Wo bleibt das Konzept?
Es wäre nicht schlecht, wenn es zum neuen Luftabwehrsystem Meads auch noch ein Konzept gäbe. Das Verteidigungsministerium ist schließlich nicht nur dazu da, die Wünsche der Rüstungsindustrie abzuarbeiten.
Es wäre nicht schlecht, wenn es zum neuen Luftabwehrsystem Meads auch noch ein Konzept gäbe. Das Verteidigungsministerium ist schließlich nicht nur dazu da, die Wünsche der Rüstungsindustrie abzuarbeiten.
Acht Milliarden Euro will die Verteidigungsministerin für ein neues Luftabwehrsystem und einen neuen Kampfschiffstyp ausgeben. Ursula von der Leyens Entscheidung verrät viel über ihre Ängste vor einem neuen Euro-Hawk-Debakel.
Die Bundeswehr will für mehrere Milliarden Euro vier Mehrzweckkampfschiffe anschaffen. Unter anderem sollen die Schiffe als Kommandozentralen für Operationen an Land dienen.
Im politischen Betrieb der Hauptstadt ist es im zehnten Jahr der Kanzlerschaft Angela Merkels nicht nur ein beliebtes Small-Talk-Thema: Viele in der Union denken bange an den Tag, an dem das politische Zugpferd aufhört. Wer folgt Merkel nach? Welche Machtoptionen gibt es für die Ära nach ihr? FAZ.NET zeigt die Szenarien auf.
Verteidigungsministerin von der Leyen kauft groß ein: Die Patriot-Raketen der Bundeswehr werden ersetzt durch das in Amerika und Europa entwickelte Meads-System. Die Opposition kritisiert bereits das teuerste Rüstungsprojekt der kommenden Jahre.
Auf dem Shangri-la-Dialog zum Konflikt um das Südchinesische Meer steht China isolierter da als je zuvor. Eine Lösung des Problems ist nicht in Sicht. Europa fordert eine asiatische Sicherheitsarchitektur - und verspricht, dabei zu helfen.
China hat sich für seine massiven Landaufschüttungen im Südchinesischen Meer gerechtfertigt. Die Aktivitäten dienten dem Schutz der Riffe und der Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen. Amerika hatte Peking vorgeworfen, eine Landebahn für Militärmaschinen zu bauen.
In Asien verteidigt von der Leyen die Zusammenarbeit mit CIA & Co. und empfiehlt Europa als Modell, um Territorialkonflikte beizulegen. Kurz vor ihrer Rede wird vor dem Tagungshotel ein Mann erschossen.
Sehr deutlich hat Amerikas Verteidigungsminister China aufgefordert, seine Landgewinnung in den umstrittenen Gewässern sofort einzustellen. Ein deutscher Politiker vergleicht die Tragweite des Streits mit dem Konflikt in der Ukraine.
Zum ersten Mal seit zehn Jahren nimmt wieder eine deutsche Verteidigungsministerin am Asia Security Summit teil. Deutschland und Europa müssen ein Interesse an Frieden und Stabilität in Asien haben. Doch was haben sie der Region zu bieten? Ein Gastbeitrag.
Beobachten, Durchsuchen, Ausschalten: In drei Phasen will die EU gegen Flüchtlingsschleuser aus Libyen vorgehen. Selbst Einsätze an Land sind nicht ausgeschlossen.
In Brüssel beraten die EU-Außen- und Verteidigungsminister an diesem Montag über Möglichkeiten, Flüchtlingsboote vor der libyschen Küste zu versenken. Das betroffene Land selbst schwieg bisher dazu. Jetzt meldet sich Libyen zu Wort.
Die Waffenschmiede Heckler & Koch soll vom MAD ein Vorgehen gegen Journalisten gefordert haben. Selbst Verteidigungsministerin von der Leyen will deshalb einen Untersuchungsausschuss einrichten. Neue Unterlagen zeigen allerdings ein anderes Bild.
Der Hersteller des umstrittenen Sturmgewehrs G36 hat sich nach Informationen der F.A.S. als Ziel einer feindlichen Übernahme betrachtet. Die Unternehmensleitung von Heckler & Koch witterte ein Komplott und bat den Bundeswehr-Geheimdienst MAD um Hilfe. Dort blitzte sie ab.
Berichten zufolge soll im Verteidigungsministerium die Entscheidung für ein neues Raketenabwehrsystem gefallen sein. Angeblich soll das System „Meads“ die alten „Patriot“-Raketen ersetzen. Das Ministerium dementiert.
Nach dem Absturz eines Militärtransporters in Spanien lassen Großbritannien und Deutschland ihre Flugzeuge am Boden. Frankreich schränkt die Flüge ein. Und Airbus macht weiter wie bisher mit Produktion und Testflügen.
