Die ersten Unternehmer reisen schon nach Iran
Die Wirtschaft stellt sich auf das Ende der Iran-Sanktionen ein. Zuerst müssen die Finanzgeschäfte wieder laufen. Die große Frage ist: Wie reagiert der Ölpreis?
Die Wirtschaft stellt sich auf das Ende der Iran-Sanktionen ein. Zuerst müssen die Finanzgeschäfte wieder laufen. Die große Frage ist: Wie reagiert der Ölpreis?
Der deutsche Außenminister lehnt das Ansinnen von Linksfraktionschef Gysi ab, den russischen Präsidenten zum G-7-Gipfeltreffen im Juni auf Schloss Elmau einzuladen. Nach der Annexion der Krim könne man weiter „nicht einfach so tun, als sei nichts geschehen“.
Rund 350.000 Menschen sind in den Flüchtlingscamps von Dadaab untergebracht. Nach dem Terrorangriff von vergangener Woche setzt Kenia dem UN-Hilfswerk nun eine Frist: Innerhalb von drei Monaten müsse das Lager geräumt werden.
Viel spricht dafür, dass es sich bei den scharfen Tönen nach der Übereinkunft von Lausanne im Atomstreit nur um Theaterdonner handelt. Die unklaren Punkte im Abkommen sind durchaus gewollt.
„Todeslager“, eine „Katastrophe epischen Ausmaßes“ - Mit ungewohnt drastischen Worten beschreibt UN-Generalsekretär Ban Ki-moon die Situation des vom IS kontrollierten Flüchtlingscamps nahe Damaskus. Er fordert eine Intervention.
Der „Islamische Staat“ rückt in Damaskus vor. Das bietet den Truppen des Präsidenten Assad die Möglichkeit, neben den Dschihadisten auch Palästinenser zu vertreiben.
Tokios Börse schließt nahe einem 15-Jahreshoch. Japans Zentralbank belässt die Geldpolitik unverändert. Das Volumen der Verbraucherkredite in Amerika steigt stärker als erwartet.
Hilfe hat die EU dem krisengebeutelten Libyen bereits zugesagt. Aber während die europäischen Nachbarländer auf ein schnelles Eingreifen dringen, herrscht in der restlichen Union bislang kaum Einigkeit.
Der Nationalist Vojislav Seselj darf vorerst in Serbien bleiben. Die Regierung will einer Aufforderung des UN-Kriegsverbrechertribunals ihn auszuliefern, nicht nachgeben. Seselj soll gegen Auflagen des Tribunals verstoßen haben.
Die von Russland vorgeschlagene Waffenruhe im Jemen lässt auf sich warten. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen brauche noch Zeit für die Beratungen, heißt es. Die Houthi-Miliz stellt derweil Forderungen.
Die saudischen Luftangriffe gegen die Houthis im Jemen fordern immer wieder zivile Opfer. Bei den laufenden Beratungen im UN-Sicherheitsrat über die Lage im Jemen fordert Moskau eine humanitäre Feuerpause - bislang ohne Erfolg.
Sorgen der Nachbarländer vor einen entfesselten Iran seien unbegründet, beschwichtigt der Außenminister. Sein Land wolle ein friedlicher Nachbar sein, und die Atomgefahr sei ohnehin „künstlich aufgebauscht“.
Diplomatische Erfolge sind im Nahen Osten seit Jahren selten. Doch die Marathon-Verhandlungen von Lausanne haben sich gelohnt. Das Eckpunkte-Programm im Atomstreit mit Iran lässt hoffen.
Russland fordert im höchsten Gremium der Vereinten Nationen eine Feuerpause. Die Staaten werden auch über ein mögliches Waffenembargo gegen die Houthis beraten. Die Meinungen darüber gehen auseinander.
Nach der Grundsatzeinigung im iranischen Atomstreit sollen die Wirtschaftssanktionen zügig aufgehoben werden. Das verlangen führende Wirtschaftspolitiker und -verbände. Auch die Banken sollen ihre Vorbehalte gegenüber der Finanzierung von Iran-Geschäften ablegen.
Bergbau und Tourismus und wachsende Müllberge drohen auch im Weltraum zum einem ersten Problem zu werden. Kindern erklärt: Warum schützt eigentlich niemand das Weltall?
Abgesehen von Israel ist die Rahmenvereinbarung über die künftige iranische Atomnutzung überall der Welt positiv aufgenommen worden. Die Vereinbarung sei detailliert und weitreichend, sagte der amerikanische Präsident Obama.
Die fünf UN-Vetomächte und Deutschland einigen sich mit Iran auf Eckpunkte für ein Ende des Atomstreits. Teheran muss sich strenger Überwachung unterwerfen. Dafür winkt die Aufhebung zahlreicher Sanktionen.
