Die Kunst des Möglichen
Die Klimapolitik hat keinesfalls die vergangenen Jahrzehnte verschlafen. Das muss sie sich schon gar nicht von einer Jugendbewegung sagen lassen, die selbst nicht weniger Lasten auf ihrem Umweltkonto hat als ihre Vorgänger.
Die Klimapolitik hat keinesfalls die vergangenen Jahrzehnte verschlafen. Das muss sie sich schon gar nicht von einer Jugendbewegung sagen lassen, die selbst nicht weniger Lasten auf ihrem Umweltkonto hat als ihre Vorgänger.
Angela Merkel und ihre Regierung reisen mit einem Plan nach New York, mit dem sie nicht als Vorkämpfer fürs Klima zurückkehren werden. Nur guten Willen zeigen – das genügt nicht mehr. Die neuen Klimaberichte sind alarmierend.
Erst war das Klimaschutzgesetz fast am Ende, dann kam der Protest – und dann stritt das Kabinett eine Nacht lang. Jetzt sonnt sich die Politik im Glanz der Einigung. Währenddessen dröhnt der Protest Hunderttausender.
Der Klimaschutz in Deutschland muss nicht nur das Klima retten. Die Koalition denkt auch an sich. Zwischen Protestkultur von links und rechts sucht sie den Mittelweg.
Carla Reemtsma hat die „Fridays for Future“ in Deutschland mitbegründet und sitzt für die Bewegung in Talkshows. Warum sich die 21 Jahre alte Studentin trotzdem nicht vorstellen kann, in die Politik zu gehen – ein Protokoll.
Wer von Klimapolitik nichts hören will, hält es in der Hauptstadt gerade nicht gut aus. Also Flucht. Nur wohin? Eine Glosse über den wilden Ritt zweier Antihelden out of Berlin.
Der Klimastreit erlebt seinen vorläufigen Höhepunkt. Bei Maybrit Illner wurde deutlich, mit welchen Widersprüchen in dieser Debatte zu rechnen ist.
Nach monatelangen Debatten steht die Bundesregierung vor einer klimapolitischen Richtungsentscheidung. Verschiedene Maßnahmen stehen zur Wahl. Eine Übersicht.
Die Politikerinnen von morgen: Jenna Behrends ist Mitglied in der CDU, Luisa Neubauer grüne Klima-Aktivistin und einer der Köpfe der „Fridays for Future“-Bewegung. Sie haben das gleiche Problem: die Alten. Oder?
Die Erwartungen an die zukünftige Klimapolitik sind in allen Bereichen hoch. Aus Sicht der Unternehmen ist gerade ein Mix aus Ordnungsrecht und Anreizprogrammen nötig.
Die Klimapolitik ist so verzwickt, dass es den üblichen Verdächtigen kaum noch gelingt, Einsicht in das Notwendige oder gar Verhaltensänderungen zu erreichen. Tatsächlich sehen einige das Format der Talkshow als Pranger für üble Phantasien.
Die CDU will endlich den gordischen Klima-Knoten durchschlagen. Es wäre aber schon viel gewonnen, wenn der Preis auf Kohlendioxid nicht so endet wie die Energiewende.
Mit einem Milliarden-Paket will Verkehrsminister Scheuer den Verkehrssektor klimafreundlicher machen. Vor einem Spitzentreffen der Regierung am Freitagabend machen Union und SPD noch einmal ihre Positionen deutlich.
Günther Beckstein moderiert den ersten bundesweiten Bürgerrat, der Demokratie neu denken will. Im Interview erklärt der frühere bayerische Ministerpräsident, warum die Kluft zwischen Politik und Bürgern kleiner werden muss – und was ihn am Begriff Populismus stört.
Schlagabtausch zu Klimapolitik zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und AfD-Fraktionschefin Alice Weidel im Bundestag.
Die CDU-Vorsitzende will den Turbo in der Klimapolitik einschalten. Doch die großartigsten Ziele können ihre Kraft nicht entfalten, wenn sie sich in kleinteiligen Debatten zu Tickets und Tampons verlieren.
Die Umweltpolitik dieser Wochen erinnert an das Prinzip des Einarmigen Banditen in der Spielhalle. Plastiktüten, Inlandsflüge, Ölheizungen – alles mal sofort, mal in zehn Jahren oder irgendwann wahlweise verbieten oder begrenzen oder abwracken. Zusammen passt da nichts mehr.
