Das wiederkehrende Weltklimaritual
Die Reflexe, die den Berichten des Weltklimarats folgen, sind immer dieselben. Die großen Dramatisierer haben das Wort. Sie treiben Deutschland in eine überdrehte Klimapolitik.
Die Reflexe, die den Berichten des Weltklimarats folgen, sind immer dieselben. Die großen Dramatisierer haben das Wort. Sie treiben Deutschland in eine überdrehte Klimapolitik.
Viele Fridays-for-Future-Aktivisten treten Parteien bei. Dabei verschlägt es sie nicht nur zu den Grünen. Was treibt sie zur SPD – und sogar zur Union?
Mecklenburg-Vorpommerns Finanzminister Heiko Geue zeigte sich zufrieden mit dem Schritt, äußerte aber Kritik am Zeitpunkt. Fehler vom Finanzamt oder seinem Ministerium wollte er nicht erkennen.
In der Energiekrise war der Wirtschaftsminister ziemlich erfolgreich. Das macht es im zweiten Amtsjahr nicht einfacher: Jetzt muss er sich um die Niederungen des Alltags kümmern. Zum Beispiel im Subventionsstreit mit Amerika.
Mainz war hoch verschuldet, mit den Gewerbesteuer-Millionen von Biontech hat sich das geändert. Am Sonntag wählt die Stadt einen neuen Oberbürgermeister. Eindrücke aus einem Wahlkampf jenseits aller Sparzwänge.
So viele Bewerber wie noch nie treten zur Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt an. Der Wahlkompass bietet einen schnellen Blick über Personen und Themen. Das ist besonders nützlich bei vielen unabhängigen Bewerbern.
Nicht nur die Opposition im Hessischen Landtag ist gegen den schwarz-grünen Entwurf. Die Front der Ablehnung reicht von den Unternehmerverbänden über die Umwelthilfe bis zum BUND.
EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel hat vorgeschlagen, die gewaltigen Bestände der Notenbank an Staatsanleihen nach grünen Kriterien umzuschichten. Die Meinungen dazu sind kontrovers.
Wird der Kampf um Lützerath zur Zerreißprobe für die Grünen? Aktivisten, Politiker und Wissenschaftler diskutieren über die Folgen von Habecks Abkommen mit RWE.
Der Gedanke, dass die Federal Reserve die amerikanische Klimapolitik finanziert, ist verführerisch. Dass sie es gerade nicht tun will, ist aber ein gutes Zeichen.
EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel schlägt vor: Nach den Unternehmensanleihen könnten auch die Staatsanleihen der Notenbank nach grünen Kriterien umgeschichtet werden.
Die Einigung auf das Herzstück der Klimapolitik, den Emissionshandel, schafft nun endlich für Autofahrer und Hausbesitzern einen CO2-Preis. Die Politik muss nun nur noch den Mut haben, ihn auch wirken zu lassen.
Nach 30 Stunden einigt sich die EU darauf, den wichtigen Emissionshandel neu zu regeln. Was daraus folgt – und wie sich Deutschland geschlagen hat.
Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir will für die Grünen die Staatskanzlei erobern. Ein Gespräch über Einwanderung, Klimapolitik – und was er von Volker Bouffier gelernt hat.
Um gegen unzureichende Klimapolitik zu protestieren, blockieren Aktivisten mehrere Zufahrten zu Gebäuden des Deutschen Bundestages. Politiker reagieren kaum auf die Aktion.
Die „Letzte Generation“ fordert alle Parteien heraus. Vor allem für die Grünen, die sich uneins im Umgang mit der Bewegung sind, könnten die Aktivisten noch zum Problem werden.
Japan zog aus dem Tsunami 2011 und aus dem Atomunfall im Kraftwerk Fukushima Daiichi eine Lehre: Vorbeugende Anpassung zahlt sich aus. Das könnte Vorbild für die Klimapolitik sein.
