Schwellenländer unter Druck
Mit der türkischen Lira haben auch andere Währungen aus Schwellenländern am Montag abgewertet. Zwar ist die Ansteckungsgefahr gering, doch das schlechte Klima machen die Ereignisse nicht besser.
Mit der türkischen Lira haben auch andere Währungen aus Schwellenländern am Montag abgewertet. Zwar ist die Ansteckungsgefahr gering, doch das schlechte Klima machen die Ereignisse nicht besser.
Schon seit langem ziehen Investoren Kapital aus Kleinasien ab. Für die Türkei gäbe es Möglichkeiten, wieder attraktiver zu werden. Doch Staatspräsident Erdogan verweigert sich ihnen.
Der Verfall der Lira geht weiter, aber ein Aktionspaket der Notenbank bremst die Talfahrt. Auch die Bankenaufsicht schreitet ein.
Der türkische Präsident stellt sich als Opfer einer amerikanischen und jüdischen „Zinslobby“ dar. So lenkt er vom wahren Problem ab: seiner katastrophalen Wirtschaftspolitik.
Seit dem Morgen gelten in Amerika für türkischen Stahl verdoppelte Zölle. Die Lira wertet weiter ab. Der türkische Präsident Erdogan will Unternehmer in die Pflicht nehmen.
In der Währungskrise greift Präsident Erdogan abermals die Vereinigten Staaten an. Sein Finanzminister kündigt einen Rettungsplan an, den der Präsident konterkariert. Die Lira befindet sich im freien Fall.
Der türkische Staatschef Recep Erdogan will die Inflation mit niedrigen Zinsen bekämpfen. Geht das weiterhin schief, soll Deutschland helfen.
Donald Trump setzt den Dollar als Waffe ein. Der türkische Präsident Erdoğan kann nichts dagegen tun. Doch vielleicht erodiert die Macht der Vereinigten Staaten allmählich.
Präsident Erdoğan hat den Türken viel Wohlstand gebracht. Jetzt zerstört er sein eigenes Werk. Wie konnte das passieren?
Der Schweizer Franken hat zum Euro den stärksten Stand seit einem Jahr erreicht. Das hat auch mit der Währungskrise der Türkei zu tun.
Nach dem Absturz der Währung steht die Türkei vor großen Problemen. Die Bürger holen ihr Geld von den Konten. Vereinzelt herrscht schon ein Mangel an Dollar. Die Bankenaufsicht ruft zum Krisentreffen.
Die türkische Lira ist im freien Fall, Präsident Erdogan sieht die Verantwortung im Ausland. Nun droht er dem Nato-Partner Amerika: Er könne für die Türkei neue Verbündete suchen.
Im Streit um einen in der Türkei festgehaltenen Pastor hat Präsident Donald Trump eine Erhöhung der Zahlungen auf Stahl und Aluminium angeordnet - mitten in der türkischen Währungskrise.
Die türkische Regierung gibt sich in ihrer Reaktion auf Donald Trumps verdoppelte Zölle um Lösungen bemüht. Der Streit könne nur durch einen Dialog beigelegt werden.
Deutschland galt als Favorit für die Austragung der Fußball-EM 2024. Dann kam die Özil-Affäre. Und der türkische Bewerbungschef gibt offen zu, dass er sich daraus einen Vorteil erhofft.
Krisen in Schwellenländern sind keine Seltenheit. Und sie laufen immer nach dem selben Schema ab.
Auf einem Berg in der heutigen Türkei wurden die ältesten Bierreste gefunden. Was trieben die ersten Einkorntrinker auf diesem Kultplatz? Interview mit einem Archäologen, der dort gegraben hat.
Wie schlimm steht es um die Türkei? Fondsmanager Sebastian Kahlfeld erklärt im Interview mit FAZ.NET, wie es den Unternehmen geht, warum die Anleger Angst haben und wieso der Internationale Währungsfonds keine Option ist.
Die türkische Lira stürzt ab. Der Vormittag brachte etwas Entlastung, doch nach einer Rede von Donald Trump geht der Rutsch in die Tiefe weiter.
