Wo beginnt für Biden die Invasion?
Amerika hat schon am Montag Sanktionen verhängt, aber noch nicht die große Keule ausgepackt. In Washington herrscht Unklarheit: Sind russische Soldaten im Donbass nur eine alte Realität oder ein neuer Krieg?
Amerika hat schon am Montag Sanktionen verhängt, aber noch nicht die große Keule ausgepackt. In Washington herrscht Unklarheit: Sind russische Soldaten im Donbass nur eine alte Realität oder ein neuer Krieg?
In einer Dringlichkeitssitzung der UN verteidigt Russland sein Vorgehen in der Ukraine. Die US-Botschafterin Thomas-Greenfield wirft Putin dagegen vor, er träume von einem russischen Großreich.
Laut der amerikanischen Vertreterin bei den UN in Genf lägen Informationen darüber vor, dass Russlands Militär Personen identifiziere, die Moskau Widerstand leisteten – und die nach einer Invasion „getötet oder in Lager geschickt werden sollen“.
In Nairobi wird auf der UN-Umweltversammlung über ein internationales Abkommen gegen Plastikmüll verhandelt. Gelingt eine Einigung auf ein rechtsverbindliches Mandat?
Mit Dutzenden Fällen von Beschuss auf beiden Seiten sind die Kämpfe in der Ostukraine wieder aufgeflammt. Kiew warnt vor "Provokationen und Gerüchten"
Die 58. Münchener Sicherheitskonferenz widmet sich der russischen Aggressionspolitik, aber es bleiben daneben noch viele Weltkrisen übrig.
Die Warnungen vor russischen Täuschungsmanövern sollen eine hybride Kriegsführung durchkreuzen. Ein Erfolg lässt sich nicht messen – stattdessen hat Moskau die Gelegenheit, eine Propagandakampagne zu beklagen.
Seit einigen Jahren hat sich die chinesische Politik in Xinjiang radikal verändert. Die Identität des Volkes der Uiguren soll systematisch zerstört werden. Menschenrechtler sprechen von Genozid.
Der UN-Generalsekretär warnt vor Kommunikationspannen, die zur Eskalation führen könnten. Die deutsche Außenministerin Baerbock spricht von einer „inakzeptablen Drohung“ Russlands.
Die „Wehrkundetagung“ kehrt nach fast sechs Jahrzehnten in ihrer strategischen Ausgangslage zurück – der verschärften Ost-West-Konfrontation. Ihre Bedeutung ist stärker gewachsen als die der deutschen Außenpolitik.
Das Treffen in München findet im Schatten der Ukraine-Krise statt. Doch weil der Kreml keinen Vertreter schickt, spricht der Westen vor allem mit sich selbst.
Die Bundeswehr ist in Mali in zwei Militärmissionen engagiert. Der Abzug der Franzosen macht es noch schwieriger, sie weiterzuführen. Die Skepsis wächst auch in Berlin.
Die amerikanische Regierung hat afghanisches Vermögen im Wert von rund sieben Milliarden Dollar beschlagnahmt. Die Hälfte soll 9/11-Opfern zugute kommen. Menschenrechtsexperten und Ökonomen üben scharfe Kritik. Aber wie kam es dazu?
Marine Le Pen spricht von Erniedrigung, Jean-Luc Mélenchon von Desaster, aber Präsident Macron will keine Niederlage eingestehen.
Russland zieht Truppen von der ukrainischen Grenze ab? Falsch, meint Washington. Das Gegenteil sei der Fall. Alles deute auf einen Angriff in den nächsten paar Tagen hin.
Zusammengebrochene Wirtschaft, gestörte Lieferketten – als Folge der Pandemie sind 45 Millionen Menschen akut von Hungersnot bedroht. Das UN-Welternährungsprogramm schlägt Alarm.
Wer ist der Nutznießer der Milliardenspende? Die Vereinten Nationen etwa?
Laut einem UN-Bericht verursacht Umweltverschmutzung mehr Todesfälle als die Corona-Pandemie.