Die Autorinnen wollen aufzeigen, wie man sich gegen die Folgen des Klimawandels schützen kann. Sie verbreiten Zuversicht und Ratlosigkeit.
Umweltschutz gilt als Verhinderer von Fortschritt. Zu Unrecht. Die Soziale Marktwirtschaft ist auf die Ökosysteme angewiesen.
Frankfurt hat das Ziel, im Jahr 2035 klimaneutral zu sein. Um das zu erreichen, wird jetzt ein Klimareferat gegründet, das zum Jahresbeginn seine Arbeit aufnimmt.
Die Konferenz in Scharm El-Scheich hat das Klima schon wieder nicht gerettet. Ein Ökonom sagt, wie es besser ginge.
In Österreich gibt es Pläne, für die Gewinnung von Energie Bergflüsschen umzuleiten und das Hochtal des Platzerbachs zu fluten. Nicht alle finden die Idee gut.
Die Regierung gibt sich auf der Klimakonferenz in Ägypten einig. Aber um die Harmonie von Außenministerin und Kanzler ist es nicht gut bestellt. Nicht zum ersten Mal geraten beide aneinander.
Fachleute warnen vor den Folgen einer neuen Investitionswelle in Öl, Gas und Kohle. Während Ölkonzerne gerade Milliardengewinne verbuchen, ist die internationale Klimapolitik in der Defensive.
Von Greenpeace zur Staatssekretärin: Jennifer Morgan kämpft schon lange für Klimaschutz. Jetzt kann sie am Verhandlungstisch Einfluss nehmen. Und sie muss zeigen, dass sie es anders macht als ihre Vorgänger.
Die deutsche Klimapolitik läuft auf die Frage hinaus, ob Wirtschaft und Gesellschaft einem Klima-Dirigismus unterstellt werden sollen. Oder akzeptiert Deutschland, dass es alleine das Klima nicht retten kann?
Der Vatikan soll grüner werden und die Katholiken über den Freitagsbraten nachdenken. Kurz vor dem UN-Gipfel in Ägypten schaltet der Heilige Stuhl in den Klimakampfmodus.
Es ist mehr als legitim, Aufmerksamkeit zu erregen und Demonstrationen dort stattfinden zu lassen, wo sie auch spürbar sind. Doch, wer Leben, Leib und Eigentum nicht achtet, der muss beobachtet und bekämpft werden.
Der Klimabewegung geht es nicht mehr um das Klima, sondern darum, dass ein paar deutsche Landstriche bleiben, wie sie sind. Das sollte den Grünen zu denken geben.
Das Land verfügt über nahezu unendliche erneuerbare Energiequellen. Darin liegen Chancen - für Brasilien und Deutschland. Ein Gastbeitrag
Auch Motorräder sollen umweltfreundlicher werden. Japans Motorradhersteller planen mit Elektromotorrädern, schließen andere Antriebe aber nicht aus.
Habecks Staatssekretär Patrick Graichen kennt sich fachlich gut aus und ist zentraler Teil eines immer mächtiger werdenden grünen Geflechts in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Ein Porträt.
Australien wurde weltweit wegen seiner laschen Klimagesetze gegeißelt. Die Labor-Regierung vollzieht nun die Wende. Und die Industrie applaudiert.
Australien war bisher kein Musterland beim Klimaschutz, auch wegen der Kohle-Industrie. Ein Klimagesetz, dem nun der Senat zustimmte, soll das ändern.
Das Buch „Klima muss sich lohnen“ des Mannheimer Ökonomen Achim Wambach ist ein Plädoyer für mehr Klimaschutz, aber vor allem für mehr ökonomische Vernunft dabei. Wer sich für die Ökonomie des Klimaschutzes interessiert, wird hier fündig.
Der Kauf von Ökostrom bringt nichts für die CO2-Bilanz, Fliegen in Europa schadet aber auch nicht: Der Ökonom Achim Wambach hat bessere Ideen für den Klimaschutz.