Der Mann, der Viktor Orbán herausfordert
Die Elite um den ungarischen Ministerpräsidenten Orbán wird von Eheskandalen und Korruptionsaffären geplagt. Ein Mann aus der vierten Reihe ruft jetzt zum Aufstand.
Die Elite um den ungarischen Ministerpräsidenten Orbán wird von Eheskandalen und Korruptionsaffären geplagt. Ein Mann aus der vierten Reihe ruft jetzt zum Aufstand.
In Ungarn richtet sich der Zorn der Bürger auf den Machtmissbrauch der rechtspopulitischen Regierung. Aber auch ausländische Unternehmen sind inzwischen unzufrieden – sie fühlen sich unerwünscht.
Der frühere Fidesz-Mann Péter Magyar hatte zu einer Kundgebung gegen das System Orbán aufgerufen. Zehntausende sind ihm in Budapest gefolgt.
Das Wahlergebnis ist eine schlechte Nachricht für die Ukraine. Für Pellegrini ist Kiew statt Moskau Schuld am Krieg, die EU und die USA sind Kriegstreiber.
Der einstige Ehemann der früheren ungarischen Justizministerin Judit Varga veröffentlicht Aufnahmen, die Machtmissbrauch in Viktor Orbáns Regierung nahelegen. Varga sagt, er habe sie vor dem Mitschnitt eingeschüchtert.
In Budapest fordern Tausende den Rücktritt des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán. Der Oppositionspolitiker Péter Magyar hat zuvor eine Tonaufnahme veröffentlicht, die auf Korruption in höchsten Regierungskreisen hinweisen soll.
Brasiliens ehemaliger Präsident Bolsonaro ist kurzzeitig in Ungarns Botschaft untergetaucht. Kein Wunder, mit Orbán versteht er sich blendend.
Brasiliens früherer Präsident Jair Bolsonaro hielt sich nach einer Polizeioperation und der Beschlagnahmung seines Passes zwei Tage in der ungarischen Botschaft in Brasília auf. Plante er die Flucht?
Peter Pellegrini und Ivan Korčok stehen in der Stichwahl zum Staatspräsidenten. Pellegrini, der Kandidat des Regierungslagers, orientiert sich am Ungarn Orbán und dessen Ukrainepolitik – auch wenn ein Präsident da wenig zu sagen hat.
Kurz vor der Sitzung des Europäischen Rats ist unklar, wie und wann die EU Beitrittsverhandlungen mit Bosnien-Hercegovina eröffnet. Einige Mitgliedstaaten sind skeptisch.
Als Mitglied der NATO sei Schweden nicht sicherer, im Gegenteil, sagt die Leiterin der größten Friedensorganisation Schwedens.
Die nationalkonservative Regierung setzt auf eine Gesetzesänderung mit einer stärkeren Aufsicht. Diese könnte die Finanzstabilität beeinträchtigen.
Die Gespräche von Viktor Orbán mit Donald Trump fanden hinter verschlossenen Türen statt. Nun hat sich Ungarns Ministerpräsident im Staatsradio geäußert – und ein Ende der Militärhilfe für die Ukraine angedeutet.
Was hat Donald Trump mit der Ukraine vor, sollte er wieder Präsident werden? Der Republikaner soll sich dazu im Gespräch mit Ungarns Regierungschef deutlich geäußert haben.
Trump bereitet Viktor Orbán in Florida einen pseudostaatsmännischen Empfang. Wegen seiner „starken“ Migrationspolitik sei Ungarn ein sicheres Land und bleibe es, solange Orbán im Amt sei.
Viktor Orbáns neuer Mann an der Staatsspitze beseitigt die letzte Hürde für Schwedens NATO-Beitritt. Doch Berichte über die angebliche Nazivergangenheit von Tamás Sulyoks Vater trüben den Tag der Amtseinführung.
Die ungarische Regierung pflegt ihre Beziehungen zu Donald Trump und zu Russland. Ministerpräsident Orbán soll am Freitag in Florida mit Trump zusammentreffen. Und Außenminister Szijjártó will nach Russland reisen.
Die V4-Gruppe mit Polen, Tschechischer Republik, Slowakei, Ungarn ist gespalten über die Frage der Ukraine-Hilfe. Doch will man weiter kooperieren.
