Merkel und Steinmeier gratulieren Erdogan
In einem Glückwunschschreiben hat Kanzlerin Merkel dem türkischen Präsidenten zur Wiederwahl gratuliert. Der Bundespräsident hat hat eine Botschaft per Telefon hinterlassen.
In einem Glückwunschschreiben hat Kanzlerin Merkel dem türkischen Präsidenten zur Wiederwahl gratuliert. Der Bundespräsident hat hat eine Botschaft per Telefon hinterlassen.
Warum ist der türkische Präsident Erdogan bei Deutsch-Türken so populär? Sevim Dağdelen, Vorsitzende der deutsch-türkischen Parlamentariergruppe im Bundestag, sieht einen Grund in der Arbeit von Lobbyorganisationen.
Die Erdogan-Begeisterung unter Türken in Deutschland ist eine Bankrotterklärung. Aber so ist Einwanderung: Die Gründungsideen der Bundesrepublik stehen auf dem Spiel. Ein Kommentar.
Seit Anfang des Jahres hält die Türkei Gebiete im Norden Syriens besetzt.. Die syrischen Regierungstruppen weiteten unterdessen ihre Angriffe im Südwesten des Bürgerkriegslandes aus
59,8 Prozent der wahlberechtigten Türken in Hessen haben bei der Präsidentschaftswahl für Erdogan gestimmt. 24,4 Prozent gaben Muharrem Ince von der linksliberalen CHP ihre Stimme.
Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte einen klaren Wahlsieg eingefahren. Wahlbeobachter attestieren einen deutlichen Vorteil für ihn durch exzessive Berichterstattung.
Putin, Ruhani und Orban gratulieren dem türkischen Wahlsieger. Westliche Politiker und Kurden-Vertreter fordern tiefgreifende Veränderungen. Und Kanzlerin Merkel hofft auf eine „konstruktive Arbeitsbeziehung“ mit Erdogan.
Die oft prognostizierte Wechselstimmung hat es in der Türkei doch nicht gegeben, Präsident Erdogan hat deutlich gesiegt. Beobachter müssen sich nun selbst harten Fragen stellen.
Der türkische Präsident Erdogan hat die Wahlen mit knappem Vorsprung gewonnen. Die internationale Presse sieht trotz der Kontinuität das Land auf unruhige Zeiten zusteuern.
Kurz vor der Wahl hat Muharrem Ince ein Millionenpublikum angezogen. Der Präsidentschaftskandidat der größten Oppositionspartei CHP wollte Erdogan in eine Stichwahl um das Präsidentenamt zwingen – und scheiterte.
Überraschend klar gewinnt Recep Tayyip Erdogan die Wahl in der Türkei – und kündigt das Ende der Notstandsgesetze an. F.A.Z.-Türkei-Korrespondent Michael Martens erklärt im Video-Kommentar, warum er nun auch ohne sie schalten und walten kann, wie er will.
Erdogans Rechnung ist aufgegangen: Ohne sich einer Stichwahl stellen zu müssen, ist er nun Staats-, Regierungs- und Parteichef. Und die Opposition muss zusehen, wie er seine Macht zementiert. Eine Analyse.
Recep Tayyip Erdogan hat in Deutschland ein sensationelles Ergebnis erzielt. Seine Anhänger feiern bis spät in die Nacht. Das sorgt für harsche Kritik von Grünen-Politiker Cem Özdemir.
Die Türkei hat gewählt, doch die Bedingungen waren mehr als fragwürdig, sagt zumindest der Politologe Cengiz Aktar. Im FAZ.NET-Interview spricht er über Manipulationen, die Fehler der Opposition – und Gefahren für das Land.
Reccep Erdogan, der wiedergewählte Präsident der Türkei, feiert nach seinem Wahlsieg ein „Fest der Demokratie“. In Teilen des Landes kommt es zu schweren Ausschreitungen.
Die türkische Regierung verkündet Erdogans Sieg schon vor Ende der Auszählung. Türkische Medien sehen ihn und seine Partei weit in Front. Erdogan spricht von einem „Fest der Demokratie“.
Erdogans absolute Mehrheit macht seine Gegner misstrauisch. Die größte Oppositionspartei ruft zum Widerstand auf. Der Präsident spricht eine Warnung aus.
Während die Wahlbeteiligung in Deutschland seit Jahrzehnten sinkt, gehen die Türken gerne zur Wahl. Manche lassen sich nicht einmal von schweren Krankheiten davon abhalten.
