Guten Morgen!
Vom Schauspieler zum Staatsoberhaupt, vom Friedenspräsidenten zum Oberbefehlshaber: Wolodymyr Selenskyj kämpft seit sieben Monaten gegen Russland. Nun nutzt er die UN als Bühne im Krieg gegen Putin.
Die Folgen der russischen Invasion der Ukraine bestimmen den Beginn der UN-Vollversammlung: Hunger, Inflation, Energieknappheit. Generalsekretär Guterres warnt, die Welt stecke in großen Schwierigkeiten.
Beim Auftritt Joe Bidens in New York werden der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und die chinesisch-taiwanesischen Spannungen im Fokus stehen. Der Präsident will Stärke zeigen und einen dritten Weltkrieg verhindern.
Der EuGH verkündet sein Urteil zur Vorratsdatenspeicherung in Deutschland. Die Zukunft der Lkw-Branche ist Thema in Hannover. Und die Queen hat ihre letzte Ruhestätte gefunden. Alles Wichtige im F.A.Z. Newsletter.
Präsident Selenskyj wird ausnahmsweise per Videoschalte zur UN-Vollversammlung sprechen. Die Ukrainer erobern unterdessen im Osten Land zurück und wollen die Stabilisierung in den befreiten Gebieten mit Tempo vorantreiben. Der Überblick.
Die Bundeswehr reagiert damit auf die jüngsten Schikanen des Militärregimes in Bamako. Es sei nicht akzeptabel, wie die Kräfte vor Ort behandelt würden, sagt die Wehrbeauftragte des Bundestags.
Nach der russischen Niederlage im Gebiet Charkiw spricht der ukrainische Präsident Selenskyj von verbreiteter Folter und anderen „Nazi“-Methoden. Die russischen Besatzer bezeichnet er als „Raschisten“. Der Überblick.
Olaf Scholz spricht sich abermals gegen die Lieferung von schweren Waffen an die Ukraine aus. Auch über die Ergebnisse seines letzten Gespräches mit dem russischen Präsidenten spricht der Bundeskanzler.
Die Lage in Haiti spitzt sich zu. Nach einer Erhöhung des Kraftstoffpreises kam es in mehreren Städten zu massiven Ausschreitungen. Mehrere Länder schlossen wegen der bedrohlichen Lage ihre Botschaften.
In Gesprächen mit Erdogan an diesem Freitag will Russlands Präsident Putin Änderungen am Abkommen zur Ausfuhr ukrainischen Getreides durchsetzen. Er gibt den Anwalt Afrikas – verfolgt aber eigene Interessen.
Eine UN-Kommission untersucht Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverstöße im Ukrainekrieg – auf beiden Seiten. Aber Russland verweigert bislang Auskünfte.
Der ukrainische Präsident Selenskyj spricht von einem russischen Versuch, seine Heimatstadt unter Wasser zu setzen. UN-Generalsekretär Guterres nennt die Chancen für diplomatische Lösung „minimal“. Der Überblick.
Die Welt verbessern und gleichzeitig Gewinn erzielen – geht das? „Impact“-Investoren glauben fest daran. In Stockholm arbeiten sie an ihren Plänen.
Volker Türk ist ein langjähriger Vertrauter von UN-Generalsekretär Guterres. Von Xinjiang bis zur Ukraine liegen schwierige Themen auf seinem Tisch.
Die Flutkatastrophe in Pakistan sucht in der Geschichte ihresgleichen. Die Lage ist dramatisch, die Verzweiflung wächst. Für die Frage, wie viel Schuld die Industriestaaten trifft, haben die Betroffenen derzeit keine Zeit.
Mit Konferenzen, Gesten und Terminen versucht die deutsche Außenministerin, in ihrer Amtsführung die Grundsätze einer feministischen Außenpolitik zu etablieren. Mit ersten Erfolgen.
Europäer und Amerikaner bezweifeln, dass Iran noch einen Erfolg der Verhandlungen über sein Atomprogramm will. Teheran spricht von einer „unkonstruktiven Erklärung“. Israel droht mit einem Luftschlag.
Der Kolonialismus ist inzwischen kein territoriales Unternehmen mehr, sondern ein zeitliches. Und er verpflichtet uns dazu, besondere Verantwortung für Artensterben und Klimawandel zu übernehmen. Ein Gastbeitrag.
