Orbán plant die Hochschul-Revolution
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán will den Corona-Wiederaufbaufonds der EU für den Umbau der ungarischen Hochschullandschaft nutzen. Kritiker befürchten, so wolle er sich dauerhaft Einfluss sichern.
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán will den Corona-Wiederaufbaufonds der EU für den Umbau der ungarischen Hochschullandschaft nutzen. Kritiker befürchten, so wolle er sich dauerhaft Einfluss sichern.
Der größte Autohersteller in Europa will die frühere Staatssekretärin Katrin Suder in sein Führungsgremium berufen. Dort soll die einstige McKinsey-Beraterin künftig das IT-Ressort leiten.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde äußert sich sehr erfreut sich über die neue grüne Kanzlerkandidatin. Mangelnde Erfahrung sei kein Hindernis – im Gegenteil.
Ein bescheidener Vorschlag zur Rettung der Welt: Wenn wir unsere Städte aus Holz statt aus Beton bauen, bleibt uns das Schlimmste erspart.
Die Bundeskanzlerin spricht sich für eine Stärkung Brüssels in der Gesundheitspolitik aus. Änderungen der EU-Verträge sind für sie kein Tabu. Ursula von der Leyen kann sich freuen.
Er wäre so gern Präsident der EU-Kommission geworden. Immerhin soll sich Frans Timmermans um den Klimaschutz kümmern. Aber auch da droht ihm Ursula von der Leyen die Schau zu stehlen.
Das Bundesverfassungsgericht macht in Deutschland den Weg für den 750 Milliarden Euro schweren Corona-Wiederaufbaufonds der EU frei. Über die eigentliche Verfassungsklage ist damit aber noch nicht entschieden.
Die Deutschen sind weiter als viele der Leute, die in Brüssel arbeiten: Sie sind für die EU, aber sie üben berechtigte Kritik an deren Institutionen.
Die Union einigt sich auf einen Kanzlerkandidaten. Schulen und Kitas müssen wohl bald wieder schließen. Das Vertrauen in die EU sinkt trotz Corona-Krise kaum. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Allgemein fühlen sich die Deutschen in der EU wohl. Aber wegen der Corona-Pandemie ist die Skepsis gegenüber ihren Institutionen so stark wie seit zehn Jahren nicht mehr. Besonders die Impfstoffbeschaffung wird kritisiert.
Autoritär oder diktatorisch regierte Länder bekämen die Coronakrise besser in den Griff, heißt es mitunter. Ein fataler Fehlschluss, entgegnet der frühere EU-Parlamentspräsident und SPD-Vorsitzende Martin Schulz energisch.
Aus Verträgen geht nun hervor, dass die EU im Schnitt 15,50 Euro pro Impfdose von Biontech/Pfizer zahlt. Bei einzelnen Mitgliedsländern sorgt der höhere Preis für Ärger.
Bis zum Klimagipfel Amerikas am Donnerstag wollen sich die EU-Staaten auf ein Klimagesetz einigen. Noch gibt es Streit – um den Wald.
Sofagate +++ Querdenkerdemonstrationen +++ Sterbehilfe +++ Bundespräsident Steinmeier +++ Frankfurter Anthologie
Das Bundesverfassungsgericht fällt sein Urteil über den Berliner Mietendeckel. Auch die Nato zieht ihre Truppen aus Afghanistan ab. Und die CDU wünscht sich ein Ende des Machtkampfes. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Ursula von der Leyen will nicht mehr kleckern, sondern klotzen. Und mittelfristig faktisch erst einmal auf einen einzigen Hersteller setzen.
Nach dem vorläufigen Auslieferungsstopp von Johnson & Johnson setzt die EU mittelfristig vor allem auf mRNA-basierten Corona-Impfstoff. Biontech/Pfizer soll bis 2023 1,8 Milliarden Dosen liefern – und auch kurzfristig helfen.
Die Impfkampagne stockt – dennoch wird etwa die Hälfte aller in der EU produzierten Impfstoffe exportiert. Was spricht gegen Exportverbote?
Was steckt hinter dem protokollarischen Fiasko, das nun als „Sofa-Gate“ bezeichnet wird? Eine frauenfeindliche Haltung? Ein früherer Diplomat meint: Das Protokoll kennt kein Geschlecht.
Die aufgeregte Debatte über die Sitzordnung in Erdogans Präsidentenpalast hat das Ziel der Reise nach Ankara in den Hintergrund gerückt. Dabei war es sehr interessant.
Ein griechischer Blogger und Journalist ist vor seinem Haus in Athen niedergeschossen worden. Über die Hintergründe der Tat ist noch wenig bekannt.
Der Besuch der EU-Führung bei Erdogan wird zu einem protokollarischen Fiasko. Die Suche nach dem oder den Schuldigen hat begonnen.
Fünf Monate vor der Bundestagswahl will die AfD am Wochenende ihr Wahlprogramm verabschieden. Auf Regierungsverantwortung stellt sich die Partei dabei offenbar nicht ein.
EU-Ratspräsident Charles Michel beklagt sich über „rüde“ Kritik nach dem Ankara-Besuch. Sein Protokollteam habe sich für Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eingesetzt.
Bund und Länder ringen um die richtige Pandemie-Strategie. Spahn will Verhandlungen zum russischen Impfstoff Sputnik V starten. Und in Nordirland brodelt es. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Italiens Regierungschef zeigt sich „betrübt über die Demütigung“ der EU-Kommissionspräsidentin in der Türkei. Die Regierung in Ankara reagiert erbost: Draghis Äußerungen seien „hässlich und unvernünftig“.
Das Protokoll bei von der Leyens und Michels Treffen mit Erdogan beschäftigt die EU. Brüssel veröffentlicht eine Planungsnotiz – aus der hervorgeht, dass die Kommissionschefin auch im Speisesaal zurückgesetzt werden sollte.
In Brüssel ist man empört darüber, dass Kommissionspräsidentin von der Leyen in Ankara angeblich auf den falschen Platz gesetzt wurde. Das ist ein alter und dummer Streit.
Die Türkei sieht die Verantwortung für die sogenannte „SofaGate“-Affäre bei der Europäischen Union. Die Sitzordnung beim Treffen mit den EU-Spitzen Ursula von der Leyen und Charles Michel sei „in Übereinstimmung“ mit der EU festgelegt worden.
Die Stabilität von Europas Finanzmärkten in der Corona-Krise hängt an der EZB – nicht an der EU. Eine Studie des Forschungsinstituts ZEW Mannheim sieht darin Gefahren.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen war erstaunt, als sie in Ankara auf einem Sofa Platz nehmen sollte. Ob das die Absicht des türkischen Präsidenten Erdogan oder ein Versehen war, ist unklar.
Für Führungsposten schlagen der Personalberater Ralf Hager und sein Team immer gleich viele Männer und Frauen vor. Dass man nicht so viele Bewerberinnen wie Bewerber finde, sei ein Vorurteil.
Laschets neuer Corona-Vorstoß stößt auf wenig Gegenliebe. Derweil setzen sich CDU-Abgeordnete aus dem Südwesten offen für Söder als Kanzlerkandidaten ein. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
In Ankara sprechen von der Leyen und Michel über die von der EU erhoffte „positive Agenda“ mit der Türkei. Es geht vor allem um außenpolitische und strategische Erwägungen. Die Opposition zeigt sich enttäuscht.
Armin Laschet bringt einen kurzen Lockdown ins Spiel, der die dritte Welle bremsen soll. Dazu könnte auch die Impfkampagne beitragen – bis Mai soll jeder fünfte Deutsche geimpft sein. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.