Eiskalte Wahrheit
Eisschnelllauf-Präsident Große sperrt zwei ARD-Journalisten aus und provoziert nicht nur deshalb die Systemfrage: Dürfen sich steuerfinanzierte Sportverbände alles erlauben? Nein. Die Politik muss reagieren.
Gemeinsam in der Natur spazieren, Bier trinken oder in der Sauna schwitzen: Durch Nähe lösen Politiker viele Konflikte. Was sich Merz und Klingbeil bei anderen abschauen können.
Eisschnelllauf-Präsident Große sperrt zwei ARD-Journalisten aus und provoziert nicht nur deshalb die Systemfrage: Dürfen sich steuerfinanzierte Sportverbände alles erlauben? Nein. Die Politik muss reagieren.
Als Chef des Kanzleramts ist Thorsten Frei die zentrale Schaltstelle der Regierung. Welche Schuld trägt er, wenn es nicht läuft?
Hans-Georg Maaßen trat für die AfD als Sachverständiger in der Corona- Enquetekommission auf. Sein Vortrag klang schlüssig, verriet aber eine groteske Vorstellung von dem, was die Regierung zu tun und zu lassen hat.
Krisen sind die Stunden der Exekutive. Die Corona-Pandemie war eine solche Stunde. In der Corona-Enquetekommission sieht man das kritisch.
Nicht die präventive Kontrolle, sondern Vertrauen in Bürger und Unternehmen sollen nun Priorität haben. Und Behörden müssen schnell arbeiten.
Der deutsche Sport setzt sich ambitionierte Ziele: bessere Sportstätten für die Breite, mehr Medaillen in der Spitze und die Ausrichtung der Olympischen Spiele. DOSB-Präsident Weikert kritisiert die Haltung der Bundesregierung.
Robert Müller überlebte eine Raketenexplosion in Afghanistan, aber seine seelische Verwundung heilt nicht. In Deutschland musste der Veteran hart dafür kämpfen, dass die Bundeswehr sein Trauma anerkennt.
Der CDU-Staatssekretär Philipp Amthor modernisiert im Auftrag des Kanzlers gerade den Staat und arbeitet dabei eng mit der SPD zusammen. Gleichzeitig ist er Teil der Jungen Gruppe, die sich gegen den Rentenkompromiss stellt.
Am 13. November 2015 ermordeten Islamisten in Paris 130 Menschen und verletzten 400. Der Terror begann am Stade de France, als Deutschland gegen Frankreich spielte. Zwei Dokumentationen erinnern daran.
CDU-Generalsekretär Linnemann will aus dem Konrad-Adenauer-Haus eine moderne Denkfabrik machen. Aber hat die Partei so etwas nicht längst?
Wenn es schon keine Mehrheit für eine grundlegende Reform des öffentlichen Dienstes gibt, dann muss beim Personal genauer hingeschaut werden.
Die Sporthilfe hat einen Nerv getroffen: Ihre Lösungsvorschläge für einen erfolgreicheren deutschen Spitzensport beinhalten Stoff, um im Sportland einiges aufzuwirbeln.
Eine Kettensäge braucht Deutschland nicht. Doch hinter den meisten Problemen des Landes steht trotzdem ein gemeinsamer Grund: die Bürokratie. Wie konnte es dazu kommen?
Krisenfest durch Vorsorge: Angesichts zunehmender Risiken und Bedrohungen nehmen Bundesländer wie Hessen die Sicherheit ihrer Bürger verstärkt in den Blick. Und stellen Forderungen an jeden einzelnen.
Lange hat die Suche für die Nachfolge von Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley gedauert. Nun wird für einen Wechsel 2026 mit Johannes Teyssen ein Manager präsentiert, der den Energiekonzern Eon umgekrempelt hat.
Der deutsch-französische Ministerrat tagt an der Côte d’Azur. Deutschland, Frankreich und Großbritannien erhöhen den Druck auf Iran. Und: Wie es zu Merkels „Wir schaffen das“ kam. Der F.A.Z. Frühdenker.
