„Die Konferenz kann wirklich crashen“
Noch immer gibt es keinen Durchbruch bei der Weltklimakonferenz in Scharm el-Scheich. Ein Überblick über die noch offenen Streitpunkte.
Noch immer gibt es keinen Durchbruch bei der Weltklimakonferenz in Scharm el-Scheich. Ein Überblick über die noch offenen Streitpunkte.
Gemeinsam mit ihren Ur-Ur-Enkeln entschied sich Pricilla Sitienei zum ersten Mal eine Grundschule zu besuchen. Nun ist die Kenianerin im Alter von 99 Jahren verstorben.
Die ägyptischen Gastgeber haben bisher nur eine Abschlusserklärung voller vager Formulierungen vorgelegt. Die EU geht auf China zu – und stellt ein Ultimatum.
Eigentlich war geplant, dass schon am Freitag ein einstimmiger Beschluss der COP27 vorgelegt werden kann. Um nicht mit leeren Händen nach Hause zu gehen, stellt die EU ein Ultimatum.
Während UN-Generalsekretär vor einem Scheitern der Konferenz warnt, geht die EU auf China zu.
Die Konferenz in Scharm El-Scheich hat das Klima schon wieder nicht gerettet. Ein Ökonom sagt, wie es besser ginge.
Die Grünen-Chefin ist auf der Klimakonferenz in Ägypten nicht glücklich über die Zusagen von Olaf Scholz. Zuversichtlich zeigt sich Ricarda Lang über die Zusammenarbeit beim Thema Wasserstoff mit dem globalen Süden.
Die Umweltschützerin Gladys Kalema-Zikusoka spricht über das Krankheitsrisiko für Gorillas, das von Menschen ausgeht – und warum Touristen in Nationalparks trotzdem wichtig sind.
Ukraine-Krieg +++ Weltklimakonferenz in Scharm el-Scheich +++ Legalisierung von Cannabis +++ Kritik am Synodalen Weg
Bei einigen Banken gibt es wieder Zinsen aufs Festgeld. Auf dem Klimagipfel in Ägypten ringen reiche und arme Länder ums Geld. Und in Qatar laufen die letzten Vorbereitungen für die Fußballweltmeisterschaft.
In Ägypten stocken die Verhandlungen. Eine Abschlusserklärung ist nicht in Sicht – obwohl die Konferenz am Freitag enden sollte. Nun wird sie wohl, wie üblich, in die Verlängerung gehen.
Der gewählte Präsident Brasiliens nimmt seinen Amtsantritt auf der UN-Klimakonferenz vorweg. Dort ist er sehr gefragt. In der Heimat bleibt es ungemütlich.
Das von der Türkei und den Vereinten Nationen vermittelte Abkommen soll es der Ukraine ermöglichen, trotz des russischen Angriffskrieges Getreide aus ihren Schwarzmeer-Häfen zu exportieren.
Brasiliens neu gewählter Präsident Luiz Inacio Lula da Silva kündigt einen neuen Weg im Kampf gegen den Klimawandel an. Auch Brasiliens indigene Völker könnten sich auf eine bessere Zukunft einstellen.
Die ukrainische Polizei will im befreiten Gebiet Cherson Hinweise auf russische Kriegsverbrechen gefunden haben. Laut Innenminister Monastyrskyj sind bisher 63 Leichen gefunden werden.
Geld verdienen an Klimarettung und am Kampf gegen Hunger – das sei möglich, meinen die Emittenten von Nachhaltigkeits-Bonds. Auch die UN-Organisation IFAD setzt darauf.
Indigene leiden unter falschem Klimaschutz
Auf Erleichterung stieß vor allem, dass sich Peking in Bali durchgerungen hat, das 1,5-Grad-Ziel mitzutragen. Man reibt sich die Augen.
Der Chef von Siemens Energy lobt das amerikanische Programm zum Inflationsausgleich und sieht große Mängel in Europa. Das eigene Geschäft gerät dabei fast in den Hintergrund – aber nur fast.
Nach Angaben von NATO-Generalsekretär Stoltenberg deutet alles darauf hin, dass eine ukrainische Abfangrakete in Polen eingeschlagen ist. Kiew treffe aber keine Schuld.
Die Verschuldung der Welt lastet auf den armen Ländern. Sie abzubauen ist ein zähes Ringen. Angesichts der Krisen der Welt wird China dabei isoliert. Doch gegen die geballte Finanzkraft dieser Nation ist schwer anzukommen.
Nach dem Raketeneinschlag in Polen treffen sich G7 und NATO zu Krisensitzungen. Donald Trump will abermals amerikanischer Präsident werden. In Bayern und Baden-Württemberg endet die Corona-Isolationspflicht.
Nun verlassen auch die Briten Mali. Ob die Bundeswehr bleibt, hängt auch von der Kooperation der Junta in Bamako ab. Die scheint wenig interessiert.
Ist Paris tot? In Scharm el-Scheich und unter Experten gibt es Streit um die zentrale Zahl des Abkommen. Manche wollen das 1,5-Grad-Ziel schon abhaken.
Weil es auf dem Klimagipfel in Ägypten nicht vorangeht, geraten kleinere Projekte in den Fokus – etwa mit dem Energieträger Wasserstoff.
Nachdem die EU und die USA neue Sanktionen gegen Iran verhängt haben, liegen die Verhandlungen über das Atomprogramm auf Eis. Auch die IAEA rügt die Blockadehaltung Teherans.
Die UN-Mission in Mali gilt als die gefährlichste auf der Welt. Nachdem Großbritannien und die Elfenbeinküste ihren Abzug bekannt gegeben haben, muss auch Deutschland über sein Engagement entscheiden.
Russland verliert im Kreis bislang neutraler Länder der G20 weiter an Unterstützung. Auch China verteidigt Moskau nicht. Kanzler Scholz appelliert an Putin, die Weltwirtschaft nicht „in den Abgrund“ zu stürzen.
Nach der Wahl in Brasilien öffnet sich ein Zeitfenster für den Klimaschutz. Von allein geschieht nichts. Es ist Zeit für eine Initiative – und für finanzielle Unterstützung.
Je schriller die Klimaschützer zu Hause, desto schwerer fällt es der Jugend in Scharm el-Scheich, auf sich aufmerksam zu machen. Der Trick: Akten statt Aktionen – und mit den Mächtigen verhandeln.
Die Regierung gibt sich auf der Klimakonferenz in Ägypten einig. Aber um die Harmonie von Außenministerin und Kanzler ist es nicht gut bestellt. Nicht zum ersten Mal geraten beide aneinander.
Acht Milliarden Menschen leben jetzt auf der Erde. Doch schon in absehbarer Zeit könnte die Weltbevölkerung wieder schrumpfen – zum ersten Mal seit der Pest im 14. Jahrhundert.
Während die UN-Generalversammlung erklärt, Russland müsse für Reparationen in der Ukraine aufkommen, sieht ein der Entwurf der G20-Gipfelerklärung von Bali eine Verurteilung des russischen Angriffskrieges vor. Der russische UN-Botschafter erklärte die Resolution für „rechtlich null und nichtig“.
Der Oberkommandierende des ukrainischen Militärs will alle russischen Truppen aus dem Land haben. Eine Verhandlungslösung scheint damit vorerst vom Tisch. Kiew schlägt auch Alarm wegen Tausender Kinder, die nach Russland verschleppt worden seien.
An diesem Dienstag wird eine weitere Milliardenmarke geknackt. Und die Weltbevölkerung wächst auch noch eine ganze Weile weiter.