„Der Westen soll nicht Partei ergreifen“
Während Ungarns Regierungschef die EU-Politik gegenüber Russland kritisiert, bemüht sich sein Außenminister in Moskau um zusätzliche Gaslieferungen.
Während Ungarns Regierungschef die EU-Politik gegenüber Russland kritisiert, bemüht sich sein Außenminister in Moskau um zusätzliche Gaslieferungen.
Die Kraft des Westens sei im Schwinden begriffen, sagt der ungarische Ministerpräsident bei seiner jährlichen Rede in Rumänien. Er gibt auch vor zu wissen, wer daran Schuld sei.
Der Außenminister reist nach Moskau, um über neue Gaslieferungen zu sprechen. Die relative Nähe seiner Regierung zum Kreml könnte dabei helfen. Budapest ist sehr abhängig von dem fossilen Brennstoff.
Putin begibt sich auf Auslandsreise. In Berlin endet der Petersberger Klimadialog. Und: Die Hitzewelle rollt auf Deutschland zu. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Die Führung in Kiew ist offensichtlich mit der Arbeit der eigenen Aufklärung unzufrieden und spricht von Verrat. Russland hat der Ukraine im Fall einer Wiederaufnahme von Friedensgesprächen härtere Bedingungen als zuvor in Aussicht gestellt. Der Überblick.
Die EU-Außenminister versprechen Kiew militärische Ausrüstung im Wert von 500 Millionen Euro. Der Außenbeauftragte Borrell nennt Aussagen Orbáns über Energiepreise „komplett falsch“.
Viktor Orbán rückt von den Strafmaßnahmen gegen Moskau ab. Der Außenbeauftragte Borrell hält dagegen – und weiß die anderen Minister hinter sich. Doch eine gewisse Müdigkeit macht sich breit.
An einer über Nacht durchgezogenen Steuerverschärfung entzündet sich neuer Protest gegen Viktor Orbán. Seit Beginn der vergangenen Woche kommt es zu Demonstrationen in Budapest.
Der ungarische Außenminister Szijjártó erfährt bei seinem Besuch in Wien Widerspruch. Es geht vor allem um die Haltung zu Russland. Seinen Orden aus dem Kreml will er behalten.
Den Sender Euronews haben Finanzinvestoren mit Verbindungen zu Victor Orbán gekauft. Jetzt macht der Kanal Werbung für Saudi-Arabien. Das ist kein gutes Omen.
Für das Beitrittsverfahren der Ukraine ist in der EU-Kommission der Mann zuständig, den Viktor Orbán ausgesucht hat. Das ist nicht ohne Pikanterie
Donald Trump wollte um jeden Preis an der Macht bleiben. Amerikas Rechte hätte nichts dagegen. Ihr Held ist der Ungar Viktor Orbán. Demokratie erscheint als verzichtbar. Ein gefährlicher Trend.
Die EU-Kommission will das Einstimmigkeitsprinzip weiter untergraben. Das zeigt: Die Demokratie hat ein Problem mit Minderheiten.
Macron hat gute Aussichten bei der Parlamentswahl, Scholz könnte im Juni nach Kiew reisen und London will Asylbewerber nach Ruanda schicken. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Der Sender Euronews wollte „Europas CNN“ werden. Das hat nie geklappt. Jetzt kommt ein neuer Eigentümer, ein Investmentfonds mit Verbindungen nach Ungarn. Wird das nun Orbáns Kanal?
Eigentlich hätte Putins Außenminister Gespräche in Belgrad führen sollen. Aber Serbiens Nachbarländer verschließen dem Russen ihren Luftraum. Und auch der Ton im Land hat sich geändert.
Budapest setzt in der Energiepolitik auf Moskau. Das macht sich bezahlt. Bringt es dem teilstaatlichen MOL-Konzern doch satte Gewinnmargen.
