Vier Mann in einem Boot
Der Online-Riesenversand Amazon legt seine erste Fernsehserie auf: „Alpha House“ mit John Goodman handelt von Politikern in Washington. Dahinter steckt Kalkül.
Der Online-Riesenversand Amazon legt seine erste Fernsehserie auf: „Alpha House“ mit John Goodman handelt von Politikern in Washington. Dahinter steckt Kalkül.
Um geheime Daten ausspionieren zu können, hat die NSA 50.000 Computer-Netzwerke auf der ganzen Welt mit Virenprogrammen infiziert.
Tagelange Vorträge, Lesungen aus Kinderbüchern. Das unbeschränkte Rederecht im amerikanischen Senat war zuletzt häufig ein Blockademittel der Republikaner. Die Demokraten haben es nun beschnitten. Ein Tabubruch.
Immer mehr Demokraten fordern Barack Obama auf, bei der Gesundheitsreform endlich das Chaos zu beseitigen. Sogar Bill Clinton äußert sich kritisch.
Bis Ende November sollten die gravierenden Schwierigkeiten beim Online-Abschluss neuer Krankenversicherungen in Amerika behoben sein. Doch der Termin sei nicht zu halten, berichten amerikanische Medien – ein gefundenes Fressen für die Republikaner.
General Keith Alexander könnte der letzte Militär an der Spitze der NSA sein. In Washingtoner Regierungskreisen wird überlegt, angesichts massiver Kritik an den Abhörmethoden des Geheimdienstes künftig einen Zivilisten an seine Spitze zu berufen.
Union und SPD drehen die schwarz-gelbe Arzneimittelreform zurück und wollen das Internet für alle. FMC leidet, Fresenius ist dennoch auf Rekordkurs.
In Amerika formiert sich Widerstand gegen Europas empörte Politiker. Sie werden als ahnungslos und undankbar dargestellt – und auch als ein bisschen böse.
Der Internetkonzern Google reagiert empört auf die neuen Ausspäh-Berichte. NSA-Chef Keith Alexander versucht indes zu beschwichtigen: Nicht Millionen, sondern bloß Tausende Nutzer seien infiltriert worden.
Das soziale Netzwerk legt glänzende Zahlen vor, verliert aber bei Jugendlichen an Zugkraft. Die Wettbewerber Google und Yahoo werden zum Gegenstand neuer NSA-Enthüllungen.
Zusagen über ein mögliches Anti-Spionage-Abkommen haben die deutschen Vertreter bei ihrem Besuch im Weißen Haus nicht erhalten. Kommende Woche wollen die Präsidenten von Verfassungsschutz und BND nach Amerika reisen.
Deutsche Abgesandte haben im Weißen Haus mit wichtigen amerikanischen Sicherheitspolitikern über die Spähaffäre gesprochen. Angenähert haben sich beide Seiten dabei offenbar nicht.
Geheimdienste haben die internen Leitungen von Google und Yahoo ausgespäht. Damit konnten sie amerikanische Gesetze umgehen und viele Daten sammeln. Sogar zu viele für ihren Geschmack.
Der amerikanische Geheimdienst NSA infiltriert die Rechenzentren der Internetkonzerne Google und Yahoo auf der ganzen Welt, berichtet die „Washington Post“. Es geht auch um Millionen E-Mail-Konten. Und wieder soll daran ein britischer Geheimdienst beteiligt sein.
Nach Angaben von Amerikas Geheimdienstdirektor Clapper war das Weiße Haus über Spähaktionen immer informiert. NSA-Direktor Alexander sagte, man habe Hilfe der Europäer erhalten, die ihrerseits Amerikaner bespitzeln würden. Auch Deutschland tue das. Der BND weist das zurück.
Die Amerikaner sind besorgt über den Ärger im Ausland. Der „USA Freedom Act“ soll die NSA-Tätigkeiten einhegen. Doch im Einzelnen ist vieles umstritten.
Der amerikanische Senat plant eine umfassende Untersuchung der Geheimdienste. Die Vorsitzende des Geheimdienstausschusses der Kongresskammer, Feinstein, kündigte eine „bedeutende Überprüfung“ der Vorwürfe gegen die NSA an.
