Trumps Kampfansage an Europas CO2-Preise
Donald Trump liebt zwar Zölle – aber eben nur diejenigen, die er selbst verhängt. Der Klimaschutz der EU könnte so zum Zündstoff für einen transatlantischen Handelskonflikt werden.
Donald Trump liebt zwar Zölle – aber eben nur diejenigen, die er selbst verhängt. Der Klimaschutz der EU könnte so zum Zündstoff für einen transatlantischen Handelskonflikt werden.
AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel hat angekündigt, „alle Windmühlen der Schande“ abreißen zu wollen. Mit ihrer Kampfansage liege sie daneben, erklärt der Energiefachmann und frühere Staatssekretär der CDU.
Klimapolitik gibt es nicht ohne Risiko. Bei der Bundestagswahl müssen die Wähler entscheiden, was sie riskanter finden: mehr oder weniger Klimaschutz.
Die deutsche Klimapolitik reguliert Sektoren, die dem EU-weiten Emissionshandelssystem ETS unterliegen, und bleibt damit klimapolitisch weitgehend wirkungslos. Erfolgversprechender wäre der umfassende Ausbau des EU-Emissionshandels.
Hohe Strafen wegen des Verfehlens der strikten CO₂-Grenzwerte sind das Letzte, was die schwächelnde Autoindustrie jetzt braucht. Die Politik sollte das zum Anlass nehmen, die Klimapolitik grundsätzlich neu auszurichten.
Eine dirigistische Klimapolitik, die den wirtschaftlichen Wohlstand untergräbt, ist nicht alternativlos. Weder in England noch anderswo in Europa.
Österreich bereitet sich auf eine Regierung unter der rechtspopulistischen FPÖ vor. Doch vorher müssen FPÖ und ÖVP ein paar große Brocken aus dem Weg räumen.
Der Wahlkampf droht ein großes Thema mit kleinem Karo totzuschlagen. Dabei sollte doch klar sein: Schlimmer als ein Kipppunkt des Klimas ist der Kipppunkt deutscher Wettbewerbsfähigkeit.
Der Aktivist Heinrich Strößenreuther wollte eigentlich die CDU „unterwandern“ und gründete die Klima-Union. Warum er jetzt die Partei verlassen hat, um wieder Mitglied bei den Grünen zu werden.
Bildungsgerechtigkeit +++ PISA +++ Klimapolitik +++ Emissionshandel +++ Wiedereröffnung von Notre-Dame +++ Angebot der Öffentlich-Rechtlichen
Trotzige Fleischesser sind ein Problem, militante Vegetarier aber auch. Für beide ist der Januar der schwierigste Monat. Da helfen weder Trotz noch Bevormundung.
Die FDP will das Umweltbundesamt abschaffen und damit offenbar den organisierten Umweltschutz abwickeln. Das passt zum Wahlkampfslogan „Alles lässt sich ändern“. Aber warum gilt das nicht für eine gescheiterte Ex-Regierungspartei?
Um die ökonomische Stagnation in Deutschland zu überwinden, wird eine Wirtschaftspolitik benötigt, die weniger dirigistisch operiert. Die wichtigsten Hebel für eine neue Wirtschaftsdynamik.
In der Klimapolitik hätte die Ampel ihre Mehrheit nutzen können, um einen gesellschaftlichen Großkonflikt zu befrieden. Passiert ist das Gegenteil. Jetzt traut sich keiner mehr an das Thema heran.
2035 wird das Gasnetz in Mannheim abgeschaltet. Einige Bürger sind aufgebracht. Doch aus der Politik, dem Handwerk und vom Energieversorger heißt es: Die Wärmewende muss weitergehen.
Die jetzige Krise der deutschen Industrie ist noch schlimmer als die Misere, die Schröder einst mit seiner Agenda 2010 bewältigte. Deutschland steht an einem historischen Wendepunkt. Seine Existenz als globale Wirtschaftsnation ist in Gefahr.
Ohne den größten CO₂-Emittenten muss globaler Klimaschutz scheitern. Was hat China auf den kohlenstoffintensiven Weg gebracht? Und wie ernst meint es Peking mit der Energiewende?
