Katastrophe für die AfD
Viel zu spät hat das AfD-Führungsduo die Reißleine gezogen. Das Auftrittsverbot für Spitzenkandidat Maximilian Krah kann den Bruch mit Le Pens französischer Partnerpartei nicht mehr kitten.
Viel zu spät hat das AfD-Führungsduo die Reißleine gezogen. Das Auftrittsverbot für Spitzenkandidat Maximilian Krah kann den Bruch mit Le Pens französischer Partnerpartei nicht mehr kitten.
Junge Rechte beschwören das westdeutsche Frauenbild der Fünfzigerjahre. Sie wünschen sich unterwürfige Hausfrauen. Das befremdet sogar ostdeutsche AfD-Politikerinnen.
Gegen den AfD-Politiker und Europawahlkandidaten Petr Bystron laufen Ermittlungen wegen möglicher russischer Geldzahlungen. Nun soll er im Wahlkampf nicht mehr auftreten.
Zuletzt häuften sich Angriffe auf Politiker. Nun diskutiert der Bundestag darüber und fragt, woher die Eskalation kommt. Die AfD wird dabei besonders laut.
Der Bundestag hat die Immunität des AfD-Abgeordneten aufgehoben. Die Polizei rückte an – nicht nur in Berlin.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Anfangsverdachts der Bestechlichkeit und der Geldwäsche gegen den AfD-Abgeordneten. Der Bundestag hat seine Immunität aufgehoben.
In der Debatte um ein AfD-Verbot spielen politische Erwägungen eine große Rolle. Aber welche rechtlichen Voraussetzungen bestehen? Ein Überblick.
Der Verfassungsschutz darf die AfD beobachten. Sie findet: Da gibt es nichts zu sehen. Doch die Folgen des Urteils könnten groß sein.
Zwei Büros im Europäischen Parlament wurden durchsucht. Ob das zulässig war, ist unschlüssig. Parlamentsangaben zufolge sind die Dokumente des AfD-Politikers Krah durch dessen Immunität geschützt.
Die Bundesanwaltschaft lässt die Büros des AfD-Spitzenkandidaten und seines spionageverdächtigen Mitarbeiters durchsuchen. Ein Zeuge berichtet von erregten Debatten auf dem Gang, ob dies zulässig sei.
Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer überzeugt bei Caren Miosga nicht durch jede seiner Ansichten – sondern im Angesicht dessen, was in seinem Bundesland droht.
Die AfD hat es geschafft, sich in der Rechtsaußenfraktion im Europäischen Parlament zu isolieren. Nach der Europawahl droht ihr der Rauswurf. Das ist vor allem das Werk von Maximilian Krah.
In den sozialen Medien inszeniert sich die AfD als Anti-Establishment-Partei. Und jetzt droht, dass es ihr auch noch gelingt, sich in den Talkshows zugleich als salonfähig zu präsentieren.
Junge Kollegen schreiben über die Studie „Jugend in Deutschland“.
Die AfD eröffnet ihren Wahlkampf ohne den Spitzenkandidaten Maximilian Krah. Der Parteivorsitzende Tino Chrupalla bedankt sich bei dem „lieben Max“ – und macht eine Ansage.
Wer AfD-Politiker nicht ernst nimmt, bereitet ihnen ein Heimspiel: Das zeigte sich im Umgang mit Tino Chrupalla bei Maybrit Illner. Caren Miosga war mit dem Bundessprecher klüger umgegangen.
Die AfD werde Konsequenzen ziehen, wenn sich die Vorwürfe gegen Maximilian Krah und Petr Bystron erhärteten, sagt der Parteivorsitzende Tino Chrupalla. Bis dahin besteht er auf der Unschuldsvermutung.
Mit unserer Hauptstadtkorrespondentin Friederike Haupt sprechen wir über den aktuellen Verdachtsfall. Außerdem fragen wir die Vorsitzende der Jungliberalen Franziska Brandmann, wie sie die Beliebtheit der AfD gerade bei Jungwählern erklärt.
