Putin zur Verantwortung ziehen – aber wie?
Die EU-Kommission schlägt den Mitgliedstaaten Optionen vor, um die Verbrechen in der Ukraine zu sühnen, einschließlich des Angriffskriegs. Es ist ein weiter Weg, der internationaler Legitimität bedarf.
Die EU-Kommission schlägt den Mitgliedstaaten Optionen vor, um die Verbrechen in der Ukraine zu sühnen, einschließlich des Angriffskriegs. Es ist ein weiter Weg, der internationaler Legitimität bedarf.
Seit einem Jahr ist Christine Lambrecht Verteidigungsministerin. Ein Gespräch über die Kritik an der deutschen Hilfe für die Ukraine, Munitionsmangel bei der Bundeswehr und die Frage, ob sie nicht lieber Innenministerin wäre.
Wie die Weltgesundheitsorganisation mitteilte, sind inzwischen eine Million Menschen von den Überschwemmungen betroffen. Viele Gebiete Südsudans seien weiterhin überflutet.
Am 29. November 1947 stimmte die Vollversammlung der Vereinten Nationen für die Teilung Palästinas in zwei Staaten. Richtig realisiert wurde sie nie. Und den Konflikt beendete sie schon gar nicht.
Die Klimadiplomatie tritt auf der Stelle. Doch wenn die Verhandlungen für den Klimaschutz keine weitreichenden Ergebnisse bringen, lohnt ein Blick auf die Alternativen.
Moskau sieht es als „russophobe“ Revision der Geschichte an, den Holodomor als Genozid zu bezeichnen. Doch es ist sicher, dass Stalin es auf die Ukrainer abgesehen hatte.
Trotz internationaler Kritik verteidigen die islamistischen Taliban öffentliche Auspeitschungen und warnen vor jeder Einmischung in innere Angelegenheiten.
Sie haben nicht an den Verhandlungen teilgenommen, deswegen wollen sich die Rebellen Ostkongo auch nicht daran halten. Die Waffen hätten von Freitagabend an schweigen sollen.
Um die Gewalt gegen Demonstranten in Iran zu ächten, sucht Berlin die Unterstützung des UN-Menschenrechtsrates
Von Freitagabend an sollen die Waffen in Ostkongo ruhen. Nun steht Ruanda unter Druck, die M23-Rebellen zum Rückzug zu bewegen.
Viele Milliarden werden jedes Jahr an Verwandte und Freunde in ärmeren Ländern überwiesen. Zu teils horrenden Gebühren. Das soll sich ändern.
Verantwortliche für die Gewalt gegen Demonstranten in Iran sollen eines Tages zur Rechenschaft gezogen werden. Deshalb will der UN-Menschenrechtsrat nun Beweise sammeln.
Unser Kolumnist empfiehlt diese Woche Weine aus dem Rheingau und Rheinhessen, darunter seinen Lieblingswein: einen Lorcher Riesling.
Die EU-Energieminister verhandeln über einen Gaspreisdeckel, die DFB-Auswahl hat sich selbst überschätzt, Orbán erschwert den Neuanfang der Visegrád-Gruppe und Baerbock setzt sich für eine Iran-Resolution ein. Der F.A.Z. Newsletter.
Vor genau neun Monaten marschierte Russland in die Ukraine ein. Nach schweren Angriffen auf die ukrainische Infrastruktur spitzt sich die humanitäre Krise zu. Der Überblick.
Von Sportlern wird mehr Mut verlangt als von irgendeinem westlichen Politiker. Wer als bigott wahrgenommen wird, dient nicht den Menschenrechten.
Die Mullahs wussten Bescheid: Die iranischen Revolutionsgarden waren auf die Jugendproteste in ihrem Land vorbereitet. Das Regime verhaftet Schüler und Studenten und steckt sie in Umerziehungsanstalten.
Baerbock und Lambrecht einigen sich auf einen Kompromiss. Die Bundeswehr soll aus Mali abziehen, aber erst nach vielen weiteren Monaten.
