Ausnahmezustand in der Türkei beendet
Offiziell ist der Ausnahmezustand in der Türkei zu Ende. Doch Präsident Erdogan hat schon die nächsten Schritte geplant. Es soll ein Kampf gegen den Terror im Normalzustand werden.
Offiziell ist der Ausnahmezustand in der Türkei zu Ende. Doch Präsident Erdogan hat schon die nächsten Schritte geplant. Es soll ein Kampf gegen den Terror im Normalzustand werden.
Zwei Jahre gilt in der Türkei offiziell der Ausnahmezustand. Die Bilanz ist erschreckend. Das Leben Zehntausender Türken ist schwer gezeichnet. Einige Zahlen.
Präsident Erdogan sieht die „oligarchische Bürokratie“ als Grund für wirtschaftliche Schwierigkeiten und will das Land führen wie ein Familienunternehmen. Er scheint es eher wie einen Bauernhof zu führen.
Gegen die EU, China, Kanada, Mexiko und die Türkei: Donald Trumps Handelsbeauftragter findet, dass die Reaktion der anderen Staaten auf Amerikas neue Zölle illegal ist.
Zusammen mit „Cumhuriyet“-Chefredakteur Can Dündar stand auch Erdem Gül vor Gericht. Sein Prozess war der erste in einer langen Reihe von Verfahren gegen prominente Journalisten in der Türkei
Zwei Jahre lang galt in der Türkei der Ausnahmezustand. Nach dem Putschversuch im Juli 2016 wurde er immer wieder verlängert. Damit soll am 18. Juli Schluss sein.
Immer mehr türkische Unternehmen beantragen Umschuldungen. Dabei stehen die großen Firmengruppen mit circa 24 Milliarden Dollar in der Kreide. Die Banken stemmen sich gegen Ausfälle.
Für schnelle Asylverfahren in Griechenland fordert der griechische Außenminister Kotzias im F.A.Z.-Interview mehr Geld von Europa. Außerdem spricht er über das angespannte Verhältnis zur Türkei und russische Flüchtlingslager.
Das juristische Tauziehen um die Abschiebung von Haikel S. nach Tunesien dauerte Monate. Bei Fatih I. dauerte das Prozedere deutlich kürzer. Der als Gefährder eingestufte Mann ist wieder in der Türkei.
Der Ausnahmezustand ist zu Ende. Doch damit ändert sich in Erdogans „neuer Türkei“ nichts. Nun entscheidet der Präsident persönlich über jeden, der eine öffentliche Stelle haben will.
Der türkische Präsident macht seinen Schwiegersohn zum Finanzminister und sichert sich selbst mehr Einfluss auf die Zentralbank: Beides wird der Türkei schaden.
Berat Albayrak ist mit Erdogans Tochter verheiratet. Die Märkte fürchten, dass er die Familie über die Vernunft stellt – auch deshalb fällt die Lira in der ersten Stunde seiner Amtszeit um fast 4 Prozent.
Seit dem Machtantritt der AKP wächst die Judenfeindschaft in der Türkei. Dazu tragen auch die Attacken Erdogans gegen Israel bei. Beeinflusst das am Ende auch die in Deutschland lebenden Türken?
Hat Deutschland die Integration seiner „Gastarbeiter“ verhindert? Diese in der Türkei geborene Autorin meint: Für den ersten Schritt sind nicht die Deutschen verantwortlich. Ein Gastbeitrag.
Gerhard Schröder und Recep Tayyip Erdogan kennen sich schon lange. Der frühere Bundeskanzler wird mit dem türkischen Politiker dessen Vereidigung feiern – genau wie einige Staats- und Regierungschefs.
Bei einem Unfall mit einem Personenzug hat es in der Türkei Hunderte Verletzte und mindestens 24 Tote gegeben. Grund für das Unglück war offenbar ein Erdrutsch.
Bei einem Unfall mit einem Personenzug hat es in der Türkei mehrere Dutzend Verletzte und mindestens zehn Tote gegeben. Grund für das Unglück soll ein Erdrutsch gewesen sein.
Nach zwei Jahren soll der Ausnahmezustand in der Türkei enden. Vorher holt Präsident Erdogan aber nochmal zu einem Rundumschlag aus – und könnte auch künftig per Dekret regieren.
