Die Türkei und Europas demokratisches Niveau
Die türkische Opposition bezichtigt die Regierungspartei durch die neue Regelung dem Justizminister das entscheidende Wort zugeschanzt und damit die Gewaltenteilung aufgehoben zu haben.
Die türkische Opposition bezichtigt die Regierungspartei durch die neue Regelung dem Justizminister das entscheidende Wort zugeschanzt und damit die Gewaltenteilung aufgehoben zu haben.
Dritter Sieg im vierten Spiel: Auch im Duell mit Hannover setzt Mainz seinen Lauf in der Rückrunde fort. Malli und Choupo-Moting treffen zum 2:0-Sieg. Der FSV schließt in der Bundesliga-Tabelle zu Wolfsburg und Gladbach auf.
Die neue Vorsitzende der amerikanischen Notenbank verteidigt die bisherige Geldpolitik. Aber genau diese Geldpolitik stößt langsam an Grenzen.
Kasachstans Notenbank muss die Landeswährung um 19 Prozent abwerten. Die Ukraine weitet die Devisenkontrollen aus. Immer mehr Schwellenländer reagieren verzweifelt auf die Krise.
Eine Lösung des Streits über eine Entschädigung wegen der Erstürmung das Gaza-Hilfsschiffs „Mavi Marmara“ rückt offenbar in greifbare Nähe. Der türkische Außenminister Davutoglu spricht von einem „erheblichen Fortschritt“.
Am Taksim-Platz setzt die Polizei Tränengas und Gummigeschosse ein. Demonstranten werfen Feuerwerkskörper. Sie protestieren gegen ein Gesetz der türkischen Regierung zur Internet-Kontrolle.
Die junge Türkei liebt das Internet. Sie reagieren auf die angespannte politische Situation mit Humor. Präsident Erdogan droht nun mit einem neuen Gesetz alles kaputt zu machen.
Selbst mit einem Veto kann der türkische Staatspräsident Gül Erdogans restriktives Internetgesetz nicht verhindern. Die Wähler haben ohnehin andere Sorgen.
Wenn die Olympischen Spiele eröffnet werden, ist auch das Büdinger Unternehmen Röder dabei. Ihre Aluminiumzelte sind VIP-Bereiche, Küchen oder Orte zum Aufwärmen - für die Firma ein großer Auftrag.
Washington verschärft die Sanktionskontrollen gegenüber Teheran. Geschäftsleute in Deutschland und anderen europäischen Ländern sollen gezielt verfolgt werden, wenn sie unerlaubte Geschäfte mit Iran abschließen.
Erdogans AKP gibt vor, mit dem drastischen Gesetz zur Überwachung und Zensur im Internet Familien und Kinder zu schützen. Dabei wirkt es wie maßgeschneidert, um den Ministerpräsidenten aus dem Sog einer Affäre zu halten.
Die schreckliche Geschichte der 80 Millionen Menschen, die im 20. Jahrhundert über europäische Grenzen verjagt worden sind, erzählt der polnische Historiker Piskorski.
In den Streit über die Verschärfung der Internetkontrolle in der Türkei hat sich die EU eingeschaltet. Das Gesetz müsse neugefasst werden, ließ Erweiterungskommissar Füle unumwunden mitteilen.
Heftiger Streit über ein neues Erdogan-Gesetz: Künftig können die türkischen Behörden ganz unkompliziert Internetseiten sperren, die ihnen nicht passen. Die Opposition ist außer sich und ruft: Zensur!
Bei Anne Will sollte über Erdogans Berliner Wahlkampfauftritt diskutiert werden. Doch die Sendung geriet zu einem Streifzug durch deutsch-türkische Befindlichkeiten.
Die Türkei erlebt eine Phase politischer Unruhe und wirtschaftlicher Schwäche. Das mindert die Popularität des türkischen Ministerpräsidenten und durchkreuzt seine präsidialen Ambitionen.
Nur mit seinem Land sei das 21. Jahrhundert zu gestalten, behauptet Ministerpräsident Erdogan. Doch was will er dazu beitragen? Die Türkei, wie sie sich unter seiner Regierung präsentiert, kann kein Vorbild sein. Und auch nicht Vollmitglied der EU.
