Mit der Hitze ins Gefecht
Mahnschreiben an die Politik: Die ehrwürdige Nationalakademie Leopoldina in Halle schlägt sich auf die Seite der Protestjugend. Sie fordert mehr Klimaschutz und mehr Konsequenzen – vor allem wenn es ums Geld geht.
Mahnschreiben an die Politik: Die ehrwürdige Nationalakademie Leopoldina in Halle schlägt sich auf die Seite der Protestjugend. Sie fordert mehr Klimaschutz und mehr Konsequenzen – vor allem wenn es ums Geld geht.
Christian Lindner und Robert Habeck treten in ARD und ZDF gegeneinander an – ohne dabei den jeweils anderen zu erwähnen. Während der FDP-Chef auf eine desinteressierte Fragestellerin trifft, geriert sich der Grünen-Vorsitzende als Schlitzohr.
Steuer auf CO2, Ausweitung des Emissionshandels – oder beides in einem? Darüber diskutiert an diesem Donnerstag das Klimakabinett. Das sind die wichtigsten Fragen.
In der Klimadebatte geht es um große Fragen: um die Wirtschaftsordnung und auch um die politische Ordnung. Die Parteien reagieren mit wohltuender Gelassenheit – und nach einem alten Muster.
Mit Verve und in drei Sprachen wirbt Ursula von der Leyen vor dem EU-Parlament für sich. Eine Rede, mit der sie im letzten Moment die Unterstützung der Abgeordneten gewinnen will.
Der einflussreiche wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministers empfiehlt, die CO2-Steuer mit dem Handel von Emissionsrechten zu verknüpfen. In einer anderen Frage gibt es jedoch unterschiedliche Auffassungen.
Der Sachverständigenrat empfiehlt der Bundesregierung, die Energiewende hinter sich zu lassen und Klimapolitik von Grund auf neu zu gestalten. Auch eine CO2-Steuer halten die „Wirtschaftsweisen“ für eine Möglichkeit.
Eine starke Wirtschaft sei entscheidend für eine intakte Umwelt, sagt Donald Trump. Der amerikanische Präsident verteidigt den Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen, fordert aber auch „die sauberste Luft“ und „glasklares Wasser“.
Theo Koll interviewte zum Auftakt der Sommerinterview-Reihe Annegret Kramp-Karrenbauer im Saarland. Inhaltlich forderte die CDU-Vorsitzende einen „breiten Klimakonsens“. Formal aber war es ein Dokument des Scheiterns.
Nur mit Mühe konnten auf dem G-20-Gipfel Rückschritte vermieden werden. Während Amerikas Präsident Trump nach wie vor nicht an den Klimawandel glaubt, zweifeln auch andere Staatsoberhäupter und bremsen bei gemeinsamen Entscheidungen auf dem G-20-Gipfel in Osaka.
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet war in Umweltfragen immer schon flexibel. Das zahlt sich jetzt aus für den CDU-Politiker, der als heißer Kanzlerkandidat seiner Partei gehandelt wird.
Der G-20-Gipfel drohte erstmals ohne gemeinsame Abschlusserklärung zu enden – das lag vor allem am Thema Klimaschutz. Doch nun haben die Teilnehmer einen Kompromiss gefunden.
Beim Datenschutz, in der Klimapolitik und bei Flüchtlingsfragen gibt es beim Treffen der Staats- und Regierungschefs im japanischen Osaka starke Differenzen.
Das Klima ist die Zukunftsfrage der großen Koalition – findet Stephan Weil, Ministerpräsident von Niedersachsen. Er fordert einen Neustart der Energiewende. Und will Fahrer von SUVs stärker zur Kasse bitten.
Während Umweltschützer vor dem Kanzleramt Zelte errichten, schlägt eine liberale Unionsgruppe eine „allgemeine CO2-Abgabe“ vor: Die soll anfangs bei 60 Euro pro Tonne CO2 liegen und bis 2030 kontinuierlich auf 120 Euro angehoben werden.
Die Emissionen steigen weiter an. Gleichzeitig werden die Klimaziele der Politiker immer ehrgeiziger. Doch bringt das etwas? Acht Gründe, warum die Klimapolitik scheitert.
Die deutsche Klimapolitik ist teurer als nötig, weil sie lieber auf Verbote setzt als auf ökonomische Prinzipien. Eigentlich reicht ein Instrument, um Treibhausgase zu den geringstmöglichen Kosten einzusparen. Ein Gastbeitrag.