Die G36-Affäre ist lange nicht ausgestanden. Jetzt spricht sich auch die SPD für einen Untersuchungsausschuss aus. Und Ursula von der Leyen räumt im Verteidigungsministerium weiter auf - und schickt einen hohen Beamten in den einstweiligen Ruhestand.
Dem schwäbischen Waffenhersteller droht neues Ungemach: Heckler & Koch soll Tausende Sturmgewehre des umstrittenen Modells G36 in mexikanische Unruheregionen exportiert haben - trotz Verbots. Jetzt ermittelt der Zoll.
Die Fraktion der Grünen im Bundestag will die Vorgänge rund um das G36-Sturmgewehr in einem Untersuchungsausschuss aufklären. Sie stützen ihre Forderung auf brisante Aktenvermerke über den Waffenhersteller Heckler & Koch.
Nach kritischen Berichten über das Sturmgewehr G36 forderte Heckler & Koch vom Verteidigungsministerium, den Militärischen Abschirmdienst einzusetzen.
Eine europäische Armee als Antwort auf die russische Aggression in der Ukraine: Das hat EU-Kommissionspräsident Juncker vorgeschlagen. Zwei führende Grünen-Politiker verweisen den Plan ins Reich der Träume. Das klang aus der Partei zuletzt noch anders.
Flüchtlinge, G36, BND: Derzeit sind viele brisante Themen mit Thomas de Maizière verbunden. Für den Kanzler-Aspiranten ist das nicht immer von Vorteil. Ob es ihm aber schadet, ist offen.
Das G36 habe „keine Zukunft“, sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen diese Woche. Wirklich? Die Bundeswehr erwägt nun, das Sturmgewehr G36 zu modernisieren. Für die laufenden Einsätze soll eine schnelle Lösung her.
Ursula von der Leyen hat entschieden. Das G36 ist nicht mehr gut genug für die Bundeswehr. Damit greift sie zum ersten Mal direkt in den Soldaten-Alltag ein.
Der Preis für das G36 wird immer höher. Geklärt ist so gut wie nichts, außer dass nicht viel geklärt ist. Musste es dazu kommen? Es musste.
Plötzlich ging alles ganz schnell: Ministerin von der Leyen sieht keine Zukunft mehr für das G36. Die Opposition gibt sich damit nicht zufrieden, die SPD auch nicht. Und immer mehr rückt eine Frage in den Hintergrund: Wie schwerwiegend die Mängel an der Standardwaffe der Bundeswehr eigentlich sind.
Was ist schon die Zukunft eines umstrittenen Sturmgewehrs gegen die Zukunft einer aufstrebenden Ministerin? Aber auch die Opposition spielt lieber das übliche Spiel, als sich mit den wirklich wichtigen Fragen zu befassen.
Die Standardwaffe der Bundeswehr, das Sturmgewehr G36, soll ersetzt werden. Verteidigungsministerin von der Leyen hält die Waffe für unbrauchbar. „Dieses Gewehr hat in der Bundeswehr keine Zukunft“, sagte die CDU-Politikerin.
Die Probleme mit dem Sturmgewehr G36 waren offenbar seit Jahren bekannt. Schon 2012 wurde im Verteidigungsministerium von „erheblichen Mängeln“ gesprochen. Trotzdem wurde die Waffe als „grundsätzlich tauglich“ eingestuft.
Die Reform des Gründungszuschusses wirft viele Fragen auf: Seither gibt es weniger Gründer – und mehr Mitnahmeeffekte.
In der Debatte um das mangelhafte G36-Gewehr regt sich in der SPD-Fraktion Unmut. Der Verteidigungsfachmann der Partei, Rainer Arnold, macht dem ehemaligen Verteidigungsminister de Maizière schwere Vorwürfe.
Falls die Bundeswehr tatsächlich das G36 ausmustert, sollten sich leicht Abnehmer finden: Die Kurden im Nordirak sind begeistert von der Waffe, und auch in anderen EU-Ländern hat man bisher keine Probleme bemerkt.
Qualitätsmängel, Ausfuhr von Waffen in Krisengebiete, finanzielle Schwierigkeiten: Der Hersteller der G36-Gewehre hat derzeit gleich mehrere Baustellen. Der verschwiegene Eigentümer Andreas Heeschen bleibt aber in Deckung.
Das Sturmgewehr G36 reagiert bei Hitze empfindlich und mit mangelnder Treffsicherheit – das sagt der Expertenbericht des Verteidigungsministeriums. Der Standardwaffe der Bundeswehr wird darin ein schlechtes Zeugnis ausgestellt.
Außenminister Steinmeier will das Baltikum beim Aufbau russischsprachiger Medien unterstützen. Es ist eine Antwort auf die Desinformationskampagne des Kremls - mit den Mitteln einer pluralistischen Gegenöffentlichkeit.
Das Sturmgewehr G36 hat ein Präzisionsproblem – sagt das Verteidigungsministerium. Macht der Bendlerblock Schadenersatzansprüche geltend?