Berlin zahlt jetzt den Preis
Die deutsche Niederlage im UN-Sicherheitsrat ist schmerzlich. Aber aus ihr kann auch etwas Befreiendes erwachsen: ein neuer deutscher Realismus.
Nachdem Deutschland den Sitz im UN-Sicherheitsrat nicht bekommen hat, wachsen wieder die Zweifel am Multilateralismus. Doch der hat es schon seit Jahren schwer. Viele Staaten ziehen inzwischen kleinere Bündnisse vor.
Die deutsche Niederlage im UN-Sicherheitsrat ist schmerzlich. Aber aus ihr kann auch etwas Befreiendes erwachsen: ein neuer deutscher Realismus.
Deutschland scheitert krachend mit seiner Kandidatur für den UN-Sicherheitsrat. Wadephul sagt, er habe sich nichts vorzuwerfen. Wie kam es zu dieser Niederlage?
Deutschland ist mit seiner Bewerbung für einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat gescheitert. Bundesaußenminister Johann Wadephul schloss persönliche Konsequenzen im Anschluss aus.
Bei der Wahl für einen Platz im UN-Sicherheitsrat hat Deutschland die Mehrheit verpasst. Stattdessen gehen zwei Sitze an Portugal und Österreich.
Der UN-Sicherheitsrat ist kein Direktorium der Weltpolitik. Was Deutschland für seine Sicherheit wirklich braucht, muss es woanders besorgen.
Außenminister Wadephul wirbt für einen deutschen Sitz im UN-Sicherheitsrat. Durch einen Sitz kann Deutschland den Sicherheitsrat und die Vereinten Nationen stärken, sagt er.
Am Mittwoch werden neue nichtständige Mitglieder in den UN-Sicherheitsrat gewählt. Deutschland droht zum ersten Mal zu scheitern. Die wichtigsten Antworten.
In Sankt Petersburg präsentiert sich Russlands Präsident als Gastgeber. Bei den Vereinten Nationen geht es für Deutschland um viel. Und: Woran ist Buckelwal „Timmy“ gestorben? Der F.A.Z. Frühdenker.
Am Mittwoch werden die Mitglieder für den UN-Sicherheitsrat gewählt. Deutschland will das Rennen machen, deshalb läuft hinter den Kulissen ein gut organisierter Wahlkampf.
Deutschland will in den UN-Sicherheitsrat. Seit Jahren kämpfen Diplomaten weltweit um Stimmen – eine Niederlage bei der Wahl wäre eine Blamage. Einblicke in Verhandlungen, die sonst verborgen bleiben.
85 Prozent der Gebäude zerstört, eine Million Menschen ohne Obdach – Mladenow zeichnet vor dem UN-Sicherheitsrat ein düsteres Bild Gazas. Der Hohe Repräsentant fordert beide Seiten auf, ihre Verpflichtungen einzuhalten.
In New York bewirbt Außenminister Wadephul die deutsche Kandidatur für den Sicherheitsrat der UN. Es wird knapp.
Der Einsatz der UNIFIL in Südlibanon geht auf sein Ende zu. Derzeit bekommt die UN-Truppe ihre Ohnmacht vor Augen geführt – mit tödlichen Folgen.
Ukraine, Gaza, Venezuela und jetzt Iran: Die Rückkehr der Machtpolitik setzt das Völkerrecht immer stärker unter Druck. Dennoch bleibt es unverzichtbar – gerade für Deutschland.
Der Bruch des internationalen Gewaltverbots ist keine akademische Frage. Bundeskanzler Merz sollte die Illegalität des Irankriegs beim Namen nennen. Und Deutschland kann noch mehr für Bewahrung und Reform der auf Regeln gegründeten Weltordnung tun.
Der UN-Sicherheitsrat nimmt eine Resolution an, die Teheran auffordert, seine Angriffe auf seine Nachbarn einzustellen. Moskau und Peking enthalten sich lediglich.
Deutschland ist mit seiner Bewerbung für einen Sitz im UN-Sicherheitsrat gescheitert. Es hätte gute Argumente dafür gegeben. Doch der Völkerbund steckt in einer tiefen Krise und braucht eine grundlegende Reform.