Wolfgang Schäuble hat sich bisher nicht als Fachmann für Klimapolitik hervorgetan. Für seine Partei hat der CDU-Politiker trotzdem Empfehlungen parat – und rät von zu viel Perfektionismus ab.
CDU und SPD können bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg jeweils einen Sieg feiern. Aber die Konkurrenz von rechts und links wird immer stärker. Die Parteien müssen sich um ihre Machtposition im Bund sorgen. Eine Analyse.
SPD-Fraktionschef Mützenich im F.A.S.-Interview über höhere Steuern, neue Schulden, die Zukunft der Koalition. Und die Frage was die Sozialdemokraten von Millionären fordern.
Die Klimaaktivistin Greta Thunberg kommt nach zweiwöchiger Atlantiküberquerung in New York an. Dort bekommt die junge Schwedin einen lautstarken Empfang und kritisiert sofort Donald Trump.
Auch im eigenen Land wird es für Bolsonaro ungemütlich: Die Gouverneure der Amazonas-Staaten fürchten, das Verhalten des Präsidenten könne Wirtschaftssanktionen und einen Imageschaden für ihr Land bedeuten. Sogar die Landwirte schlagen Alarm.
Die EU will uns vorschreiben, wie wir das Geld ökologisch korrekt anzulegen haben. Dabei wissen wir selbst am besten, was zu tun ist.
Bundeskanzlerin Merkel erklärt bei einem Treffen mit dem niederländischen Ministerpräsidenten Rutte in Den Haag, dass es ihr in der Klimapolitik vor allem um Innovationen gehe. Die Niederlande betrachtet sie als Vorbild.
Greta Thunberg ist zum Idol für die Klimaschutzbewegung geworden. Das ist ihr Verdienst. Aber die mediale Aufregung um die junge Schwedin ist auch ein Problem.
Der vor einem Jahr gestartete Schülerprotest hat der Klimapolitik eine neue Dynamik gegeben. Die Intensität der Debatte hat zugenommen.
Neue Steuer oder Emissionshandel? Was die Union in der Klimapolitik will, ist bisher so undeutlich, dass es den Grünen sichtlich Vergnügen bereitet – und die SPD sitzt ihr mit dem Klimaschutzgesetz im Nacken.
Wer das Kanzleramt erobern will, muss in der Klimapolitik trittfest sein. Annegret Kramp-Karrenbauer wirkt zögerlich. Bei Angela Merkel wirkte das einst ganz anders.
In der Klimapolitik ist die Mehrheit der Deutschen gegen Verbote. Doch systematische Anreize wie CO2-Steuer oder Emissionshandel finden keine Mehrheit. Beliebter sind Einzelmaßnahmen – das wird teuer.
Die Sonntagsfrage zeigt ein eher durchwachsenes Stimmungsbild. Was die Deutschen über die Bundesregierung, die Klimapolitik und ihre neue Verteidigungsministerin denken.
Eine überwältigende Mehrheit spricht sich für Anreize statt Verbote in der Klimapolitik aus. Auch in anderen Punkten ist das Stimmungsbild eindeutig: Die Deutschen bevorzugen Einzelmaßnahmen. Systematische CO2-Preise sind weniger beliebt.
Die Grünen und Bayerns Ministerpräsident Söder wollen den Klimaschutz ins Grundgesetz schreiben. Aber was steht da eigentlich bisher drin – und welche Folgen hätte die Neuerung?
„Bundesumweltminister“ nannte sich Hans Dietrich Genscher vor 50 Jahren zwar noch nicht. Doch mit seiner „Abteilung U“ setzte er ein ambitioniertes Reformprogramm um. Was hat sich seitdem verändert?
Um die Energiewende „made in Germany“ zu retten, ist eine Generalrevision dringend notwendig. Sie sollte einem bestimmten Leitsatz folgen. Es gibt jedoch ein Hoffnungszeichen.
Die Union solle aufhören, den Grünen in der Klimapolitik hinterherzulaufen, fordert Sachsens Ministerpräsident Kretschmer. Und aus der SPD werden Mahnungen laut, die Leute auf dem Land nicht zu vergessen.
Wie hoch können wir springen? Mit einer Innovationsagentur will der Bund den Klimawandel aufhalten. Und schafft erst einmal Streit.