Umweltschützer machen gegen Trump mobil
Donald Trump will Obamas Klimapolitik aufweichen: Umstrittene Pipelines genehmigt er, und der Umweltbehörde EPA soll bald ein Klimawandelleugner vorsitzen. Jetzt formiert sich Widerstand.
Donald Trump will Obamas Klimapolitik aufweichen: Umstrittene Pipelines genehmigt er, und der Umweltbehörde EPA soll bald ein Klimawandelleugner vorsitzen. Jetzt formiert sich Widerstand.
Der Abgasskandal hat Volkswagen in Amerika Milliarden gekostet. Für die amerikanische Umweltbehörde ist das ein großer Erfolg. Nun aber bekommt die EPA Druck von Donald Trump.
Die Obama-Administration hielt die Keystone Pipelines von Kanada nach Amerika für umweltschädigend – der neue Präsident kippt die Klimapolitik mit einer Anordnung. Trump selbst hat in das Projekt Geld gesteckt.
Wind und Solarenergie sind klimafreundlich. Aber auch Biomasse und C02-Abscheidung werden diskutiert, um die Pariser Klimaziele zu erreichen. Warum verweigert sich die Politik diesen Techniken?
Ein Energieminister, der den Klimawandel leugnet, ein Faible für Braunkohle und Pläne für mehr Fracking. Donald Trumps Klimapolitik klingt nach Rückschritt. Doch die Ökoenergie ist kaum zu stoppen.
Ist das der grüne Notausgang für die Klimapolitik: Ein Kalk-Schutzschirm in der oberen Atmosphäre, der die Erwärmung bremst? Der Vorschlag aus Harvard hat ökologischen Charme, könnte aber bedeuten, dass es bald Kochsalz regnet.
Donald Trumps Mannschaft, die den Machtwechsel vorbereitet, verlangt die Namen aller Mitarbeiter an Obamas Klimapolitik. Ein demokratischer Abgeordneter fühlt sich an McCarthys Kommunistenjagd erinnert.
Fachleute in China, Indien, Russland und Amerika loben die Klimapolitik Deutschlands. Vor Nachahmung wird aber gewarnt. Muss Deutschland sich deshalb neu orientieren?
Indigene sind Minderheiten, doch sie sind wild entschlossen wie wenige, wenn es um Klimaschutz und Weltrettung geht. Jetzt droht ihnen allerdings die grüne Politik auf die eigenen Füße zu fallen.
Stellvertretende Fraktionschefs von CDU und CSU beschweren sich bei Kanzleramtsminister Altmaier. Der „Klimaschutzplan 2050“ steht unter heftiger Kritik. Droht ein neuer Koalitionskonflikt?
Seltener Fliegen, länger bleiben, mehr Videokonferenzen: Pünktlich zum Sommerurlaub rät das Umweltbundesamt zu weniger Flugreisen. Die Branche präsentiert eine andere Lösung für das Klimaproblem.
Wenn Klimapolitik den Alltag erreicht, gibt es Zoff. Die Fleischproduktion soll halbiert werden. Doch wie kann das den Bauern gelingen? Sie arbeiten für Märkte, nicht für das Umweltministerium. Vom Aufeinanderprallen zweier Welten.
Die Klimakarawane in Feierlaune: Am Sitz der Vereinten Nationen treffen sich heute die Staaten, um den mühsam ausgehandelten Weltklimavertrag zu unterzeichnen. Nicht jeder wird kommen, und der Erfolg ist fraglicher denn je.
So schnell ging es in den letzten 2800 Jahren nicht aufwärts. Und der Meeresspiegelanstieg ist auch mit dem Pariser Klimaabkommen nicht zu stoppen. Dazu passen schlechte Nachrichten vom Südpol.
Was hat der Klimagipfel in Paris gebracht? Kann das dort vereinbarte Abkommen wirklich als historisch bezeichnet werden? Fragen an den Experten Oliver Geden.
Klimagipfel versprechen viel und halten wenig – weil sich nachher keiner daran hält. Es gibt einen Weg, das zu ändern.
Die Minimalisten können sich warm anziehen: Auf dem Klimagipfel hat sich eine große Koalition mit Berlin, Brüssel und Washinton an der Spitze gebildet. Ihr Ziel: Zu verhindern, dass der Vertrag verwässert wird. Die Allianz hat allerdings auch ein Handikap.
Unter den Klimaforschern gibt es immer mehr Kritiker der Demokratie. Nur autokratische Regierungen könnten die Katastrophe noch abwenden, glauben sie. Es geht aber auch anders – man muss nur wollen. Ein Gastbeitrag.
