Amnesty prangert Türkei für Verbrechen in Syrien an
Unter der türkischen Besetzung sollen die Einwohner Afrins schwere Menschenrechtsverletzungen erleiden, erklärt die Organisation Amnesty International. Die Türkei weist die Vorwürfe zurück.
Unter der türkischen Besetzung sollen die Einwohner Afrins schwere Menschenrechtsverletzungen erleiden, erklärt die Organisation Amnesty International. Die Türkei weist die Vorwürfe zurück.
Die Eskalation des Streits zwischen der Türkei und Amerika wegen eines inhaftierten Pastors setzt die türkische Währung und die Börse unter Druck. Analysten warnen bereits vor eine Zahlungskrise.
Nachdem Amerika Sanktionen gegen zwei türkische Minister verhängt hat, schlägt der betroffene Innenminister verbal zurück. Behörden ordneten derweil die Festnahme von ranghohen Marinesoldaten an, die mit der Gülen-Bewegung in Verbindung stehen sollen.
Der türkische Präsident entscheidet über das Schicksal jedes einzelnen Journalisten. Unser Autor Bülent Mumay berichtet in seinem Brief über das Ausmaß der Verfolgung.
In Frankfurt hat die Polizei einen Fahndungserfolg erzielt. Ein mutmaßlicher Messerstecher ist nach seiner Ausreise aus der Türkei festgenommen worden
Die Vereinigten Staaten reagieren auf die Inhaftierung eines amerikanischen Pastors in der Türkei mit Sanktionen gegen zwei türkische Minister. In der Türkei stieß der Schritt auf scharfe Kritik.
Seit 2016 hält die Türkei den amerikanischen Pastor Andrew Brunson fest. Nun hat die amerikanische Regierung mit Strafmaßnahmen reagiert. Der türkische Außenminister droht mit Gegenmaßnahmen.
Trotz angedrohten Sanktionen im Streit um den amerikanischen Pastor will der türkische Präsident nicht nachgeben – und kritisiert Amerika scharf.
Sollte die Bundesregierung den türkischen Präsidenten Erdogan zum Staatsbesuch empfangen? Die ehemalige Integrationsbeauftragte Aydan Özoğuz sagt: „Türen zuzuschlagen, ist nie der richtige Weg.“
Trotz des autokratischen Regimes werden in diesem Jahr 40 Millionen Ausländer in der Türkei erwartet – ein Viertel mehr als im Vorjahr. Die Deutschen sind die zweitgrößte Gruppe hinter einem Land, mit dem man nicht rechnen würde.
Mesut Özils Erklärung zu seinem Rücktritt aus der Nationalmannschaft löst eine Rassismus-Debatte aus. Doch welche Richtung nimmt diese? Ein kurdischstämmiger Fußballspieler hat eine Anmerkung dazu. Ein Kommentar.
Im September will Erdogan zum Staatsbesuch nach Deutschland reisen. In Berlin wurden die Treffen zuletzt als anstrengend empfunden – aber auch in anderen Ländern fiel der türkische Präsident unangenehm auf.
Berichte über einen geplanten Staatsbesuch des türkischen Präsidenten in Deutschland heizen die Diskussion über den richtigen Umgang mit Erdogan an.
Die Türkei will mit Russland, Frankreich und Deutschland über die Entwicklungen im Bürgerkriegsland Syrien beraten. Berlin bestätigt das Treffen nicht – hat in der Frage aber ein klares Ziel vor Augen.
Spanien ist nun das wichtigste Ziel für Migranten, die über das Mittelmeer nach Europa gelangen. Der Zeitpunkt sei günstig für ein gemeinsames Aufnahmezentrum dort, sagt der Architekt des EU-Türkei-Flüchtlingspakts. Andere Länder müssen aber mitmachen.
Der bewaffnete Aufstand wurde durch Assad in Syrien niedergeschlagen. Das Regime hat sich gegenüber der Opposition klar durchgesetzt. Jetzt stehen zwei andere Themen im Vordergrund.
Auf einmal gilt Mesut Özil nicht mehr als Beispiel für gelungene Integration, sondern als Problem. Aber wer hat hier eigentlich ein Problem? Der Fußballer oder unser Land?