Die Bundeswehr soll vorerst in Mali bleiben, obwohl sie dort schikaniert wird. Das hat Außenministerin Baerbock durchgesetzt. Verteidigungsministerin Lambrecht bekam dafür ein Abzugsdatum: Mai 2024.
Deutschland will bis zum Jahr 2045 klimaneutral werden. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Privatwirtschaft ihre Anstrengungen deutlich erhöhen, wie eine Umfrage der KfW zeigt.
Viele Experten werten Pekings Unterdrückung der Uiguren samt Geburtenkontrolle als Genozid. Menschenrechtspolitiker von CDU und FDP kritisieren deutsche Firmen nun deutlich.
Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Johannes Wagner sagt, dass die Ergebnisse der Klimakonferenz niemanden zufriedenstellen könnten. Jetzt gelte es, in Deutschland erst recht Klimaschutz umzusetzen.
Die Menschen fliehen vor Terror und Gewalt, und doch gilt Niger als Stabilitätsanker in der Region. Kann der Sahel von hier aus befriedet werden? Vor Ort zeigt sich: Die Herausforderungen sind groß.
Der Bau der Flüssiggasterminals wird mehr als doppelt so teuer. Minister Habeck verteidigt die Kosten und verspricht mehr Förderung für die Erneuerbaren. Doch was, wenn der Rest der Welt an den Fossilen festhält?
Bei der Fußball-WM wird es spannend. Der Zustand der Bundeswehr verschlechtert sich. Und in dieser Woche muss ein Kompromiss zum Bürgergeld gefunden werden.
Die Förderung Deutschlands für die Erschließung neuer Gasfelder im Senegal führt in eine Sackgasse. Richtig wäre es, Afrikas Potential für erneuerbare Energien zu nutzen. Ein Gastbeitrag.
Die Klimakonferenz hat einen Schadensfonds beschlossen. Doch viele Teilnehmer hatten auf mehr Engagement beim Klimaschutz gehofft.
Ein Kompromissvorschlag Europas brachte den Durchbruch bei den Verhandlungen zum Finanzfonds. Beim eigentlichen Klimaschutz gehen die Teilnehmer der Konferenz nicht wesentlich über bereits Beschlossenes hinaus.
Die Ziele waren fest umschrieben, die Erwartungen hoch, doch größere Durchbrüche zum Schutz des Klimas gab es nicht. Berlin verspricht mehr Klimageld, kann sich gegen China aber nicht durchsetzen.
Längst ist die bunte „One-Love“-Binde mehr als ein Symbol für Diversität und Toleranz. Sie wirft die Frage auf: Was geht bei dieser WM und was nicht? Die FIFA blockt Nachfragen ab. Jetzt wird es ernst.
Der Klimagipfel in der Wüste ist nicht an seinen eigenen Zielen gescheitert. Sondern an denen, die den Maklern ihren schmutzigen Sand in die Augen streuen. Das kann bitter enden.
Das Bekenntnis zum Ausstieg aus fossilen Energien blieb auf der Klimakonferenz aus. Die Bundesregierung ist enttäuscht von den Ergebnissen. Auch von der EU-Kommission kommt Kritik.
Westliche Länder zeigen sich enttäuscht über die Ergebnisse der Klimakonferenz und kritisieren, dass die Klimaziele zu wenig ambitioniert seien.
Die EU wollte mehr, China hat gebremst und die USA waren irgendwo dazwischen. Nach einem Sitzungsmarathon einigten sich die Staaten in Scharm el-Scheich auf eine Abschlusserklärung. Die Ergebnisse der „COP27“ im Überblick.
Nach nächtelangen Verhandlungen einigt sich die Weltklimakonferenz auf neue Schritte im Kampf gegen den Klimawandel. Der Gipfel bleibt dennoch hinter den Erwartungen vieler Staaten zurück.
Die Banken wollen die Treibhausgase aus ihren Büchern bekommen. Trotz großer Ziele ist bislang aber wenig zu sehen. Die Aufsicht hält die Institute für zu blauäugig.