Die Währungskrise in der Türkei spitzt sich zu – die Lira fällt um 20 Prozent. Sogar der mächtige Staatspräsident Erdogan könnte darüber stürzen, sagt ein führender deutscher Ökonom FAZ.NET.
Gerade als der gesamte Aktienmarkt mit Sorge auf die türkische Wirtschaft und die Landeswährung Lira schaut, greift ein Broker ausgerechnet bei türkischen Aktien kräftig zu.
Hohe Inflation und Kursverfall auf der einen, kräftiges Wachstum und starker Konsum auf der anderen Seite – die wirtschaftliche Lage in der Türkei ist komplex. Ein Überblick.
Die Lira-Krise ruft die EZB auf den Plan. Die Sorgen um europäische Banken mit starkem Türkei-Geschäft werden größer. Das größte Risiko tragen Banken aus einem Land, das ebenfalls Probleme hat. Das bekommt der Euro zu spüren.
Die Türkische Währung wird immer schwächer. Staatspräsident Erdogan tröstet seine Landsleute jetzt auf anderem Weg.
Die Formel der neuen Türkei lautet: Zensur, Selbstzensur und Verschleierung der Wahrheit. Nicht nur Journalisten tun alles, um Kritik zu vermeiden. Selbst für Bilder von Hollywood-Stars hat das nun Folgen.
Der anhaltende Verfall der türkischen Lira bedroht die Stabilität der Wirtschaft. Experten beginnen sich um die Banken zu sorgen.
Die „MeTwo-Debatte“ wird auch im multikulturellen Frankfurt hitzig geführt. Eine Diskussion über Rassismus im Alltag, über die Frage, wer eigentlich Opfer, wer Täter ist, und ob nicht doch alle mittlerweile überempfindlich geworden sind.
Jetzt ist es offiziell: Der türkische Staatspräsident kommt im September nach Deutschland. Bundespräsident Steinmeier wird Erdogan mit militärischen Ehren empfangen. Doch ein Treffen mit der Kanzlerin ist noch nicht bestätigt.
Die angeschlagene türkische Lira hat sich zwar am Morgen ein wenig von ihren jüngsten Verlusten erholt, für Devisenexperten geht die Krise in der Türkei aber erst richtig los.
Im Juli haben deutlich mehr Türken in Deutschland einen Asylantrag gestellt als in den Monaten zuvor. Die Linke-Fraktionsvizechefin Sevim Dagdelen hält die Wiederwahl Erdogans Ende Juni für den Grund.
Den meisten der in diesem Jahr bislang Abgewiesenen werden politische Vorwürfe gemacht. Die Zahl ist damit weiterhin hoch. Es gibt allerdings nicht mehr so viele inhaftierte Bundesbürger.
Weil Schlepper mit der liberalen Migrationspolitik der neuen Regierung in Madrid werben, gibt es eine neue Flüchtlingsroute. Sie führt von Marokko nach Spanien. Das Verhältnis beider Länder wird dadurch nicht besser.
Nach Amerikas Sanktionen gegen türkische Minister ergreift das Land nun Gegenmaßnahmen: Betroffen sind Jeff Sessions und Ryan Zinke – ihr Vermögen in der Türkei soll eingefroren werden.
Der Ton zwischen Ankara und Washington war zuletzt frostig. Nach einem Treffen mit dem amerikanischen Außenminister Pompeo zeigt sich dessen türkisches Gegenüber im Fall Brunson jedoch zuversichtlich.
Die Regierung in Ankara versucht, Geiselnahmen als außenpolitisches Mittel zu etablieren – doch im Fall des inhaftierten amerikanischen Pastors könnte das misslingen. Amerika und die Türkei steuern schwierigen Zeiten entgegen.
Anstatt das Gespräch zu suchen, drehen die Vereinigten Staaten und die Türkei weiter an der Eskalationsschraube. Das kann sich die Regierung in Ankara eigentlich nicht leisten.