Tod im Bosporus
Mehrere Tote: Vor Istanbul ist ein Flüchtlingsschiff gekentert. Das erinnert die Türken daran, dass vor ihrer Haustür Krieg herrscht. Die Auswirkungen für das Innere des Landes sind nicht mehr zu leugnen.
Mehrere Tote: Vor Istanbul ist ein Flüchtlingsschiff gekentert. Das erinnert die Türken daran, dass vor ihrer Haustür Krieg herrscht. Die Auswirkungen für das Innere des Landes sind nicht mehr zu leugnen.
Im Bosporus vor Istanbul ist ein Boot mit Flüchtlingen aus Afghanistan gesunken. Dabei ertranken vermutlich mehr als 20 Personen, unter ihnen viele Kinder. Die Küstenwache sucht noch nach Überlebenden.
Die Bundeskanzlerin kann sich vorstellen, die Ausbildungsmission der Bundeswehr im Irak auszuweiten. Bagdads Armee könnte von deutschen Soldaten geschult werden. Unterdessen haben die kurdischen Peschmerga-Kämpfer nach eigenen Angaben Kobane erreicht.
Fünf Fußballfelder groß, 280 Millionen Euro – der Präsidentenpalast des Recep Tayyip Erdogan in Ankara ist nicht nur hiermit größenwahnsinnig: Der Bau macht Ernst mit der Rückkehr zum Osmanischen Reich. Eine architekturkritische Betrachtung.
Die Frankfurter Zeitung stellt am 31. Oktober 1914 eine Presseschau zusammen, die Aufschluss darüber bietet, wie sich der Kampf zwischen der Türkei und Rußland entwickelt.
In Kobane sind die ersten Peschmerga-Kämpfer angekommen, um die Kurdenstadt gegen die IS-Miliz zu verteidigen. Schon bei ihrer Anreise standen sie unter Beschuss. Ihr Gegner erhält immer weiteren Zulauf ausländischer Kämpfer-
Erst verlangten Islamisten von Frauen, dass sie sich verschleiern. Jetzt werden sie vergewaltigt, verkauft und versklavt – von jungen Burschen, die echte Männer sein wollen. Ein Gastbeitrag.
Mit dem Eingreifen der Türkei in das Kriegsgeschehen verändert sich die internationale Landschaft erheblich. Die Frankfurter Zeitung klärt ihre Leser am 30. Oktober 1914 über die daraus resultierenden Konsequenzen auf.
Präsident Erdogan hat sich einen Palast der Superlative geleistet. Am Nationalfeiertag sollte er eingeweiht werden, doch ein Minenunglück kam ihm in letzter Minute dazwischen.
Kritiker sehen in dem pompösen Bauwerk ein Symbol für den Größenwahn des Präsidenten: Recep Tayyip Erdogan präsentiert sich erstmals in seinem 300.000 Quadratmeter großen neuen Amtssitz.
Ägypten leistet kaum einen Beitrag zur Anti-Terror-Koalition. Aus gutem Grund. Das Sisi-Regime sieht Assads Repressionskurs als Vorbild für den Umgang mit der eigenen Opposition.
Die Überlebenschancen der 18 eingeschlossenen Kumpel in der Türkei sinken. Der Wasserspiegel im eingestürzten Schacht steigt stetig an, die Rettungskräfte können das Wasser nicht schnell genug abpumpen.
Mehrere Dutzend Rebellen der Freien Syrischen Armee haben Kobane erreicht, wo sie die Kurden im Kampf gegen die Terrormiliz IS unterstützen wollen. Auch etwa 150 Peschmerga-Kämpfer sind auf dem Weg in die Stadt.
Im Südwesten der Türkei sind mindestens 18 Bergarbeiter nach dem Einsturz eines Schachts unter Tage eingeschlossen. Wasser hat Teile der Mine überflutet. Das Unglück ruft Erinnerungen an Soma wach.
In seiner ersten Grundsatzrede mahnt der neue Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, die Allianz müsse Russland aus einer Position der Stärke begegnen. Er fordert Moskau auf, die Ukraine nicht weiter zu destabilisieren.
Die Lage der sechs Millionen Vertriebenen spitzt sich zu. Es mangelt an fast allem - auch weil viele Staaten ihren Verpflichtungen nicht nachkommen. Eine Konferenz in Berlin an diesem Dienstag soll helfen.
Im Grenzgebiet der Türkei zu Syrien gärt es. Die Menschen dort haben Angst, dass der Bürgerkrieg auch zu ihnen kommt. Viele werfen Erdogans Regierung vor, heimlich die islamistischen Terrormilizen zu unterstützen. Was ist dran an den Anschuldigungen? Eine gemeinsame Spurensuche von F.A.Z. und ARD.
