwürfe, die schwer vereinbar sind.
Die Lage auf der koreanischen Halbinsel ist weiter angespannt. Zur Vermeidung einer weiteren Eskalation verschieben die Vereinigten Staaten einen Raketentest und vertagen Militärgespräche mit Südkorea.
Die neuen Daten über Steueroasen rufen die Finanzaufsicht auf den Plan: BaFin-Chefin Elke König kündigt Konsequenzen für beteiligte Banken an. Und sie fordert ein einheitliches Abwicklungssystem für Pleiteinstitute.
Journalisten haben eine große Menge geheimer Daten aus Steueroasen erhalten - jetzt bittet das Finanzministerium darum, die Liste auch zu bekommen. In den Dateien sollen Hunderte von deutschen Namen stehen.
Die Bundesbank hat sich in Ermittlungen gegen die Deutsche Bank wegen des Verdachts der Bilanztricksereien eingeschaltet, US-Airlines beklagen sich über die Auswirkungen der Sparmaßnahmen aus Washington und Liebhaber von Vinyl-Platten bekommen künftig bei Amazon die Digitalversion der Musik gratis dazu.
Die Vereinigten Staaten werden auf der Insel Guam ein Abwehrsystem gegen Raketen stationieren. Verteidigungsminister Hagel nennt Nordkorea eine „reale und klare Gefahr“. Dessen Militärführung droht derweil offiziell mit einem Atomangriff.
Amerika schickt einen Flugzeugträger nach Singapur. Dessen Premierminister besucht Washington. Man versteht einander. Das ist wichtig in einer an Konflikten reichen Region.
Der Gesetzentwurf zur Verschärfung des Waffenrechts in den Vereinigten Staaten wird im Kongress immer weiter verwässert. Die Waffenlobby NRA schlägt stattdessen ausgebildete Sicherheitsleute an Schulen vor.
Nach der Entsendung zweier amerikanischer Zerstörer in den West-Pazifik kappt Nordkorea die letzte Verbindung zum Süden: Es untersagt Südkoreanern den Zugang zur gemeinsam unterhaltenen Industriezone Kaesong.
Das Entsetzen hält selbst nach Massakern in Schulen mit Kindern als Opfer nicht lange an. Der amerikanische Präsident Obama sucht jetzt in Colorado Verbündete für ein neues Waffenrecht.