Washington belauscht seine Freunde nicht einfach so. Sondern weil es einen Vorsprung haben will. Der Ärger in Berlin ist groß.
Die Vorwürfe der Überwachung in Deutschland seien „vom Tisch“, Verdächtigungen „ausgeräumt“ und „Fragen, die aufgeworfen wurden, geklärt“. So redeten höchste Regierungsvertreter noch vor wenigen Monaten.
Der Spuk des „Shutdown“ in den Vereinigten Staaten ist vorbei, jetzt bekommen die Abgeordneten die Quittung: Nicht mal an Halloween wollen die Amerikaner Tea-Party-Rebellen sein. Dann lieber Krümelmonster.
Mit den Plänen von Ebay-Gründer Pierre Omidyar erreicht das Silicon-Valley-Denken den Journalismus. Sein Projekt mit Glenn Greenwald versucht ein gesellschaftliches Problem individuell zu lösen.
Ebay-Gründer Pierre Omidyar will viel Geld in ein neues Nachrichtenportal mit dem Journalisten und NSA-Enthüller Glenn Greenwald stecken. Der Multimilliardär im Porträt.
MÜNCHEN, 17. OktoberDer Verkauf der altehrwürdigen „Washington Post“ an den Amazon-Gründer Jeff Bezos in diesem Sommer war nicht frei von Ironie.
Dass die türkische Regierung israelische Spione an Iran verraten haben soll, wird in Israel nicht offiziell kommentiert. Aber der frühere Mossad-Chef hält solch einen „bösartigen“ Schritt für möglich. Die Beziehung zur Türkei ist schon lange gestört.
250 Millionen Dollar ist Pierre Omidyar sein neues Projekt mit Glenn Greenwald wert. Eine neue Form des Journalismus soll daraus werden. Aber auch ein neues Massenmedium hat der Ebay-Gründer offenbar im Sinn.
Bis zu zehn Informanten des Mossad soll die Türkei an den iranischen Geheimdienst verraten haben, schreibt die „Washington Post“. Die Racheaktion habe dem Mossad wichtige Quellen genommen.
Der Geheimdienst NSA beschafft sich Hunderte Millionen Kontaktlisten aus E-Mail-Accounts in aller Welt, berichtet die „Washington Post“. Weil das in Amerika illegal wäre, arbeite die NSA an Standorten im Ausland.
pwe. WASHINGTON, 11. Oktober. In den Vereinigten Staaten zeichnen sich die Umrisse einer vorläufigen Einigung im Schulden- und Fiskalstreit ab.
Der Haushaltsstreit in Amerika tobt weiter. Spätestens Anfang November kann das Land seine Rechnungen wohl nicht mehr zahlen: Dann werden auf einen Schlag 60 Milliarden Dollar Renten fällig.
Washington hat Kommandoaktionen gegen Al Shabaab und Al Qaida bestätigt. In Libyen wurde ein ranghohes Qaida-Mitglied gefasst, die Aktion in Somalia schlug fehl.
Mit ihrer Tochter auf dem Rücksitz raste Miriam C. durch Washington. Am Kapitol wurde die Frau von der Polizei erschossen. Amerikanische Medien spekulieren nun über die Hintergründe.
In Amerika steht die Verwaltung weiter still. Finanzminister Lew warnt nun vor neuem Ungemach: Am 17. Oktober prallt das Land an die Schuldengrenze. Dann sind noch 30 Milliarden Dollar in der Kasse.
Oscarpreisträger Charles Ferguson sollte für CNN einen Dokumentarfilm über Hillary Clinton drehen. Aus dem Umfeld Clintons war jedoch niemand bereit, mit dem Filmemacher zu sprechen
Die Privatwirtschaft hält in der Raumfahrt Einzug. Transportaufgaben zur ISS werden mit völlig neuen Raumfahrzeugen abgewickelt. Milliardäre wie Jeff Bezos oder Elon Musk arbeiten an ihren Träumen.
Der ehemalige amerikanische Präsident George Bush wird Trauzeuge eines lesbischen Paares. Die Bräute freuen sich über ein „Zeichen des Wandels“.
Irans Präsident Rohani will Verhandlungen über sein Atomprogramm so schnell wie möglich abschließen. Er erklärte sich abermals zu konstruktiven Gesprächen bereit.