Von der Leyen verteidigt Rente mit 67
Arbeitsministerin von der Leyen hat die Rente mit 67 verteidigt. Der CSU-Vorsitzende Seehofer hatte die Verlängerung der Lebensarbeitszeit infrage gestellt. Auch die FDP wies Seehofers Bedenken zurück.
Arbeitsministerin von der Leyen hat die Rente mit 67 verteidigt. Der CSU-Vorsitzende Seehofer hatte die Verlängerung der Lebensarbeitszeit infrage gestellt. Auch die FDP wies Seehofers Bedenken zurück.
Es ist der Satz des Jahres: Forschungsministerin Annette Schavan auf die Frage, ob sie sich heimlich für Karl-Theodor zu Guttenberg schäme. Nicht jeder war 2011 so böse empathisch.
Immer mehr Menschen in Deutschland gehen vorzeitig in Rente - und nehmen dafür auch Abschläge in Kauf. Für die Entwicklung gibt es unterschiedliche Gründe.
Einigen Zeitarbeitsfirmen, die ihre Angestellten nach einem inzwischen für ungültig erklärten Tarifvertrag bezahlt haben, droht wegen hoher Nachzahlungen die Insolvenz. Das Wirtschaftsministerium drängt das Arbeitsministerium daher, die fälligen Forderungen flexibel zu handhaben.
In diesem Jahr haben sich zwei Interessenvertretungen für netzpolitische Themen gegründet. Eine Lobby für das Internet, das klingt bislang glatt und abstrakt - weil man sich vor einfachen Begriffen scheut: Bildung, Arbeit, Ehrenamt.
Der Kitt der „Erbfreundschaften“ um Bundespräsident Wulff bröckelt. Die Hannoveraner Verbindungen von politischer Macht, Geschäftsinteressen und Rotlichtmilieu scheuen inzwischen zumindest das Tageslicht.
Der Präsident der Deutschen Rentenversicherung, Herbert Rische, hat im Interview mit der F.A.Z. davor gewarnt, die Reformpläne zur Bekämpfung der Altersarmut mit unfinanzierbaren Details zu überfrachten.
„Wetten dass..?“ war das Wohnzimmer der deutschen Fernsehunterhaltung. Eine Inventur.
An dunklen Herbsttagen ist es so einfach wie nie, die Regierung zu kontrollieren. Wo lange Licht brennt, wird lange gearbeitet. Unsere Fotografen Jens Gyarmaty, Andreas Pein und Julia Zimmermann haben am Dienstag, den 22. November, von 17 Uhr bis 1 Uhr nachts drei Ministerien getestet.
Nirgends wird so lange gearbeitet wie im Haus von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Um 19 Uhr ist der Trakt der Leitungsebene hell erleuchtet, selbst um 21 Uhr brennen noch viele Lichter. Gibt es in der Behörde, die den größten Etat aller Bundesministerien verwaltet, tatsächlich so viel zu tun? Triezt die Ministerin, über deren Führungsstil sich Beamte zuletzt in den Medien beschwerten, ihre Mitarbeiter so sehr? Oder halten es die Untergebenen wie ihre Chefin und nehmen nur wenige Abendtermine wahr – nur dass sie nicht zur Familie gehen, sondern im Büro bleiben?
Einst kümmerten sich Grüne um die Netzpolitik. Heute sind die Piraten der Platzhirsch. Wie sich eine Partei das Personal und das Gefühl für eine Zukunftsfrage kapern ließ.
Der Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat einigt sich auf einen Kompromiss bei der Arbeitslosenförderung. CO2-Speicherung und die Steuervorteile bei der Gebäudesanierung bleiben Streitfälle.
Bekommen Eltern bald eine Entschädigung, wenn ihr Kind nicht auf die Universität geht? Es würde zu einer Koalition passen, die das Prinzip Kuhhandel in Perfektion lebt.
Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden um insgesamt 2,6 Milliarden Euro entlastet. Gleichzeitig können die Rentner vom kommenden Jahr an mit mehr Geld rechnen.
Angela Merkel kam in Leipzig ungeschoren davon. Das „Leipzig 2003“-Syndrom, der Parteitag in neoliberalen Vorzeiten, ist bewältigt; die Mindestlohndebatte wird eine befriedende Wirkung haben. Gestärkt wurde die Kanzlerin und Parteivorsitzende aber nicht.
