Amerika verzichtet auf Kontrolle
Die Vereinigten Staaten wollen die weltweite Verwaltung des Internets abgeben: Die Organisation Icann, die bisher dem Handelsministerium untersteht, soll sich selbst organisieren. Ein großzügiger Verzicht?
Die Vereinigten Staaten wollen die weltweite Verwaltung des Internets abgeben: Die Organisation Icann, die bisher dem Handelsministerium untersteht, soll sich selbst organisieren. Ein großzügiger Verzicht?
Amazon will nun auch Verleger werden. Ein alter Hase der Literaturbranche empfiehlt Widerstand mit allen Mitteln: Wenn Sie die Wahl haben zwischen Amazon und der Pest, wählen Sie die Pest!
Die Mitarbeiter der amerikanischen Börsenaufsicht verkaufen ihre Aktien auffällig oft vor Kursstürzen. Die Behörde sagt, sie seien dazu sogar verpflichtet.
Seit Jahren verkauft Dan McCall T-Shirts mit verfremdeten Siegeln von NSA und Homeland Security. Das haben die beiden Dienste lange verhindern wollen. Und jetzt doch nachgegeben.
Eine Aufnahme der Festnahme des mutmaßlichen Al-Qaida-Mitglieds Abu Anas al Libi durch amerikanische Spezialkräfte in Libyen ist im Internet veröffentlicht worden.
Frankreichs Präsident Hollande weilt zum Staatsbesuch in Amerika. Die Präsidenten loben die gemeinsamen Beziehungen. Allerdings ist Hollande der erste französische Präsident seit 50 Jahren, der während eines Staatsbesuches nicht vor dem Kongress spricht.
Größere Anstrengungen für den Klimaschutz fordern der amerikanische und der französische Präsident in einem gemeinsamen Artikel. Obama und Hollande treffen sich heute in Washington.
Olympia will moderner werden: Mit zwölf neuen Disziplinen sollen die Winterspiele attraktiver für die Jugend werden. Der Auftakt ist bei den Snowboard-Slopestylern gelungen. Weitere Sportarten sollen folgen.
Nachdem die Spähaktivitäten der amerikanischen Geheimdienste bekannt geworden sind, legen Internetkonzerne offen, wie oft sie Daten liefern mussten. Besonders aufschlussreich ist das nicht.
Viele Entwicklungen in der Medienbranche sind ungewiss. Aber fest steht, dass das Leben sowohl für die Journalisten, als auch für die Personen, Institutionen und Unternehmen, über die sie berichten, sehr viel anstrengender werden wird. Denn die Leser wissen mehr als früher. Und deswegen wird der Journalismus spannender.
In Frankfurt flog am Sonntag der AfE-Turm in die Luft. Gesprengt wird freilich seit Jahrhunderten. Und das nicht nur mit Sprengstoff.
Amazon ist im besonders wichtigen Weihnachtsgeschäft weniger stark gewachsen als noch im Sommer. Die Börse straft die Aktie dafür ab. Es gibt aber gute Gründe, als Anleger das Amazon-Papier nicht links liegen zu lassen.
Als Wolfgang Büchner „Spiegel“-Chef wurde, machte die Redaktion Krawall – weil er jemanden von „Bild“ holte. Und jetzt? Soll es vorangehen, im Heft und online: Kampfansage an jene, die glauben, Qualitätsjournalismus sei ein Auslaufmodell.
Aus bislang geheimen Dokumenten geht laut der „Washington Post“ hervor, dass gegen mehr als 20 ranghohe Militärs wegen sexuellen Fehlverhaltens ermittelt wird.
Eine Kommission der amerikanischen Regierung verurteilt die Abhörmethoden der NSA scharf und widerspricht damit Präsident Obama. Die Datensammlung gehe weit über die gesetzliche Grundlage hinaus.
Die Lehrerin Martha Fugua behauptet, ihr sei ein Glück widerfahren, wovon viele Träumen: Sie habe einen Renoir auf dem Trödel entdeckt. Die schöne Geschichte ging weltweit durch die Medien. Jetzt kam raus: Das Bild ist geklaut.
Amerikas Präsident Obama hat sein Reformpaket für die Geheimdienste vorgestellt. Das Ausspähen von Ausländern soll eingeschränkt, befreundete Regierungschefs sollen nicht länger abgehört werden.