Viele Erwartungen an die Weltklimakonferenz, die am Montag in Paris beginnt, werden am Ende enttäuscht werden. Die Zeit, die bleibt, um das 2-Grad-Ziel zu erreichen, wird knapp. Was macht die Verhandlungen so schwierig?
Die Pläne der großen Nationen zum Klimaschutz reichen nicht aus, um den Anstieg der Temperatur auf mehr als zwei Grad zu verhindern. Manche Inselstaaten haben schon Angst vor den Konsequenzen.
Die Treibhausgasemissionen müssen sinken. Aber sie steigen. Ein Durchbruch ist auf dem Klimagipfel in Paris nicht in Sicht. Dabei ist kluge Klimapolitik ganz einfach.
Warum waren die Klima-Gipfel bisher fast alle Pleiten? In Paris muss das anders werden. Eine Rekapitulation des Versagens.
Ist der Weltklimarat IPCC reif für Reformen? Einer aus der ersten Reihe, der Potsdamer Ökonom Ottmar Edenhofer, spricht im Interview über den bevorstehenden Umbruch und das „Klingelbeutelsystem“ der Klimapolitik..
Die Kommission prüft regionale Pflichtziele für Ökostrom und CO2-Einsparungen. Wenn die Ziele nicht erreicht werden, sollen Strafen fällig werden. Das wäre für Deutschland ein Problem.
Ein Australier als Kreuzritter für Forschung und Klimapolitik: Brian Schmidt, Physik-Nobelpreisträger, erzählt, wie es zur „Mainauer Deklaration“ der 36 Laureaten kam und wie mit abtrünnigen Wissenschaftlern umzugehen ist.
Die Energieziele der G-7-Staaten haben erheblichen Einfluss auf die deutsche Industrie. Autokonzerne und Solarunternehmen rufen nach dem Staat.
Auch in Amerika ändert sich die öffentliche Meinung: Die Ablehnung von fossilen Brennstoffen etabliert sich inzwischen sogar in seiner Heimat, stellt der Klimaautor Bill McKibben fest.
Der G-7-Gipfel hat das Bewusstsein der Teilnehmer dafür geschärft, was sie miteinander verbindet. Wenn Nordamerikaner, Europäer und Japaner nur einig sind, können sie nach wie vor wichtige Impulse setzen.
Die „Klimakanzlerin“ Merkel blieb beharrlich: Die G 7 haben angekündigt, dass die Industriestaaten in Zukunft komplett auf Kohle, Öl und Gas verzichten wollen. Die Beschlüsse sind ein starkes Signal – und könnten viele Staaten ins Mark treffen.
Heute endet der G-7-Gipfel unter Anderem mit dem Feld der Energie- und Klimapolitik. Außerdem beschäftigt sich die CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit dem Breitbandausbau und in der Türkei steht eine schwierige Regierungsbildung bevor.
Vorsicht bei Investments in Unternehmen, die unter der Klimapolitik leiden könnten: Die Bundesregierung mahnt Banken, sich mit den Folgen des Klimawandels auseinanderzusetzen. Andernfalls, so fürchten manche, droht eine Finanzkrise.
Die Energiewende sei teuer und unwirksam, schrieb der dänische Politologe Björn Lomborg jüngst in einem Gastbeitrag für die F.A.Z. Nun antwortet ihm die Bundesumweltministerin persönlich - und wirft ihm falsche Behauptungen und Zynismus vor.
Mit dem Besuch von François Hollande beginnen in Berlin die Vorbereitungen für den Klimagipfel in Paris. Angela Merkel will zeigen, wie wichtig ihr das Thema weiterhin ist.
Die Energiewende hat sich als unglaublich teuer und unwirksam erwiesen. Dennoch werden bei der Klimakonferenz in Paris viele auf eine ähnliche Politik wie die deutsche dringen. Dabei gibt es eine viel wirksamere Antwort auf den Klimawandel.
Auf der Energiekonferenz des Frankfurter Allgemeine Forums und der Münchner Sicherheitskonferenz wird deutlich: Deutsche Vorstellungen werden in anderen Staaten ganz anders bewertet. Iran dringt nach der Einigung im Atomstreit auf ein Ende der Sanktionen. Eine Gasleitung nach Europa plant Teheran vorerst nicht.
Erstmals seit drei Jahren gehen die Emissionen von Kohlendioxid wieder zurück. Die positive Entwicklung dürfte eine einfache Ursache haben.