Israels Armee umzingelt Gaza-Stadt
Das israelische Militär rückt im Kampf gegen die Hamas im Gazastreifen nach eigenen Angaben weiter vor. Die Lage an der Grenze zu Libanon spitzt sich zu. Der Überblick.
Das israelische Militär rückt im Kampf gegen die Hamas im Gazastreifen nach eigenen Angaben weiter vor. Die Lage an der Grenze zu Libanon spitzt sich zu. Der Überblick.
Jan Kleineidam spielt seit August in der israelischen Mannschaft Hapoel Ramat Gan. Nun ist der Handballer zurück in Deutschland, während seine Mannschaftskollegen einen Krieg erleben müssen.
Das Blutvergießen im Gazastreifen geht weiter. Eine Waffenruhe angesichts vieler toter Zivilisten lehnt Israels Regierungschef Netanjahu ab. Vor dem UN-Sicherheitsrat wählen beide Seiten drastische Worte. Der Überblick.
Antisemitische Hetzjagden im russischen Nordkaukasus alarmieren die Moskauer Machthaber – sie beschuldigen den Westen. Doch im Nahostkrieg erscheint die Hamas als Putins natürlicher Verbündeter.
Russland ist offiziell ein Land vieler Völker und Religionen. Doch die russischen Muslime halten zu den Palästinensern. In einer aufgeheizten Stimmung machen sie Jagd auf vermeintliche Juden.
Der israelische Ministerpräsident sagte auf einer Pressekonferenz in Tel Aviv, dass die Bodeneinsätze gegen die Hamas fortgesetzt werden. Der Feind solle über und unter der Erde vernichtet werden.
Ziel der ausgeweiteten Bodenoffensive sei es, die Herrschaft der Hamas im Gazastreifen zu zerstören und die Geiseln nach Hause zurückzubringen, erklärt Israels Ministerpräsident. Der Krieg werde schwierig und langwierig, sagt Netanjahu.
Das israelische Militär operiert nach eigenen Angaben im Norden des Küstenstreifens, in dem Internet und Telefon ausgefallen sind. Ein Reporter spricht von einem „riesigen Bombardement“. Derweil gibt es weiterhin Raketenalarm in Israel.
Die EU-Staaten und die USA fordern ungehinderten Zugang für Hilfslieferungen nach Gaza und humanitäre Feuerpausen. Israel will das zunächst nicht kommentieren. Amerika verlegt 900 Soldaten in den Nahen Osten. Der Überblick.
Die Lage in Gaza ist trotz erster Hilfslieferungen weiter katastrophal. Das UN-Kinderhilfswerk nennt die Zahl von 2360 getöteten Kindern - ohne eine Quelle zu nennen. Israel kämpft derweil weiter gegen die Hamas. Der Überblick.
Israel bemüht sich um die Freilassung der Geiseln, will aber nicht von einer Bodenoffensive absehen. Die Debatte um eine Feuerpause geht weiter. Der Überblick.
Die Junge Union fordert den Umzug der deutschen Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem. Doch gleich mehrere Außenpolitiker der CDU halten das für keine gute Idee.
Militärexperten fürchten bei der erwarteten Bodenoffensive „viele Kollateralschäden“. Hilfslieferungen kommen nur langsam voran. Diplomaten ringen um Deeskalation. Der Überblick.
Kurz nach dem Terrorakt der Hamas hat der israelische Regisseur Ari Folman mit anderen begonnen, Interviews mit Angehörigen und Freunden von vermissten und entführten Personen zu führen. „#Bringthemhome“ heißt das Projekt. Ein Gespräch.
Nach der Freilassung von zwei Amerikanerinnen am Freitag fordert US-Außenminister Antony Blinken die Hamas auf, alle Geiseln gehenzulassen. Derweil läuft die Friedensdiplomatie auf Hochtouren. Am Samstag soll ein Gipfel in Ägypten eine Ausweitung des Konflikts verhindern. Der Überblick.
Der Terrorangriff der Hamas hat Schrecken und das Gefühl von Schutzlosigkeit über Israel gebracht, aber auch eine Welle von Hilfsbereitschaft und Solidarität. Die Spaltung des Landes scheint vergessen.
Israel will den baldigen Beginn der Bodenoffensive im Gazastreifen. Die Hilfsgüter für die dortige Bevölkerung sollen offenbar bis spätestens Samstag ankommen. US-Präsident Biden kündigt unterdessen „beispiellose Hilfe für Israel“ an. Der Überblick.
