Langsam verhallt die Hymne der Bergleute
In Kattowitz findet der UN-Klimagipfel statt. Die Stadt ist selbst ein Beispiel für den Strukturwandel. Mit Wehmut sehen die Menschen dem Ende des Bergbaus entgegen.
In Kattowitz findet der UN-Klimagipfel statt. Die Stadt ist selbst ein Beispiel für den Strukturwandel. Mit Wehmut sehen die Menschen dem Ende des Bergbaus entgegen.
Der UN-Migrationspakt ist unterzeichnet: Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Marokko den gerade verabschiedeten UN-Migrationspakt als wichtiges Symbol für die internationale Zusammenarbeit bezeichnet. 164 Staatsführungen sprachen sich dafür aus, 28 dagegen.
„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“: Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte setzte vor 70 Jahren Standards in der ganzen Welt.
In Marrakesch hat sich die Mehrzahl der Delegierten für den UN-Migrationspakt ausgesprochen. In dem Vertragswerk geht es um eine bessere Zusammenarbeit in der Migrationspolitik.
Nach heftigen Diskussionen in den vergangenen Wochen ist der UN-Migrationspakt bei einer internationalen Konferenz in Marokko gebilligt worden. UN-Generalsekretär Guterres nennt das Vertragswerk eine „Roadmap zur Vermeidung von Leid und Chaos“.
Während der Konferenz zur Unterzeichnung des UN-Migrationspakts in Marrakesch ist das legendäre Hotel La Mamounia wieder ausgebucht. Zum Entsetzen vieler Marokkaner soll es privatisiert werden.
Am Montag weilt Angela Merkel zur Verabschiedung des Migrationspakts in Marrakesch, wo das Hotel der Kanzlerin für einigen Ärger sorgt. Wer säuerliche Mienen hierzulande verantwortet und was sonst wichtig wird, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Friedensnobelpreis für das Welternährungsprogramm: Darüber freut sich heute David Beasley. Der Trump-Unterstützer übernahm vor gut drei Jahren die Leitung der UN-Organisation. Im Dezember 2018 haben wir ihn vorgestellt – als Glücksfall.
Die belgische Koalition ist im Streit um den UN-Migrationspakt zerbrochen – trotz aller Windungen des Premierministers. Der Konflikt zeigt auch: In Belgien hat der Wahlkampf begonnen.
Die Regierungskoalition in Belgien konnte ihren Streit über den UN-Migrationspakt nicht beilegen – und ist nun am Ende. Denn die flämischen Nationalisten wollten das Abkommen nicht mittragen. Wie es nun in Brüssel weitergeht, ist unklar.
Belgiens Regierungschef will den UN-Migrationspakt gegen den Willen seines Koalitionspartners unterzeichnen. Die flämischen Nationalisten der N-VA erklären nun, es habe keinen Zweck mehr weiterzumachen.
Bei einer Kundgebung gegen den UN-Migrationspakt ist es in Kanadas Hauptstadt zu Auseinandersetzungen gekommen. „Rassisten geht nach Hause“, riefen Gegendemonstranten.
Kurz vor der Verabschiedung des UN-Migrationspakts warnt die amerikanische Regierung einmal mehr, dass die Belastungen für Aufnahmeländer von Migranten darin beschönigt würden.
Dem Republikaner wird damit eine besondere Aufgabe zuteil: Der Justizminister hat die Aufsicht über die Untersuchungen von Mueller in der Russland-Affäre. Neue amerikanische UN-Botschafterin wird die ehemalige Fox-Moderatorin Nauert.
Seit Donnerstag laufen die Jemen-Friedensgespräche unter Vermittlung der Vereinten Nationen. Die offizielle Regierung des Landes deutet in einem wichtigen Punkt Entgegenkommen an.
China stellt die Universalität der Menschenrechte in Frage und propagiert einen eigenen Ansatz. Bundespräsident Steinmeier will dies auf seiner Reise durch China nicht so stehen lassen.
Eine ehemalige Fernsehmoderatorin soll offenbar Amerikas neue Botschafterin bei den Vereinten Nationen werden. Die Auserwählte gehörte lange zu Trumps Lieblingssender Fox News.
Erstmals sollte die UN-Vollversammlung die Palästinenserorganisation Hamas wegen ihrer Angriffe auf Israel verurteilen. Doch der Druck aus Amerika reichte nicht.