In Washington wird dem deutschstämmigen Hochstapler Albrecht Muth der Prozess gemacht. Er soll seine 45 Jahre ältere Ehefrau Viola Drath ermordet haben.
Wer zu den olympischen Winterspielen fährt, muss sich vorsehen - so sieht es zumindest die amerikanische Regierung. Sie warnt ihre Bürger vor Terrorismus, Kriminalität und den Gesetzen über Homosexualität.
Der republikanische Gouverneur Chris Christie hat sich dafür entschuldigt, in der Stadt eines demokratischen Kontrahenten ein Verkehrschaos provoziert zu haben. Eine Verantwortliche wurde gefeuert.
Navigation bei Bedarf, horizontales Blättern, Anzeigen in Gestalt von Artikeln: Mit der Neugestaltung ihres Netzauftritts glaubt die „New York Times“, die klassische Form für eine Zeitungsseite im Internet gefunden zu haben.
Verteidigungsminister behalten Kritik an ihren Vorgesetzten normalerweise für sich - auch im Ruhestand. Der ehemalige Pentagon-Chef Gates bricht mit dem Tabu. Seine Kritik an Präsident Obama hat es in sich.
Die NSA will Quantencomputer, zivile Forscher auch. Bis zu ihrem Einsatz gegen Kryptographie kann es noch dauern. Hat die NSA nicht längst einen anderen Weg gefunden?
Die Washington Post berichtet, dass die NSA an einem Super-Computer arbeite. Dieser solle auch hoch-geschützte Computer von Banken und Regierungen knacken können.
Auch 2013 haben uns Fernsehen und Radio einiges geboten. Wir küren ein paar beste Stücke des Jahres. Und den größten Flop.
Als Folge der Finanzkrise zahlt der amerikanische Staat Arbeitsplatzsuchenden länger Hilfe. Ein entsprechendes Notfallprogramm läuft jetzt aus. Rund 5 Millionen Menschen sind womöglich betroffen.
Der frühere NBA-Star Dennis Rodman ist wieder auf Irrfahrt und organisiert ein Spiel zu Ehren des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-un.
Nach der Absage von Bundespräsident Gauck vertritt Innenminister de Maizière die Bundesregierung in Sotschi. Die Amerikaner werten Obamas Verzicht auf Olympia zudem als „schmerzhafte Botschaft für Putins Prestigeprojekt“.
Dass Kriminelle auf fremde Webcams zugreifen können, ist schon länger bekannt. Amerikanische Forscher haben nun herausgefunden, dass dabei nicht einmal die Betriebsanzeige aufleuchten muss.
Im amerikanischen Geheimdienst NSA werden Stimmen nach einer Amnestie für den Whistleblower Edward Snowden laut. Das Weiße Haus reagiert ungehalten: Das sei ausgeschlossen.
Die NSA nutzt Cookies der Internet-Werbeindustrie, um Verdächtige im Internet zu überwachen. Das geht nach einem Bericht aus den Enthüllungen des Whistleblowers Snowden hervor. Insbesondere der Suchmaschinen-Betreiber Google steht im Fokus.
Zu den neuesten Enthüllungen um Handydaten sagte Obama nichts. Statt dessen kündigt er „Selbstbeschränkungen“ an. Nach einem großem Wurf klingt das nicht.
Der amerikanische Geheimdienst speichert offenbar die Standortdaten von hunderten Millionen Mobiltelefonen in aller Welt. Damit erstelle die NSA millionenfach Bewegungsprofile, berichtet die „Washington Post“.
Die Firma Mapbox stellt Online-Karten her. Das Beste: Jeder kann mitmachen, es geht nicht um fetten Reibach wie bei Google. Das nächste Ziel sind Satelliten-Livebilder.
Heute soll Alan Rusbridger vor dem Innenausschuss des Parlaments aussagen. Die Abgeordneten dürfte interessieren, wie eng die Zusammenarbeit der Zeitung mit Snowden (gewesen) ist. Hat die Redaktion ihm womöglich bei der Flucht geholfen?
Julian Assange hat womöglich eine Sorge weniger: Laut der „Washington Post“ will das amerikanische Justizministerium von einer Anklage wegen der Veröffentlichung geheimer Dokumente absehen. Es gebe auch noch keine Klageschrift.