Auszeichnung für Can Dündar und Erdem Gül
„Mutige Kämpfer für die Meinungsfreiheit“: Den türkischen Journalisten Can Dündar und Erdem Gül wird der Hermann-Kesten-Preis des deutschen PEN-Zentrums verliehen.
„Mutige Kämpfer für die Meinungsfreiheit“: Den türkischen Journalisten Can Dündar und Erdem Gül wird der Hermann-Kesten-Preis des deutschen PEN-Zentrums verliehen.
Schon vor dem gescheiterten Putsch hatten Anschläge auf Urlauber und Terrorwarnungen nach jahrelangem Wachstum zu einem Rückgang geführt.
Seit dem Putschversuch geht die Regierung in Ankara mit aller Härte gegen Anhänger der Gülen-Bewegung vor. Nach den Vereinigten Staaten gerät nun auch Deutschland ins Visier. Die Kanzlerin äußert sich skeptisch.
Wikileaks enthüllt ohne Rücksicht auf Verluste. Wer in den veröffentlichten E-Mails der AKP und amerikanischen Demokraten sucht, findet jede Menge Daten. Das ist besonders für Frauen gefährlich.
Im Rundumschlag gegen unliebsame Kritiker geht die türkische Führung massiv vor. Etliche Journalisten und Militärangehörige wurden verhaftet. Außerdem ordnet die Regierung die Schließung zahlreicher Medienhäuser an.
Der türkische Journalist Bülent Mumay wurde verhaftet. Doch er ist kein Einzelfall, wie die letzten Wochen zeigten. Dabei folgen die Repressionen gegen Regierungskritiker einem Muster.
Präsident Erdogan greift weiter hart durch: Per Dekret lässt er in der Türkei nun Dutzende Zeitungen und Fernsehsender schließen. Das besorgt mittlerweile sogar UN-Generalsekretär Ban.
Einer der führenden türkischen Ökonomen sagt im FAZ.NET-Interview, wie es um die Wirtschaft das Landes steht. Er erklärt, wieso die Türkei von ausländischem Geld abhängt. Und warum eine Finanzkrise unwahrscheinlich ist.
Der F.A.Z.-Kolumnist und frühere „Hürriyet“-Mitarbeiter Bülent Mumay ist in der Türkei verhaftet worden. Insgesamt 47 neue Haftbefehle richten sich gegen Mitarbeiter der Zeitung „Zaman“.
In der „Neuen Türkei“ erwachsen werden: Überlebensregeln von gestern gelten heute nicht mehr. Zweiter Teil einer Briefserie aus einem Land im Ausnahmezustand.
Seit den Gezi-Protesten zerreißt Feindschaft die Türkei. Jeder hat offene Rechnungen. Es ist an der Zeit, sie zu begleichen und neu zusammenfinden: Erster Teil einer Briefserie aus einem Land im Ausnahmezustand.
Erdogan wirft der EU vor, sie sei nicht aufrichtig. Eher trifft dieser Vorwurf allerdings auf den türkischen Präsidenten zu.
Kritik am „Westen“, Liebäugeln mit der Einführung der Todesstrafe: Erdogan entfernt sich immer weiter von Europa – und orientiert sich außenpolitisch bereits um.
Am Sonntag wollen tausende Anhänger des türkischen Präsidenten in Köln demonstrieren. Deutsche Politiker wollen das nicht: Sie kritisieren, der Protest würde die innerpolitischen Auseinandersetzungen des Landes nach Deutschland verlagern.
Die Europäische Union lockt Beitrittsländer mit Geld. Vor allem die Türkei hat viel Geld in Aussicht gestellt bekommen für die nächsten Jahre.
Zum Gedenken an die Opfer des Putschversuches in der Türkei wird die Bosporus-Brücke in Istanbul umbenannt. Zudem sollen Denkmäler errichtet werden.
Die EU? Nicht vertrauenswürdig. Islamistischer Terror? Existiert nicht. Die Türken? Wollen die Todesstrafe. So vorsichtig Sigmund Gottlieb fragt: Im ARD-Interview muss er Erdogan nur reden lassen, um alles über ihn zu erfahren.