Ex-Verfassungsrichter Andreas Paulus schreibt in der F.A.Z., das Vorgehen gegen Iran verstoße gegen Völkerrecht. Seine These beruht auf falschen Prämissen und blendet entscheidende völkerrechtliche Fragen aus.
Der Krieg gegen Iran steht völkerrechtlich auf brüchigem Boden. Deutschland tut gut daran, sich nicht an unzulässigen Kriegen zu beteiligen – so lobenswert die Ziele auch erscheinen mögen.
Erstmals leitet eine First Lady eine Sitzung des UN-Sicherheitsrats. Das Thema: Schutz und Bildung von Kindern in Konfliktgebieten. Ihr Auftritt wird von iranischen Vorwürfen überschattet.
In ihrem neuen Film kümmert sich Melania Trump um die Tischdekoration im Weißen Haus. Nun soll sie als erste Ehefrau eines Staatschefs den UN-Sicherheitsrat leiten.
Das amerikanische Eingreifen in Venezuela hat langfristige Folgen für die völkerrechtliche Ordnung. Die Europäer sollten sich auf ihre Stärken besinnen.
Russlands Herrscher will den US-Präsidenten verleiten, für dessen „Friedensrat“ eingefrorene russische Gelder zu zweckentfremden und zudem Grönland zu kaufen. Einen Preis schlägt er auch vor.
Die Aktivistin Masih Alinejad hat den Demonstranten in Iran im UN-Sicherheitsrat eine Stimme gegeben. Wer ist die Frau, die dem iranischen Vertreter die Meinung sagte?
Das Wichtigste am Montag: Der UN-Sicherheitsrat tagt zum US-Angriff auf Venezuela, in Berlin warten zehntausende Haushalte auf Strom, und Deutschland gibt die rote Laterne ab. Der F.A.Z. Frühdenker.
Im UN-Sicherheitsrat prallen die Kontrahenten rhetorisch aufeinander. Venezuela, Russland und China sprechen von völkerrechtswidriger Aggression in der Karibik. Die USA wiederholen ihre Argumentation.
Der UN-Sicherheitsrat berät über die Krise zwischen den USA und Venezuela. Dänemark ist sauer über Trumps nächsten Grönland-Vorstoß. Und: Die wichtigsten Termine für das Ende des Jahres und 2026. Der F.A.z. Frühdenker.
Wie die Terrororganisation vom Rest ihrer Macht in Gaza vertrieben werden kann, dazu weist die UN-Resolution keinen sicheren Weg. Aber immerhin konnte sie beschlossen werden.
Der Sicherheitsrat heißt Donald Trumps Gazaplan gut. Doch in wichtigen Punkten bleibt die Resolution ungenau.
Der UN-Sicherheitsrat hat die Absicherung des Gaza-Friedensplans von Donald Trump verabschiedet. Die Hamas reagiert mit deutlichen Worten.
Die USA werten das Votum als Signal für einen politischen Neubeginn – China ist allerdings anderer Ansicht.
Ohne Veto ruft der Sicherheitsrat zu Verhandlungen über eine Autonomie der Westsahara unter marokkanischer Souveränität auf. Laut den USA ist ein Frieden noch in diesem Jahr denkbar.
Einige Besatzungsmitglieder sollen den Beschuss überlebt haben. Derweil führt der vorgezogene Rücktritt des Admirals an der Spitze des US-Südkommandos zur Sorge, die Regierung könnte Lehren früherer Einsätze ignorieren.
Der neue syrische Machthaber möchte auf der UN-Generalversammlung internationale Anerkennung bekommen – und von der Terrorliste genommen werden. Das soll auch seine Position im Inneren stärken.
Der UN-Sicherheitsrat berät über die russische Luftraumverletzung in Estland. Derweil attackiert Russland weiter ukrainische Städte. Kiew greift dafür auf der Krim an.
Lange wurde Nordkoreas Diktator wie ein Paria behandelt. Jetzt steht Kim Jong-un plötzlich in der ersten Reihe – Erfolg einer langfristigen Strategie.