Vor zehn Jahren sagte Merkel ihren wohl berühmtesten Satz: „Wir schaffen das.“ Wie kam es dazu? Welche Folgen hatte er? Ein Rückblick auf den Krisensommer 2015.
Anne Rabe hat ein Buch über das „M-Wort“ geschrieben: Moral. Es geht um Migration, Klima, Gleichberechtigung und Adorno. Im Gespräch erklärt sie, was wir denen, die die Moral schlechtreden, entgegenhalten müssen.
Dass die EU mit Krisen kreativ umgehen kann, hat sie nach dem finanziellen Zusammenbruch Griechenlands und in der Corona-Pandemie gezeigt. Auch für die Migrationskrise könnte es flexiblere Lösungen geben.
Deutschland ist für eine wirksame Energie- und Klimapolitik nicht ausreichend gerüstet. Wissenschaftler sehen das Ressortprinzip als Hindernis.
Angehörige von subsidiär Schutzberechtigten sollen in den nächsten zwei Jahren keine Visa mehr bekommen. Wie aufgeladen das Thema ist, zeigen die Reaktionen auf das Vorgehen des Innenministers.
Vor der Wahl hatte Friedrich Merz eine Asylwende versprochen, der neue Innenminister Alexander Dobrindt zieht sie durch – aber anders als gedacht.
Innenminister Dobrindt macht, was Merz versprochen hat: mehr Grenzkontrollen, mehr Zurückweisungen. Doch der neue Kanzler muss deswegen in Warschau einen Balanceakt hinlegen.
Der Anruf, der einfache Abgeordnete zu Ministern macht, kommt oft überraschend. Wie läuft das genau ab?
Unklare Zuständigkeiten, Doppelstrukturen, widersprüchliche Regeln: Mit einem neuen Ministerium für Staatsmodernisierung will Schwarz-Rot die Wende schaffen. Interessante Ansätze gibt es.
Vertrauensschäden machen klüger: Die Autoren der „Ideen für einen handlungsfähigen Staat“ haben Florian Meinels Spott nicht verdient.
Es läuft für die Staatsreformer um Thomas de Maizière und Andreas Voßkuhle. Nach dem Bundespräsidenten hat sich auch der Koalitionsvertrag hinter ihr Projekt gestellt. Es repräsentiert ein latent undemokratisches Politikmanagement.
Zu viel Bürokratie, zu wenig Digitalisierung, zu lange Verfahren, atemlose Gesetzgebung. Die Probleme sind längst erkannt und beschrieben. Wird die nächste Regierung sie lösen?
Was bei den Koalitionsverhandlungen zum Datenrecht berücksichtigt werden sollte.
Als Verteidigungsminister hatte Karl-Theodor zu Guttenberg die Wehrpflicht ausgesetzt. Heute, vierzehn Jahre später, würde er sie angesichts der geopolitischen Lage wieder einführen.
Hätte Angela Merkel doch nur auf Herfried Münkler gehört, dann wäre Russland gestoppt worden – sagt Münkler. Dabei passt er seine politischen Analysen gerne an den Gang der Dinge an. Ein Vergleich.
Bei Angela Merkels erster Lesung seit der vorgezogenen Bundestagswahl mag es die frühere Kanzlerin gereizt haben, sich zur aktuellen Lage zu äußern. Aber sie bleibt sich treu und schweigt. Das Publikum jubelt ihr trotzdem zu.
Vor der entscheidenden Sitzung des Bundestags zur Lockerung der Schuldenbremse sprechen wir mit dem haushaltspolitischen Sprecher der Grünen, Sven-Christian Kindler, über die harten Verhandlungen mit der CDU und seine kurzfristige Rückkehr in den Bundestag.
Der geplante Milliardentopf reicht nicht, um die Infrastruktur wieder auf Vordermann zu bringen. Es braucht tiefgreifende Reformen. Nur welche?
Wir sprechen mit dem Ex-Bundesminister Thomas de Maizière von der CDU über die Handlungsfähigkeit des Staats, die Wehrpflicht und den Schuldenkompromiss von Union, SPD und Grünen.