Nach der Zustimmung Ungarns atmet Schweden auf. Doch der NATO-Beitrittsprozess brachte für das Land auch schmerzhafte Erkenntnisse.
Ein Verfassungsjurist soll Ungarns neues Staatsoberhaupt werden. Regierungschef Orbán hält große Stücke auf Tamás Sulyok. Die Opposition spricht dagegen von „Orbáns nächstem Füllhalter“.
Der Bundestag entscheidet über die Legalisierung von Cannabis. Der Beginn des Ukrainekriegs jährt sich zum zweiten Mal. Und: Der Rundfunkbeitrag erhitzt wieder einmal die Gemüter. Der F.A.Z.-Frühdenker
Erstmals haben die EU-Rechnungsprüfer die neuen Instrumente untersucht, mit denen die finanziellen Interessen der Union geschützt werden sollen. Ihr Urteil fällt für die EU-Kommission wenig schmeichelhaft aus.
Nach fast zwei Jahren nimmt Ungarns Parlament den schwedischen NATO-Beitritt auf die Tagesordnung. Vorher empfängt Ministerpräsident Orbán noch aus Stockholm Besuch.
Lange war unklar, wie die umstrittene Begnadigung im Kindesmissbrauchsfall durch die Präsidentin zustande kam. Jetzt ist klar: Es war ein enger Vertrauter Orbáns.
Die Affäre um eine Begnadigung im Zusammenhang mit Kindesmissbrauch erschüttert Ungarn. Zehntausende demonstrieren. In seiner Grundsatzrede versucht Orbán, den Schaden zu begrenzen.
Die Affäre um eine Begnadigung in Ungarn weitet sich nach dem Rücktritt von Präsidentin Novák und dem politischen Rückzug der ehemaligen Justizministerin Varga aus. Vargas früherer Ehemann erhebt Korruptionsvorwürfe.
Der Politikwissenschaftler Werner Patzelt heißt nicht alles gut, was Ungarns Regierungschef macht. Doch der Zweck seines Buches „Ungarn verstehen“ ist klar.
Ungarn ist auf der Suche nach einem Staatsoberhaupt. Entscheiden dürfte darüber de facto Ministerpräsident Orbán .
Katalin Novák hatte mit einer Begnadigung in einem Pädophilie-Fall breite Empörung ausgelöst. Zuvor hatte sie den Rückhalt von Ministerpräsident Orbán verloren.
Vor der Europawahl im Juni nimmt die nationalkonservative EKR-Fraktion einen Rechtsradikalen auf. Auch Viktor Orbán hofft auf Aufnahme bei den Konservativen und Reformisten. Der EVP durchkreuzt das manche Hoffnungen.
Nach Angaben der EU-Kommission geht es um ein Gesetz, mit dem die Regierung von Viktor Orban "ausländische Einmischung" verhindern will. Zurzeit sind bereits rund 20 Milliarden Euro an EU-Hilfen für Ungarn wegen anderer Verstöße eingefroren.
Schon lange hatte Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni um Viktor Orbán geworben. Nun bestätigt Ungarns Regierungschef: Seine Fidesz-Partei werde sich den Europäischen Konservativen und Reformisten anschließen.
Die Finanzhilfe für die Ukraine kann ab März überwiesen werden. Die Einigung mit Orbán war in kleiner Runde erreicht worden.
Die europäische Finanzhilfe für Kiew kann am Ende ohne Zugeständnisse an Budapest fließen. Die Versuche des ungarischen Regierungschefs Viktor Orbán, Druck auszuüben, stießen auf entschlossenen Widerstand.
Bis 2027 wollen die EU-Staaten der Ukraine 50 Milliarden Euro Finanzhilfe aus dem EU-Haushalt zu Verfügung stellen. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hatte zuvor seinen Widerstand aufgegeben.
Schon kurz nach Beginn des Sondergipfels teilt EU-Ratspräsident Michel mit: Alle 27 Staaten haben für ein zusätzliches 50-Milliarden-Unterstützungspaket gestimmt. Ungarns Ministerpräsident konnte faktisch keine Zugeständnisse erreichen.