Kein zweiter Holocaust
Israel hat den Besitz von Atomwaffen nie zugegeben, schreckt aber damit seine Feinde ab. Auch an der Raketenabwehr wird intensiv gearbeitet.
Israel hat den Besitz von Atomwaffen nie zugegeben, schreckt aber damit seine Feinde ab. Auch an der Raketenabwehr wird intensiv gearbeitet.
In dem Land, in dem Jesus Wunder wirkte, scheitert man heute am kleinen Grenzverkehr. Zwischen Jerusalem und Qubeibeh, wo zwei Jünger den Auferstandenen trafen, bleibt der Checkpoint für jüdische Israelis und Palästinenser ohne Passierschein geschlossen.
Bohrkerne liefern Erkenntnisse über das Alter des Toten Meeres und die Beschaffenheit der Sedimente - aber auch Hinweise auf biblische Katastrophen.
Ein Ehepaar aus Tel Aviv veröffentlicht einen programmatischen Slogan in Facebook. Die Freundschaftsbekundung löst noch keine politische Bewegung, aber begeisterte Reaktionen aus.
Die Hizbullah-Miliz sucht ihren Weg zwischen dem Aufstand in Syrien und der iranisch- israelischen Konfrontation.
Netanjahu hätte mit Obama gern einen Zeitplan für einen Iran-Angriff vereinbart. Doch für die amerikanische Regierung ist der Beschluss Teherans ausschlaggebend, eine Bombe zu bauen - und der sei noch nicht gefallen.
Andrej Arschawin glänzt in Kopenhagen, Robben in Wembley. Die Ukraine testet erfolgreich in Tel Aviv. Pizarro und Szalai treffen, Klinsmanns Amerikaner gewinnen in Italien, die Spanier gegen Venezuela.Die Testspiele vom Mittwoch.
Ein israelischer Hacker hat im Internet die geheimen Kennwörter Dutzender Saudis veröffentlicht. Er ist nur einer kleiner Teil eines großen israelisch-arabischen Datenkriegs.
Ultraorthodoxe Juden erheben in Israel Forderungen, wie man sie so bisher nur aus islamischen Ländern kannte. War es nur eine Frage der Zeit, bis auch das stark vom Religionsgesetz geprägte, darin dem Islam nicht unähnliche Judentum solche Tendenzen zeigte?
Juden, Christen und Muslime versuchen in Jerusalem den Ton anzugeben. Egal, ob sie dabei Glocken oder Lautsprecher einsetzen, sie lassen die anderen Religionen nicht in Ruhe. Eine Klanggeschichte.
Ultraorthodoxe Juden vor allem in Jerusalem wollen Frauen das Singen verbieten, und auch von Plakaten sollen sie verschwinden. Aber immer mehr Israelis wehren sich.
Zahnärztin, Autofreak, Hobbykünstlerin: Schwedens Handelsministerin Ewa Björling fällt durch ihre Vielseitigkeit auf und packt auch gerne mit an.
Auch in Deutschland verfängt der New Yorker Slogan „Wir sind die 99 Prozent“. Gekommen sind mehr als 5000 Protestierende nach Frankfurt.
„Sieg für den Terror und die Hamas“: Der geplante Gefangenenaustausch mit dem entführten Soldaten Schalit ist in Israel und in den Palästinensergebieten auf Kritik gestoßen.
Tel Aviv. Wenn Abraham Ribak zum Stoß ansetzt, kann man sich vorstellen, wie es einst klang, als die Mauern von Jericho zu Fall gebracht wurden. Aus dem Instrument in den Händen des 72 Jahre alten Mannes tönt ein urzeitliches Gejaule, das durch Mark und Bein dringt.
Die Sonne geht fast so schnell unter in Jerusalem wie ein Stein im Wasser. Wüstenklima. Gerade war die Luft noch weißglühend, jetzt schwimmt schon der Vollmond überm Saum der Stadtmauer. Vom Turm des YMCA ruft das Carillon herüber, besser, wir nehmen ein Wolltuch mit ins Konzert.
WIESBADEN. In einem Wirtschaftsprozess mit internationalen Verwicklungen ist der Versuch einer Zeugenvernehmung per Videokonferenz zwischen Gerichten in Wiesbaden und Tel Aviv wegen technischer Probleme vorerst gescheitert.
Noch nie schien dieses Land so verhasst, angreifbar und isoliert wie heute: Israel ist als Sündenbock nützlicher, als es als Friedenspartner sein kann - auch für Ägypten. Derweil driften Europa und Israel immer weiter auseinander.
Günther Förgs neuer Blick auf Poelzigs IG-Farben-Haus in der Frankfurter Galerie Bärbel Grässlin.
hcr. TEL AVIV, 9. September. Israel trauert um Daniel Rogov: Der führende Wein- und Gastronomiekritiker Israels ist am Freitag in Tel Aviv beigesetzt worden. Dem in Amerika geborenen Sohn russischer Einwanderer war es zu verdanken, ...