Auf der Weltklimakonferenz stellen Umweltorganisationen ein Ranking vor, wer wie weit beim Klimaschutz ist. Deutschland fällt zurück, eine andere große europäische Industrienation kommt voran.
Auch mit Trump ist die Klimapolitik nicht verloren. Ölkonzerne und Abgeordnete lieben die Klimasubventionen. Atomkraft bekommt Rückenwind.
In Sachen Natur- und Umweltschutz spielt die juristische Sphäre eine wichtige Rolle. Das Umweltrecht enthält schon jetzt alle notwendigen Instrumente, um ausreichenden Schutz zu gewährleisten.
Die Bundesregierung erwartet bei der am Montag in Baku beginnenden UN-Klimakonferenz (COP29) harte Finanzverhandlungen. Nach Expertenschätzungen brauchen die Entwicklungsländer für Klimaschutz und Klimaanpassung künftig mindestens rund eine Billion Euro pro Jahr.
Die begrenzten Mittel zum Klimaschutz könnten effizienter eingesetzt werden: nicht nur im eigenen Land, sondern multilateral. Und genau dort, wo sie stärkere Wirkung zur Vermeidung von CO₂-Emissionen entfalten könnten, meint der Vordenker und Berater.
Der Ökonom Ottmar Edenhofer über den Vorschlag des Finanzministers zur Reform der deutschen Klimapolitik, vertretbare Schulden für den Klimaschutz und Donald Trump.
Klima, Rente, Steuern, Arbeit: Der Finanzminister verlangt weitreichende Wirtschaftsreformen. Führende Fachleute prüfen für die F.A.Z. seine Ideen auf Herz und Nieren.
Die Billiganbieter Temu und Shein überschwemmen Europa mit Tausenden Paketen. Warum die EU sich so schwertut, gegen die Tricks der beiden vorzugehen. Und was sich daran ändern lässt.
Die heftigen Hurrikanwochen im Südosten der USA waren schrecklich und lehrreich. Was Gesellschaft und Umweltpolitik aus dem neuesten Kapitel für ihr Klimakrisenmanagement dringend mitnehmen sollte.
Mit Matthias Miersch folgt ein gut vernetzter Umweltpolitiker auf Kevin Kühnert – und eine Stimme des linken Parteiflügels. Kann das gut gehen?
Matthias Miersch soll mit sofortiger Wirkung das Amt von Kühnert übernehmen. Die SPD-Spitzengremien billigten laut übereinstimmenden Berichten einen entsprechenden Vorschlag.
Wieder dreht sich alles um die AfD. Auch im Bundestagswahlkampf, der jetzt beginnt, wird das nicht anders sein. Die Gegner der AfD müssen zugeben: Dumm sind deren Wähler nicht.
Es gibt handfeste Gründe dafür, effizienten Technologien zum Durchbruch zu verhelfen.
Die Klimabwegung Fridays for Future erhebt beim globalen Klimastreik abermals die Stimme und wirft der Politk Rückschritte vor. Doch es kommen nicht überall so viele Menschen wie erwartet.
Vor der „härtesten Prüfung“ für die Ukraine reist Ursula von der Leyen nach Kiew. Gelingt Dietmar Woidke in Brandenburg doch noch der Wahlsieg? Und: Wo vor 100 Jahren die erste Autobahn Europas öffnete. Der F.A.Z.-Newsletter.
Wissenschaftler werteten 1500 Instrumente gegen die Erderwärmung in 44 Ländern aus, wovon nicht einmal zehn Prozent zu einem messbaren Erfolg führten. Dennoch gibt es Hoffnung.
Die Regierung sollte Regeln des Zusammenlebens setzen und sichern. SPD, Grüne und FDP haben diese Kernaufgabe vernachlässigt. Es braucht wieder mehr Marktwirtschaft und weniger Interventionen.
Für den Grünen-Politiker und Kämmerer Bastian Bergerhoff sind die Wahlergebnisse in Sachsen und Thüringen ein klares Zeichen, dass die Bürger mit der Politik der Ampel in Berlin unzufrieden sind.
Warum sie rechte Politik machen kann und Rechte trotzdem nicht bei ihr mitmachen: Das Phänomen Sahra Wagenknecht. Ein Gastbeitrag.