„Berlin trifft den großen Meister“: Unter diesem Motto hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan um Stimmen geworben. Die 1,5 Millionen türkischen Staatsbürger in Deutschland sind ein wichtiges Wählerpotential.
Nüchterne Distanz statt herzlicher Worte: Bei seinem Besuch in Berlin fordert der türkische Ministerpräsident Erdogan deutsche Unterstützung beim EU-Beitritt der Türkei. Doch die Kanzlerin reagiert kühl.
In Amerika und Asien stürzen die Börsenkurse ab, die Angst vor einer weltweiten Krise wächst. Fünf Gründe, warum viele Wirtschaften nach einer Phase des Wachstums wieder instabil geworden sind.
Seit den Unruhen im Gezi-Park hat sich Ankara nicht auf Brüssel zubewegt. Erdogans zunehmend autoritäre Politik macht die Türkei weniger Europa-kompatibel.
Während der türkische Ministerpräsident Erdogan in Berlin für seine Politik wirbt, stockt in der Türkei die Demokratisierung.
Im Entwurf ihres Europa-Wahlprogramms spricht sich die CDU gegen eine EU-Mitgliedschaft der Türkei aus. Auch der Begriff einer „privilegierten Partnerschaft“ ist darin nicht enthalten.
Hiobsbotschaft für den 1. FFC Frankfurt: Abwehrspielerin Bartusiak hat sich im Trainingslager am Knie verletzt. Die Frankfurter müssen in der Frauen-Bundesliga nun zwei Monate ohne sie auskommen.
Im Streit mit Ankara über eine Entschädigung für die Erstürmung des Gaza-Hilfsschiffs „Mavi Marmara“ macht Israel laut einem Zeitungsbericht ein neues Angebot. Damals waren neun Menschen getötet worden.
Die Türkei ist auf Emanzipationskurs: Kaum gehört Erdogans islamisch-konservative Partei zum Establishment, schon kann sie auf die Europäer getrost verzichten.
Der türkische Ministerpräsident Erdogan will in Berlin vor tausenden Türken sprechen - ein Wahlkampfauftritt in eigener Sache. Das stößt in der Union auf Kritik. Außenminister Steinmeier (SPD) will die EU-Beitrittsverhandlungen beschleunigen.
In der türkischen Stadt Kayseri hat an diesem Montag ein Prozess um den Tod eines Demonstranten im vergangenen Juni begonnen. Unter den acht Angeklagten sind vier Polizisten.
Brasilien, Finnland, Griechenland und Türkei erhalten die umstrittenen Wildcards für die Basketball-WM in Spanien. Deutschland hatte seine Kandidatur aus finanziellen Gründen aufgegeben.
An dem Absturz der Schwellenländer hat nicht nur die Federal Reserve schuld. Die Aktienmärkte laufen schon länger schlecht. Dennoch bieten sich Chancen für Anleger.
In einem langfristig ausgerichtetem Zinsportfolio können Fremdwährungsanleihen eine wertvolle Beimischung sein. Der Nachteil solcher Investitionen liegt in den Währungsschwankungen und ist nicht zu unterschätzen.
Immer neue Länder geraten mit ihren Währungen in den Abwärtsstrudel. Nach der Rupie und der Lira stürzen sich die Anleger nun auf Ungarns Forint und Polens Zloty. Die Jagd auf den immer neuesten Schwächekandidaten stimmt nachdenklich.
Der Korruptionsskandal in der Türkei zieht weitere Kreise: Wieder geht eine Versetzungswelle durch den Polizeiapparat. 800 weitere Beamte sollen die Posten wechseln.
Die Meinung zu Schwellenländern ist gespalten. Nicht nur untereinander, sondern oft auch in den einzelnen Ansichten. Der Ruf „Jetzt wieder!“ ist eher die Ausnahme.
Die große Koalition ist großzügig bei der Staatsangehörigkeit von Einwanderern. Für Kinder, die in Deutschland geboren und aufgewachsen sind, soll es in Zukunft keine Optionspflicht mehr geben.
Heftige Währungsturbulenzen belasten die Türkei. Wirtschaftliche Reformen der Regierung sind längst überfällig. Doch es bleibt unwahrscheinlich, dass sich Ministerpräsident Erdogan dazu entschließt.