Statt für das eigene Land setze sich die AfD eher für Putin und Xi ein, meinen die Abgeordneten der anderen Fraktionen im Bundestag. Im Zentrum der Debatte stehen Spionagevorwürfe.
In der lauen Distanzierung von Krahs Hallodri-Kurs gegenüber China und Russland zeigt sich die Doppelmoral der AfD. Wieder einmal kuschen die Radikalen vor den radikalen Radikalen.
Trotz der Spionageaffäre um seinen Mitarbeiter tritt Krah weiter auf Listenplatz eins für die AfD zur Europawahl an. Kanzler Olaf Scholz zeigte sich sehr besorgt.
Trotz der Spionageaffäre bleibt Maximilian Krah AfD-Spitzenkandidat für die Europawahl. Warum hat die Parteispitze so entschieden? Und wer ist der verhaftete Mitarbeiter Jian G.?
Der unter Spionageverdacht stehende Mitarbeiter von Maximilian Krah sitzt in Untersuchungshaft. Der AfD-Spitzenkandidat für die Europawahl hat sich derweil mit der Parteispitze geeinigt, weiter Wahlkampf zu machen.
Ein Mitarbeiter des AfD-Politikers Maximilian Krah wurde unter Spionageverdacht festgenommen. Die Nähe der beiden zu China war bekannt und wurde auch innerhalb der AfD kritisiert. Doch die Parteispitze hielt still.
AfD-Chef Chrupalla bekräftigt seine Einschätzung: Belege oder Beweise gegen Petr Bystron und Maximilian Krah gebe es bisher nicht. Am Sonntag will sich der Bundesvorstand abermals mit den Vorwürfen beschäftigen.
Ulrich Singer, Andreas Jurca und Elena Roon reisten nach Russland, um bei Putins Bestätigung im Amt als Beobachter dabei zu sein. Das missfiel der Parteispitze. Nun reagiert sie mit einer eher milden Ordnungsmaßnahme.
Trotz des Vorwurfs, er habe Geld aus Moskau erhalten, hält die AfD-Führung an Petr Bystron fest. Auf einer tieferen Ebene ist tatsächlich auch egal, ob Geld floss oder nicht: Die AfD macht, was Moskau gefällt.
Nach den Beschuldigungen gegen den AfD-Politiker Bystron ist dieser Thema im Bundestag. Die SPD macht sich über ihn lustig, die CDU sieht seine Partei als „Vollstrecker“ Putins.
Die Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht hält Kanzler Scholz für unwahrscheinlich. Die Ampel habe den größten Teil des Koalitionsvertrags bereits umgesetzt. Auch zur AfD äußert er sich in Mainz.
Die AfD-Spitze steht hinter ihrem Europawahlkandidaten Petr Bystron. Sie fordert nun, Beweise zu veröffentlichen.
Bystron dementiert vor dem AfD-Bundesvorstand Vorwürfe, er habe Geld aus Russland erhalten. Die Partei lasse sich durch „manipulative Anwürfe“ nicht ihren Wahlkampf diktieren, sagt er nach der Sitzung der F.A.Z.
Israel zieht einen großen Teil seiner Truppen aus dem Gazastreifen ab. Der AfD-Vorstand berät über den Umgang mit Petr Bystron und mutmaßlichen Spenden eines prorussischen Netzwerks. Und in Amerika werden Millionen Zeugen einer Sonnenfinsternis. Der F.A.Z.-Newsletter.
In der AfD und ihrem Vorfeld werden Stimmen lauter, die die Vorsitzenden Weidel und Chrupalla zu lasch finden. Das hat mit zwei Konfliktlinien zu tun, die in der Partei für Unruhe sorgen.
Ein taktisches Gespür dafür, wann Enthüllungen der AfD schaden könnten, hat Parteichefin Weidel. Das zeigt sich auch im Fall des unter Schmiergeldverdacht stehenden Parteifreunds Bystron.
Hunderttausende Euro sollen von einem russischen Propagandanetzwerk an europäische Politiker geflossen sein – auch an Petr Bystron von der AfD. Eine Bestandsaufnahme und Spurensuche in Tschechien.