Sunak macht einen U-Turn
Der Wahlkampf bei den Tories läuft nicht rund. Fernsehduelle werden aus dem Programm genommen und fast die Hälfte der Parteibasis wünscht ein Verbleiben Johnsons im Amt.
Der Wahlkampf bei den Tories läuft nicht rund. Fernsehduelle werden aus dem Programm genommen und fast die Hälfte der Parteibasis wünscht ein Verbleiben Johnsons im Amt.
In einer Live-Sendung im englischen Fernsehen debattieren die beiden Kontrahenten um die Nachfolge von Boris Johnson als Vorsitzender der Tory-Partei, als die Moderatorin plötzlich umkippt – die Sendung musste abgebrochen werden.
Rishi Sunak wirft Liz Truss eine Politik mit der Kreditkarte vor. Truss diesem wiederum seinen Reichtum. Die beiden möglichen Nachfolger von Boris Johnson greifen sich scharf an.
200.000 Parteimitgleider der konservativen Tory-Partei müssen sich bis September zwischen Rishi Sunak und Liz Truss entscheiden. Chef der Partei wird auch automatisch neuer Premierminister. Beide haben unterschiedliche Visionen für ihr Land.
Die Bewerber um die Nachfolge von Boris Johnson an der britischen Regierungsspitze streiten sich über die Steuerpolitik und China. Der frühere Finanzminister Sunak bezeichnet die Pläne von Außenministerin Truss als „nicht verantwortungsvoll und sicherlich nicht konservativ“.
In den nächsten sechs Wochen werben Rishi Sunak und Liz Truss um die Zustimmung an der Tory-Basis. Beide präsentieren sich als Hüter eherner Parteiwerte.
Nach persönlichen Angriffen im Fernsehen fürchten die britischen Konservativen, Schaden zu nehmen. Das gegenseitige „Geißeln“ müsse ein Ende haben, heißt es. Nach dem dritten Partei-Wahlgang verbleiben nur noch vier Kandidaten.
Kurz vor der Landtagswahl in NRW liegen CDU und SPD eng beieinander – im Fernsehduell zwischen Ministerpräsident Hendrik Wüst und SPD-Herausforderer Thomas Kutschaty geht es dennoch erstaunlich friedlich zu.
Das G-7-Außenministertreffen beginnt. Der Bundestag stimmt über das Steuerentlastungspaket ab. Der zweite internationale Corona-Video-Gipfel findet statt. Und Wüst und Kutschaty treten im Fernsehduell gegeneinander an. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Spekulationen auf einen Wahlsieg von Emmanuel Macron bei der Stichwahl um die Präsidentschaft treiben auch den Pariser Leitindex nach oben.
Mehr als 15 Millionen Zuschauer haben das TV-Duell zwischen Emmanuel Macron und Marine Le Pen verfolgt. Viele Franzosen dürfte der Schlagabtausch in ihrer Wahlentscheidung kaum beeinflussen.
Aus dem Fernsehduell vor der Stichwahl geht Präsident Macron nach den ersten Umfragen gestärkt hervor. Aber Le Pen gibt nicht auf. Sie präsentiert sich am Donnerstag als Anwältin des kleinen Mannes.
Die Anleger reagieren erleichtert auf Macrons Sieg im TV-Duell gegen Le Pen. Doch weiten sich mit dem Anstieg der Renditen die Risikoaufschläge zu Deutschland aus.
In der Stichwahl in Frankreich geht es auch um die Zukunft Europas. Die Regierungschefs von Deutschland, Spanien und Portugal sprechen sich gegen Le Pen aus, ohne sie beim Namen zu nennen.
Die Kandidaten der französischen Präsidentschaftswahl, Amtsinhaber Macron und die rechtspopulistische Le Pen, lieferten sich am Mittwoch ein erstes und einziges TV-Duell. Einer der beiden konnte die Mehrheit der Franzosen von sich überzeugen.
Erstmals treffen in Schleswig-Holstein drei Spitzenkandidaten in einer Fernsehdebatte aufeinander. Dabei wehrt sich die grüne Finanzministerin gegen die Umarmungstaktik von CDU und SPD.
