Notstand im Groß- und Kleinformat
Was tut Trump gegen den Notstand? Wie kann Venezuela die Eskalation verhindern? Und wie wahrscheinlich sind Enteignungen in Berlin? Antworten liefert der FAZ.NET-Sprinter.
Was tut Trump gegen den Notstand? Wie kann Venezuela die Eskalation verhindern? Und wie wahrscheinlich sind Enteignungen in Berlin? Antworten liefert der FAZ.NET-Sprinter.
Venezuelas selbsternannter Interimspräsident ist zuversichtlich, dass er sich im Konflikt mit Präsident Maduro durchsetzen wird. „Er hat keinen Führungsanspruch, das Volk folgt ihm nicht mehr“, sagt Juan Guaidó im F.A.Z.-Interview.
Der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó soll Milliardär Richard Branson darum gebeten haben, ein Benefizkonzert für die notleidende Bevölkerung in Venezuela zu organisieren – auch um weltweit die Aufmerksamkeit auf die Krise zu lenken.
Das Maduro-Regime hat Hilfslieferungen an der Grenze gestoppt – weil es eine militärische Intervention fürchtet. Die will der amerikanische Präsident nicht ausschließen. Auch die Bundesregierung bezieht Position.
Papst Franziskus hat offenbar einen Brief an den Venezuelas Staatschef Maduro geschrieben. Darin wirft er diesem vor, Zusagen nicht eingehalten zu haben. Maduro hatte den Papst zuvor um Vermittlungshilfe gebeten.
In Europa sind viele von Spaniens Ministerpräsidenten angetan. Zuhause steht Pedro Sánchez jedoch kurz davor, seine erste große innenpolitische Schlacht zu verlieren.
Oppositionsführer Guaido versprach, die von Präsident Maduro blockierten Hilfsgüter nach Venezuela zu bringen. Wie das gehen soll, sagte er nicht.
Im venezolanischen Machtkampf will China nicht auf der falschen Seite stehen. Pekings Diplomaten verhandeln deshalb längst mit dem selbst ernannten Übergangspräsidenten Guaidó – über ein bestimmtes Thema.
Russlands Außenminister Lawrow fordert seinen amerikanischen Amtskollegen in einem Telefonat zur Zurückhaltung auf. Kolumbien schließt derweil eine Stationierung amerikanischer Soldaten an der Grenze zu Venezuela nicht aus.
Venezuelas Soldaten sollen die dringend benötigten Hilfslieferungen in das Land lassen. Die Streitkräfte stecken nun in der Zwickmühle: Öffnen sie die Grenzen oder halten sie weiter zu Präsident Maduro?
Das Maduro-Regime hält alle Transportwege ins Land blockiert. Parlamentspräsident Guaidó mobilisiert die Massen für die Öffnung eines humanitären Korridors. Nicht nur für ihn steht viel auf dem Spiel.
Der venezolanische Interimspräsident Guaidó hat ein Video veröffentlicht, das ihn zwischen Tausenden Dosen und Tüten zeigt. Die Nährstoffe sollen Schwangeren und Kindern zugute kommen.
Parlamentschef Juan Guaidó fordert seine Anhänger dazu auf, für das Ende der Blockade von Hilfsgütern zu protestieren. 120.000 Freiwillige hätten sich bereits zur Verteilung gemeldet.
Mit einem Großmanöver des Militärs und der dazugehörigen Miliz möchte Venezuela Stärke zeigen. Präsident Nicolás Maduro befürchtet angesichts des Machtkampfs im Land eine militärische Intervention Amerikas.
In der kolumbianischen Stadt Cúcuta treffen Hilfslieferungen für Venezuela ein – aber wie gelangen sie über den Grenzfluss? Maduros Gegner stellen die Armee vor die Wahl.
Der Militärarzt Rubén Paz Jiménez erkenne Juan Guaidó als Übergangspräsident an, sagte er in einem Video. Eine Resolution der Vereinigten Staaten im UN-Sicherheitsrat wird wohl an Russland scheitern.
Wichtig seien für sein Land erst einmal Stabilität und Frieden, sagt Venezuelas Präsident Nicolas Maduro. Sein politischer Widersacher appelliert abermals an die Streitkräfte, Hilfslieferungen durchzulassen.