Kurz vor dem Ende des Ausnahmezustandes verlieren in der Türkei mehr als 18.000 Polizisten, Lehrer und Soldaten ihren Job. Das hat die Regierung von Staatschef Erdogan per Dekret verfügt.
Der Ausnahmezustand in der Türkei könnte am Montag enden. Nun wurde gegen 346 Personen Haftbefehle erlassen. Die meisten Betroffenen sind Soldaten, denen Verbindungen zur Gülen-Bewegung vorgeworfen werden.
Izmir ist das liberale Gegenmodell zu Erdogans Türkei. Die Stadt wächst rasant, die meisten ihrer Bewohner haben gegen den Präsidenten gestimmt. Was unterscheidet sie vom Rest des Landes?
Was die „neue Türkei“ unmittelbar nach den Wahlen vom 24. Juni tatsächlich erlebte, zeigt, dass die Realität schlimmer sein kann als jeder Albtraum – ein Tagebuch.
In der Türkei verteuern sich die Dinge des täglichen Lebens so schnell wie seit vierzehn Jahren nicht mehr. Ein Konflikt droht, an dem auch der mächtige Staatspräsident Erdogan beteiligt ist.
Ein neues Buch stellt sich die Frage, wie man mit dem Zionismus umgehen sollte. Was bedeutet das für die Siedlung in Palästina?
Viele wissen nicht, dass es schon früher Fotos von Özil und Erdogan gab. Die Reaktionen auf das jüngste Bild vor der WM symbolisieren eine dramatische deutsche Entwicklung weit über den Fußballplatz hinaus.
CDU und CSU steuern auf ein furioses Finale zu. Wer dreht als Erster bei? Eine wahnwitzige Woche in Berlin, Bayern und Brüssel.
Der ehemalige Abgeordneter der Partei CHP in Istanbul twittert, die Polizei habe ihn vor seiner Wohnung in Ankara abgeholt. Er ist ein scharfer Kritiker von Präsident Erdogan.
Der Risikoappetit nimmt ab, das belastet die Wachstumsmärkte. Es herrsche eine „Kreditklemme in Zeitlupe“, sagt der Zinsstratege der HSBC und spiegelt damit die neue Haltung gegenüber Schwellenländern wider.
Neben der Flüchtlingspolitik haben sich die Staats- und Regierungschefs der EU in Brüssel noch mit anderen Themen beschäftigt – mit Sicherheitspolitik und der Frage, wie soft oder hart man mit Russland umgehen möchte.
Erdogan hält sich für unbesiegbar. Wirtschaftlich aber geht in dem Land nichts ohne Europa. Nicht nur die EU-Hilfen sind existenziell für die Türkei.
Recep Tayyip Erdogan hat einen meisterhaften Wahlkampf geführt. Die Wünsche und Träume der Menschen zu berücksichtigen, hatte er gar nicht nötig.
Nach seinem Scheitern bei der Wahl taucht CHP-Präsidentschaftskandidat Ince erst einmal ab. Das enttäuscht viele Wähler. Andere Oppositionspolitiker kämpfen direkt weiter.
Der Wahlsieg Erdogans stößt in der EU auf wenig Begeisterung. Die Einschränkung der Presse- und Meinungsfreiheit haben für die Türkei nun Folgen – auch, wenn man vor dem Äußersten zurückschreckt.
Die türkische Regierung macht den islamischen Prediger Gülen für den Putschversuch vom Juli 2016 verantwortlich. Schon vor der Wahl ging sie hart gegen dessen Bewegung vor. Jetzt wurden abermals Festnahmen angeordnet.
Nach dem überraschend deutlichen Sieg Erdogans in der Türkei honorieren Anleger die Stabilität. Doch der DIHK warnt: Es müsse Rechtssicherheit und eine unabhängige Zentralbank geben.
Die Nationalisten und die türkische Wirtschaft sind für den amerikanischen Türkei-Kenner Joshua-Walker zwei Hebel, mit denen Europa noch Einfluss auf Erdogan ausüben kann. Das ist die gute Nachricht. Ein Interview.