Gegen den immer radikaler werdenden Islamismus. Und gegen den populären Anti-Islamismus. Was seit Wochen in Kobane passiert, betrifft uns alle, Eine Trennung zwischen dort und hier ist nicht mehr möglich. Ein Aufschrei
Die kurdischen Verteidiger der belagerten Stadt Kobane können auf Hilfe hoffen. 1300 Kämpfer der „Freien Syrischen Armee“ sind dem türkischen Präsidenten Erdogan zufolge bereit, sie zu unterstützen.
Irakische Sicherheitskräfte haben laut eines Medienberichtes erstmals einen Chemiewaffen-Einsatz durch IS-Extremisten dokumentiert. Außenminister Steinmeier ist alarmiert und will den UN-Sicherheitsrat einschalten.
Im Kampf um Kobane startet die IS-Miliz eine Großoffensive, weil sie Verstärkung für die Kurden befürchtet. Die Türkei wird zunächst zweihundert kurdische Peschmerga über ihr Staatsgebiet passieren lassen.
Schritt für Schritt versucht die türkische Regierungspartei AKP, das Justizsystem ihrer völligen Kontrolle zu unterwerfen. Staatspräsident Erdogan feiert dabei wichtige Etappensiege.
Drei Teenager aus Denver wollen in den Dschihad reisen. Doch vor dem Weiterflug in die Türkei werden sie auf dem Frankfurter Flughafen von deutschen Behörden gestoppt.
Die Situation in Kobane verschärft sich, der „Islamische Staat“ startet eine neue Großoffensive. Die kurdische Politikerin Asya Abdullah ist vor Ort. Ein Gespräch über mutmaßlichen Giftgaseinsatz und eine Schlacht, deren Ausgang entscheidend für das Schicksal der Region sein könnte.
Wenn es ein Nato-Land gibt, das es verdient hat, von den anderen Mitgliedern der Allianz ausspioniert zu werden, dann ist es die Türkei. Ankaras Zaudern im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ ist ein weiterer Beleg dafür.
Während amerikanische Flugzeuge Waffen an die Verteidiger der Stadt Kobane liefern, schließt die Türkei entsprechende Unterstützung weiter aus. Peschmerga-Kämpfern aus dem Irak will Ankara nun aber die Durchreise in die umkämpfte Stadt erlauben.
Die Vereinigten Staaten haben kurdische Kämpfer in Kobane mit Waffen versorgt. Die Türkei kündigt an, Peschmerga-Kämpfern aus dem Irak die Durchreise in die umkämpfte Stadt zu erlauben.
Seit einigen Tagen versuchen die internationale Allianz und die Kurden, ihre Strategie in der Verteidigung der Stadt Kobane besser zu koordinieren. Jetzt zeigten sich erste Erfolge.
Bayern schiebt einen jungen Salafisten in die Türkei ab. Er hatte angekündigt, notfalls seine Familie töten zu wollen. Doch wie gefährlich er wirklich ist, bleibt unklar.
Noch immer will der türkische Staatspräsident Erdogan nicht wahrhaben, dass er sein Land in die Isolation manövriert hat. Man kann sich denken, wie er seinen Landsleuten die Niederlage im UN-Sicherheitsrat verkaufen wird.
Die Türkei hat es nicht in den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen geschafft. Dafür wurden Angola, Malaysia, Venezuela, Neuseeland und Spanien als neue nicht-ständige Mitglieder gewählt.
Die wirtschaftliche Entwicklung der Türkei hat sich ohnehin eingetrübt. Neue Kämpfe mit Kurden im eigenen Land wären auch dafür Gift - ein ehemaliger Zentralbanker schlägt nun Alarm.
Gemischte Bilanz der Luftangriffe auf die Terrormiliz IS: Die Kurden in Syrien melden Erfolge, im Irak bringen die Dschihadisten aber weitere Gebiete unter ihre Kontrolle.
In „The Cut“ will Fatih Akin vom Völkermord an den Armeniern erzählen. Eine große Aufgabe, der er mit seinem Film kaum gerecht werden kann.
Es ist verständlich, dass Obama keine Kampftruppen gegen den „IS“ ins Feld schicken will. Aber auch er kann nicht ignorieren, dass der Einsatz von Bodentruppen unerlässlich ist – wer auch immer sie stellt.
Mitten in der ohnehin aufgeheizten Lage in den Kurdengebieten hat die türkische Luftwaffe Stellungen der PKK bombardiert. Droht nun eine Rückkehr zur alltäglichen Gewalt?