Die Debatte um Özil spielt dem türkischen Präsidenten in die Karten – er wirbt um die Türken in Deutschland. Und stößt dabei auf Gefallen in der Community.
Seit knapp zwei Jahren steht der amerikanische Pastor Andrew Brunson in der Türkei unter Hausarrest. Jetzt fordern Amerikas Präsident Trump und sein Vize Pence die Freilassung und drohten mit Strafmaßnahmen.
Präsident Erdogan liebt es, seine Unterschrift unter die gewöhnlichsten Vorhaben zu setzen. Sein letztes Projekt: Die Institutionalisierung einer neuen Nationalfarbe.
Rassismus-Vorwürfe als Strategie: Die Konkurrenz um die EM 2024 zwischen Deutschland und der Türkei könnte hässliche Züge annehmen. Nun gerät DFB-Präsident Grindel weiter unter Druck.
Die kurdische Terrororganisation PKK wächst an allen Ecken und Enden. Die Rekrutierung findet dabei zunehmend über eigene Medien statt aber auch Facebook und Youtube spielen der Arbeiterpartei in die Hände.
Seit dem Putschversuch suchen deutlich mehr Menschen aus der Türkei Schutz in Deutschland. Wie erfolgreich ihr Asylantrag ist, hängt offenbar auch davon ab, wo er gestellt wird. Besonders in einem Bundesland stehen die Chancen gut.
Der Flüchtlingspakt mit der Türkei hat die Zahl der in der EU ankommenden Flüchtlinge drastisch verringert. Im Gegenzug unterstützt Brüssel das Land bei der Betreuung der 3,5 Millionen geflüchteten Syrer – mit viel Geld.
Die Währungshüter fügen sich Erdogan: Sie lassen die Leitzinsen unverändert. Daraufhin verliert die türkische Währung wieder deutlich an Wert.
Die Causa Özil gibt über die Integrationsfähigkeit in Deutschland keine Auskunft. Aber in dem Fall gibt es viele Verlierer – zu denen sich der türkische Staatspräsident nicht zählen wird. Ein Kommentar.
Rückendeckung aus der Türkei, Verständnis aus Westeuropa, Ressentiments aus Ungarn: Die internationalen Pressereaktionen auf Mesut Özil spiegeln die politische Situation.
Der Boxer Ünsal Arik ist einer der wenigen deutsch-türkischen Sportler, die sich öffentlich gegen Erdogan aussprechen. Im Interview reagiert er auf die Vorwürfe von Mesut Özil.
Die neue Bundesregierung hat die Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien und in die Türkei fast ganz gestoppt. In den Jahren zuvor brummte das Milliardengeschäft allerdings.
Mesut Özil tritt zurück und vertieft damit die Krise des deutschen Fußballs. In seiner Erklärung schreibt er aber an der eigentlichen Frage vorbei: Wie steht er zu Menschenrechten, wie sie in der Türkei unter Erdogan ignoriert werden.
Klammheimlich hat die deutsche Regierung die Deckelung der Exportbürgschaften für die Türkei beendet. Einen Grund dafür nennt das Wirtschaftsministerium nicht. Die Opposition ist entsetzt.
Sie hatte über ein Verfahren gegen Anwälte der Akademiker Nuriye Gülmen und Semih Özakca berichtet: Canan Coskun, Gerichtsreporterin von „Cumhuriyet“, wurde der Gefährdung eines Staatsanwalts für schuldig befunden.
Der Verfall der türkischen Lira macht deutschen Zulieferern zu schaffen. Kreditversicherer warnen, die Prämien steigen.
Während des Ausnahmezustands wurden in der Türkei unter anderem Grundrechte eingeschränkt und Medien verboten. Auch nach dessen Ende werden sich die Leute sich nicht mehr so frei fühlen wie vorher.
Der Ausnahmezustand in der Türkei ist in der Nacht zum Donnerstag ausgelaufen. Ändern wird sich trotzdem wenig: Welche neuen Vorrechte der Präsident erhält.
Der Ausnahmezustand in der Türkei wird nach zwei Jahren beendet. Doch der Wirtschaft hilft das wenig. Erdogan hat das Gegenteil von dem vor, was die Inflation aufhalten könnte.