Die Atomgespräche mit Iran ruhen für ein paar Stunden; für die Verhandlungspartner gilt das nur eingeschränkt. Die iranischen Unterhändler äußern sich zuversichtlich. Möglicherweise wird schon gegen Mittag eine Einigung verkündet.
Der russische Außenminister hat eine Einigung „in allen Schlüsselfragen“ verkündet - und die Atomverhandlungen in Lausanne verlassen. Westliche Delegationen sehen noch Gesprächsbedarf.
Wenn Palästina an diesem Mittwoch dem Internationalen Strafgerichtshof beitritt, ist das für viele ein großer Schritt hin zu einem neuen Staat. Doch die Freude könnte bald der Ernüchterung weichen.
Die Atomgespräche mit dem Iran gehen auch nach dem Ablauf der selbstgesetzten Frist weiter. Der russische Außenminister Sergej Lawrow sieht eine Einigung in „allen Schlüsselfragen“. Vertreter westliche Delegationen äußern sich zurückhaltender.
Bei einer Geberkonferenz für die Opfer des Krieges in Syrien sind 3,8 Milliarden Dollar zugesagt worden. Von den benötigten 8,4 Milliarden Dollar ist das weit entfernt. Deutschland will mit 255 Millionen Euro helfen.
Das Ende der Frist naht, doch der russische Außenminister Lawrow verlässt die Runde der Außenminister in Lausanne. Deutschlands Außenminister will Irans Zugang zu Nuklearwaffen verhindern. Er rechnet mit einer langen Verhandlungsnacht.
Bei den Atomgesprächen mit Iran hat nach Ansicht von Außenminister Frank-Walter Steinmeier die entscheidende Phase begonnen. Er sieht „ernsthafte Verhandlungsbereitschaft“ auf allen Seiten, aber auch die Gefahr des Scheiterns.
Der UN-Sondergesandte Léon ist nach den jüngsten Gesprächen über einen Frieden in Libyen zuversichtlich. Die Kämpfe zwischen der Regierung und der Gegenregierung gehen aber weiter. Und auch der „Islamische Staat“ ist beteiligt.
Der Slowene Igor Simčič hat das Segel-Team „Esimit“ gegründet. Im FAZ.NET-Interview spricht er über das Statement für Europa, Skipper Jochen Schümann – und Geld von Gasprom.
Zwar erhält keine andere Nation so viele Asylgesuche wie Deutschland. Doch pro Kopf gerechnet nehmen viele Staaten mehr Flüchtlinge auf. Vor der Ministerpräsidentenkonferenz fordern die Länder, die Kosten gerechter zu verteilen.
Eine Expertengruppe mit zwei Nobelpreisträgern hat 19 Langfristziele für Mensch, Planet und Wohlstand entwickelt. Dieser „Kopenhagen Konsens“ ist ein Angriff auf die Pläne der Vereinten Nationen.
Saudi-Arabien und mehrere arabische Verbündete haben Stützpunkte der schiitischen Houthi-Kämpfer im Jemen bombardiert. Iran protestierte gegen den „gefährlichen Schritt“. Ein Houthi-Sprecher sprach von einer „Kriegserklärung“.
In den Vereinigten Staaten sind auf Banknoten ausschließlich Männer zu sehen. Eine Gruppe junger Frauen möchte das ändern – und organisiert den Widerstand in den sozialen Medien.
Die schiitischen Houthi-Rebellen kommen dem Zufluchtsort Aden des Präsidenten Hadi immer näher. Angeblich haben sie den Verteidigungsminister schon festgenommen. Indes ist von Luftangriffen auf den Präsidentenpalast die Rede.
Die kanadische Regierung plant laut einem Bericht die Ausweitung des Einsatzes gegen die Terrormiliz IS. Mehrere Organisationen kritisieren indes, dass das Leid in der syrischen Zivilbevölkerung übersehen werde.
Das amerikanische Außenministerium hat bestätigt, dass die Vereinigten Staaten ihr letztes verbliebenes Botschafts- und Militärpersonal aus dem Jemen abgezogen haben. Angesichts der zugespitzten Lage im Bürgerkriegsland trifft sich der UN-Sicherheitsrat zu einer Sondersitzung.
Vor der Wahl in Israel sprach sich Regierungschef Netanjahu gegen einen Palästinenserstaat aus. Nach seinem Sieg ist er wieder dafür. Die Amerikaner sind über dieses Verhalten irritiert.
Fachleute der Vereinten Nationen werfen der Islamisten-Miliz „Islamischer Staat“ in einem Bericht Völkermord vor. Die gezielte Tötung hunderter Yeziden habe Merkmale eines Genozids. Auch eine andere Armee greifen die Fachleute an.