Mehr als 1000 Quadratkilometer habe seine Armee wieder unter Kontrolle, sagt Präsident Wolodymyr Selenskyj. Außerdem fordert seine Regierung von Moskau Kompensation und verlangt in Berlin den Zugriff auf im Ausland blockiertes russisches Vermögen.
Die allermeisten in Großbritannien kannten nie ein anderes Staatsoberhaupt. Nun ist auch die zweite „Elisabethanische Ära“ zu Ende. In Großbritannien herrscht eine Mischung aus Dankbarkeit und Zukunftsskepsis.
Der österreichische UN-Beamte Volker Türk ist rechte Hand des Generalsekretärs. Viele Jahre war er im Flüchtlings-Hochkommissariat tätig.
„Früher sterben, weniger gut ausgebildet, sinkende Einkommen“: Der UN-Index der menschlichen Entwicklung ist zum zweiten Mal in Folge zurückgegangen. Grund dafür sind die Corona-Pandemie und weitere Krisen, wie das UN-Entwicklungsprogramm in seinem jüngsten Bericht erklärt.
Bis zu 1,6 Millionen Ukrainer, darunter 1800 Kinder, seien durch Russland unrechtmäßig inhaftiert, verhört und aus ihren Heimatorten verschleppt worden, erklärt die UN-Botschafterin der USA.
Bis zu 1,6 Millionen Ukrainer, darunter 1800 Kinder, seien durch Russland deportiert worden, erklärt die UN-Botschafterin der USA, Linda Thomas-Greenfield. Das UN-Menschenrechtsbüro spricht von Zwangsadoptionen ukrainischer Kinder in Russland.
Nach einem halben Jahr Krieg hat Kiews Gegenoffensive anscheinend Erfolg. Doch das Land braucht mehr westliche Waffen. Die Ukraine hat sich nach Wochen zu einem Raketenbeschuss auf die Krim bekannt. Der Überblick.
Iran hat nach Angaben der UN-Atombehörde IAEA weitaus mehr Uran angereichert als vereinbart. Bei einer Erhöhung des Reinheitsgrades wäre es genug für eine Atomwaffe.
Pflanzenökologe Christoph Müller von der Uni Gießen befasst sich mit nachhaltigem Landbau und Klimawandel. Der UN-Gutachter sagt: Die Vorteile bestimmter Pflanzen im Kampf gegen den Klimawandel sind zu wenig bekannt.
Russland und die Ukraine müssten sich verpflichten, eine kampffreie Zone um Europas größtes Atomkraftwerk einzurichten, sagt der UN-Generalsekretär. Moskau will darüber aber nicht mit Kiew verhandeln.
UN-Generalsekretär Antonio Guterres und die Internationale Atomenergiebehörde IAEA haben Russland und die Ukraine aufgerufen, eine demilitarisierte Zone um das besetzte Atomkraftwerk Saporischschja zu ziehen. „Etwas sehr Katastrophales könnte passieren“, so der IAEA-Chef.
Die Industrieländer müssen Pakistan in der Flutkatastrophe helfen, denn sie sind die Hauptverursacher des Klimawandels. Aber auch das Land selbst trägt Verantwortung. Eine Analyse.
Der neue Volkswagen-Chef Oliver Blume hat angekündigt, das Werk in Xinjiang nicht schließen zu wollen. In China ist man davon begeistert.
Nachdem die malische Regierung ihre Feindseligkeiten gegen internationale Truppen im Land eingestellt hat, beteiligt sich die Bundeswehr nun wieder an der UN-Mission. Diese soll das Land stabilisieren.
Seit Wochen kämpfen die Menschen in dem zentralafrikanischen Land mit den Folgen der stärksten Regenfälle der letzten 30 Jahre. Laut Zahlen der UNO-Hlfsorganisationen sind mehr als 440.000 Menschen betroffen.
Die malische Militärregierung lockert ihre Blockadehaltung, nun laufen Vorbereitungen für eine Wiederaufnahme der Aufklärungsmissionen.
Das unter einer historischen Dürre leidende Land stehe am Rand einer Hungersnot, so der UN-Koordinator Martin Griffiths. 200.000 Menschen seien jetzt schon akut vom Tod durch Hunger betroffen. Eine Katastrophe scheint fast unvermeidlich.