Die Dänen stimmen für die EU-Verteidigung, Orbán holt den russischen Patriarchen von der Sanktionsliste: Manche setzen auf Verteidigung, andere auf Beschwichtigung.
Das sechste Sanktionspaket gegen Russland wurde von Vertretern der EU-Staaten gebilligt. Ein Name fehlt aber plötzlich: der von Patriarch Kirill, der engen Kontakt zu Präsident Putin pflegt.
Die russischen Truppen setzen ihre schrittweise Eroberung der Großstadt Sewerodonezk fort. Der ukrainische Botschafter Melnyk begrüßt Pläne Berlins, Mehrfachraketenwerfer liefern zu wollen. Der Überblick.
Der Minister spricht von „Gewürge“. Aber die Raffinerie Schwedt schöpft neue Hoffnung.
Ungarn pokerte bei den Verhandlungen über ein Ölembargo hoch und bekam fast alle Wünsche erfüllt. Muss sich die EU nun auch mit dem belarussischen Diktator Lukaschenko einlassen, um die Nahrungsmittelkrise zu lösen?
Ungarn begrüßt nach langer Blockadehaltung den Kompromiss in Brüssel. Auch der deutsche Bundeskanzler zeigt sich zufrieden. Der ukrainische Botschafter Melnyk fordert dagegen weitere Schritte: ein baldiges Gasembargo.
EU-Ratspräsident Charles Michel will Öl-Lieferungen über Land vom geplanten Embargo gegen Russland ausnehmen. Für Ungarns Ministerpräsident Orbán ist die Kommission für die Blockade verantwortlich.
In der Debatte über ein Ölembargo gegen Russland treten die Interessengegensätze in der EU deutlich hervor. Ratspräsident Michel präsentiert einen Kompromiss. Doch Ungarn bleibt skeptisch.
Der CSU-Europapolitiker Manfred Weber ist beim Embargo russischen Öls notfalls für zwischenstaatliche Lösungen. Ungarn dürfe die EU nicht in Geiselhaft nehmen.
Die rechtskonservative Regierung will Multis schröpfen, um die Inflation für die Bevölkerung erträglicher zu machen.
„Die Welt steht am Rande einer Wirtschaftskrise“, begründete der ungarische Ministerpräsident den Schritt. Der Notstand erlaubt es Orbán, geltende Gesetze aufzuheben und Zwangsmaßnahmen auf dem Verordnungsweg zu treffen.
Auf dem F.A.Z.-Leserkongress hat Ursula von der Leyen die nächste große Debatte eröffnet: Soll die EU-Kommission nun schon zum zweiten Mal Schulden aufnehmen, damit sie Kiew beim Wiederaufbau unterstützen kann?
Die ungarische Regierung bekräftigt ihr Festhalten an Gas- und Ölimporten aus Russland. Gleichzeitig sieht sich Außenminister Szijjártó in Zentralasien nach Alternativen um.
Bisher stand Berlin auf der Bremse, wenn es um Energie aus Russland ging. Nun setzt sich die Bundesregierung für neue Sanktionen ein – weil sie beim Öl schneller Ersatz gefunden hat.
Die Wahl im eigenen Land war für den ungarischen Regierungschef unerwartet erfolgreich. Aber Orbáns Verbündete in Frankreich und Slowenien haben verloren. In Europa wird es einsam um ihn.
Brüssel sieht klare Hinweise auf Korruption in der Regierung von Viktor Orbán – und startet ein Verfahren, das erstmals zum Entzug von Geld aus dem EU-Haushalt führen kann.
Umfragen sagen in Slowenien ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem konservativen Ministerpräsidenten Janša und dem grün-liberalen Polit-Neuling Golob voraus. Entscheidend wird aber sein, wer genug Partner findet.
Diktatoren ticken auf ihre ganz eigene Weise. Doch durch ihre Weltbeherrschungsphantasien unterschätzen sie oftmals die Risiken.