Auf Drängen der USA erlaubt Netanjahu Hilfslieferungen aus Ägypten in den Gazastreifen. Israels internationale Partner sind voll des Lobes – doch im eigenen Land begegnet ihm heftige Kritik.
Bei seinem Besuch in Israel hat der amerikanische Präsident Joe Biden dem Land im laufenden Krieg gegen die Hamas den Rücken gestärkt. Er sei aus einem „einfachen Grund“ gekommen, sagte Biden am Mittwoch in Tel Aviv. „Ich möchte, dass das israelische Volk und alle Menschen auf der Welt wissen, wo die Vereinigten Staaten stehen“, sagte Biden.
Wie Angela Merkel erklärt Bundeskanzler Olaf Scholz die Sicherheit Israels zur deutschen Staatsräson. Aber auch er erläutert nicht, was das konkret bedeutet.
Israel ist für Olaf Scholz gerade das wichtigste Thema. Aber es berührt viele andere Probleme, auch und gerade in der Innenpolitik.
Der junge Tel Aviver Idan wollte nie Soldat werden. Jetzt ist er Teil der größten Reservisten-Mobilisierung Israels – und überzeugt davon, dass die Hamas in Gaza vernichtet werden muss.
Der Kanzler ist in Tel Aviv gelandet und zeigt Solidarität mit dem angegriffenen Land, dem nun auch Israel droht. Unterdessen verbreitet die Hamas ein Geiselvideo.
Olaf Scholz betont bei seiner Reise in Tel Aviv, welche Verantwortung Deutschland für die Sicherheit Israels habe. Die Kämpfe gehen derweil weiter.
Zivilisten suchen vor einem israelischen Einmarsch Schutz im Süden des Gazastreifens. Dort ist ihre Lage katastrophal. UN-Generalsekretär Guterres fordert einen humanitären Zugang.
Israels Ministerpräsident Netanjahu kündigt eine „nächste Phase“ an. Die könnte beginnen, sobald der Himmel über Gaza aufklart.
Aus Israel konnten bereits rund 3000 Deutsche ausreisen. Doch auch im Gazastreifen, dem Westjordanland und in Libanon spitzt sich die Lage für viele mit deutschem Pass zu.
Vor einer Woche ist die Hamas in Israel eingedrungen und hat ein Massaker angerichtet. Seitdem herrscht Krieg. Fünf Menschen erzählen, wie sie sich vor Angriffen schützen und versuchen, Angehörige zu finden.
Im Gazastreifen droht angesichts einer möglichen Bodenoffensive Israels gegen die islamistische Hamas eine Katastrophe. Die UN fordern, den Räumungsaufruf für eine Million Menschen zu widerrufen. Der Überblick.
Inbal Lieberman hat ihre Gemeinde vor den Hamas beschützt. In Israel wird sie als Heldin gefeiert. Doch ihre Geschichte wird dabei offenbar auch ein wenig stilisiert.
„Wir werden immer an Ihrer Seite stehen“, sagt Antony Blinken bei einem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu am Donnerstag in Tel Aviv. Er warnt zudem jegliche Feinde Israels davor, die Krisensituation auszunutzen. „Tut es nicht. Die Vereinigten Staaten stehen hinter Israel.“
Das Ausmaß des Hamas-Terrors an israelischen Zivilisten wird immer klarer. Das schlimmste Massaker hat sich offenbar im Kibbuz Kfar Aza zugetragen. Die Hamas fordert zynisch „Beweise“.
Nach dem Krieg wird nichts mehr sein wie zuvor: Die israelische Schriftstellerin spricht über das Grauen dieser Tage, die gespaltene Identität ihres Landes – und warum Netanjahu Israel fehlgeleitet hat.
Nach dem Angriff der Hamas auf Israel mehren sich Anzeichen für eine bevorstehende Bodenoffensive Israels im Gazastreifen. Der US-Präsident warnt Iran vor Einmischung. Erdogan spricht mit Abbas und Herzog. Der Überblick.
Der amerikanische Sänger Bruno Mars wurde wegen der Raketenangriffe der Hamas aus Israel ausgeflogen. Der Sänger mit jüdischen Wurzeln hatte am Tag des Überfalls einen Auftritt in Tel Aviv geplant.
Als Ägypten und Syrien im Oktober 1973 Israel gleichzeitig an zwei Fronten angriffen, trafen sie auf ein Land, das sich in Sicherheit wähnte. Auch damals hatten die Geheimdienste versagt. Der WDR-Reporter Werner Sonne war dabei und erinnert sich.