Meistererzählung mit Leerstellen
Während meine amerikanische Heimat im Begriff ist, neue Mauern zu errichten, blickt Deutschland zurück auf den Fall der Berliner Mauer. Doch einiges bleibt dabei ungesagt. Ein Gastbeitrag.
Während meine amerikanische Heimat im Begriff ist, neue Mauern zu errichten, blickt Deutschland zurück auf den Fall der Berliner Mauer. Doch einiges bleibt dabei ungesagt. Ein Gastbeitrag.
Ungarns Botschafter Péter Györkös hatte sich in einem offenen Brief über angebliche Verzerrungen im ZDF-Dokudrama „Stunden der Entscheidung - Angela Merkel und die Flüchtlinge“ beschwert. Nun antwortet der Senderchef.
Was war das für ein Tag, an dem Angela Merkel die Koordinaten der europäischen Flüchtlingspolitik veränderte? Ein Einblick ins Arkanum der Macht.
Thomas de Maizière war als Bundesminister des Innern lange für Sport zuständig. Hier schreibt der Politiker über die Lust am Wettbewerb, die Autorität von Trainern und die Bedeutung von Gemeinschaftserlebnissen.
In Sachsen hat die AfD die Vorherrschaft der CDU längst gebrochen. Aber Sören Voigt behauptet sich gegen die Rechtspopulisten. Er versucht den Wählern immer wieder zu erklären, wie gut es ihnen eigentlich geht.
Kramp-Karrenbauer will sich bei der Truppe nicht unbeliebt machen – so wie ihre Vorgänger. Überhaupt kämpft die CDU um ihren Ruf bei Polizisten und Soldaten.
Detailreich und pointiert tritt „Die Zauberlehrlinge“ zur Entzauberung der Rechtsbruchthese in der deutschen Flüchtlingspolitik an. Eine zentrale Frage scheinen die Autoren sich aber gar nicht erst zu stellen.
Eigentlich wollte die Bundeswehr an die 40 ihrer 328 Standorte schließen. Doch nun wächst sie wieder – und elf Kasernen sollen bis auf Weiteres bestehen bleiben.
Der Spitzensport steckt in einer Sinnkrise. Die laufende Reform wird daran nichts ändern. Zu seinem Erhalt müsste die Entstehung einer individuellen Leistung wieder in den Fokus rücken, im Sinne ihrer vorbildhaften Funktion. Das Gegenteil ist der Fall.
Die Sozialdemokratin Margaretha Sudhof ist neue Justizstaatssekretärin im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. Es ist kein geräuschloser Amtswechsel.
Deutschland hat sich nicht immer für eine faire Verteilung von Migranten auf die EU-Staaten eingesetzt. Die Entstehungsgeschichte der Dublin-Regeln.
Verzicht auf Antworten, wo man keine geben kann: Anlässlich ihres 65. Geburtstages zeigt das ZDF ein Porträt über Angela Merkel: „Mensch Merkel! – Widersprüche einer Kanzlerin“ fragt, ob jemand die Bundeskanzlerin wirklich kennt.
Fünf Jahre lang hat Ursula von der Leyen das Verteidigungsministerium geführt. Umstritten in der Bundeswehr war die CDU-Politikerin von Anfang an. Eine Bilanz.
Als 2015 Millionen Flüchtlinge aus Syrien nach Europa fliehen, entscheidet sich die Bundeskanzlerin gegen die Schließung deutscher Grenzen – die 63 Tage bis zu diesem Entschluss wurden nun verfilmt.
Seit der Flüchtlingskrise hat das Bamf nicht nur in Personal investiert – vor allem IT-Systeme sollen die Entscheider unterstützen. Hilft das wirklich?
Eine Leistung als Verteidigungsministerin wird ihr bleiben. Doch sollte sie an die Spitze der EU-Kommission rücken, drohen die Altlasten ihres letzten Amtes Ursula von der Leyen noch lange zu verfolgen.
Angela Merkel hat Ursula von der Leyen, die nun EU-Kommissionspräsidentin werden soll, oft unterstützt. Aber nicht immer. Vor neun Jahren hat die Kanzlerin hinter ihrem Rücken einen anderen Deal eingefädelt.
Früher hat Italien in Seenot geratene Flüchtlinge vor der libyschen Küste gerettet. Nun versucht es andere daran zu hindern.