Auf Klimakonferenzen sollten Fakten die Hauptrolle spielen. Sie sprechen für sich. Ein Fortschritt wäre erzielt, wenn es weniger um Optimismus und mehr um Gleichgewicht ginge.
Am Donnerstag beginnen in Schweden die Gespräche der jemenitischen Kriegsparteien. Es ist ein Erfolg, dass sie überhaupt stattfinden – doch die Positionen sind weit auseinander.
Im Jemen herrscht nach Einschätzung der UNO die weltweit größte humanitäre Katastrophe. Zehntausende Kinder sind dort seit 2015 an Hunger und Krankheit gestorben. Seit Jahren tobt in dem Land ein blutiger Bürgerkrieg. Steht der nun endlich vor dem Ende?
Im Interview spricht Ban Ki-moon über das moralische Gewicht des Migrationspakts. Staaten, die den Pakt nicht unterzeichnen wollen, nennt der ehemalige UN-Generalsekretär „verantwortunglos“.
Die Bürger des Kosovos können nach wie vor nur mit Visum in den Schengen-Raum reisen – obwohl sich der Balkan-Staat als Musterschüler präsentiert. Doch einige Staaten sperren sich gegen eine Visumliberalisierung. Ministerpräsident Haradinaj kämpft um den Ruf seines Landes.
Seit vier Jahren tobt im Jemen ein Bürgerkrieg, laut UN die schwerste humanitäre Krise der Welt mit knapp 30.000 Toten. Nun wollen die Konfliktparteien sich bei neuen Friedensgesprächen annähern. Ist das der Durchbruch?
Es sind brandaktuelle Zahlen, und sie bringen die Klimapolitik ins Schleudern. Plötzlich steigen die Kohlendioxid-Emissionen wieder im Rekordtempo - statt zu sinken. Dabei machen einige Staaten durchaus eine gute Figur.
Die internationale Klimadiplomatie ist eine Geschichte von Rückschlägen und Hoffnung. Über 26 Jahre geht der Weg, der zur aktuellen Klimakonferenz in Kattowitz geführt hat. Wo stehen wir heute – und wie kamen wir dahin?
Die Regierung fordert von Tausenden Unternehmen Berichte zur Einhaltung der Menschenrechte. Dabei setzt sie auf die Angst vor einer gesetzlichen Regelung. Kritiker beklagen die Kosten.
Die Geburt der am Genom manipulierten chinesischen Zwillinge wäre für den Bundestag eine gute Gelegenheit zur Debatte über nicht weniger als die zukünftige „Menschheit“ gewesen. Leider vertan.
Deutschlands Entwicklungsminister schlägt vor, die Weltklimakonferenz nur noch alle zwei Jahre auszurichten. Die Idee ist nicht neu. Wenn weniger Kosten das Ziel sind, macht etwas anderes aber vielleicht mehr Sinn.
Im Prinzip weiß man ja, was einem die CO2-Bilanz ruiniert. Doch wer handeln will, braucht Zahlen. Eine Selbstanalyse
Kaliforniens ehemaliger Gouverneur Arnold Schwarzenegger besuchte die 24. UN-Klimakonferenz im polnischen Kattowitz. Er sagte, die einzelnen Staaten Amerikas leisteten eine einzigartige Arbeit für das Klima - und bezeichnete Präsident Trump als „meschugge“.
50 Rebellen werden am Montag aus dem Bürgerkriegsland ausgeflogen. Das sagte Saudi-Arabien vor Friedensgesprächen in Schweden zu. Die medizinische Versorgung war bislang einer der große Streitpunkte.
Die Weltbank will ihre Klimahilfen für Entwicklungsländer verdoppeln – und zahlt von 2021 bis 2025 insgesamt 200 Milliarden Dollar aus. Entwicklungsminister Müller spricht derweil von einer Überlebensfrage.
Jeder solle nach dieser Konferenz wissen, was er zu tun habe, wie er Fortschritte beim Klimaschutz messe und transparent mache. Und jeder soll nachvollziehen können, was der andere tue, sagte Schulze.
Heute beginnt die Weltklimakonferenz im polnischen Kattowitz. Klimaschützer setzen große Hoffnungen in den Gipfel. Wie Sie sich optimal auf das Treffen vorbereiten können und was heute sonst noch wichtig wird, lesen Sie im FAZ-NET-Sprinter.
EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos drängt Österreich und andere EU-Länder zur Zustimmung zum Migrationspakt der Vereinten Nationen: „Wer den Migrationspakt ablehnt, hat ihn nicht ausreichend studiert.“