Im Interview mit der ARD wirft der türkische Präsident den Europäern vor, das Flüchtlingsabkommen nicht einzuhalten. Auch zum gescheiterten Putschversuch hat Erdogan eine klare Meinung – und äußert sich zum Ausnahmezustand in seinem Land.
Die Menschen in Istanbul sind gespalten, die Lage ist angespannt. Zum ersten Mal seit dem Putschversuch wagen sich auch Erdogan-Kritiker auf den Taksim-Platz.
Als offizielle Begründung gilt die verschlechterte Buchungslage, teilte die Fluggesellschaft mit. Ohne diese Maßnahmen jedoch im Detail zu begründen.
Der gesellschaftliche Friede in der Türkei war bereits vor dem Putschversuch und der Säuberungswelle aufgekündigt. Die Entwicklung ist auch eine Gefährdung für Europa.
Eine Musterehe endet im Desaster: Wie Erdogan mit seinem alten Geschäftspartner Fethullah Gülen brach und sein Land dabei in den Abgrund riss. Ein Gastbeitrag.
Die Haftbefehle sollen vom Büro des Anti-Terror-Staatsanwaltschaft ausgestellt worden sein, die Polizeieinsätze gegen Journalisten sollen bereits laufen. Betroffen ist offenbar auch eine prominente türkische Journalistin.
Präsident Erdogan hat die Wirtschaft angekurbelt wie keiner zuvor. Jetzt stürzt er sein Land ins Chaos – und könnte in eine ökonomische Falle laufen.
Die Spannungen nach dem gescheiterten Staatsstreich in der Türkei machen sich längst auch hierzulande bemerkbar. Grünen-Chef Cem Özdemir fordert „ein klares Stopp-Signal“ an die Unterstützer des türkischen Präsidenten in Deutschland.
Nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei ist gegen 300 Mitglieder der Präsidentengarde Haftbefehl erlassen worden. Ministerpräsident Yildirim zufolge gibt es für die Elitetruppe keinen Bedarf mehr.
Erdogan macht den Prediger Gülen für den Putschversuch in der Türkei verantwortlich. Jetzt hat er dessen Neffen festgenommen, berichten Medien.
Nach dem gescheiterten Militärputsch hatte die amerikanische Ratingagentur Standard & Poor’s die Kreditwürdigkeit der Türkei herabgestuft. Erdogan ist empört und wirft der Ratingagentur vor, sich auf die Seite der Putschisten geschlagen zu haben.
Nach der Vorlesung ist vor der Lesung: Frankfurts Poetikdozentin Katja Lange-Müller hat derzeit viel zu tun. Und im Herbst erst recht.
Die Türkei beschwichtigt: Auch Frankreich und Belgien hätten nach Terroranschlägen ja den Ausnahmezustand ausgerufen. Das stimmt zwar, ist aber doch nicht vergleichbar.
Bisher konnte die Türkei mit einer florierenden Wirtschaft und hohen Auslandsinvestitionen glänzen. Die Sorge vor weiteren überharten Reaktionen von Präsdent Erdogan ist groß. Es droht der große Abzug von Investorengeldern aus den Aktien- und Anleihenmärkten.
Angesichts der Entwicklungen in der Türkei will der CSU-Chef die EU-Beitrittsverhandlungen abbrechen. Für AfD-Vize Gauland ist die Türkei ein „eurasisches Land mit osmanischer Tradition“, das in Europa „nichts verloren“ habe.
Europas Politiker sind mitverantwortlich dafür, dass sich unter den eingewanderten Muslimen extreme religiöse Ideologien ausbreiten konnten. Eine Replik auf Ruud Koopmans.
Am übernächsten Sonntag wollen Tausende Unterstützer des türkischen Staatspräsidenten in Köln auf die Straßen gehen. Für die Polizei bedeutet das den Ausnahmezustand in der Domstadt.
Der Abschuss eines russischen Kampfjets an der syrischen Grenze durch die Türkei sorgte im November für eine Eiszeit zwischen Ankara und Moskau. Jetzt sind zwei türkische Piloten festgenommen worden.
Der Unmut über die Entwicklungen in der Türkei wird in der EU immer lauter. Auch Bundestagspräsident Lammert zeigt sich besorgt. CSU-Europapolitiker Weber fordert, die Beitrittsgespräche zu beenden.