Muharrem Ince hat es geschafft – er ist in der türkischen Politik zu einer ernst zu nehmenden Kraft geworden. Doch wer ist der Mann, der Hunderttausende zu seinen Wahlkampfveranstaltungen zog?
Die zwei Männer und eine Frau waren als Urlauber in der Türkei und wollten sich dennoch als Wahlbeobachter betätigen. Sie seien von der Polizei „massiv“ an ihrem Vorhaben gehindert worden, sagen sie.
In Istanbul gibt es viele verschiedene Meinungen über die Wahlen. Die Einen unterstützen Erdogan – der, „der dem Land am Besten tut“. Die Anderen wiederum wählen taktisch.
Für Amtsinhaber Erdogan könnte es nach der Wahl knapp werden: Sein größer Konkurrent Muharrem Ince hat eine große Anhängerschaft. Nach der Wahl könnte einiges passieren.
Das Ergebnis der Türkei-Wahl wird sich auch auf Europa auswirken – nicht nur bei den Beitrittsverhandlungen. Im Gespräch ordnet der Politikwissenschaftler Roy Karadag ein, was die Stimmabgabe für den Flüchtlingsdeal bedeutet.
Die „#Tamam“-Bewegung hat den türkischen Widerstand beflügelt und zum Bündnis der wichtigsten Oppositionsparteien geführt. Für die Wahlen am Sonntag könnte das die Spaltung des Landes bedeuten.
Am heutigen Sonntag wählen die Türken ihren Präsidenten und ein neues Parlament. Es kam bereits zu ersten Übergriffen auf Wahlbeobachter. Die Opposition hatte vor der Wahl dazu aufgerufen, vor die Auszählungsbüros zu ziehen. Lesen Sie die Nachrichten und Themen im Überblick.
Mit Großkundgebungen ist in der Türkei der Wahlkampf zu Ende gegangen. Hunderttausende Menschen kamen zur Abschlussveranstaltung des oppositionellen Präsidentschaftskandidaten Muharrem Ince in Istanbul. Präsident Recep Tayyip Erdogan hielt mehrere Kundgebungen in der Bosporus-Metropole ab.
Berlin schaut mit Neugier auf die Wahlen in der Türkei, weil es großes Interesse an dem Flüchtlingsabkommen mit Ankara hat. Doch kann Erdogan überhaupt helfen?
In der Türkei gibt es eine Regel ohne Ausnahme: Seit 2002 regiert die AKP alleine. Das könnte auch nach der Wahl am Sonntag so bleiben. Nur ein bunt gemischtes Bündnis könnte das ändern.
Eine Sängerin aus Köln mit kurdischen Wurzeln ist bei einer Wahlkampfveranstaltung der oppositionellen HDP aufgetreten. Nach der Veranstaltung wurde sie aus einem Bus heraus festgenommen.
Die Investoren zwischen Bosporus und Anatolien wünschen sich vor allem Sicherheit und geordnete Verhältnisse. Dafür stand Erdogan einmal – doch das ist nicht mehr so.
Am Sonntag wird in der Türkei gewählt: Der zukünftige türkische Präsident muss das Land durch schwierige Zeiten steuern. Doch die Wirtschaft hat Skeptiker bisher stets überrascht.
Glatt geschliffene Sätze, patriotisch und bei den Kurden unbeliebt: Die „Gute Partei“ verspricht zwar, die Türkei zu modernisieren. Aber vielleicht hilft sie am Ende doch nur dem Präsidenten.
Die türkischen Parteien brüsten sich mit ihren Maßnahmen gegen Wahlbetrug. Das beruhigt längst nicht alle. Andere fürchten die Zeit nach der Wahl viel mehr.
Er könnte Erdogan am Sonntag bei der Präsidentenwahl gefährlich werden: Muharrem Ince, der Kandidat der größten Oppositionspartei CHP. Er ist rhetorisch begabt – und erinnert in seinem Auftreten an seinen Konkurrenten.
Seit dem gescheiterten Putsch im Juli 2016 ist in der Türkei einiges passiert: Massenverhaftungen, Bauprojekte, der „Marsch der Gerechtigkeit“. Ein Rückblick in Bildern vor den Parlaments- und Präsidentenwahlen am Sonntag.
Wenn alles nach Plan läuft, dominiert der Staatschef künftig alle drei Gewalten in der Türkei. Doch Recep Tayyip Erdogan hat einen Konstruktionsfehler begangen, der sich rächen könnte.