Täuschend echt aussehende E-Mails mit perfekt gefälschten Unterschriften: Wie russische Hackergruppen seit Monaten gegen politische Akteure in Europa durch gezielte Angriffe vorgehen.
Viele Politiker setzen ihre Karriere in Unternehmen fort. Gerhard Schröder, Kurt Beck, Roland Koch – die Liste ist lang. Jetzt reiht sich auch der SPD-Politiker Thorsten Schäfer-Gümbel ein.
Umweltschützer reden uns seit Jahrzehnten ein schlechtes Gewissen ein. Dabei kann die Lösung globaler Probleme, wie des Klimawandels, nicht Aufgabe des Einzelnen sein. Ein Plädoyer für mehr politische Verantwortung.
Auch heute schwänzen Schüler den Unterricht, um für eine Kehrtwende in Sachen Klimaschutz zu demonstrieren. Allein in Frankfurt werden bei „Fridays for Future“ rund 10.000 Jugendliche erwartet.
Wenn sich Kinder und Teenager politisch äußern, verlieren manche Erwachsene die Fassung. Warum eigentlich? Über Greta Thunberg, ihre Anhänger und ihre Gegner.
Die deutsche Klimapolitik bewirkt wenig, ist aber extrem teuer. Wie es besser und günstiger geht, wissen die Amerikaner.
Für die Schüler, die für eine strengere Klimapolitik demonstrieren, ist der Klimawandel nicht viel wichtiger als ein schulfreier Tag. Das ist zu wenig, um sich über die Zukunft Gedanken zu machen.
Eine neue Studie zeigt das Desinteresse europäischer Rechtspopulisten am Klima. Das hält sie nicht davon ab, im EU-Parlament gegen dessen Schutz zu stimmen. Die AfD und die britische UKIP stechen hervor.
Während überall in Europa Schüler für eine bessere Klimapolitik auf die Straße gehen, wird hierzulande das Klimaschutzgesetz vertagt – und eine unter Ökonomen und Umweltpolitikern beliebte Idee komplett begraben.
Umweltministerin Schulze will die anderen Ministerien verpflichten, auf eigene Kosten die Vorgaben für geringere CO2-Emissionen zu erreichen. Das empört die Union. Fraktionsvize Nüßlein warnt vor einer Sollbruchstelle für die Koalition.
Rigorose Umweltpolitik setzt vor allem den armen Menschen in Deutschland zu. Mit der Brechstange durchgesetzt, bringen ehrenwerte Ziele den sozialen Frieden in Gefahr.
Annegret Kramp-Karrenbauer mahnt eine Klimapolitik mit Augenmaß an und möchte ihrer Partei ein schärferes wirtschaftspolitisches Profil verleihen. An diesem Donnerstag ist sie in Davos.
Langsam aber sicher werden die Zumutungen sichtbar, die eine konsequente Klimapolitik allen aufbürdet. Unser Speisezettel muss sich radikal ändern. Das schmeckt nicht jedem, aber die Wissenschaft lässt sich nicht beirren.
Politikverdrossen? Mitnichten. Tausende Schüler sind am Freitag bundesweit für wirksameren Klimaschutz auf die Straße gegangen – und haben dafür die Schule sausen lassen. Das gefällt nicht jedem. Einer fordert sogar Konsequenzen.
Die Jugendlichen fordern mehr Umweltschutz. Sie schließen sich damit der weltweiten Initiative Fridays for Future an. Im Unterricht werden die Schüler während der regulären Schulzeit an diesem Tag fehlen.
In der langen Reihe der Klimakonferenzen sticht der Gipfel in Kattowitz positiv hervor. Denn dort wurden Regeln vereinbart, ohne die der Pariser Vertrag ein Geschenkpaket ohne Inhalt wäre.
Auf dem Klimagipfel in Polen ringen die Nationen derzeit um Kompromisse. Klimaschützer haben indes ein mächtigeres Mittel gefunden als nur zu demonstrieren: die Menschenrechte.
Deutschlands Entwicklungsminister schlägt vor, die Weltklimakonferenz nur noch alle zwei Jahre auszurichten. Die Idee ist nicht neu. Wenn weniger Kosten das Ziel sind, macht etwas anderes aber vielleicht mehr Sinn.
Donald Trump hält nichts vom Klimaschutz. Doch man kann durchaus Republikaner sein und gleichzeitig den Klimawandel ernst nehmen. Leicht ist es nicht. Am Ende hilft die Ölindustrie.