2,7 Grad bis Ende des Jahrhunderts
Zwar wollen viele Industrieländer bis Mitte des Jahrhunderts klimaneutral sein. Doch noch ist kein Land der Welt auf Kurs Netto-Null. Die UN haben nun die Lücke vermessen.
Zwar wollen viele Industrieländer bis Mitte des Jahrhunderts klimaneutral sein. Doch noch ist kein Land der Welt auf Kurs Netto-Null. Die UN haben nun die Lücke vermessen.
Nach dem Putsch in Sudan schießen Soldaten auf Demonstranten. Amerika stoppt vorerst Hilfen in Höhe von 700 Millionen Dollar. An diesem Dienstag will der UN-Sicherheitsrat über die Lage beraten.
Rund vier Wochen nach der Wahl tagt der Bundestag zum ersten Mal in neuer Zusammensetzung. Zudem wirft der große Klimagipfel erste Schatten. In Japan erfüllt sich ein langgehegter Wunsch. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Der weltweit größte Erdölexporteur plant einen regionalen Investitionsfonds für saubere Kraftstoff-Technologien. Kronzprinz Muhammad Bin Salman spricht vom Beginn einer grünen Ära.
Es grenzt an pharisäerhafte Heuchelei, wenn nur der moralische Zeigefinger gegenüber nicht westlichen Staaten erhoben wird. Sollten wir nicht zunächst einmal unsere eigenen Hausaufgaben machen? - Eine Antwort auf Katja Leikert.
Ersin Tatar ist Präsident der „Türkischen Republik Nordzypern“. Er spricht im F.A.Z.-Interview über sein Nähe zum türkischen Staatschef Erdogan und seine Forderung nach einer Zwei-Staaten-Lösung für Zypern.
In der Atmosphäre hat die Treibhausgaskonzentration einen neuen Höchststand erreicht. Die Weltorganisation für Meteorologie warnt davor, dass dadurch die Pariser Klimaziele deutlich verfehlt werden.
China errang vor 50 Jahren bei den Vereinten Nationen einen wichtigen diplomatischen Sieg für seine Anerkennung. Für Taiwan und Amerika war es eine schwere Niederlage, die bis heute nachwirkt.
Kurz vor dem Gipfel COP26 knöpft Neuseeland sich die Finanzindustrie vor, mehr als 200 Unternehmen sind betroffen. Damit soll beim Klimaschutz deutlich aufgeholt werden.
Die Nationen beklagen „Folter, Zwangssterilisation und sexuelle Gewalt“ in der chinesischen Region Xinjiang. Peking regiert ungehalten. Niemand habe das Recht, China zu belehren, sagt der UN-Botschafter.
Die Förderung fossiler Brennstoffe steigt und steigt. Die Pläne der Regierungen laufen den Pariser Klimazielen diametral entgegen. Das ist eine Farce.
Der UN-Menschenrechtsrat ist unbrauchbar und eine Zumutung für die Völker der Welt. Ohne Nutzen für die Menschenrechtspolitik der westlichen Staatengemeinschaft muss er deshalb aber nicht sein.
Kaum ein Land spürt den Klimawandel so sehr wie Australien. Trotzdem hat sich das Land lange gegen ambitionierte Klimaziele gesträubt. Nun vollzieht die Regierung eine Wende – und mit ihr das Murdoch-Imperium. Wie kommt das?
Laut dem Bericht des UN-Umweltprogramms verbrennen die Unterzeichnerstaaten des Pariser Klimaabkommens nach wie vor zu viel Öl, Gas und Kohle, um das 1,5-Grad Ziel bei der Erderwärmung einzuhalten. Auch für die Zukunft sieht es düster aus, beklagt der Unep-Bericht.
Der UN-Sicherheitsrat hat für Mittwoch eine Dringlichkeitssitzung einberufen. U-Boot-Raketen bieten Pjöngjang die Möglichkeit, auch dann weiter Krieg zu führen, wenn seine Militäreinrichtungen zu Lande durch einen Erstschlag getroffen würden.
Immer mehr Menschen werden älter als 100 Jahre. Was Hundertjährige glücklich macht, wie sie die Pandemie erlebten und warum es sich lohnen kann, auf einer Insel zu leben, erzählt die Alterspsychologin Daniela Jopp.
