Der Lehrer und sein Schüler
Helmut Kohl empfängt Viktor Orbán zu einem Gespräch in Oggersheim. Muss man die Einladung des Altkanzlers als Unterstützung von Orbàns Politik verstehen?
Helmut Kohl empfängt Viktor Orbán zu einem Gespräch in Oggersheim. Muss man die Einladung des Altkanzlers als Unterstützung von Orbàns Politik verstehen?
Deutschlands ehemaliger Kanzler Kohl lädt an diesem Dienstag den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán zu sich nach Oggersheim ein. Was steckt hinter dem Treffen?
Vor seinem Treffen mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Orbán äußert sich Altkanzler Kohl kritisch zur europäischen Flüchtlingspolitik. Der CDU-Politiker Elmar Brok nimmt Orbán in Schutz.
Andere Länder, andere Empfindlichkeiten: In Polen sorgt Böhmermanns „Be Deutsch“-Video für eine mediale Aufgeregtheit, die viel über die Innenpolitik der PiS-Regierung verrät. Ein Gastbeitrag.
Helmut Kohl lädt Viktor Orbán in sein Haus nach Oggersheim ein – dass es sich dabei um einen unfreundlichen Akt ihr gegenüber handelt, dürfte Angela Merkel klar sein. Das Kanzleramt gibt sich aber Mühe, Kohls Affront nicht durch übermäßige Kritik noch mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.
Altkanzler Kohl will den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán doch nicht in Budapest, sondern am 19. April zuhause in Oggersheim treffen. Orbán gilt als einer der schärfsten Gegner Angela Merkels in der Flüchtlingskrise.
Der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl will den umstrittenen ungarischen Ministerpräsidenten Orbán treffen. Im Kanzleramt könnten jetzt alle Alarmglocken klingeln. Ein Kommentar.
Einschränkung der Pressefreiheit, Stacheldraht gegen Flüchtlinge, scharfe Kritik an Kanzlerin Merkel – Viktor Orbán ist derzeit in Europa umstritten. Nun will Altkanzler Kohl Ungarns Ministerpräsidenten besuchen.
Seit die Durchreise in die Länder weiter westlich zu Jahresbeginn erschwert wurde, kommen Migranten auch wieder nach Ungarn. Die Regierung Orbán sinnt auf Abhilfe und erwägt die Einrichtung von Zeltlagern – nahe der Grenze zu Österreich.
Das kostet weit mehr als 6 Milliarden: Der Umsiedlungsplan von Merkel und Erdogan macht aus der Flüchtlingskrise eine von der Türkei diktierte Migrationspolitik.
Eine Wiederwahl des slowakischen Regierungschefs Fico scheint sicher. Seine Weigerung, Flüchtlinge per EU-Quote ins Land zu lassen, ist populär.
Horst Seehofer und Viktor Orbán sind bei ihrem Treffen in Budapest davon überzeugt, in der Flüchtlingskrise auf der richtigen Seite zu stehen. Die Kanzlerin wollen sie aber nicht kritisieren – höchstens indirekt.
China, Saudi-Arabien, Russland - und an diesem Freitag Ungarn: Auch in der CSU gibt es Unbehagen über Horst Seehofers außenpolitische Aktivitäten.
Es gibt drei Möglichkeiten, den Zustrom von Flüchtlingen nach Europa zu stoppen. Zwei davon führen zurück in eine düstere Vergangenheit, einer davon führt aber in die Zukunft.
Die Ungarn sollen über die europäische Flüchtlingspolitik abstimmen. Aber es geht noch um viel mehr. Was will Viktor Orbán außenpolitisch damit bezwecken?
Der ungarische Ministerpräsident Orban sieht die Sicherheit der EU gefährdet. Gegen die deutsche Politik wettert er. Und mit Griechenland hat er null Mitleid.
In Ungarn soll in einer Volksabstimmung über das System der Flüchtlings-Kontingente entschieden werden. Auch Österreich und einige Balkan-Staaten erhöhen in der Flüchtlingskrise den Druck auf die EU.
Flüchtlinge, die von Griechenland nach Mazedonien wollen, wissen: Es gibt einen Zauberspruch. Und wenn es trotzdem kein Weiterkommen gibt, bleibt noch der Bolzenschneider.
