Grüße aus Moskau
Ministerpräsident Viktor Orbán nimmt es mit vielen Gegnern auf. Der russische Präsident Putin gratuliert.
Ministerpräsident Viktor Orbán nimmt es mit vielen Gegnern auf. Der russische Präsident Putin gratuliert.
Die Behörde von Ursula von der Leyen aktiviert den ersten Schritt des sogenannten Rechtsstaatsmechanismus. Für Ungarn könnte die Folge eine Kürzung von EU-Mitteln sein.
Wirtschaftsminister Habeck entmachtet Gazprom, Corona-Infizierte müssen von Mai an nicht mehr in Isolation und Innenministerin Faeser stellt die Polizeiliche Kriminalstatistik vor. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Die Weltlage hat Viktor Orban und seiner Fidesz-Partei in die Karten gespielt. Aber der Sieg ist unter sehr unfairen Bedingungen zustande gekommen.
Ungarns Ministerpräsident Vktor Orban nutzte für seine Wiederwahl alle möglichen administrativen Ressourcen. Sein Widersacher Peter Marki-Zay schaffte es nicht, sichtbar zu werden.
Der Wahlsieger ist ideologisch äußerst wandlungsfähig und pragmatisch. Ob das vor Verkrustung der Macht schützt, steht auf einem anderen Blatt.
Orbáns Partei erhhält vermutlich eine Zweidrittelmehrheit. Ungemach droht Budapest von der EU-Kommission.
Liberalismus und Demokratie werden oft synonym verwendet. Das ist falsch. Wenn es um die Verteidigung westlicher Werte geht, dann sollte es um liberale Werte gehen.
Viktor Orbán hat wieder eine Zweidrittelmehrheit – und verhöhnt die EU. Sein unterlegener Herausforderer ist schockiert und bezeichnet das Ergebnis als undemokratisch.
Viktor Orban hat sich zum Sieger der Wahlen in Ungarn erklärt. Seine nationalkonservative Fidesz-Partei konnte am Sonntag zum vierten Mal in Folge einen überwältigenden Wahlsieg verzeichnen.
Nach Auszählung eines Großteils der Stimmen liegt die Partei von Viktor Orbán knapp an der Grenze zu einer Zweidrittelmehrheit. Der Herausforderer Márki-Zay gesteht die Niederlage ein, bezeichnet die Umstände aber als undemokratisch.
Schon seit Jahren pflegt Viktor Orbán eine enge Beziehung zum russischen Präsidenten Putin – und profitiert davon auch innenpolitisch. Könnte es ihn das jetzt die Wahl in Ungarn kosten?
Vergleichsweise niedrige Arbeitskosten, gut ausgebildetes Personal und niedrige Steuern locken neben Förderungen. Gerade für die deutsche Automobilindustrie ist Ungarn schon längst zu einem Anziehungsort geworden.
Mehr als zehn Jahre lang profitierte Viktor Orbáns Fidesz von der gespaltenen Opposition und fuhr unangefochtene Wahlsiege ein. Doch jetzt wollen sechs Parteien von links bis rechts Ungarns Ministerpräsidenten zu Fall bringen.
In ihrem dritten Präsidentschaftswahlkampf setzt Marine Le Pen auf leise Töne und Begegnungen im kleinen Kreis. In Lothringen kommt das gut an.
Russland akzeptiert Gas-Zahlungen nur noch in Rubel. In vielen Bundesländern fallen die meisten Corona-Regeln weg. Ungarn wählt. Und die Gruppen für die Fußball-WM in Qatar werden ausgelost.
Mehr oder weniger Staat. Darüber entscheiden die Ungarn.
Unter Viktor Orban hat Ungarn mit einer großen Schuldenlast und Korruption zu kämpfen. Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt: Ungarn hat seine Vorreiterrolle in der Region verloren.
György Dalos beleuchtet vor der ungarischen Wahl am Sonntag das „System Orbán“. Er bietet interessante Innenansichten. Wichtige außenpolitische Aspekte streift er leider nur.