Lichttechnik war lange das Stiefkind am Fahrrad. Das hat sich gründlich geändert. Aber nicht immer zum Besseren.
In Genf beginnt die sechste Verhandlungsrunde des syrischen Verfassungskomitees.
Zwei Wochen vor dem Beginn der UN-Klimakonferenz im Vereinigten Königreich hat der britische Prinz William erstmals den Earthshot-Preis für Engagement im Umweltschutz verliehen. Zu den Preisträgern gehören Costa Rica und die Stadt Mailand. An der Verleihung nahmen Prominente wie Sänger Ed Sheeran und Schauspielerin Emma Watson teil.
Piraterie, gestrandete Frachter und Matrosen voller Heimweh: Die Weltmeere sind rau und Corona hat die Situation verschlimmert. Verstopfte Häfen scheinen dabei fast schon das kleinste Übel zu sein.
Europa muss sich besser gegen Cyberangriffe und Propaganda wappnen, fordert der neue französische Generalstabschef Thierry Burkhard. Und er sagt, warum Machtdemonstrationen bisweilen wichtig sind.
Die Internationale Energieagentur warnt vor der Weltklimakonferenz vor „Turbulenzen für die Energiemärkte“. Die Dynamik im Bereich der Erneuerbaren stoße auf die „hartnäckige Vorherrschaft“ fossiler Brennstoffe.
Mehr als eine Million Pflanzen- und Tierarten könnten in den nächsten zehn Jahren aussterben. Wie das noch zu verhindern ist, diskutiert eine virtuelle Konferenz in China. UN-Generalsekretär António Guterres wird deutlich.
Der koloniale Völkermord an den Herero und Nama ist bis heute in Namibia gegenwärtig. Viele Nachfahren der Opfer wollen die Aussöhnung nicht annehmen, die Berlin ihnen angeboten hat. Eine Reportage.
Rund zwei Drittel der Bevölkerung in dem gebeutelten Land sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die sich ausweitenden Kämpfe im Süden verschlimmere die Situation im Jemen weiter, sagt ein UN-Vertreter.
Auf einer Biodiversitätskonferenz in China sollen Grundlagen für ein internationales Abkommen gelegt werden. Wissenschaftler warnen, wie beim Klimawandel Jahrzehnte zwischen ersten Erkenntnissen und dem Handeln zu warten.
Für die Vergabe des Friedensnobelpreises an eine philippinische Journalistin und einen russischen Journalisten gibt es viel Anerkennung von den Vereinten Nationen und der EU. Die Auszeichnung stärke den freien Journalismus.
Spätestens seit der Machtübernahme der Taliban ist Afghanistans Wirtschaft im freien Fall. Um an Bargeld zu kommen, verkaufen die Menschen ihre letzten Habseligkeiten. Viele stehen vor dem Nichts.
Weil im Wasser in Mali ein erhöhtes Vorkommen von Bromat gefunden wurde, muss die Bundeswehr ihre rund 950 Soldaten der UN-Mission MINUSMA mit Trinkwasser aus Deutschland versorgen.
Der italienisch-schwedische Diplomat hat schon in vielen internationalen Krisen vermittelt. Nun soll er als Sonderbeauftragter der Vereinten Nationen eine Lösung im Konflikt um die Westsahara finden.
In Deutschland meldet das Robert Koch-Institut 10.429 Neuinfektionen und eine leicht gestiegene Sieben-Tage-Inzidenz. Die WHO legt eine Definition für das Long-Covid-Symptom vor.
Der äthiopische Ministerpräsident Abiy Ahmed lässt mehrere Mitarbeiter der Vereinten Nationen ausweisen. UN-Generalsekretär António Guterres reagiert darauf im Sicherheitsrat in scharfem Tonfall.
Erdogan konnte sich nicht mehr hinter Trump verstecken, um das Klimaabkommen abzulehnen. Am Mittwoch wurde es vom Parlament ratifiziert. Der Druck für eine aktive Klimapolitik wächst auch in der Türkei – vor allem durch junge Leute.
400.000 Menschen in Äthiopien stehen vor dem Hungertod, immer mehr sterben. Doch lebensrettende Hilfe wird von der Regierung blockiert, Helfer werden ausgewiesen. UN-Generalsekretär Guterres reagierte darauf jetzt ungewohnt scharf.