Die Kritik der Visegrád-Staaten an der deutschen Asylpolitik wird immer lauter. Als schärfste Gegner gelten die Ministerpräsidenten Ungarns und der Slowakei, Viktor Orbán und Robert Fico.
Die deutsche Flüchtlingspolitik ist voller Widersprüche. Doch bei Hans-Ulrich Jörges trifft die Bundesregierung noch auf Verständnis. Der Journalist verkaufte gestern bei Anne Will die Orientierungslosigkeit des Kabinetts als ausgetüftelten Plan.
Durch die Abschottung weiter Teile der Balkanroute könnte Ungarn bald wieder Teil des Flüchtlingsstroms sein. Ministerpräsident Orban macht bereits jetzt klar: Kein Migrant kommt rein.
Flüchtlingskrise, Brexit-Abstimmung, der Konflikt mit Polen: Nie war das Ende der EU so realistisch wie heute. Greifbar wird das in Brüssel – wo bald jeder gegen jeden kämpfen könnte.
Die EU-Kommission hat verschiedene Instrumente zum Schutz der Verträge. Zu befürchten hat Polen trotzdem nicht viel. Dafür ist auch Viktor Orbán verantwortlich.
Le Pen, Kaczynski, Orbán - in immer mehr Ländern gewinnen Populisten die Oberhand. Der Grund ist die Krise des Liberalismus.
Viktor Orbán wird von einer Dreiviertelmehrheit der Bürger in Ungarn getragen. Der konservative Ministerpräsident erfährt wegen seiner harten Haltung und dem Abschottungskurs in der Flüchtlingskrise eine überwältigende Zustimmung.
Der Ungar kam als Jugendlicher nach Auschwitz. Sein Volk hat ihn Hitler ausgeliefert. Jetzt will die Regierung Orbán, dass Leslie Schwartz Schülern davon erzählt. Warum, ist dem alten Mann egal. Er tut es einfach.
Polen, Ungarn, die Tschechische Republik und die Slowakei machen Stimmung gegen die EU. In der Flüchtlingskrise ist das so einfach und wirkungsvoll wie nie zuvor – aber für alle Beteiligten auch gefährlicher denn je. Ein Kommentar.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban wehrt sich gegen angebliche Geheimpläne, innerhalb der Europäischen Union weitere 400.000 bis 500.000 syrische Flüchtlinge aus der Türkei zu verteilen. Europa erwarte eine „böse Überraschung“.
Wochenlang hat die große Koalition in Österreich über einen möglichen Zaun an der Grenze gestritten, um den Flüchtlingsstrom zu ordnen. Zusammen mit Slowenien präsentiert Wien nun ein Konzept.
Österreich plant den teilweisen Bau eines Zauns an der Grenze zu Slowenien - und wird dafür heftig kritisiert. Im F.A.Z.-Gespräch verteidigt Innenministerin Mikl-Leitner die Pläne - und fordert eine stärkere Abschottung Europas.
Noch immer strömen Tausende Flüchtlinge von Slowenien nach Österreich – jetzt will Wien die Grenze zumindest in Teilabschnitten mit Zäunen absichern. Es gehe aber nicht darum, die Grenze „dicht zu machen“, sagt die Innenministerin.
Flüchtlinge auf der Balkanroute sollen nicht mehr von einem Land ins nächste durchgewunken werden. Auch die Aufnahme soll besser geregelt werden, vor allem in Griechenland. Die Ergebnisse des Brüsseler Krisen-Spitzentreffens.
Beim Sondertreffen zur Flüchtlingskrise in Brüssel ist die Stimmung angespannt. Die griechische Regierung wird kritisiert, endlich die zugesagten Hotspots für die Registrierung von Flüchtlingen zu bauen. Serbien sieht derweil kleine Fortschritte - bleibt aber skeptisch.
Zum Auftakt des Treffens zur Flüchtlingskrise in Brüssel hat Slowenien vor dramatischen Folgen gewarnt, sollte Europa keine gemeinsame Lösung finden. Ungarns Ministerpräsident und Zaunbauer Orban sieht sich in der Krise nicht mehr zuständig.
Für seine „Festrede“ erhält Akif Pirincci eine Strafanzeige wegen Volksverhetzung. Während der Schriftsteller selbst einigen Pegida-Anhängern zu radikal ist, vernetzt sich die Bewegung in Europa.