Die Anerkennung des selbst ernannten venezolanischen Übergangspräsidenten Juan Guaidó könnte Einmischung in innere Angelegenheiten sein, heißt es in einem Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags.
Vermeintliche Hilfsgüter aus Amerika seien nur ein Trick, um eine Intervention zu rechtfertigen, sagt Venezuelas Präsident. Sein Gegenspieler findet zur Frage eines amerikanischen Eingreifens keine klaren Worte.
Eine Lösung der Krise in Venezuela könne es nur durch eine freie Präsidentenwahl geben, heißt es in einer Stellungnahme. Amerika fordert Präsident Maduro derweil auf, das Land zu verlassen.
Es ist kein Staatsstreich, den Oppositionsführer Juan Guaidó gegen den Machthaber Nicolás Maduro führt. Es geht darum, zu einen Rechtsstaat zurückzukehren, der in Venezuela schon vor Jahren ausgehöhlt wurde.
Venezuelas Staatschef Maduro hat den Papst schon Anfang der Woche um Hilfe bei der Lösung der Krise seines Landes gebeten. Jetzt wendet sich auch der Interimspräsident an das Oberhaupt der katholischen Kirche. Der Vatikan reagiert.
Während Maduros Nationalgarde Hilfslieferungen blockiert, will eine „Kontaktgruppe“ europäischer und lateinamerikanischer Staaten versuchen, den gefährlichen Konflikt durch freie Wahlen zu entschärfen. Die Verhandlungen dürften schwierig werden.
Die Menschen in Venezuela leiden Hunger, in den Kliniken gibt es kaum noch Medikamente. Oppositionspolitiker Guaidó will Hilfsgüter ins Land schaffen – doch Maduro stellt sich dagegen.
Über Jahre hat sich der russische Erdölkonzern in Venezuela engagiert. Im Machtkampf um die Führung steht deshalb auch für das Unternehmen viel auf dem Spiel. Es geht um Milliarden.
Der selbsternannte venezolanische Interimspräsident Juan Guaidó appelliert an die Armee, humanitäre Hilfe ins Land zu lassen. Präsident Maduro weiß angesichts von Rücktrittsforderungen nicht, „ob man lachen oder kotzen soll“.
Wieder blickt die Welt nach Amerika. Diesmal allerdings nicht wegen des Sports – sondern wegen der Politik. Warum Sie die Augen aber auch nach Venezuela und Japan richten sollten, steht im FAZ.NET-Sprinter.
Antonio Ledezma war der letzte frei gewählte Bürgermeister von Venezuelas Hauptstadt Caracas und zählt noch immer zu den wichtigsten Oppositionspolitikern des Landes. Im Interview spricht er über die Anerkennung Guaidós, die Rolle der EU und die Lage in seinem Heimatland.
Deutschland und andere europäische Länder erkennen nun in Venezuela den Interimspräsidenten Guaidó an. Doch nicht alle Europäer machen mit.
Westlichen Demokratien müssen sich an die Seite derer stellen, die für Recht und Freiheit eintreten. Die italienische Fünf-Sterne-Bewegung zeigt, auf welchen Irrwegen die populistische Linke in Europa wandelt.
Die venezolanische Opposition will mit ausländischer Hilfe Lebensmittel und Medikamente ins Land bringen. Doch sie ist auf den guten Willen der Armee angewiesen.
Nach Spanien, Frankreich, Österreich, Dänemark und Großbritannien stellt sich nun auch die Bundesregierung hinter den entmachteten venezolanischen Parlamentschef. Spanien fordert Guaidó auf, schnell Neuwahlen auszurufen.
„Ich weigere mich, Wahlen auszurufen”, sagte Venezuelas Präsident Nicolas Maduro in einem am Sonntag ausgestrahlten TV-Interview. Der Konflikt mit Amerika und der EU dürfte sich nun verschärfen.
In Venezuela inszeniert sich Nicolás Maduro als gefeierter Staatschef, doch sein Regime ist international immer stärker isoliert. Selbst die Armee steht nicht mehr hinter ihm.
Venezuelas Staatspräsident gibt nicht auf. Er sieht die Gefahr eines Bürgerkriegs – und die Schuldigen dafür im Ausland. Das von EU-Staaten gesetzte Ultimatum weist er zurück.
Juan Guaidó hat es geschafft, die venezolanische Opposition hinter sich zu bringen. Auch zum Militär streckt er die Hand aus. Ein Porträt.