Im Osten der Ukraine wird an breiter Front gekämpft. Außenministerin Baerbock fliegt in die Baltischen Staaten. Und in Frankreich kommt es zum TV-Duell zwischen Macron und Le Pen.
Frankreich fiebert dem Fernsehduell zwischen Amtsinhaber Macron und seiner Herausforderin entgegen. In der jungen Generation wächst die Wut: Sie rebellieren gegen die Wahl zwischen Weiter So und Le Pen.
Die französische Opposition behauptet, Macrons Wiederwahl wäre illegitim. Der Präsident stehe wegen seines Amtsbonus in Kriegszeiten schon jetzt als Sieger fest.
Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans stellt sich in einem TV-Duell SPD-Spitzenkandidatin Anke Rehlinger. In die Offensive geht dabei keiner von beiden.
Der Portugiese André Ventura setzt auf radikale Thesen und Konfrontation. Mit seiner Chega-Partei könnte er nun von einer vorgezogenen Neuwahl profitieren – und in Portugal eine populistische Rechte etablieren.
Auf Merkels Erbe ist die bürgerliche Rechte in Frankreich nicht gut zu sprechen. Die Präsidentenanwärter fordern einen Einwanderungsstopp und mehr Atomkraft.
Die Verhältnisse sind klar: SPD-Kandidatin Manuela Schwesig punktet mit ihrem Amt in den Umfragen, Herausforderer Michael Sack liegt mit der CDU weit dahinter. Spannend beim Fernseh-Duell ist vor allem die Koalitionsfrage.
Annalena Baerbock, Olaf Scholz und Armin Laschet setzten beim zweiten Fernsehduell mehr auf Angriff als beim letzten Mal. Vor allem Koalitionsbildungen mit der Linkspartei bleiben ein Streitpunkt.
„Mit mir als Bundeskanzlerin würde es nie eine Koalition geben, in der die Linke beteiligt ist“, sagt Angela Merkel. Ob das auch für Olaf Scholz gelte, sei offen. Führende Politiker der Linken bekräftigen ihren Willen zu einer rot-rot-grünen Koalition.
Das erste „Triell“ ist vorbei – ja und? Die Inhalte sind doch viel wichtiger als eine Fernsehdebatte. Oder etwa nicht? Die F.A.Z.-Machtfrage.
Die Parteichefin der Linken möchte nach der Wahl gerne mit den Sozialdemokraten und den Grünen eine Koalition eingehen. Den Wunschpartnern wirft sie nach dem Triell vor, sie würden sich „verschanzen“.
In rund einer Woche wählt Rheinland-Pfalz. Im Fernsehduell bringt Ministerpräsidentin Dreyer den CDU-Spitzenkandidaten Baldauf kurz in Erklärungsnot. Die Bilanz ihrer Regierung ist allerdings auch nicht perfekt.
Beim TV-Duell zwischen Baden-Württembergs amtierenden Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann und Herausforderin Susanne Eisenmann kann auch der Moderator keine Kontroversen herauskitzeln. Das Publikum wartet – kurz vor der Wahl – vergeblich auf Impulse.
Zum Jahresbeginn gibt sich die Grüne Ko-Vorsitzende Annalena Baerbock kampfeslustig: Zum ersten Mal werde es wohl kein TV-Duell geben – denn auch die Grünen spielten auf Sieg. Bloß: Wer übernimmt die Spitzenkandidatur?
Politiker mit Doktortitel bekommen mehr Wählerstimmen, bessere Listenplätze und genießen ein höheres Prestige. Wollen deshalb so viele einen haben?
Warum die Verunsicherung weiter um sich greift und die Covid-19-Infizierten nicht nur mit der Krankheit zu kämpfen haben: Eine Fernsehdebatte mit historischem Momentum.
In der letzten Fernsehdebatte vor der Präsidentenwahl musste Donald Trump angesichts schlechter Umfragewerte punkten. Sein Herausforderer Joe Biden reichte der Status quo. Es kam zu einem echten Schlagabtausch.
Wer ist der wahre Rassist? Sieht Trump Gespenster? Und wer hat in Wirklichkeit das amerikanische Fernsehduell als Sieger verlassen? Auf Twitter gibt’s Antworten.