Auf ein Neues!
Der Neujahrstag hat mancherorts einiges verändert. In Washington blasen die Demokraten schon zum Angriff. Und auch in Berlin herrscht nur an der Oberfläche trügerische Ruhe. Der erste FAZ.NET-Sprinter in 2019.
Der Neujahrstag hat mancherorts einiges verändert. In Washington blasen die Demokraten schon zum Angriff. Und auch in Berlin herrscht nur an der Oberfläche trügerische Ruhe. Der erste FAZ.NET-Sprinter in 2019.
Kriege in Syrien und Afghanistan, ein unberechenbarer Präsident in Amerika, Russlands Machtstreben und der islamistische Terror: Fünf Gefahren, die Deutschland 2019 betreffen werden.
Die Hafenstadt Hudaida ist für die Lieferung von Hilfsgütern in den Jemen besonders wichtig. Ihre Übergabe ist Teil des UN-Friedensplans.
Im Januar zieht Deutschland für zwei Jahre in den UN-Sicherheitsrat ein – und beteiligt sich dann auch stärker an der Bewältigung von Krisen und Konflikten, kündigt Außenminister Maas an. Doch in einem Punkt bleibt er vage.
Beobachter erwarten einen „Frontalangriff“ Pekings auf die Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen. Geschützt werden sollen nicht die gleichen Rechte der einzelnen Menschen, sondern die der Staaten.
Der Leiter des UN-Teams zur Überwachung des Waffenstillstands in der jemenitischen Hafenstadt Hodeida ist im Jemen eingetroffen. Die UN-Beobachter sollen unter anderem den Betrieb des Hafens sicherstellen und den geplanten Abzug der Rebellen aus der Stadt überwachen.
Geert Cappelaere, Regionaldirektor des UN-Kinderhilfswerks Unicef für den Nahen Osten, im Gespräch über die humanitären Zustände im Jemen und den Unterschied zum Krieg in Syrien.
Von den 193 UN-Mitgliedsstaaten stimmten 152 mit Ja. Mit Nein stimmten die USA, Israel, Ungarn, Polen und die Tschechische Republik.
Nach dem Flüchtlingspakt nimmt die UN-Vollversammlung auch den umstrittenen Migrationspakt an. Mehrere Staaten stimmen gegen das Abkommen – oder erscheinen gar nicht erst zur Abstimmung.
Gerade erst ist die belgische Regierungskoalition am Streit um den UN-Migrationspakt zerbrochen, jetzt stellt die Opposition einen Misstrauensantrag. Der Premier zieht Konsequenzen.
Monatelang war der politische Prozess im Bürgerkriegsland Syrien blockiert, jetzt kommt eine Einigung zustande: Zu Beginn des neuen Jahres soll zum ersten Mal der Verfassungsausschuss tagen.
Nach dem umstrittenen Migrationspakt einigen sich die Vereinten Nationen auf einen weiteren Pakt, mit dem „flüchtende Menschen zivilisiert geschützt“ werden sollen. Zwei Staaten stimmten dagegen.
Nach dem Migrationspakt kommt nun der Flüchtlingspakt der Vereinten Nationen. Worin unterscheiden sie sich? Was steht drin? Wie umstritten ist er? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.
In der langen Reihe der Klimakonferenzen sticht der Gipfel in Kattowitz positiv hervor. Denn dort wurden Regeln vereinbart, ohne die der Pariser Vertrag ein Geschenkpaket ohne Inhalt wäre.
Es habe Dutzende Festnahmen gegeben. Die Polizei setzte Tränengas und einen Wasserwerfer ein. Im Streit über den UN-Migrationspakt war zuletzt in Belgien die Regierungskoalition zerbrochen.
Die UN-Klimakonferenz hat sich auf Regeln für einen geringeren Ausstoß von Treibhausgasen geeinigt. Verbindliche Zusagen aus Berlin blieben zunächst jedoch aus. Umweltministerin Svenja Schulze fordert deshalb mehr Einsatz – von allen.
Vorrang für das „eigene Volk“: Rechte Gruppen haben in Brüssel gegen den UN-Migrationspakt demonstriert – zum Teil gewaltsam. Für Dutzende endete der Protest in Gewahrsam.
