Ein Drittel mehr Flüchtlinge erwartet
Auch das Land Hessen hat die Zahl der Menschen, die nach Hessen kommen könnten, neu berechnet. Es geht nun von 55.000 Menschen aus. Pensionierte Beamte und zusätzliche Ärzte sollen helfen.
Auch das Land Hessen hat die Zahl der Menschen, die nach Hessen kommen könnten, neu berechnet. Es geht nun von 55.000 Menschen aus. Pensionierte Beamte und zusätzliche Ärzte sollen helfen.
Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat seine Prognose für die Zahl der Menschen, die in Deutschland Asyl suchen, deutlich erhöht. 43 Prozent aller Asylanträge in der EU wurden im ersten Halbjahr 2015 in Deutschland gestellt.
Die Bundesregierung rechnet damit, dass in diesem Jahr so viele Menschen in Deutschland Asyl suchen wie nie zuvor. Woher kommen sie? Und welche Aussichten auf Erfolg haben sie? Eine Analyse der Zahlen.
Die Bundesregierung rechnet für mit der Ankunft von bis zu 800.000 Flüchtlingen in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Flüchtlingsprognose, die Bundesinnenminister Thomas de Maizière vorstellte.
Der „Dritte Deutsche Kinder- und Jugendsportbericht“ zeigt ein paradoxes Bild des Jugendsports in Deutschland. Die Debatte um den Status quo wird kontrovers geführt.
Der Deutsche Bundestag stimmt an diesem Mittwoch in ein Sondersitzung über die neuen Milliardenhilfen für Griechenland ab
Immer öfter rücken Leichtathleten in den Ergebnislisten nach vorne, weil anderen nachträglich Doping nachgewiesen wird. Doch Freude kommt kaum auf über verspätete Medaillen. Im Gegenteil.
Deutschland muss sich auf deutlich mehr Flüchtlinge einstellen als erwartet. Die aktuelle Prognose des Bundesinnenministers wird einem Bericht zufolge auf mindestens 650.000 angehoben.
Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert angesichts des starken Zuzugs von Flüchtlingen eine einheitliche Linie in der europäischen Asylpolitik.
Kanzlerin Merkel findet die Situation und den Umgang mit der wachsenden Zahl von Flüchtlingen „extrem nicht zufriedenstellend“. Die Frage, wie Europa mit ihnen umgehe, werde uns mehr beanspruchen als Griechenland und die Zukunft des Euros.
Der Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Manfred Schmidt, will Asylbewerbern vom Balkan weniger Bargeld auszaheln: „Wir müssen das Sachleistungs-Prinzip bei ihnen so konsequent wie möglich anwenden.“
Der Nachwuchs verbringt viel Zeit in Kitas und Ganztagsschulen. Wenn Erzieher, Schulen und Vereine nicht gegensteuern, sitzen Kinder zu lange still, warnt eine Studie. Das könnte gravierende Folgen haben.
Bundesinnenminister Thomas de Maizière überlegt, weniger Bargeld an Asylbewerber zu zahlen. Die Opposition übt harsche Kritik an dem Vorstoß. De Maizière wolle an der Menschenwürde sparen.
Die Finanzminister der Euro-Staaten beraten am heutigen Nachmittag bei einem Sondertreffen über neue Milliardenhilfen für Griechenland.
Flüchtlinge und Asylbewerber könnten nach den Worten des Bundesinnenministers de Maizière länger in den Erstaufnahmeeinrichtungen bleiben. So könnten die Kommunen entlastet werden. Allein – auch dafür reichen die Plätze nicht.
Generalbundesanwalt Harald Range stürzte, weil er die Politik herausgefordert hatte. Wie man politischen Einfluss haben kann, ohne zu fallen, zeigen die Leiter anderer Bundesbehörden.
Mit der Einstellung der Ermittlungen gegen die Blogger von netzpolitik.org ist die juristische Niederlage für den Verfassungsschutzchef komplett. Politisch hat Hans-Georg Maaßen sich mit seiner Strafanzeige vor allem selbst geschadet.
Im Juli sind die Flüchtlingszahlen in Deutschland auf ein Rekordhoch geklettert. Die Hälfte der Asylbewerber kommt vom Balkan - und hat keine Chance. Was kann sie von der Reise abhalten?
Sport hat einen riesigen Mehrwehrt. Im Interview spricht Sporthilfe-Chef Michael Ilgner über die Übermacht des Fußballs, Videos aus dem Skatepark und de Mazières Medaillenforderung.