JERUSALEM, 5. September. Auf einmal erging es den Israelis wie vielen nahöstlichen Passagieren auf dem Flughafen von Tel Aviv: Türkische Polizisten nahmen am Montag gut 40 israelische Staatsangehörige nach der Landung auf dem Istanbuler ...
TEL AVIV, 4. September. Schweißüberströmt und staunend strömen sie aus der Jabotinsky-Straße auf den großen Platz. Die Kundgebung hat längst begonnen, aber es kämpfen sich immer noch Demonstranten mit Plakaten und Trillerpfeifen auf den Kikar Hamedina in Tel Aviv.
Mit rund 450.000 Demonstranten hat die israelische Bewegung für mehr soziale Gerechtigkeit ihren Druck auf den konservativen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu noch einmal erheblich erhöht. Jetzt werden von ihm Vorschläge erwartet.
Im Streit um Israels Angriff auf eine Gaza-Hilfsflotte will die Türkei den israelischen Botschafter nicht wieder ins Land lassen. Die militärische Zusammenarbeit werde ausgesetzt, sagte der türkische Außenminister Davutoglu.
hcr. JERUSALEM, 29. August. Ein junger Palästinenser hat in der Nacht zum Montag einen Angriff auf mehrere Israelis verübt und dabei acht Personen verletzt. Der Mann aus Nablus im Westjordanland stach zunächst auf einen Taxifahrer ...
In Tel Aviv sind bei einem Terrorangriff eines palästinensischen Extremisten mindestens acht Menschen verletzt worden. Der Angreifer lenkte am Montagmorgen ein Taxi in einen Kontrollposten in der Nähe eines Nachtclubs.
Mehr als einen Monat lang erinnerte die Stimmung auf dem Boulevard im Herzen von Tel Aviv an eine Mischung aus Kirchentag, Sommerlager und Woodstock-Festival. Nun nehmen die Proteste ab - auch wegen der Gaza-Krise.
TEL AVIV, 23. August. Die große Küche hat schon geschlossen. Wochenlang versorgten dort Freiwillige unter freiem Himmel Hunderte von Demonstranten. Doch der Hunger auf nächtelange Debatten und ausgelassene Konzerte auf dem Tel Aviver Rothschild-Boulevard hat spürbar abgenommen.
Israels Antwort auf den Raketenbeschuss aus Gaza hat dem brüchigen Verhältnis mit Ägypten einen schweren Schlag versetzt. Die Krise mit Kairo nach dem Tod ägyptischer Sicherheitskräfte kommt äußerst ungelegen.
An den ersten Demonstrationen auf dem Rothschild-Boulevard in Tel Aviv hat Manuel Trajtenberg noch selbst teilgenommen. Dann hielt Ministerpräsident Netanjahu den Wirtschaftswissenschaftler davon ab, den Israelis mit ihrer Vorliebe für Spitznamen einfach "Manu" nennen.
Tel Aviv/Kairo. Die Anschlagsserie im Süden Israels hat eine Welle der Gewalt und diplomatische Spannungen zwischen Ägypten und Israel verursacht. An diesem Sonntag will die Arabische Liga wegen der israelischen Vergeltungsangriffe zu einer Sitzung in Kairo zusammenkommen.
Tel Aviv, 15. August (dpa). Israel hat am Montag 277 weitere Wohnungen in der nach internationalem Recht illegalen Siedlung Ariel im besetzten Westjordanland genehmigt. Das Verteidigungsministerium in Tel Aviv bestätigte am Montag entsprechende Medienberichte.
Israels soziale Protestbewegung weitet sich immer mehr aus. Rund achtzigtausend Demonstranten sind am vergangenen Samstag dem Aufruf ihrer von Tel Aviv aus operierenden Führung an die Bewohner entlegenerer Gebiete des Landes, auf die Straße zu gehen, gefolgt.
In Israel gehen die Proteste für bezahlbarem Wohnraum sowie Verbesserungen im Bildungs- und Gesundheitswesen und eine umfassende Steuerreform weiter. Am Wochenende weiteten sich die Proteste auch auf die Peripherie aus.
Erst war der Hüttenkäse zu teuer, nun der Wohnraum. Von den protestierenden Ägyptern und den Spaniern hat Israels Jugend gelernt, wie man Plätze besetzt. Dahinter steht aber auch ein religiöser Konflikt.
Ido Shkolnik aus Tel Aviv ist das erste Mal für längere Zeit in Deutschland. Drei Wochen ist er in Frankfurt zu Gast - als einer von 27 Sommerstipendiaten des Goethe-Instituts. "Ich bin von der deutschen Sprache begeistert", sagte der Siebzehnjährige gestern im Goethe-Institut am Südbahnhof.