Angela Merkel ließ es in ihrer Rede auf dem Parteitag in Leipzig nicht an dramatischen Bildern mangeln. Von Europa als einer „Schicksalsgemeinschaft“ war da die Rede. Der magere Beifall der Delegierten deutet darauf hin, dass sie der historischen Stunden müde sind.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihre Partei zur Bereitschaft zu Reformen aufgerufen. Der Parteitag stimmte am Montagabend für eine Lohnuntergrenze in Bereichen, in denen es keine Tarifverträge gibt.
In Leipzig sammelt sich die CDU zum Parteitag - wie schon vor acht Jahren. Was damals beschlossen wurde, wird heute madig gemacht als neoliberaler Schrecken.
Vor Beginn des CDU-Parteitages hat sich die Spitze der Partei auf einen Kompromiss geeinigt: Eine Tarifkommission soll differenziert nach Branchen oder Regionen über Lohnuntergrenzen entscheiden. Damit hat sich Angela Merkel gegen den Arbeitnehmerflügel durchgesetzt.
Auf ihrem Parteitag in Leipzig wird die CDU über Bildung und Europa zu reden haben. Der Höhepunkt aber dürfte die Debatte über ein für die CDU recht ungewohntes Thema werden.
Nach den Einschränkungen von Kanzlerin Merkel geht die Mindestlohndebatte in der CDU weiter. Der CDU-Arbeitnehmerflügel beharrt auf einer „allgemeinen verbindlichen Lohnuntergrenze“.
Die Kanzlerin tritt für branchenspezifische Grenzen ein und rückt von den arbeitnehmernahen CDU-Mitgliedern ab. Auf dem Parteitag in Leipzig steht eine heftige Debatte an.
Nach Informationen der F.A.Z. rechnet der Sachverständigenrat in seinem Jahresgutachten in diesem Jahr mit einem Wachstum von 3 Prozent. Für 2012 prognostizieren die Wirtschaftsweisen trotz der Schuldenkrise ein Wachstum von 0,9 Prozent - und weniger Arbeitslose.
„Chaos-Tage in Athen – wer will die Griechen jetzt noch retten?“ Das fragte Günther Jauch. Es wäre besser, wenn die Europäer sich selbst retten würden. Das wurde am Sonntag Abend deutlich.
Union und FDP haben sich auf eine Abmilderung der „Kalten Progression“ in der Einkommenssteuer verständigt. Arbeitnehmer sollen 2013 um zwei, 2014 um vier Milliarden Euro entlastet werden. Dazu wird der Grundfreibetrag angehoben und der Tarif verschoben.
Wenn Mama arbeiten will, muss Oma wieder ran: Ohne die Hilfe der Großeltern bekämen viele Paare Kinder und Job nicht unter einen Hut. Ist das gut für die Kinder?
Die CDU debattiert über eine allgemeine Lohngrenze - dem FDP-geführten Wirtschaftsministerium gefällt das nicht. Bislang gibt es in Deutschland viele verschiedene Branchenlösungen.
Der Weinjahrgang 2011 ist gut. Doch beklagen manche Winzer Hagelschäden. Davon können auch die Banken ein Lied singen - und jetzt könnte der Staatstrojaner sogar noch zur Kleinen Reblaus werden.
Politik und Wirtschaft wollen den Anteil der Chefinnen erhöhen. Doch Quoten allein helfen nicht. Volkswagen will Müttern mit einem Betreuungsnotruf den Weg ebnen.
Bei der Euro-Debatte geht es um mehr als unser Geld. Das zeigte sich gestern bei „Maischberger“ in einem bezeichnenden Schlagabtausch zwischen Kurt Biedenkopf und Hans-Olaf Henkel.
In deutschen Unternehmen haben Männer lange die Karriereregeln bestimmt. Nun neue Sitten einzuführen, ist für Frauen nicht leicht.
Äpfel kann man nicht mit Birnen vergleichen? Aber selbstverständlich. Womit denn sonst?
Von den knapp 190 Vorstandsposten in den 30 Dax-Unternehmen sind derzeit gerade einmal sieben mit Frauen besetzt. FAZ.NET zeigt, in welchen Unternehmen Frauen an der Spitze mitmischen.
Die 30 Dax-Unternehmen wollen den Frauenanteil in Führungspositionen in den nächsten Jahren zwar deutlich erhöhen. Eine feste Quote lehnen die Unternehmen nach wie vor ab.
Arbeitsministerin von der Leyen kämpft für die Vereinigten Staaten von Europa und droht den Konzernen mit einer festen Frauenquote.