Nach der Entlassung von Generalbundesanwalt Range gerät Verfassungsschutz-Präsident Maaßen immer stärker unter Druck. In seinen Strafanzeigen wegen Geheimnisverrats sind auch Hinweise auf Abgeordnete des Bundestags enthalten.
Der ehemalige Bundesinnenminister Otto Schily bezeichnet es als grotesk, dass der Blogger Markus Beckedahl als „großer Held“ gefeiert wird. Dieser sieht sich mittlerweile einer Intrige der Politik gegenüber.
Mit der Entlassung von Generalbundesanwalt Range ist die Affäre um die Blogger von Netzpolitik.org nicht zu Ende. Fraktionsvorsitzende der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, spricht von einem „offensichtlichen Angriff auf die Pressefreiheit“.
Generalbundesanwalt Range muss bereits gehen, nun rückt die Opposition Verfassungsschutzpräsident Maaßen ins Zentrum der Kritik. Auch seine Entlassung sei überfällig.
Der Bundesjustizminister hat zum schärfsten Sanktionsmittel gegriffen und den Generalbundesanwalt entlassen. Ihm war nichts anderes übrig geblieben. Trotzdem tat er gut daran, die Entscheidung mit der Kanzlerin persönlich abzustimmen. Eine Analyse.
Die Entlassung des Generalbundesanwalts Range geschah im Einvernehmen mit der Bundeskanzlerin. Diese Aussage des Bundesjustizministers hat Merkels Sprecherin jetzt noch einmal unterstrichen.
Es gehört zu den Regeln des Geschäfts, dass für jeden Skandal einer gefunden werden muss, der die politische Verantwortung trägt. Im Fall der Landesverratsvorwürfe gegen „Netzpolitik.org“ ist es der Generalbundesanwalt.
Auch wenn sie jetzt alle wie unschuldige Kälbchen tun: Bei der Entlassung Ranges im Netzpolitik-Skandal kann es nicht bleiben. Denn ein Missbrauch von verantwortlicher Stellung findet bei BND und Verfassungsschutz statt. Ein Debattenbeitrag.
Generalbundesanwalt Range geht in die Offensive: Im Streit um das Vorgehen gegen Netzpolitik.org beklagt er eine Einflussnahme durch das Justizministerium. Range bezeichnet das Vorgehen als „unerträglich“.
Die Ermittlungen gegen zwei Verantwortliche eines Internet-Blogs wegen Landesverrats haben starke Kritik hervorgerufen. Es wird politisch einsam um Generalbundesanwalt Harald Range.
44 Medaillen holten die deutschen Sportler bei Olympia 2012 in London. Vier Jahre später in Rio sollen es mehr sein. Die Erwartungen aus der Politik stacheln die DOSB-Macher zusätzlich an.
Um Generalbundesanwalt Harald Range wird es einsam. Wie Justizminister Maas hat auch die Kanzlerin offenbar Zweifel am Ermittlungsverfahren gegen zwei Online-Journalisten wegen Landesverrats.
Wegen der steigenden Asylbewerberzahlen investieren Bund und Länder massiv in den öffentlichen Dienst. Mehr als 6000 Stellen sollen entstehen, um die Flüchtlinge zu registrieren, zu unterrichten und zu beschützen.
Im Fall „Netzpolitik“ wird über das Motiv von Verfassungsschutzpräsident Maaßen noch spekuliert: Will er über eine Befragung der Journalisten an deren Quellen kommen? Maaßen beklagt schon länger, dass geheime Unterlagen aus dem Parlament an die Medien gelangen – mancher Abgeordnete ist empört.
Justizminister Maas rüffelt den Generalbundesanwalt: Range hatte gegen Journalisten wegen Landesverrats ermittelt, erst nach heftigen Protesten lässt er die Untersuchung ruhen. Maas stellt in Frage, „ob es sich bei den veröffentlichten Dokumenten um ein Staatsgeheimnis handelt“.
Die freiwilligen Feuerwehren haben Nachwuchssorgen und stellen dabei das gesamte System der Brandbekämpfung in Frage. Bemühungen um neue Mitglieder sind vielfältig, besonders Freiwillige mit Migrationshintergrund und Frauen werden umworben.
Nach den Terroranschlägen auf das Nationalmuseum und Touristen sichert die deutsche Verteidigungsministerin bei ihrem Besuch in Tunesien den Gastgebern militärische Ausrüstung zu. Auch will Berlin helfen, die 500 Kilometer lange Grenze zu Libyen zu sichern.