Die Abkopplung nimmt Fahrt auf
Die EU sichert sich große Mengen Flüssiggas aus Amerika. Deutschland will schon in zwei Jahren ohne russisches Öl und Gas auskommen. Doch es gibt Engpässe.
Die EU sichert sich große Mengen Flüssiggas aus Amerika. Deutschland will schon in zwei Jahren ohne russisches Öl und Gas auskommen. Doch es gibt Engpässe.
Die USA wollen die Lieferungen von Flüssiggas in den kommenden Jahren deutlich erhöhen und die EU damit aus der Abhängigkeit von Russland befreien. Qatar dämpft zugleich die Hoffnung auf schnellen Ersatz.
Polen: sehr gut, Deutschland: ausreichend, Ungarn: mangelhaft – der ukrainische Präsident bewertet die Loyalität der EU-Staaten. Das kam im Europäischen Rat nicht so gut an.
Die USA wollen in den kommenden Jahren 50 Milliarden Kubikmeter LNG nach Europa liefern – ein Drittel des russischen Gases, das die EU bisher bezieht. Der große Schritt aus der Abhängigkeit hat einen hohen Preis.
Wirtschaftsminister Robert Habeck sagt, wann Deutschland ohne russische Energie auskommt: Im Herbst keine Kohle mehr, zum Jahresende kein Öl, aber noch länger Gas.
Der Bundestag stimmt über das Gasspeichergesetz ab. Die NATO rüstet sich für den Fall, dass Russland Massenvernichtungswaffen einsetzt. Biden reist weiter nach Polen. Und: Ein Mathematiker kennt die Oscar-Favoriten. Der F.A.Z. Newsletter für Deutschland.
Die Russen greifen weiter mit Raketen an, punktuell geht die Ukraine in die Offensive. Der Gipfelmarathon in Brüssel endet mit der Zusage finanzieller Hilfen. Präsident Selenskyj dankt seinen Landsleuten, sie alle hätten einen Orden verdient. Das Wichtigste im Überblick.
Es soll um 15 Milliarden Kubikmeter Flüssiggas (LNG) aus Amerika gehen: Die Partnerschaft soll die europäische Abhängigkeit von russischem Gas mindern – und auf lange Zeit halten.
Reiner Schlegel sorgt sich um die soziale Sicherheit. Die Deutungshoheit will der Präsident des Bundessozialgerichts nicht den Schlechtmachern überlassen.
Er gilt als Selbstdarsteller. Dennoch steht der Belgier Charles Michel weiter an der Spitze des Europäischen Rats.
Im Angesicht von Corona-Krise und Ukrainekrieg ist in Europa allerorten von einer Zeitenwende die Rede. Jedoch bleibt es dabei: Der Staat ist nicht der bessere Unternehmer.
Der Klimawandel gilt als Risiko für Finanzmärkte. Die Anlagen sollen grüner werden. Die Kriterien dafür sind komplex – und umstritten.
Einen rasanten Anstieg der Energiepreise gab es Mitte der Siebziger Jahre schon einmal. Wie reagierte Deutschland damals?
Geplant war der Anschluss erst später. Doch der russische Überfall führt nun zu einer schnelleren Absicherung des ukrainischen Stromnetzes durch den Westen. Ganz ungefährlich ist das für Europa nicht.
Kriegserinnerungen +++ Österreichs Neutralität +++ Luhansk und Donezk +++ unterfränkische Juden +++ SMS Anne Spiegel
Die Regierungschefs von Polen, Tschechien und Slowenien sind „unter strengster Geheimhaltung“ mit einem Sonderzug nach Kiew gefahren. Sie nutzen ihre Reise auch für einen Seitenhieb gegen Brüssel.
Die Ministerpräsidenten Polens, Sloweniens und der Tschechischen Republik sind mit dem Zug nach Kiew gefahren. Die EU-Spitze reagierte auf diesen Vorstoß wenig enthusiastisch.
Intel baut in Magdeburg eine große Chipfabrik. Das teilte der amerikanische Konzern am Dienstag mit. Mit dem Projekt sind Milliardeninvestitionen in die Halbleiterindustrie in Deutschland verbunden.
Die Regierungschefs von Polen, Tschechien und Slowenien fahren in die ukrainische Hauptstadt. Dort wollen sie ein „Paket umfassender Unterstützung“ vorstellen.
Europäer dürfen nicht mehr im russischen Energiesektor investieren und Russen müssen auf Luxusartikel aus Europa verzichten. Auch der Oligarch Abramowitsch kommt beim vierten EU-Sanktionspaket nicht ungeschoren davon.
Die Bundeswehr könnte das Land nicht mehr verteidigen. Das soll sich nun ändern. Aber was fehlt, was wird gebraucht? Wir haben uns die Sache mal angesehen.
Biden kündigt abermals verschärfte Sanbktionen an. Russland kündigt Einsatz von Kämpfern aus dem Nahem Osten in der Ukraine an.
Ein Stopp der Energie-Importe aus Russland würde vor allem Industrie-Jobs kosten. Ist das Land dafür bereit?
Die EU-Kommission überlegt, wie die Mitgliedsländer schnell weniger fossile Brennstoffe aus Russland kaufen können. Präsidentin von der Leyen zieht auch Maßnahmen gegen die hohen Energiepreise in Betracht.
Der italienische Energieminister Roberto Cingolani fordert scharfe Regulierung gegen explodierende Preise / Südeuropäische Staaten machen Druck
Russlands Präsident Wladimir Putin hat zugesichert, alle Energie-Exporte aufrechtzuerhalten. Gespräche zwischen dem russischen und dem ukrainischen Außenminister gingen ohne Einigung zu Ende.
In Versailles wollen die Staats- und Regierungschefs der EU ihre Linie zum Beitrittswunsch aus Kiew festlegen. Für einen beschleunigten Weg zum Kandidatenstatus gibt es nicht genug Unterstützung.
Die georgische Präsidentin Salome Surabischwili sagt im Gespräch mit der F.A.Z., Georgien dürfe nicht anders behandelt werden als die Ukraine. Auch ihren Staat sieht sie in Gefahr. Von der EU erwartet sie eine klare Botschaft.
Der Krieg in der Ukraine fordert der EU zusätzliche Ausgaben ab. Einmal mehr geht es nun um die brisante Frage: Wie viele gemeinsame Schulden soll sie machen?
Autofreie Sonntage, Tempolimit und Sparen am Heizungsregler: Diese Vorschläge machen die Runde. Nicht alle erscheinen jedoch praktikabel und effektiv.
Zur wachsenden Zahl der Energiespar-Appelle gesellen sich etwa von Greenpeace Vorschläge, die Deutschen zu bestimmtem Verhalten zu zwingen. Da ist unnötig.
Die EU führt 40 Prozent ihres Gases aus Russland ein. Das macht sie nicht nur erpressbar, sondern sie finanziert damit Putins Krieg gegen die Ukraine. So will Brüssel das jetzt ändern.
Der Krieg in der Ukraine legte die ökonomische Verletzbarkeit der EU offen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bringt deshalb einen neuen Schuldenfonds ins Spiel – und stößt auf Widerstand.
Die Regierung plant das größte Rüstungspaket der bundesdeutschen Geschichte. Ohne durchgreifende Reformen bei der Bundeswehr wird das Geld nur versickern.
Am Sonntag waren fast 38 000 Menschen aus der Ukraine in Deutschland registriert, die tatsächlichen Zahlen liegen wohl noch darüber.