Im Kampf gegen den Klimawandel schwänzt die 15 Jahre alte Greta Thunberg die Schule, streikt vor dem schwedischen Parlament und hält eine beeindruckende Rede auf dem Klimagipfel in Kattowitz. Was treibt die junge Aktivistin an?
Deutschland steht 2019 ein Superwahljahr bevor. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Ralph Brinkhaus schlägt Alarm und stellt gesetzliche Regeln gegen „Social Bots“ in Aussicht.
Die Teilnehmer der UN-Klimakonferenz verständigten sich Samstagnacht auf ein 156 Seiten umfassendes Regelbuch, in dem Maßnahmen und Kontrollen aufgelistet werden. Umweltschutzgruppen reagierten hingegen enttäuscht.
Viele kleine Schritte, aber noch lange nicht genug – so beurteilen Umweltschützer das Ergebnis der UN-Klimakonferenz. Der Kampf gegen die Erderwärmung bleibt mühsam.
Beim Klimagipfel in Kattowitz haben sich Vertreter aus mehr als 190 Staaten auf ein Paket geeinigt, das die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens von 2015 voranbringen soll: das Pariser Regelbuch. Die zentralen Punkte im Überblick.
In Kattowitz haben die Staatenvertreter in der Nacht und am Samstagvormittag weiter um Einigung in strittigen Punkten gerungen. Das Abschlussplenum wurde mehrfach verschoben. Doch nun gibt es ein positives Signal.
Die Verhandlungen bei der UN-Klimakonferenz gehen vorerst weiter. Noch konnten sich die Staaten nicht auf einen Beschluss einigen. Vor allem die benachteiligten Länder sehen ihn kritisch.
Auf dem Klimagipfel in Polen ringen die Nationen derzeit um Kompromisse. Klimaschützer haben indes ein mächtigeres Mittel gefunden als nur zu demonstrieren: die Menschenrechte.
Die aktuelle Weltklimakonferenz belegt nachdrücklich den Handlungsdruck, der nötig ist, um die internationalen Klimaziele zu erreichen. Auch in Deutschland geht es nicht voran. Insbesondere der Verkehrssektor hinkt bei der Emissionsminderung deutlich hinterher. Damit unsere Städte lebenswert und die Menschen mobil bleiben, brauchen wir neue Konzepte und Lösungen.
Der „Islamische Staat“ ist geschwächt, hat aber weiterhin jesidische Frauen in seiner Gewalt. Manche können freigekauft werden. Es gibt aber auch diejenigen, die aus anderen Gründen nicht zurückkehren.
Im Bundestag weihnachtet es sehr, vielleicht auch noch in Kattowitz – doch sicher nicht in Prishtina.
Wie wird man mit dem ganzen Hass im Internet fertig? In Michael Hvoreckýs neuem Roman schleust sich ein ungleiches Paar in eine Troll-Fabrik ein. Mit unerwartetem Erfolg und zu einem literarisch hohen Preis.
Striktes Abtreibungsrecht, erschwerter Zugang zur Pille danach: UN-Experten sorgen sich um die Frauenrechte in Polen. Es ist nicht das einzige Thema, bei dem sie Nachholbedarf sehen.
Unter dem Klimawandel leiden diejenigen Länder am meisten, die am wenigsten dazu beigetragen haben. Deshalb gibt es den Anpassungsfonds. Deutschland stockt seinen Beitrag jetzt deutlich auf.
Ob Brexit, „Gelbwesten“-Proteste oder UN-Migrationspakt: Politiker müssen eine klarere Sprache finden. Und auch die Bürger müssen sich etwas eingestehen.
Für kurze Zeit sah es so aus, als wolle China das Klima retten. Doch nun schwächelt die Wirtschaft – und die Folgen für die Umwelt sind eklatant.
Als erste Kanadierin hat Außenministerin Chrystia Freeland den Warburg-Preis des Vereins Atlantik-Brücke erhalten. Im F.A.Z.-Interview spricht sie über das kanadisch-deutsche Verhältnis, die Vereinigten Staaten – und Populismus.
Ist Zuwanderung nun Fluch oder Segen für die Volkswirtschaft? Ein Blick in die Vergangenheit zeichnet kein eindeutiges Bild.
Der designierte brasilianische Präsident Bolsonaro will die Zustimmung seines Landes zum Migrationspakt rückgängig machen. Sein künftiger Außenminister nennt die Vereinbarung ein „ungeeignetes Instrument“.