Der tunesische Präsident Kais Saied möchte den Obersten Justizrat auflösen – und durch ein neues Gremium ersetzen, das er kontrolliert. Bereits im vergangenen Jahr hat der Präsident das Parlament entmachtet. Die Errungenschaften der tunesischen Verfassung sind in Gefahr.
Der Leiter des UN-Hilfswerks für Palästina-Flüchtlinge, Philippe Lazzarini, spricht im Interview über Finanzlücken, die Rolle der Organisation im Nahostkonflikt und Antisemitismus-Vorwürfe.
Nicht nur in seiner Nachbarschaft versucht Moskau seinen Einfluss auszudehnen. An vielen Orten in Afrika kämpfen immer mehr russische Söldner.
Das Land hat einen neuen Regierungschef, doch der alte will nicht weichen. Nun droht Chaos. Bislang bleibt die Hoffnung, dass es keine der Milizen auf einen Waffengang ankommen lassen will.
Unter den Festgenommen sollen zwei Journalisten sein, berichtet das UN-Flüchtlingshilfswerk. Die Organisation arbeite daran, „die Situation zu lösen“.
In Melbourne warnt Blinken, dass ein russischer Einmarsch in die Ukraine „zu jedem Zeitpunkt beginnen könnte“. Doch beim Treffen mit den Außenministern Australiens, Indiens und Japans geht es auch um Chinas Aggressionen.
Die russische Militärübung im Schwarzen Meer stößt auf Kritik. Das Bundesverfassungsgericht könnte die Pflege-Impfpflicht ausbremsen. Und die Bundesversammlung samt zahlreicher Promis wählt am Sonntag den Bundespräsidenten.
Neun Stunden lang treffen sich Unterhändler aus Moskau und Kiew in Berlin. Am Ende haben sie keine Fortschritte zu melden. Joe Biden ruft Amerikaner auf, die Ukraine zu verlassen. Eine militärische Evakuierung im Ernstfall würde es wohl nicht geben.
Uganda hatte die Ituri-Provinz im Nordosten des Landes besetzt und bewaffnete Gruppen unterstützt. Nun sah es der Internationale Gerichtshof als erwiesen an, dass Uganda damit internationales Recht verletzt hatte. Das Gericht blieb jedoch deutlich unter der geforderten Summe von 11 Milliarden Dollar.
Eine der profiliertesten Aktivistinnen soll künftig für Deutschland die internationale Klimapolitik koordinieren. Wer ist die neue Sondergesandte Jennifer Morgan – und was muss sie erreichen?
Laut einer Studie gelangen pro Jahr bis zu 23 Millionen Tonnen Plastikmüll in die Weltmeere. „Um die unwiderrufliche Vermüllung“ zu stoppen, sei ein verbindliches globales Abkommen notwendig, fordert die Umweltorganisation WWF.
Seit 70 Jahren sitzt Königin Elisabeth II. auf dem britischen Thron. Das Machtzentrum liegt allerdings längst bei der nächsten und übernächsten Generation – die eine behutsame Modernisierung bringen könnten.
Die Pandemie hat die Situation für Frauen vielerorts verschlechtert. Besonders große Rückschritte gibt es bei der Bekämpfung der weiblichen Genitalverstümmelung.
Die Gräben in der Welt werden immer tiefer. Wir sehen sie überall – etwa in der ungerechten Impfstoffverteilung und in einem Wirtschaftssystem, das Arme benachteiligt. Was muss sich ändern? Ein Gastbeitrag vom UN-Generalsekretär.
Im afghanischen Winter verschlimmert sich täglich die Not. Ein Gespräch mit dem früheren deutschen UN-Botschafter Christoph Heusgen und IRC-Chef David Miliband über die Unausweichlichkeit, mit den Taliban nach Lösungen zu suchen.
Die Regierung in Peking sieht die USA in der Verantwortung, den Konflikt mit Nordkorea zu lösen. Washington „müsse mehr Aufrichtigkeit zeigen“.