Die Union will sich stärker von der AfD abgrenzen und fasste einen Beschluss, in dem sie die Ermordung Walter Lübckes mit dem Handeln der AfD in Zusammenhang bringt – steht nun ihre Beziehung zu den Sicherheitsbehörden auf dem Spiel?
Nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungsgespräche konfrontierte Angela Merkel Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 20. November 2017 mit dem Plan, es müssten noch einmal Bundestagswahlen stattfinden. Der Bundespräsident sagte nein.
Der ehemalige Innen- und Verteidigungsminister erklärt, wie regiert wird und warum es zuweilen schwierig ist.
Linken-Fraktionschefin Sahra Wagenknecht zieht sich krankheitsbedingt zurück. Anne Will nimmt das zum Anlass, um darüber zu diskutieren, wann Arbeit krank macht. Ob ausgerechnet Spitzenpolitiker dafür ein passendes Beispiel sind?
Namhafte Schriftsteller wie J. Topol, S. Stanišić und A. Rödder stellen ihre aktuellen Werke im Gespräch mit Redakteurinnen und Redakteuren der F.A.Z. vor
Auch in Leipzig empfangen Redakteure der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Roman-, Sachbuch- und Kinderbuchautoren zu Gesprächen am F.A.Z.-Stand. Das Programm.
Für Dieter Romann sind die Entscheidungen der Bundesregierung im Herbst 2015 eine Niederlage. Seine Gesinnungsgenossen sind längst nicht mehr im Amt – wann läuft die Zeit für den eigensinnigen Behördenchef ab?
Bei den Europaspielen in Minsk im Juni sind Qualifikationspunkte für Olympia zu gewinnen. Daher schickt Deutschland ein Team mit Steuergeldern zu Klamauk und Medizinballschleppen in eine Diktatur.
Der frühere Innenminister de Maizière schreibt in seinem neuen Buch, im Herbst 2015 hätten vor allem bayerische Politiker eine Registrierung von Flüchtlingen im Grenzgebiet abgelehnt. Seehofer widerspricht. Wer hat recht? Wir haben bei drei Landräten nachgefragt.
Die Rückkehr der Sozialstaatsritter: Die SPD kann endlich wieder streiten – und auch der frühere Innenminister kommt aus der Deckung. Was sonst noch wichtig ist, lesen Sie hier im FAZ.NET-Sprinter.
Zwar folgt aus Annegret Kramp-Karrenbauers Überlegungen zu Grenzschließungen erst einmal nichts konkret für die Asylpolitik. Doch sie braucht solche verbalen Muskelspiele, vor allem für zwei Adressaten.
Die CDU will mit ihrem Werkstattgespräch die Gräben der Flüchtlingskrise zuschütten. Es ist nur zum Teil gelungen. Die Partei hat weiter Gesprächsbedarf.
Im September 2015 seien für Politik und Medien alle Flüchtlinge „Heilige“ gewesen – und nach der Silvesternacht in Köln alle „Vergewaltiger“, kritisiert der damalige Innenminister de Maizière. Auch sei die Merkel-Regierung schlecht auf die Flüchtlingskrise vorbereitet gewesen.
Ursula von der Leyen hat der Bundeswehr einen Milliarden-Aufschwung organisiert. Trotzdem hat sie viele Feinde. Wieso eigentlich?
Horst Seehofer will an diesem Samstag den CSU-Vorsitz aufgeben. Im F.A.Z.-Gespräch schildert er, wie er zur CSU kam, warum Merkel eine „Type“ ist – und wieso Franz Josef Strauß eine „Urgewalt“ hatte.
Ein paar Wochen nur sollte die „Gorch Fock“ gewartet werden. Daraus wurden Jahre – und die Kosten stiegen immer weiter. Mittlerweile hat die Ministerin einen Zahlungsstopp veranlasst. Nun ist sogar die Rede von Korruption.
Stahlpoller zum Schutz vor Terrorangriffen gehören inzwischen zum Stadtbild – doch gegen Explosionen sind sie wirkungslos. Aber wie soll man Gebäude und Plätze gegen Sprengstoffanschläge sichern? Pflanzen wie Thujen und Eiben könnten helfen.
Im Fall der Hacker-Attacken auf Politiker drängt sich eine Frage besonders auf: Warum informierte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik niemanden? Der Druck auf den Chef der Behörde wächst.