Die extremen Rechten als Putin-Bewunderer: Der Ukraine-Krieg ist ein politischer Realitätstest und mischt den französischen Präsidentschaftswahlkampf auf.
Auf dem Gipfeltreffen in Brüssel richtet das Bündnis eine klare Warnung an Moskau, den Konflikt nicht durch Bio- oder Chemiewaffen zu verschärfen. Die Ukraine fordert die Lieferung von Antischiffsraketen.
In Budapests historischem Stadtwald hat der Architekt Sou Fujimoto ein spektakuläres Haus der Musik gebaut: Ein Ort, um vor allem junge Menschen an Musik heranzuführen. Doch welches Bild von Kultur wird hier vermittelt?
Ungarn hat die Organisation der ankommenden Kriegsflüchtlinge in staatliche Hand gegeben. Die Tschechische Republik setzt weiter auf private Initiativen – und will, dass manche der Geflüchteten länger bleiben.
Knapp drei Wochen vor der Parlamentswahl sind in Ungarn zehntausende Menschen gegen den rechtspopulistischen Ministerpräsidenten Viktor Orban auf die Straße gegangen. Sie folgten einem Aufruf eines breiten Oppositionsbündnisses, das auf einen Machtwechsel Anfang April hofft.
Eine Drohne sowjetischen Typs, aus der Ukraine kommend, stürzt über der kroatischen Hauptstadt ab. Zum Glück gibt es keine Todesopfer – dafür viele Fragen, zum Beispiel an den NATO-Partner Ungarn.
Eigentlich hat das Staatsoberhaupt in Ungarn vor allem repräsentative Bedeutung. Aber nach der Parlamentswahl im April kann Katalin Novak eine entscheidende Rolle bekommen.
Nach zwölf Jahren könnte die nationalkonservative Regierung von einer bunten Koalition abgelöst werden. Der Ökonom Sándor Richter zieht im Interview eine Bilanz.
Das Staatsoberhaupt kann in Ungarn Gesetze, die es für bedenklich hält, ans Parlament zurückschicken oder vom Verfassungsgericht prüfen lassen. Dass Katalin Novak davon Gebrauch machen wird, gilt als unwahrscheinlich.
Der frühere italienische Innenminister ist eigentlich für seine Nähe zum russischen Präsidenten bekannt. Nun will er selbst an die ukrainische Grenze fahren, um Kriegsflüchtlinge nach Italien zu holen.
Man werde keine Waffenlieferungen an die Ukraine über Ungarn zulassen, teilt Regierungschef Viktor Orbán mit. Budapest argumentiert mit einer angeblichen Gefährdung der ethnischen Ungarn in Transkarpatien.
Deutschland ist aufgewacht – in Putins Schreckenswelt. Dort zählen Vertrauen, Verständigung und Verträge nichts. Begreifen wir wirklich schon, was das bedeutet?
Aus Hauptstädten Mitteleuropas kommen Solidaritätsadressen an die Ukraine. Kritik an Russland fällt manchen aber schwer – ganz besonders in Budapest.
Die ungarische Regierung ignoriert Korruption und Rechtsstaatsmängel als Ursache von Kritik. Lieber nennt sie die Familienpolitik als eigentlichen Stein des Anstoßes – auch nach dem Urteil aus Luxemburg.
Die EU muss nicht nur gegenüber der autoritären Bedrohung von außen standhaft bleiben – sondern auch gegenüber der autoritären Herausforderung von innen.
Wieder einmal richten sich alle Augen auf Wladimir Putin. Russlands Präsident lebt in einem Schonraum aus Bestätigung und Bekanntem. Das birgt Gefahren.
Russland ist in Ungarn aus historischen Gründen unpopulär. Trotzdem wirbt Viktor Orbán vor der Wahl im April mit seinen guten Beziehungen zu Wladimir Putin. Wie passt das zusammen?